Klare Haltung zu Iran: „Die Menschenrechtspolitik gehört zu den größten Ruhmesblättern des Europäischen Parlaments“

Klare Haltung zu Iran: „Die Menschenrechtspolitik gehört zu den größten Ruhmesblättern des Europäischen Parlaments“

Dr. Bernd Posselt MdEP a.D. über Menschenrechte, Nationalismus und Europas Verantwortung gegenüber Iran
1 Stunde 5 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Zu Gast im Podcast Menschenrechte: nachgefragt der Zeitschrift Die
Politische Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. h.c. Bernd
Posselt MdEP a.D.. „Der Nationalismus ist die große Pest – leider
auch des 21. Jahrhunderts“, so der christlich und
antinationalistisch gesinnte Europapolitiker, der von 1994 bis 2014
dem Europäischen Parlament angehörte. Als Sprecher der Volksgruppe
der Sudetendeutschen, Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen
Landsmannschaft und als Präsident der Paneuropa-Union spricht er
über den Kampf gegen Nationalismus in Europa und über die
europäische Menschenrechtspolitik. Es geht um ein dunkles Kapitel
der deutsch-tschechischen Beziehungen: um die Vertreibung von drei
Millionen Sudetendeutschen nach Ende des 2. Weltkrieges. 80 Jahre
später findet der 76. Sudetentag in diesem Jahr erstmals im
tschechischen Brünn statt. Das Besondere: Er vereint Menschen aus
Tschechien und Deutschland. Die mit dem sudetendeutschen
Menschenrechtspreis 2025 ausgezeichnete Initiative Meeting Brno
engagiert sich seit zehn Jahren für die Aufarbeitung der
Vertreibungen und die damit in Zusammenhang stehenden Verbrechen.
Sie hat das Treffen von tschechischer Seite initiiert. Im Gespräch
mit Bernd Posselt geht es auch um die bis heute gültigen und nicht
unumstrittenen Beneš-Dekrete, die die Sudetendeutschen nach
Kriegsende kollektiv entrechteten. Als Vorsitzender Paneuropa
Union, der ältesten europäischen Einigungsbewegung, ist Bernd
Posselt auch Konrad Adenauer eng verbunden. Adenauer hatte sich
bereits als Kölner Oberbürgermeister im Jahre 1926 der
paneuropäischen Bewegung angeschlossen und in der Zeitschrift
„Paneuropa“ geschrieben „Wir brauchen die Vereinigten Staaten von
Europa“. Ein spannendes Interview mit einem engagierten Europäer
und mutigen Streiter für Freiheit und Menschenrechte.

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