Ausbildung als MFA: Chancen, Herausforderungen und Praxisalltag | Amy Korsinek
32 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
Wie funktioniert die Ausbildung zur MFA? Wie sieht der Alltag in
der Praxis aus?
Darüber spricht Dr. Andrea Morawe im Podcast LandMEDchen diesmal
mit Amy, ihrer Auszubildenden in der Hausarztpraxis. Amy ist erst
17 Jahre alt und kommt gerade ins zweite Lehrjahr.
Die Ausbildung zur MFA, kurz für medizinische Fachangestellte,
kann man wie sie grundständig nach der Schule machen oder als
Umschulung.
Amy liebt die Abwechslung bei der Hausarztpraxis, vor allem liebt
sie die Hausbesuche. Denn da baut man eine besonders starke
Patientenbindung auf.
Sie erzählt außerdem von der schulischen Seite der Ausbildung und
von den Herausforderungen. Amy würde sich eine wochenweise
Trennung zwischen Schule und Praxis wünschen, denn die
Doppelbelastung ist schon schwierig. Sie sieht das auch als Grund
dafür, dass in ihrer Klasse der Notendurchschnitt gar nicht so
gut ist und sogar bereits ein Drittel der Schüler:innen die
Ausbildung abgebrochen haben.
Amy rotiert während der Ausbildung in den verschiedenen Bereichen
in der Praxis durch: Backoffice, Anmeldung, Sprechstunde,
Labor... MFAs kümmern sich auch viel um das Praxismanagement,
Formulare, Anfragen von Krankenkassen und um weitere
bürokratische Themen.
Amy findet allerdings die Patientenbetreuung besonders schön und
möchte nach ihrer Ausbildung gerne die Weiterbildung zur VERAH –
Versorgungsassistent:in in der hausärztlichen Praxis – machen.
In der Ausbildung muss Amy außerdem Hospitationen in anderen
Praxen machen. Sie hält das für sinnvoll, um auch in andere
Praxen und Fachbereiche reinschnuppern zu können. Außerdem hilft
es dabei, das eigene Netzwerk weiter auszubauen, vor allem in der
ländlichen Versorgung, in der die Dichte an Fachärzten immer
weniger wird.
Die beiden sprechen außerdem über die Patientenbindung und
darüber, wie für Amy der Umgang mit den Patient:innen ist. Durch
ihr junges Alter gibt es zwischendurch mal Reibereien mit den
älteren, geriatrischen Patient:innen, die Amy dann nicht ernst
nehmen oder einfach duzen.
Andrea versucht sie hier besonders zu schützen und ihre Rolle als
Fachpersonal hervorzuheben.
Außerdem ist es für Amy besonders, dass sie im gleichen Ort
arbeitet, in dem sie auch wohnt. Dadurch kennt sie natürlich
viele Patient:innen auch privat. Wichtig ist es hierbei immer zu
betonen, dass man sich so nur in der Rolle Fachpersonal –
Patient:in trifft und nicht als gute Bekannte.
Andrea liebt den Job als Ausbilderin und macht den Auruf: Bildet
aus! Gebt Menschen die Chance. Es macht so viel Freude und viel
Spaß, wenn die Auszubildenden an den Aufgaben wachsen und sich
weiterentwickeln!
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