Bundeshaushalt 2026 (Die Geldfrage Live)
27 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Philippa Sigl-Glöckner und Florian Schuster-Johnson sprechen über
den Entwurf zum Bundeshaushalt 2026. Sie analysieren geplante
Investitionen, insbesondere beim Verkehr und in der Verteidigung.
Philippa und Florian kritisieren die hohen Subventionen für
Energiepreise und zeigen, dass diese den Handlungsspielraum der
Bundesregierung schon nächstes Jahr massiv einschränken. Die
beiden fordern eine strategischere Ausrichtung der
Haushaltspolitik mit Schwerpunkt auf Bildung und Betreuung, um
langfristiges Wachstum sicherzustellen. So könnten die
öffentlichen Finanzen gesichert und Spielraum bewahrt werden.
Das Wichtigste:
Rekordinvestitionen für Schiene, digitale Infrastruktur und
Wohnungsbau
Über 40 Milliarden Euro fließen in Energiepreissubventionen
Der Handlungsspielraum („Fiscal Space“) des Bundes sinkt bis
2035 auf Null, wenn die Subventionierung nicht reduziert wird
Kettensägen-Kürzungen sind weder effizient noch ausreichend,
um die notwendigen Summen aufzubringen
Investitionen sollten langfristig orientierte, öffentliche
Leistungen wie Bildung und Kinderbetreuung stärker fördern
Trotz steigender Schulden bleibt die Zinslast im
internationalen Vergleich gering; entscheidend sind somit nicht
allein die Schulden, sondern wie der Haushalt strukturiert ist
und wie das Geld eingesetzt wird
Zum Nachlesen:
Den in Excel herunterladbaren Bundeshaushalt gibt es unten
auf der Seite unseres Growth and Budget
Labs: https://dezernatzukunft.org/growth-and-budget-lab/
DZ-Newsletter-Abo: https://dezernatzukunft.us18.list-manage.com/subscribe?u=e80f99448e2133d2d0099e4cb&id=2a7db2a8a7
Mittelfristige Finanzplan für die europäischen
Schuldenregeln: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/mitte[…]sch-struktureller-plan.pdf?__blob=publicationFile&v=8
Chodorow-Reich, Owen Zidar and Eric Zwick (2024): "Cutting
the tax rate is the most expensive provision in terms of cost per
unit of capital
accumulation.” https://pubs.aeaweb.org/doi/pdfplus/10.1257/jep.38.3.61
Wir finden ein einziges empirisches Papier, in dem
Unternehmenssteuersenkungen selbst finanzierend sein können und
zwar im Fall von Norwegen, wenn man davon ausgeht, dass die
Steuersenkung sehr viel ausländische Direktinvestitionen anzieht
und die norwegischen Exporte stark steigert: von Brasch,
Frankovic, Tölö
(2021): https://www.econstor.eu/bitstream/10419/249145/1/DP955_web.pdf
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