Sich mit positiven Menschen umgeben
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vor 7 Monaten
Ende 2019 habe ich ein Interview mit Lewis Hamilton, dem
mehrfachen Formel 1 Weltmeister, gesehen.
Auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolgs sagte Hamilton
unter anderem:
„Ich lege großen Wert darauf, mich mit den richtigen Menschen zu
umgeben. Und ich bin dabei sehr wählerisch mit den wenigen
Menschen, die ich um mich haben will. Mich sieht man deshalb auch
nicht mit einem großen Tross, wenn ich zu einem Rennen komme. Und
ich habe auch keinen verrückten Manager, der mir sagt, ob ich
nach links oder rechts gehen soll.“
In einem Twitter-Beitrag gab Hamilton, der offen zu seinem
Glauben steht und nach seiner Aussage auch viel betet, an: „Umgib
dich mit Menschen, die dich erheben und dir Energie geben,
anstatt sie dir zu nehmen, und die dich unterstützen und dir auch
ehrliche konstruktive Meinungen und Ratschläge geben können.“
Diese Aussagen haben mich ganz stark an Psalm 1 erinnert, dort
steht: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch
tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz
Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den
Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine
Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.“
Die Worte von Hamilton haben Eindruck auf mich gemacht und ich
habe angefangen ganz bewusst darauf zu achten, wie es mir nach
Begegnungen mit Menschen geht.
Und tatsächlich: Es gibt Menschen, die wie eine Tankstelle für
Energie wirken. Nach den Begegnungen geht es mir gut, ich fühle
mich erfrischt, ich habe Kraft und spüre Kreativität. Und dabei
spielt es nicht die große Rolle, um was es in der Begegnung ging.
Es kann ein geschäftliches Telefonat sein, ein fröhliches
Beieinandersitzen, ein Gottesdienstbesuch und auch ein
Krisengespräch oder eine Diskussionsrunde.
Und andere Menschen scheinen meine Kraft abzulassen wie eine
Badewanne, in der man den Stöpsel zieht. Nach der Begegnung bin
ich muffig, energielos und deprimiert.
Seit ich das beobachte gehe ich achtsam mit meinen Begegnungen
um. Ich suche die Kontakte, die mir guttun.
Aber ich will mich auch vor den komplizierten Begegnungen nicht
verschließen. Doch es hilft mir diesen Menschen möglichst nur mit
voller Energiebadewanne zu begegnen und mir bewusst zu machen,
dass ich hier einen wertvollen Menschen vor mir habe, dessen Rat
ich jedoch auf die Goldwaage lege und von dessen Weltsicht ich
mich abgrenzen möchte. Das bewirkt, dass es auch den Spöttern
nicht so leicht gelingt, den Stöpsel meiner Energiebadewanne zu
ziehen.
Ich wünsche Ihnen viele erhebende Begegnungen in dieser Woche.
Ihre Christine Sommer
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