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vor 9 Monaten
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten
mit Michael Weyland
Thema heute: Sicher
unterwegs: Versicherungsschutz auf Radtouren nicht
vergessen
Bund der Versicherten e. V. (BdV) empfiehlt
Privathaftpflicht und Diebstahlschutz als wichtige Begleiter auf
Radtouren
Es ist kaum zu glauben, aber 37,4 Millionen Menschen in
Deutschland nutzten 2023 das Rad in Urlaub und Freizeit, das
zeigt die aktuelle Radreiseanalyse des ADFC. Die Zahl der
klassischen Radreisen mit mindestens drei Übernachtungen war zwar
rückläufig, dafür nahmen aber die Tagesausflüge zu: 36,4
Millionen Deutsche unternahmen 455 Millionen
Tagesradtouren.
„Vor einer Radtour sollte man neben dem Fahrradcheck auch
den Versicherungsschutz prüfen. Wichtig ist insbesondere eine
Privathaftpflichtversicherung. Für Diebstahlschutz gibt es
verschiedene Absicherungsoptionen“, sagt der Bund
der Versicherten e. V. (BdV).
Eine private Haftpflichtversicherung gehört nicht nur auf
Radtouren zur unverzichtbaren Grundausstattung. Wer anderen einen
Schaden zufügt – etwa bei einem selbst verschuldeten
Fahrradunfall mit Personenschaden oder Beschädigung von fremdem
Eigentum – muss dafür geradestehen. In solchen Fällen springt die
Privathaftpflichtversicherung ein. „Auch das Fahrrad selbst sowie
mitgeführtes Gepäck lassen sich unterwegs absichern – über die
Hausratversicherung. Sie leistet bei Einbruchdiebstahl,
vorausgesetzt, das Rad wird in einem verschlossenen Raum
aufbewahrt. Zum Beispiel im Hotelkeller oder im Abstellraum einer
Ferienunterkunft“. Das ist beim Campen oft nicht
umsetzbar. Mehr darüber, was man bei der Absicherung
des Fahrrads in der Hausratversicherung beachten sollte, finden
Sie im BdV-Infoblatt "Hausratversicherung".
Möchten Verbraucher ihr Fahrrad zusätzlich gegen einfachen
Diebstahl absichern, ist dies in der Regel gegen einen
Beitragszuschlag über die Hausratversicherung möglich. In vielen
Premiumtarifen ist dieses Risiko bereits automatisch abgedeckt.
„Zahlreiche Versicherer bieten inzwischen einen 24-Stunden-Schutz
an“, erklärt der BdV. „Dann greift der Versicherungsschutz auch
nachts – etwa zwischen 22 und 6 Uhr –, solange das Fahrrad an
einem festen Gegenstand wie einem Laternenmast angeschlossen
war.“ Unser Tipp: Fragen Sie vor Reisebeginn bei Ihrer
Versicherung nach, welche Bedingungen genau gelten – und lassen
Sie sich den Schutz schriftlich bestätigen. Vor Radtouren im
Ausland sollte vorab mit der Versicherung geklärt werden, ob der
Versicherungsschutz auch im jeweiligen Reiseland gilt.
Für hochwertige Fahrräder und E-Bikes lohnt
sich der Blick auf spezielle Fahrradversicherungen. Je nach Tarif
bieten sie einen umfassenden Schutz, der weit über den
(Einbruch-)Diebstahl hinausgeht.
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20250527_kvp.mp3
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