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  4. Warum kommt die beste KI der Welt nicht aus Deutschland?
Die Künstliche Intelligenz nähert sich dem Gehirn an, Computer
werden immer kompetenter, wer in dieser Schlüsseltechnologie vorne
liegt, dominiert mehrfach: wirtschaftlich, militärisch,
medizinisch. Inzwischen ist daraus auch eine Frage der Souveränität
geworden, in diesem Feld eben nicht gefährlich abhängig zu sein von
anderen. Holger Hoos ist einer der führenden Fachleute für KI in
Deutschland. Er ist Professor an der RWTH in Aachen, Mitgründer des
größten europäischen KI-Forscherverbundes, lehrte zuvor viele Jahre
in Kanada und den Niederlanden. Er diskutiert auf der
Tech-Konferenz "Block im Park" von Eintracht Frankfurt darüber, wo
Deutschland in der KI steht, wie weit die Computer sind und was
jetzt zu tun ist. Nötig ist seiner Ansicht nach beispielsweise ein
gewaltiges Rechenzentrum, das Forschern öffentlicher Einrichtungen
zugänglich ist, um KI-Modelle zu konstruieren, die mit den
führenden Systemen mithalten können. Nötig ist, sagt Hoss, aber
auch eine ehrliche Diskussion darüber, wie weit die KI wirklich
ist. Immer noch macht sie seiner Ansicht nach zu viele leichte
Fehler, kann logisch noch lange nicht so schlussfolgern, wie
Menschen das vermögen. Die bisher erprobten großen Sprachmodelle
einfach nur immer größer zu machen und mit noch mehr Daten zu
trainieren reiche dafür nicht aus. Hier liegt seiner Einschätzung
nach auch eines der größten Risiken: Dass KI mit Aufgaben betraut
wird, die sie einfach (noch) nicht so versiert bewältigen kann. Für
Deutschland schließlich ist er durchaus optimistisch. Zumindest
kann er sich gut vorstellen, dass das Land, das die besten Autos
und Maschinen bauen kann, dies auch in der KI hinbekommen könnte,
wenn der Wille und die Mittel da sind.
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„Warum kommt die beste KI der Welt nicht aus Deutschland?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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