Google obenauf, Amazons Werbegeschäft brummt – und was ist mit Apple und Meta?

Google obenauf, Amazons Werbegeschäft brummt – und was ist mit Apple und Meta?

vor 1 Tag
Die Tech-Konzerne verdienen weiter prächtig. Doch unter der Oberfläche gibt es beachtliche Unterschiede.
44 Minuten
1
0 0 0

Beschreibung

vor 1 Tag
Die großen amerikanischen Internetunternehmen melden einen
Milliardengewinn nach dem anderen. Zugleich haben sie enorme
Investitionen in die Künstliche Intelligenz angekündigt, in neue
Rechenzentren vornehmlich. Besonders heraus sticht gegenwärtig der
Alphabet-Konzern mit seiner Suchmaschine Google. Er verzeichnet ein
hohes Wachstum im Werbegeschäft ebenso wie in seiner immer
wichtiger werdenden Cloud-Sparte. Die Anleger an der Börse
honorieren dies mit einem außergewöhnlich starken Kursplus. Es
fehlt nicht mehr viel, und Google zieht am KI-Chipkonzern Nvidia
vorbei und ist das wertvollste Unternehmen der Welt. Dabei stand
und steht vermeintlich gerade das Google-Kerngeschäft durch den
Aufstieg von KI-Systemen wie ChatGPT unter Druck. Denn die Nutzer,
so die durchaus verbreitete Sorge, könnten nicht mehr an nützlichen
weiterführenden Links interessiert sein, wenn Ihre Fragen direkt
von der KI beantwortet werden – und damit Google für Werbetreibende
unattraktiver machen, die keine oder weniger Anzeigen schalten. Es
ist anders gekommen. Google bietet eine KI innerhalb der
Suchmaschine an mit dem bisherigen Effekt, dass die Nutzer noch
mehr Zeit dort verbringen, nicht weniger. Außerdem wächst auch das
Cloudgeschäft stark – stärker als das der beiden großen und schon
länger in diesem Markt aktiven Konkurrenten Amazon und Microsoft.
Die verdienen deswegen nicht schlecht. Sie überzeugen gegenwärtig
aber nicht zuletzt die Anleger weniger als Alphabet. Während
Alphabet im Cloud-Geschäft weiter vordringt, verdient wiederum
Amazon immer besser im Werbegeschäft. Die Entscheider in Seattle
haben erkannt, wie stark sich das Suchverhalten ihrer Kundschaft
auch für Werbezwecke kommerzialisieren lässt. Auf diesem Feld
konkurriert Amazon nun zusehends mit Google und dem
Facebook-Konzern Meta. Der traditionell margenschwache
Onlinehandel, die ursprüngliche Geschäftsidee hinter der
Amazon-Gründung, wird verglichen mit den anderen Geschäftsbereichen
hingegen immer weniger wichtig. Das Werbegeschäft floriert indes
weiterhin auch im Unternehmen Meta mit seinen Social-Media-Diensten
Facebook, Instagram und Whatsapp. Gründer und Vorstandschef Mark
Zuckerberg hat dafür die Sparte rund um das sogenannte Metaversum
deutlich zurechtgestutzt und im Gegenzug für viel Geld neue
KI-Fachleute angeworben. Er erhofft sich davon, in der Künstlichen
Intelligenz zu den anderen Tech-Unternehmen aufzuschließen, deren
Modelle momentan leistungsfähiger sind als diejenigen aus dem Hause
Meta. Und wie schlagen sich Microsoft und Apple? Und stehen die
Vereinigten Staaten möglicherweise vor einer Kehrtwende in der
Regulierung der Künstlichen Intelligenz, nachdem Donald Trump und
seine Administration zu Beginn seiner Amtszeit noch die Devise
vorgab, dieser Technologie (nahezu) keine Fesseln anzulegen? Auch
darüber sprechen wir in dieser Episode.
15
15
Close