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Beschreibung
vor 6 Tagen
Der Fortschritt in der Künstlichen Intelligenz ist eine Sache, wie
sehr wir diese Schlüsseltechnologie selbst produzieren und
beherrschen (können) eine andere. Dabei geht es gegenwärtig genau
darum: Deutschland und Europa wollen spitzentechnologisch weniger
abhängig sein von den Vereinigten Staaten und China. Sie wollen den
etablierten großen Internetunternehmen wie Google, Microsoft oder
Amazon eigene Angebote entgegensetzen, die konkurrenzfähiug sind.
Doch was heißt technologische Souveränität eigentlich konkret? Der
Informatiker Antonio Krüger nennt vier Kriterien. Krüger ist der
Vorstandsvorsitzende des Deutschen Forschungszentrums für
Künstliche Intelligenz (DFKI), das sich an der Schnittstelle
zwischen Theorie und Praxis befindet: Seine Direktoren sind
Professoren an Universitäten und unterrichten dort – zugleich
entwickelt das DFKI für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung
KI. Mit Krüger haben wir auf der Konferenz "Block im Park
gesprochen", im Stadion des Fußball-Bundesligisten Eintracht
Frankfurt, der dieses Tech-Treffen zum fünften Mal ausgerichtet
hat. Digital souverän ist laut Krüger, wer selbständig
entsprechende Rechenzentren bauen und betreiben kann, ebenso die
dafür nötigen Computerchips, die Kommunikationsnetze und
schließlich die KI-Modelle. Deutschland und Europa sieht er auf
einem der drei Felder wirklich ordentlich positioniert: auf dem der
Kommunikationsnetze. Im Bereich der Rechenzentren gäbe es
Nachholbedarf, auch wenn die Schwarz-Gruppe und die Deutsche
Telekom inzwischen eigene Projekte realisieren. Auch in der
Chip-Produktion hänge Europa zu stark von den führenden
amerikanischen Anbietern ab, und im Bereich der leistungsfähigsten
KI-Modelle ebenfalls. Ändern lasse sich das nur, wenn Staat und
Wirtschaft sich besser und langfristiger koordinieren, am besten
europaweit. Krüger thematisiert in dieser Folge aber auch, wie weit
die Computer inzwischen wirklich sind. Sie haben stark
aufgeschlossen zum Gehirn, überflügeln den Menschen auch in immer
mehr Domänen. Nach wie vor gebe es aber auch große Unterschiede –
und zwar nicht nur darin, wie kompetent Rechner und Gehirn sind,
sondern auch, wie sie zu ihren Ergebnissen kommen. Über all das und
mehr sprechen wir in dieser Episode und diskutieren mit den
Zuhörern im Stadion.
sehr wir diese Schlüsseltechnologie selbst produzieren und
beherrschen (können) eine andere. Dabei geht es gegenwärtig genau
darum: Deutschland und Europa wollen spitzentechnologisch weniger
abhängig sein von den Vereinigten Staaten und China. Sie wollen den
etablierten großen Internetunternehmen wie Google, Microsoft oder
Amazon eigene Angebote entgegensetzen, die konkurrenzfähiug sind.
Doch was heißt technologische Souveränität eigentlich konkret? Der
Informatiker Antonio Krüger nennt vier Kriterien. Krüger ist der
Vorstandsvorsitzende des Deutschen Forschungszentrums für
Künstliche Intelligenz (DFKI), das sich an der Schnittstelle
zwischen Theorie und Praxis befindet: Seine Direktoren sind
Professoren an Universitäten und unterrichten dort – zugleich
entwickelt das DFKI für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung
KI. Mit Krüger haben wir auf der Konferenz "Block im Park
gesprochen", im Stadion des Fußball-Bundesligisten Eintracht
Frankfurt, der dieses Tech-Treffen zum fünften Mal ausgerichtet
hat. Digital souverän ist laut Krüger, wer selbständig
entsprechende Rechenzentren bauen und betreiben kann, ebenso die
dafür nötigen Computerchips, die Kommunikationsnetze und
schließlich die KI-Modelle. Deutschland und Europa sieht er auf
einem der drei Felder wirklich ordentlich positioniert: auf dem der
Kommunikationsnetze. Im Bereich der Rechenzentren gäbe es
Nachholbedarf, auch wenn die Schwarz-Gruppe und die Deutsche
Telekom inzwischen eigene Projekte realisieren. Auch in der
Chip-Produktion hänge Europa zu stark von den führenden
amerikanischen Anbietern ab, und im Bereich der leistungsfähigsten
KI-Modelle ebenfalls. Ändern lasse sich das nur, wenn Staat und
Wirtschaft sich besser und langfristiger koordinieren, am besten
europaweit. Krüger thematisiert in dieser Folge aber auch, wie weit
die Computer inzwischen wirklich sind. Sie haben stark
aufgeschlossen zum Gehirn, überflügeln den Menschen auch in immer
mehr Domänen. Nach wie vor gebe es aber auch große Unterschiede –
und zwar nicht nur darin, wie kompetent Rechner und Gehirn sind,
sondern auch, wie sie zu ihren Ergebnissen kommen. Über all das und
mehr sprechen wir in dieser Episode und diskutieren mit den
Zuhörern im Stadion.
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