Podcast
Podcaster
Mit den Weinexperten des Hamburger Abendblatts – alle zwei Wochen frisch eingeschenkt.
Beschreibung
vor 1 Jahr
Fällt es euch schwer zu benennen, was ihr im Wein riecht und
schmeckt? Damit seid ihr nicht allein. In dieser Folge geht es vor
allem darum, wie ihr in Verkostungen trotzdem eine gute Figur macht
und euch weiterentwickeln könnt. Folgende Situation: Sie (männlich,
30 Jahre) sind bei ihm (Schwiegervater, Weinliebhaber) eingeladen.
Sie mögen seine Tochter, er mag seine Tochter, aber mag er Sie? Gut
wäre, Sie könnten jetzt mit Weinwissen punkten, denn Schwiegervater
schenkt ein. Zum Glück gibt es die „Vier Flaschen“. Die aktuelle
Podcast-Folge richtet sich besonders an Anfänger. Anhand des
Schaumweins Blanc de Blanc du Jubilé von Bouvet Ladubay zeigen
Sommelier Michael Kutej und Co-Host Axel Leonhard, wie Sie
Situationen wie die Obige meistern. Schritt 1: Das Glas - am Stil,
nicht am Bauch - schräg halten. Die helle Farbe und dass nur wenig
Wein an der Innenwand haften bleibt, deutet auf einen jungen
Jahrgang hin. Schritt 2: Das Glas schwenken und riechen. „70
Prozent des Weines kann man über die Nase erarbeiten“, sagt Kutej.
Doch vielen falle es schwer, Duftnoten, eindeutig zu benennen,
wahrscheinlich sogar dem Schwiegervater selbst. Deswegen könne man
ruhig mal selbstbewusst ins Blaue schießen. So wie die meisten
Schaumweine hat auch dieser eine leichte Brioche-Note. Bei
Rotweinen liegt man mit „beerigen Noten“ oder auch Kirsche selten
ganz daneben. Weißweine riechen häufig auch nach Steinobst. Schritt
3: Schmecken. Süß, sauer, salzig, bitter und umami lassen sich
unterscheiden. Da die meisten Rezeptoren auf der ganzen Zunge
verteilt sind, sollte ein großer Schluck den gesamten Mundraum
benetzen. Kutej schmeckt beim Bouvet Ladubay Aprikose und Pfirsich.
Außerdem stimme die Balance zwischen Süße und Säure. Gerade
Anfänger seien häufig an den viel zu süßen Geschmack vieler
Lebensmittel gewöhnt. Damit machen sie es sich unnötig schwer.
„Eine dominante Süße kaschiert alles, was sonst noch da ist“, sagt
Kutej.
schmeckt? Damit seid ihr nicht allein. In dieser Folge geht es vor
allem darum, wie ihr in Verkostungen trotzdem eine gute Figur macht
und euch weiterentwickeln könnt. Folgende Situation: Sie (männlich,
30 Jahre) sind bei ihm (Schwiegervater, Weinliebhaber) eingeladen.
Sie mögen seine Tochter, er mag seine Tochter, aber mag er Sie? Gut
wäre, Sie könnten jetzt mit Weinwissen punkten, denn Schwiegervater
schenkt ein. Zum Glück gibt es die „Vier Flaschen“. Die aktuelle
Podcast-Folge richtet sich besonders an Anfänger. Anhand des
Schaumweins Blanc de Blanc du Jubilé von Bouvet Ladubay zeigen
Sommelier Michael Kutej und Co-Host Axel Leonhard, wie Sie
Situationen wie die Obige meistern. Schritt 1: Das Glas - am Stil,
nicht am Bauch - schräg halten. Die helle Farbe und dass nur wenig
Wein an der Innenwand haften bleibt, deutet auf einen jungen
Jahrgang hin. Schritt 2: Das Glas schwenken und riechen. „70
Prozent des Weines kann man über die Nase erarbeiten“, sagt Kutej.
Doch vielen falle es schwer, Duftnoten, eindeutig zu benennen,
wahrscheinlich sogar dem Schwiegervater selbst. Deswegen könne man
ruhig mal selbstbewusst ins Blaue schießen. So wie die meisten
Schaumweine hat auch dieser eine leichte Brioche-Note. Bei
Rotweinen liegt man mit „beerigen Noten“ oder auch Kirsche selten
ganz daneben. Weißweine riechen häufig auch nach Steinobst. Schritt
3: Schmecken. Süß, sauer, salzig, bitter und umami lassen sich
unterscheiden. Da die meisten Rezeptoren auf der ganzen Zunge
verteilt sind, sollte ein großer Schluck den gesamten Mundraum
benetzen. Kutej schmeckt beim Bouvet Ladubay Aprikose und Pfirsich.
Außerdem stimme die Balance zwischen Süße und Säure. Gerade
Anfänger seien häufig an den viel zu süßen Geschmack vieler
Lebensmittel gewöhnt. Damit machen sie es sich unnötig schwer.
„Eine dominante Süße kaschiert alles, was sonst noch da ist“, sagt
Kutej.
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