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vor 10 Monaten
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten
mit Michael Weyland
Thema heute:
Saisonkennzeichen nutzen: Clever versichert durch die
Motorradsaison - Bund der Versicherten e. V.
(BdV) empfiehlt, Kfz-Versicherung zu pausieren, um Geld zu
sparen
Bevor Motorradfahrer ihre Maschine aus der Winterpause
holen, sollten sie sie nicht nur auf technische Mängel prüfen –
auch der Versicherungsschutz verdient Aufmerksamkeit. „Neben der
obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung ist der Abschluss
einer Teilkaskoversicherung sinnvoll. Um Geld zu sparen, können
Motorradfahrer für ihr Fahrzeug ein Saisonkennzeichen nutzen“,
sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV)
Biker, die das Motorrad in den Wintermonaten nicht
fahren, sollten ein Saisonkennzeichen verwenden. Das spart
wiederkehrende Gebühren für das An- und Abmelden bei der
Zulassungsstelle und es werden nur Versicherungsprämien und
Steuern für den vereinbarten Zeitraum der Saison fällig.
Außerhalb der Saison ist das Motorrad über eine Ruheversicherung
abgesichert. „Mit der vereinbarten Saison wird festgelegt, in
welchem Zeitraum – beispielsweise April bis Oktober – das
Motorrad gefahren werden darf. Von November bis März wäre das
Motorrad dann über die sogenannte Ruheversicherung beitragsfrei
versichert “, heißt es. Das Motorrad darf während der Ruhephase
nicht genutzt werden und muss sich auf einem Privatgelände
befinden. Ansonsten drohen Bußgelder. Wie hoch der
Versicherungsschutz der Ruheversicherung ausfällt, hängt von der
jeweiligen Kfz-Versicherung (Kfz-Haftpflicht- und/oder
Kaskoversicherung) ab. Der mögliche Zeitraum für ein
Saisonkennzeichen liegt zwischen zwei und elf Monaten. Er kann
bei der für den jeweiligen Wohnort zuständigen Zulassungsstelle
beantragt und geändert werden.
Spartipps für Biker:
Eine Möglichkeit zu sparen ist die
Zweitwagenregelung: Wer bereits ein Fahrzeug versichert hat, kann
sein Motorrad oft zu einer besseren
Schadenfreiheitsrabatt-Einstufung anmelden. „Das kann die
Versicherungsprämie deutlich reduzieren“. Ein weiterer Trick ist
die Übertragung des Schadenfreiheitsrabatts (SFR) von Auto zu
Motorrad. Wer sein Auto in den Wintermonaten nutzt und das
Motorrad im Sommer, kann den Schadenfreiheitsrabatt von einem
Fahrzeug auf das andere übertragen. Auch ein Sicherheitstraining
kann sich finanziell lohnen. Einige Versicherer gewähren für die
Teilnahme einen Rabatt auf die Versicherungsprämie. Zusätzlich
sollten Motorradfahrer darauf achten, dass das Motorrad
mindestens sechs Monate im Jahr angemeldet bleibt. Nur dann wird
bei unfallfreier Fahrt der Schadenfreiheitsrabatt im nächsten
Versicherungsjahr weitergestuft, was langfristig zu günstigeren
Beiträgen führt.
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20250415_kvp.mp3
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