Seelenfutter 265: Von quellenden Knospen und wurzelnden Tränen. Gedichte von Erich Mühsam und Carola Moosbach
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vor 10 Monaten
Zwei sehr besondere Frühlingsgedichte. In die schäumende,
quellende, zischende Naturskizze zeichnet sich Erich Mühsam in
seinem Gedicht „Frühling“ selbst hinein: „Schlagt an die Dünen
meiner Brust!“ Enthusiastisch, drängend, denn es die große
Verwandlung wird sehnsüchtig erwartet: „Macht Leid zu Lust und
meine Liebe zu Gesängen!“ Einrauschendes Fest. Deutlich
zurückgenommener klingt Carola Moosbachs „Dunkler Frühling“, das
Gedicht stellen die Gastgeber des Lyrik-Podcast Susanne Garsoffky
und Friedemann Magaard neben das Mühsam-Gedicht. Noch reichlich
Schweres darin, das sich zunächst verstoffwechseln muss, ehe
vielleicht etwas Neues wächst. Immerhin: „Aus manchem Schrei ist
schon Antwort geworden.“ Mehr abernoch nicht. Aber: Immerhin!
Berührend, diese ehrlichen Gedichte! Dazu gibt es zwei Verse aus
den Psalmen.
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