Podcaster
Episoden
20.02.2026
41 Minuten
Pustig geht es zu im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter,ein
beunruhigender Wind zieht seine Spur durch die Stadt. Mulmig
dichtet Friederike Haerter in ihrem Februar-Gedicht, und
bedrohlich wirkt das eine oder andere ja auch jenseits der
meteorologischen Erfahrungen. Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber
Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Hoffnung“
von Emanuel Geibel: Es kennt den Winter und das Bedrückende
dieser Zeit, aber „es muss doch Frühling werden“! Das Wissen um
den großen Mai ändert alles. Wunderbar. Dazu gibt es
Bibelverse nach Jesaja und aus den Psalmen.
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06.02.2026
39 Minuten
Gut, wenn Menschen einen inneren Kompass haben. Wenn dessen Nadel
aber zittert, irritiert nach Orientierung sucht, und dann nicht
Richtung Norden, sondern zwischen West und Ost, dann betreten die
Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard
die poetische Welt von Melis Ntente, das Gedicht „erdmagnetfeld“
setzt den Ton der aktuellen Folge des Seelenfutters. Dazu klingt
ein Gedicht von Emily Dickinson, dass Antworten versucht auf die
großen Fragen nach der Sehnsucht. Dazu gibt es Bibelverse nach
Jesaja und aus dem Hebräerbrief.
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23.01.2026
47 Minuten
Überschwänglich feiert der junge Lyriker Gerrit Engelke kurzvor
dem Ersten Weltkrieg den Geist einer Menschheitsfamilie, und was
möglich wird, wenn „Westen und Süden, Nähe und Weitsein“ in einer
„weltentkreisten Seele“ zusammenstehen. Ein Fest der
Verständigung und des Friedens. In den letzten Kriegswochen wird
Gerrit Engelke sein Leben lassen, weil Nationalismus und
Kriegslust Millionen zerschmettern. Zu dem Gedicht „Mensch zu
Mensch“ stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und
Friedemann Magaard das ernüchterte Gedicht „Karawane der
Sehnsucht“, das Ywan Goll 1919, direkt nach dem Ersten Weltkrieg
veröffentlicht hat. Der Titel sagte es: Da ist viel Sehnsucht,
aber auch ein langer, beschwerlicher Weg. Dazu gibt es Bibelverse
aus den Psalmen und nach Lukas.
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09.01.2026
48 Minuten
Was haben ein neues Jahr und eine neue Liebe gemeinsam? Das Herz
klopft, der Ausgang ist aber ungewiss. Von der riskanten
Gestimmtheit junger Liebe handelt „Da diese Liebe anfing, war’s
gewagt“, ein traumschönes Sonett der englisch-viktorianischen
Lyrikerin Elizabeth Barrett Browning, deren Leben sich wie ein
einziger Liebesroman erzählt. Dazu stellen die
Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard
Georg Stolzenbergs „Schon ruht deine kleine fremde Hand“, eine
bezaubernde Miniatur eines kosmischen Moments, nämlich der ersten
zarten Berührung von Liebenden. Daraus lässt sich einiges für den
Zugang zum neuen, nicht ganz unproblematischen Jahr 2026
ableiten. Zusätzlich gibt es Bibelworte aus den Psalmen und von
Jesaja.
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25.12.2025
41 Minuten
Kling-Kling! In der Weihnachtsfolge des LyrikpodcastSeelenfutter
legen die Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zwei
poetische Geschenke unter den Tannenbaum, die unterschiedlicher
kaum sein können. Fast Zeitgenossen, so dichten der
urbajuwarische Ludwig Thoma und der weltgereiste Großbürger
Stefan Zweig sehr besonders zum Weihnachtsfest. „Die Heilige
Nacht“ von Thoma erzählt schlicht und wirklich ergreifend die
biblische Geburtsgeschichte und betont dabei die Perspektive der
Armen: „Es ist eine G’schicht‘ für die Armen, kein Reicher war
nicht dabei.“ Der erst 20jährige Stefan Zweig beschreibt in
„Weihnacht“ dagegen überbordende kosmische Schwingungen der
„Gnadennacht“, die die Seelen berühren. Dazu gibt es Bibelverse
nach Lukas.
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Über diesen Podcast
Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot
allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky, Publizistin
aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalb
alternative Lebensmittel frei Haus. In ihrem Podcast bringen die
beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei
zuhören, was sie entdecken.
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