Episoden

Seelenfutter Folge 294: Von alten Plakaten und gründendem Erwachen. Gedichte von Friederike Haerter und Emanuel Geibel    
20.02.2026
41 Minuten
Pustig geht es zu im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter,ein beunruhigender Wind zieht seine Spur durch die Stadt. Mulmig dichtet Friederike Haerter in ihrem Februar-Gedicht, und bedrohlich wirkt das eine oder andere ja auch jenseits der meteorologischen Erfahrungen. Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Hoffnung“ von Emanuel Geibel: Es kennt den Winter und das Bedrückende dieser Zeit, aber „es muss doch Frühling werden“! Das Wissen um den großen Mai ändert alles. Wunderbar.  Dazu gibt es Bibelverse nach Jesaja und aus den Psalmen.
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Seelenfutter 293: ⁠Von einem aufgespießten Himmel und einem Kleeblatt. Gedichte von Melis Ntente und Emily Dickinson⁠
06.02.2026
39 Minuten
Gut, wenn Menschen einen inneren Kompass haben. Wenn dessen Nadel aber zittert, irritiert nach Orientierung sucht, und dann nicht Richtung Norden, sondern zwischen West und Ost, dann betreten die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die poetische Welt von Melis Ntente, das Gedicht „erdmagnetfeld“ setzt den Ton der aktuellen Folge des Seelenfutters. Dazu klingt ein Gedicht von Emily Dickinson, dass Antworten versucht auf die großen Fragen nach der Sehnsucht. Dazu gibt es Bibelverse nach Jesaja und aus dem Hebräerbrief.
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Seelenfutter 292: ⁠Von Menschheitsfreunden und einer Sehnsuchtskarawane. Gedichte von Gerrit Engelke und Yvan Goll⁠
23.01.2026
47 Minuten
Überschwänglich feiert der junge Lyriker Gerrit Engelke kurzvor dem Ersten Weltkrieg den Geist einer Menschheitsfamilie, und was möglich wird, wenn „Westen und Süden, Nähe und Weitsein“ in einer „weltentkreisten Seele“ zusammenstehen. Ein Fest der Verständigung und des Friedens. In den letzten Kriegswochen wird Gerrit Engelke sein Leben lassen, weil Nationalismus und Kriegslust Millionen zerschmettern. Zu dem Gedicht „Mensch zu Mensch“ stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das ernüchterte Gedicht „Karawane der Sehnsucht“, das Ywan Goll 1919, direkt nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlicht hat. Der Titel sagte es: Da ist viel Sehnsucht, aber auch ein langer, beschwerlicher Weg. Dazu gibt es Bibelverse aus den Psalmen und nach Lukas.
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Seelenfutter 291: Von schreckhafter Scheue und einem warmen Leben. Gedichte von Elizabeth Barrett Browning und Georg Stolzenberg
09.01.2026
48 Minuten
Was haben ein neues Jahr und eine neue Liebe gemeinsam? Das Herz klopft, der Ausgang ist aber ungewiss. Von der riskanten Gestimmtheit junger Liebe handelt „Da diese Liebe anfing, war’s gewagt“, ein traumschönes Sonett der englisch-viktorianischen Lyrikerin Elizabeth Barrett Browning, deren Leben sich wie ein einziger Liebesroman erzählt. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Georg Stolzenbergs „Schon ruht deine kleine fremde Hand“, eine bezaubernde Miniatur eines kosmischen Moments, nämlich der ersten zarten Berührung von Liebenden. Daraus lässt sich einiges für den Zugang zum neuen, nicht ganz unproblematischen Jahr 2026 ableiten. Zusätzlich gibt es Bibelworte aus den Psalmen und von Jesaja.
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Seelenfutter 290: Von einer Geschichte für die Armen und übervollen Menschenherzen. Gedichte von Ludwig Thoma und Stefan Zweig.
25.12.2025
41 Minuten
Kling-Kling! In der Weihnachtsfolge des LyrikpodcastSeelenfutter legen die Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zwei poetische Geschenke unter den Tannenbaum, die unterschiedlicher kaum sein können. Fast Zeitgenossen, so dichten der urbajuwarische Ludwig Thoma und der weltgereiste Großbürger Stefan Zweig sehr besonders zum Weihnachtsfest. „Die Heilige Nacht“ von Thoma erzählt schlicht und wirklich ergreifend die biblische Geburtsgeschichte und betont dabei die Perspektive der Armen: „Es ist eine G’schicht‘ für die Armen, kein Reicher war nicht dabei.“ Der erst 20jährige Stefan Zweig beschreibt in „Weihnacht“ dagegen überbordende kosmische Schwingungen der „Gnadennacht“, die die Seelen berühren. Dazu gibt es Bibelverse nach Lukas.
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Über diesen Podcast

Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky, Publizistin aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalb alternative Lebensmittel frei Haus. In ihrem Podcast bringen die beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei zuhören, was sie entdecken.

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