Podcaster
Episoden
09.01.2026
48 Minuten
Was haben ein neues Jahr und eine neue Liebe gemeinsam? Das Herz
klopft, der Ausgang ist aber ungewiss. Von der riskanten
Gestimmtheit junger Liebe handelt „Da diese Liebe anfing, war’s
gewagt“, ein traumschönes Sonett der englisch-viktorianischen
Lyrikerin Elizabeth Barrett Browning, deren Leben sich wie ein
einziger Liebesroman erzählt. Dazu stellen die
Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard
Georg Stolzenbergs „Schon ruht deine kleine fremde Hand“, eine
bezaubernde Miniatur eines kosmischen Moments, nämlich der ersten
zarten Berührung von Liebenden. Daraus lässt sich einiges für den
Zugang zum neuen, nicht ganz unproblematischen Jahr 2026
ableiten. Zusätzlich gibt es Bibelworte aus den Psalmen und von
Jesaja.
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25.12.2025
41 Minuten
Kling-Kling! In der Weihnachtsfolge des LyrikpodcastSeelenfutter
legen die Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zwei
poetische Geschenke unter den Tannenbaum, die unterschiedlicher
kaum sein können. Fast Zeitgenossen, so dichten der
urbajuwarische Ludwig Thoma und der weltgereiste Großbürger
Stefan Zweig sehr besonders zum Weihnachtsfest. „Die Heilige
Nacht“ von Thoma erzählt schlicht und wirklich ergreifend die
biblische Geburtsgeschichte und betont dabei die Perspektive der
Armen: „Es ist eine G’schicht‘ für die Armen, kein Reicher war
nicht dabei.“ Der erst 20jährige Stefan Zweig beschreibt in
„Weihnacht“ dagegen überbordende kosmische Schwingungen der
„Gnadennacht“, die die Seelen berühren. Dazu gibt es Bibelverse
nach Lukas.
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12.12.2025
36 Minuten
Der Advent ist eine ruhige, stille Zeit. Mitnichten! Nicht
nur,weil viele von Terminen gejagt werden, sondern auch, weil der
Geist des Advents ein unruhiger ist, voller Sehnen, voller
Erwartung. Vom Verlangen handeln die beiden Gedichte, die Susanne
Garsoffky und Friedemann Magaard im Lyrik-Podcast Seelenfutter
vorstellen. „Sehnsucht“ von Ricarda Huch zeichnet ruhige, große
Bilder des inneren Hingezogen-Seins. Dagegen wirbelt „Zu dir“ von
Therese Dahn die großen Gefühle auf: Heißes Herz, schüttelnder
Schmerz, Sturmgefieder. Auch da geht es um volle Hingabe – ein
Kennzeichen der romantischen Liebe ebenso wie der tiefen
spirituellen Existenz. Dazu gibt es Psalmenworte.
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28.11.2025
45 Minuten
Für viele ist es in diesen Wochen ein wichtiges Thema:
DasSchenken. Es macht Freude, manchmal auch Druck. Was das
Geschenken mit einem selbst zu tun hat, bedenkt der Dichter
Joachim Ringelnatz in bezaubernden Versen: „Sei eingedenk, dass
dein Geschenk du selber bist“. Dazu stellen
Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard
das Gedicht „Welt und ich“ von Friedrich Hebbel, das
grundsätzlicher die Verhältnisse von innen und außen, von
Abschottung oder Verschmelzung ausmalt, so tief, so bewegend:
Schon diese beiden Gedichte sind Geschenke! Dazu gibt es
Bibelworte aus Jesus Sirach und von Paulus.
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14.11.2025
45 Minuten
Zum Volkstrauertag und in ungeordneter Zeit
stellenSeelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann
Magaard Gedichte von Kriegsahnung und Endlichkeit vor. Alfred
Lichtensteins „Abschied“ entstand auf dem Weg zur Westfront im
August 1914, einfach und klar, äußerst präzise und mit ironischen
Verzerrungen. Wenige Wochen später fiel der 26jährige Dichter.
Dazu erklingt „O Grille sing“ von Max Dauthendey, von Abschied,
Nacht und offenen Herzen. Berührend im Zusammenspiel. Dazu gibt
es Bibelworte von Paulus und aus einem Petrusbrief.
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Über diesen Podcast
Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot
allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky, Publizistin
aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalb
alternative Lebensmittel frei Haus. In ihrem Podcast bringen die
beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei
zuhören, was sie entdecken.
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