Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. TAXpod Podcast
  4. #25.4 Februar Briefing – 30 Min vom BFH
Wie im vergangenen Monat sprechen wir gemeinsam mit
Verfahrensrechtler Christian Süß über die aus unserer Sicht
wesentlichen Urteile des Bundesfinanzhofs aus dem Februar 2025.
Zusätzlich werfen wir einen Blick auf bevorstehende
Entscheidungen angesichts der im Februar mündlich verhandelten
Fälle.

Fleißig war insbesondere der II. Senat, der gleich mehrere
interessante grunderwerbsteuerliche Fälle veröffentlicht hat,
sowie zwei Fälle zur Bedarfsbewertung von Kapitalgesellschaften.
In einem kurzen Ausblick berichten wir zum Start vom äußerst
praxisrelevanten Urteil BFH II R 2/22, in dem die Begünstigung
nach § 6a GrEStG bei der Ausgliederung aus einem Einzelkaufmann
auf eine GmbH zur Neugründung bejaht wird. In BFH II R 46/22
erlebt man, dass die großzügige Haltung des BFH zu § 6a GrEStG
bei der teleologischen Reduktion von Vor- und
Nachbehaltensfristen ihre Grenze kennt. In BFH II R 14/23
behandelt der BFH die grunderwerbsteuerliche Einordnung einer
Übertragung von Anteilen auf eine niederländische Stichting
administratiekantoor, einem Vehikel, das einem bei
niederländischen Bezügen in der Beratungspraxis regelmäßig
begegnet. In BFH II R 36/21 wird die in der letzten Folge
aufgeworfene Frage beantwortet (und verneint), ob die
Grunderwerbsteuer insgesamt gegen die
Kapitalansammlungsrichtlinie verstoßen könnte. In BFH II R 15/21
beurteilt der BFH sodann die Bewertung von Anteilen an einer
Familienholding nach § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG, wenn als
Referenztransaktionen lediglich Anteilseinziehungen zu einem
fixen Betrag des Nennwerts zur Verfügung stehen, die daher – so
der BFH – nicht im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielt wurden.
Entschieden hat der BFH aber auch, dass der Mindestwertansatz in
Form des Substanzwertes bei Referenztransaktionen i.S.d. § 11
Abs. 2 Satz 2 BewG nicht einschlägig ist. In BFH II R 49/22 geht
es um eine ähnliche Frage, in diesem Fall bei stark vinkulierten
Anteilen an einer Familien-Holding, die nur im Familienkreis
veräußert werden konnten und das praktisch nur mit einem sog.
„Holding-Abschlag“ von 20%.

Wir sprechen zudem über Werbungskosten durch Zuführungen zur
Instandhaltungsrücklage einer WEG (IX R 19/24) und können
berichten, dass das Urteil BFH IV R 11/22 ausgegangen ist, wie in
der letzten Folge aus der mündlichen Verhandlung antizipiert.
Viel Spaß beim Hören!

Folge direkt herunterladen
Episode melden

„#25.4 Februar Briefing – 30 Min vom BFH“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz