Plattenbau-Roman und Italo-Disco-Oper
Auch unerfüllte Träume seien Träume, «bloss viel gefährlicher»,
schreibt Sara Gmuer in ihrem Roman «Achtzehnter Stock». Ein
Berliner Plattenbau, in dem eine alleinerziehende Mutter lebt. –
Zwei Mächte hassen sich, und keiner weiss weshalb: Bonn Park i ...
27 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Auch unerfüllte Träume seien Träume, «bloss viel gefährlicher»,
schreibt Sara Gmuer in ihrem Roman «Achtzehnter Stock». Ein
Berliner Plattenbau, in dem eine alleinerziehende Mutter lebt. –
Zwei Mächte hassen sich, und keiner weiss weshalb: Bonn Park
inszeniert «Romeo und Julia» als Italo-Disco-Oper. Seit fast 20
Jahren lebt die Schweizer Autorin Sara Gmuer in Berlin. Genauer
gesagt, in Berlin-Lichtenberg, einem Stadtteil mit vielen
Plattenbauten. Und in einem Plattenbau ist auch Gmuers neuer Roman
angesiedelt: «Achtzehnter Stock» handelt von einer
alleinerziehenden Mutter, die sich nichts sehnlicher wünscht, als
aus der Armut herauszukommen und sich endlich ein glamouröseres
Leben leisten zu können. Sie träumt von einer Karriere als
Schauspielerin. In der Nachbarschaft wird sie dafür nur belächelt.
Im Gespräch erzählt Sara Gmuer, wie sie beim Schreiben dieses
rasanten Romans vorgegangen ist. Buchhinweis: Sara Gmuer:
«Achtzehnter Stock». 220 Seiten. Hanser blau, 2024 Der
deutsch-koreanische Theatermacher Bonn Park hat ein feines Gespür
für den Zeitgeist. Dabei geht er oft von allgemein bekannten
Stoffen aus, aktuell «Romeo und Julia» von Shakespeare. Seine
Inszenierung fürs Schauspielhaus Zürich wird keine schlichte
Nacherzählung des Originals werden. Das verrät schon der Untertitel
des Stücks: «Eine Italo-Disco-Oper». Bonn ist ein Meister darin,
Genres zu mischen und damit Konventionen zu hinterfragen. In seiner
Zürcher Inszenierung geht es um die Normalisierung von schlechter
Laune, die Utopie der Liebe und um Theater als Lüge und Trost.
schreibt Sara Gmuer in ihrem Roman «Achtzehnter Stock». Ein
Berliner Plattenbau, in dem eine alleinerziehende Mutter lebt. –
Zwei Mächte hassen sich, und keiner weiss weshalb: Bonn Park
inszeniert «Romeo und Julia» als Italo-Disco-Oper. Seit fast 20
Jahren lebt die Schweizer Autorin Sara Gmuer in Berlin. Genauer
gesagt, in Berlin-Lichtenberg, einem Stadtteil mit vielen
Plattenbauten. Und in einem Plattenbau ist auch Gmuers neuer Roman
angesiedelt: «Achtzehnter Stock» handelt von einer
alleinerziehenden Mutter, die sich nichts sehnlicher wünscht, als
aus der Armut herauszukommen und sich endlich ein glamouröseres
Leben leisten zu können. Sie träumt von einer Karriere als
Schauspielerin. In der Nachbarschaft wird sie dafür nur belächelt.
Im Gespräch erzählt Sara Gmuer, wie sie beim Schreiben dieses
rasanten Romans vorgegangen ist. Buchhinweis: Sara Gmuer:
«Achtzehnter Stock». 220 Seiten. Hanser blau, 2024 Der
deutsch-koreanische Theatermacher Bonn Park hat ein feines Gespür
für den Zeitgeist. Dabei geht er oft von allgemein bekannten
Stoffen aus, aktuell «Romeo und Julia» von Shakespeare. Seine
Inszenierung fürs Schauspielhaus Zürich wird keine schlichte
Nacherzählung des Originals werden. Das verrät schon der Untertitel
des Stücks: «Eine Italo-Disco-Oper». Bonn ist ein Meister darin,
Genres zu mischen und damit Konventionen zu hinterfragen. In seiner
Zürcher Inszenierung geht es um die Normalisierung von schlechter
Laune, die Utopie der Liebe und um Theater als Lüge und Trost.
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