Zuflucht und Schutz
3 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Vor einiger Zeit haben wir angefangen online zusammen zu kommen,
um für Menschen zu beten, die uns auf dem Herzen liegen. Wir
beten mit einem Bibelvers – angeregt durch die Organisation „Moms
in Prayer“.
Heute morgen hieß dieser Vers: Ich bete, dass … bei dir, dem
höchsten Gott, Zuflucht und Schutz findet.
So viele Menschen fielen mir ein, für die ich das betete.
Und dabei hatte ich ein Bild vor Augen, wie Gott diese Menschen
in seiner liebenden, warm-orange-rot-leuchtenden Hand hielt,
bergend von unten und die andere Hand schützend darüber. Schutz
vor Regen, Sturm, eine Höhle zum Unterstehen, eine Hand die
„stoppt“, was auch immer bedrohend sich anbahnt…
Und dann kamen mir andere in den Sinn - Menschen in Palästina und
die israelischen Geiseln der Hamas, die Flüchtlinge in ihren
Booten, kleine und große Menschen, die ein gewalttätiges Zuhause
haben, Christen, die verfolgt werden, Menschen um mich herum, die
Not leiden in ihrer Seele…
Dass sie bei Dir, dem höchsten Gott, Zuflucht und Schutz finden….
Das ist mein Gebet für Viele. Auch für mich selbst.
Und gleichzeitig ringe ich darum mit meinen Erfahrungen und den
Erfahrungen anderer und ich frage mich und dich:
Was heißt dieser Vers aus Psalm 91 für mich?
Wo habe ich das schon erlebt? Gott ist meine Zuflucht und mein
Schutz?
Wo spüre ich Enttäuschung bei diesem Vers?
Wo brauche ich das gerade heute?
Pausiert doch einen Moment und teilt eure Gedanken mit Gott.
Sprecht es aus – laut und so wie es aus euch „rauskommt“.
Ich habe erlebt, dass Gott mir Zuflucht wurde. Bei ihm konnten
meine Gefühle roh hinausfließen. Ich hatte „Sein Ohr“ und durfte
mich ausheulen, ausschreien und fand Ruhe im Sturm.
Ich habe auch erlebt, dass ich Zuflucht bei Gott suchte und es
war als klagte ich hinein in einen leeren Raum.
Beides ist in meinem Leben da.
Und so bete ich diesen Psalm Mose – von dem wir wissen,
dass auch er mit Gott durch Höhen und Tiefen ging,
gerungen hat mit Gott, vertraut hat, Großes erlebt hat und an
seine Grenzen kam –
und richte meinen Blick auf die letzten Verse des Psalm 91:
Gott sagt:
Er – dieser Mensch - liebt mich, darum will ich ihn erretten;
er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören;
Ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu
Ehren bringen.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen
mein Heil.
Das ist meine Hoffnung.
Das will ich tun: ihn anrufen, ihn lieben, seinen Namen
kennen.
Und ich lade dich ein, es auch zu tun!
Eine gesegnete Woche,
Eure Damaris Friedrich
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