Wirtschaftsnews vom 07. Februar 2025

Wirtschaftsnews vom 07. Februar 2025

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 1 Jahr

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten
mit Michael Weyland


 


Thema heute:  


 


Versicherungen optimieren: Bedarfsgerechter Schutz ist
wichtiger als Ersparnis


 


 


 


Zum Jahresanfang prüfen viele Verbraucher ihre
Versicherungsverträge in der Hoffnung, an der ein oder anderen
Stelle sparen zu können. Dabei landen vermeintlich teure oder
überflüssige Policen häufig vorschnell auf der Kündigungsliste.
Doch hier ist Vorsicht geboten:


„Die Prämienhöhe oder die Anzahl der Verträge allein
sagen nichts über die Qualität des Versicherungsschutzes aus.
Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Haushalte entweder zu viel für
unnötige Versicherungen zahlen oder in wichtigen Bereichen nicht
ausreichend abgesichert sind“, sagt man beim Bund
der Versicherten e. V. (BdV).


Entscheidend ist, ob eine Versicherung im Ernstfall
wirklich den erforderlichen Schutz bietet – nicht, was sie
kostet. Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, lohnt es sich,
alle bestehenden Verträge kritisch zu hinterfragen: Decken sie
den individuellen Bedarf ab? Sind alle wichtigen Risiken
ausreichend abgesichert? Bestehen darüber hinaus noch zusätzliche
Absicherungswünsche? „Zu den wichtigsten Verträgen zählt die
Privathaftpflichtversicherung und zumindest alle Berufstätigen
sollten zudem eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen. Hinzu
kommen abhängig von der individuellen Situation weitere wichtige
Absicherungen“, sagt man. Hausbesitzer benötigen beispielsweise
eine Wohngebäudeversicherung, Kfz-Halter sind verpflichtet, eine
Kfz-Haftpflichtversicherung zu besitzen, Auslandsreisende sollten
eine Auslandsreisekrankenversicherung im Gepäck
haben.


Eine erste Orientierung gibt der kostenlose
Online-BedarfsCheck des BdV: Er hilft Verbrauchern, zwischen
essenziellen und überflüssigen Policen zu unterscheiden und eine
fundierte Entscheidung über ihren Versicherungsschutz zu treffen.
Das Tool liefert klare Antworten auf die Frage, welche
Versicherungen wirklich wichtig sind – und welche man sich
tatsächlich sparen kann. Mit nur wenigen Angaben zur familiären
Situation, zu Aktivitäten in Beruf und Freizeit, zum Besitz sowie
zu besonderen Wünschen und Bedürfnissen ermittelt der
Bedarfscheck einen ersten Überblick über den individuellen
Absicherungsbedarf. „In jeder Lebenssituation bestehen eine Reihe
finanzieller Risiken, die abgesichert werden sollten. Um keine
unnützen und zu teuren Versicherungen abzuschließen, sollten
diese Risiken nach klaren Prioritäten eingestuft und bewertet
werden“, sagt der BdV. Das Ergebnis des BedarfsChecks liefert
eine übersichtliche Darstellung über die für die eigene Situation
relevanten Versicherungen und ordnet sie den Kategorien
„Pflicht“, „am wichtigsten“, „wichtig“, „grundsätzlich
nachrangig“ und „ungeeignet“ zu.





 


Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
https://www.was-audio.de/aanews/News20250207_kvp.mp3

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