Wie Hamburg gerade das Heizen revolutioniert
Für die Zukunft des Heizens setzt Hamburg auf Fernwärme. Wie kann
sie klimafreundlicher werden? Und: Woher weiß ich, ob auch ich
irgendwann mit Fernwärme heizen kann?
18 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Es gibt da diesen nigelnagelneuen Tunnel mitten in Hamburg. 120
Millionen Euro hat der Bau gekostet, er führt tief unter der Elbe
hindurch und ist nur 3,50 Meter breit – Autos also könnten nicht
fahren, nicht einmal Menschen durchspazieren, aber das sollen sie
auch nicht: Der Tunnel wird einmal Wasser zum Heizen vom Süden in
den Norden der Stadt bringen. Hamburg ist nämlich gerade im
Begriff, das Fernwärmenetz massiv auszubauen. Damit soll die Stadt
klimafreundlicher werden. Das ist auch nötig: Die Hansestadt stößt
aktuell 15 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr aus. Rund 40
Prozent davon entstehen beim Beheizen der Gebäude, denn das
geschieht im Moment vor allem mithilfe von Gas, Öl und Strom. Mit
dem Ausbau der Fernwärme soll das nun besser werden. Doch
bisher wird auch die Fernwärme in Hamburg überwiegend mit Kohle
erzeugt. Wie kann es also gelingen, sie klimafreundlicher zu
machen? In der neuen Folge des
Podcasts Elbvertiefung spricht Maria Rossbauer über den
Umbau des Hamburger Fernwärmenetzes mit Kristina Läsker. Die
Wirtschaftsautorin der ZEIT:Hamburg erzählt, wie es sich in dem
neuen Tunnel tief unter der Elbe anfühlt, welche Herausforderungen
der riesige Bohrkopf namens Hermine zu bewältigen hatte, und wofür
genau der Tunnel letztlich geschaffen wurde. Sie erklärt, wie eine
riesige Thermoskanne und Abwärme aus einem Stahlwerk das Wasser
künftig erhitzen sollen – und wo bei all diesen Vorhaben die
Probleme liegen. Und natürlich verrät sie auch, wie man
herausfindet, ob das eigene Haus oder die Wohnung auch einmal
Fernwärme bekommen könnte. Jede Woche unterhalten sich
entweder Maria Rossbauer oder Florian Zinnecker, die
zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen über eine Frage, die die Bewohnerinnen und
Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst,
mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30
Minuten. Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern
an hamburg@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen
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Millionen Euro hat der Bau gekostet, er führt tief unter der Elbe
hindurch und ist nur 3,50 Meter breit – Autos also könnten nicht
fahren, nicht einmal Menschen durchspazieren, aber das sollen sie
auch nicht: Der Tunnel wird einmal Wasser zum Heizen vom Süden in
den Norden der Stadt bringen. Hamburg ist nämlich gerade im
Begriff, das Fernwärmenetz massiv auszubauen. Damit soll die Stadt
klimafreundlicher werden. Das ist auch nötig: Die Hansestadt stößt
aktuell 15 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr aus. Rund 40
Prozent davon entstehen beim Beheizen der Gebäude, denn das
geschieht im Moment vor allem mithilfe von Gas, Öl und Strom. Mit
dem Ausbau der Fernwärme soll das nun besser werden. Doch
bisher wird auch die Fernwärme in Hamburg überwiegend mit Kohle
erzeugt. Wie kann es also gelingen, sie klimafreundlicher zu
machen? In der neuen Folge des
Podcasts Elbvertiefung spricht Maria Rossbauer über den
Umbau des Hamburger Fernwärmenetzes mit Kristina Läsker. Die
Wirtschaftsautorin der ZEIT:Hamburg erzählt, wie es sich in dem
neuen Tunnel tief unter der Elbe anfühlt, welche Herausforderungen
der riesige Bohrkopf namens Hermine zu bewältigen hatte, und wofür
genau der Tunnel letztlich geschaffen wurde. Sie erklärt, wie eine
riesige Thermoskanne und Abwärme aus einem Stahlwerk das Wasser
künftig erhitzen sollen – und wo bei all diesen Vorhaben die
Probleme liegen. Und natürlich verrät sie auch, wie man
herausfindet, ob das eigene Haus oder die Wohnung auch einmal
Fernwärme bekommen könnte. Jede Woche unterhalten sich
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zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
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