Mord im U-Bahnhof: Warum musste Asal sterben?
Ein 25-jähriger Mann zerrt in einem Hamburger U-Bahnhof eine
18-Jährige vor einen einfahrenden Zug – beide sterben. Seither
ringt die Stadt um Fassung.
28 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Ende Januar zeichnete eine Videokamera am Gleis 2 des U-Bahnhofs
Wandsbek Markt eine junge Frau auf, die auf die Bahn wartet. Man
sieht, wie ein Mann von hinten auf sie zugeht, sie packt und mit
sich hinunter auf das Gleis reißt. Der einfahrende Zug erfasst sie,
und beide sind sofort tot. Die Frau hieß Fatemeh Z., Freunde und
Verwandte nannten sie Asal. Sie war gerade einmal 18 Jahre alt.
Ihren Mörder, den 25-jährigen Ariop A., hatte sie offenbar nie
zuvor gesehen. Seit dieser Tat herrscht Entsetzen in Hamburg, und
es wird viel diskutiert: Sind deutsche Bahnhöfe sicher genug? Hätte
man früher erkennen müssen, dass Ariop A. gefährlich war? Haben die
Behörden im Umgang mit ihm, einem Geflüchteten aus dem Südsudan mit
traumatischen Erfahrungen, versagt? In der neuen Folge des Podcasts
Elbvertiefung spricht Maria Rossbauer aus der Hamburg-Redaktion der
ZEIT mit ihren Kollegen Tom Kroll und Christoph Heinemann über den
Fall. Die beiden erzählen von Fatemeh Z.s Träumen und ihrer
Trauerfeier, von Ariop A. und dem Resettlement-Programm, über das
er nach Deutschland kam, und sie erzählen von einer Scheindebatte,
die nun ihrer Meinung nach geführt wird. Außerdem erklären sie, was
sich in Hamburg wirklich ändern müsste, um solche Taten zu
verhindern – und wie man der Familie von Fatemeh Z. seine
Anteilnahme ausdrücken könnte. Im Podcast Elbvertiefung sprechen
die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit
Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das
die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und
selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann
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Wandsbek Markt eine junge Frau auf, die auf die Bahn wartet. Man
sieht, wie ein Mann von hinten auf sie zugeht, sie packt und mit
sich hinunter auf das Gleis reißt. Der einfahrende Zug erfasst sie,
und beide sind sofort tot. Die Frau hieß Fatemeh Z., Freunde und
Verwandte nannten sie Asal. Sie war gerade einmal 18 Jahre alt.
Ihren Mörder, den 25-jährigen Ariop A., hatte sie offenbar nie
zuvor gesehen. Seit dieser Tat herrscht Entsetzen in Hamburg, und
es wird viel diskutiert: Sind deutsche Bahnhöfe sicher genug? Hätte
man früher erkennen müssen, dass Ariop A. gefährlich war? Haben die
Behörden im Umgang mit ihm, einem Geflüchteten aus dem Südsudan mit
traumatischen Erfahrungen, versagt? In der neuen Folge des Podcasts
Elbvertiefung spricht Maria Rossbauer aus der Hamburg-Redaktion der
ZEIT mit ihren Kollegen Tom Kroll und Christoph Heinemann über den
Fall. Die beiden erzählen von Fatemeh Z.s Träumen und ihrer
Trauerfeier, von Ariop A. und dem Resettlement-Programm, über das
er nach Deutschland kam, und sie erzählen von einer Scheindebatte,
die nun ihrer Meinung nach geführt wird. Außerdem erklären sie, was
sich in Hamburg wirklich ändern müsste, um solche Taten zu
verhindern – und wie man der Familie von Fatemeh Z. seine
Anteilnahme ausdrücken könnte. Im Podcast Elbvertiefung sprechen
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