Millionen Schätze in Hinterzimmern

Millionen Schätze in Hinterzimmern

595 Millionen Euro will Hamburg ausgeben, um einen Teil des Elbtowers zu kaufen. Dort soll ein Museum entstehen. Warum aber braucht die Stadt ein neues Naturkundemuseum?
22 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag
Seit der Investor René Benko vor über zwei Jahren pleiteging,
stehen die Bauarbeiten am Hamburger Elbtower still – und der
Hochhausriese wurde zur ungeliebten Bauruine. Nun aber soll er
mithilfe der Stadt fertig gebaut werden: Für 595 Millionen Euro
will Hamburg den unteren Teil des Turms kaufen. Auf dieser Fläche
soll ein neues Naturkundemuseum entstehen, zu dessen Errichtung
sich der Senat schon vor Jahren verpflichtet hat. Aber Moment –
wieso braucht Hamburg überhaupt ein Naturkundemuseum? Und wieso
muss der Senat eines errichten? Darüber sprechen in der neuen
Folge des Podcasts "Elbvertiefung" Maria Rossbauer und Oskar Piegsa
aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT.  Die beiden unterhalten sich
über die Rettung des Elbtowers, über ausgestopfte Tiere,
Walskelette und Würmer in alkoholgefüllten Gläsern und darüber, was
Chirurgen von den Mundwerkzeugen der Ameise lernen können. Und es
geht darum, wie all die naturwissenschaftlichen Schätze, die
bislang in Kellern und Hinterzimmern lagern, überhaupt nach Hamburg
kamen. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts Maria
Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und
Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in
Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als
eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser
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