Elbvertiefung

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Episoden

Warum den Hamburger Wolf nun ein hartes Leben erwartet
10.04.2026
22 Minuten
Ende März beobachteten etliche Menschen einen Wolf, wie er durch die noblen Vororte Hamburgs huschte; er wurde an S-Bahnstationen gefilmt und mitten in der Innenstadt. In Altona verletzte er eine Frau in einer Einkaufspassage, schließlich fischten ihn Polizisten aus der Binnenalster. Einen "Animal Road Trip" nannte Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank den spektakulären Ausflug. Aber was geschieht jetzt mit dem Wolf? Darüber spricht in der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung Maria Rossbauer mit dem ZEIT-Autor Tom Kroll. Tom Kroll erzählt, wie der Wolf zunächst in eine Wildtierauffangstation gebracht wurde und wie dann die Auswilderung in einem Wald in Niedersachsen ablief.  Er berichtet von GPS-Trackern, die den Wolf nun überwachen (solange der Akku reicht) und von Jägern, die bereitstehen, falls er sich doch wieder einer Siedlung nähern sollte. Außerdem geht es darum, wie der Angriff auf die Frau zu bewerten ist – und um all die Gefahren, die den jungen Wolf jetzt erwarten. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Tod auf der Davidwache
27.03.2026
22 Minuten
Im Januar 1970 wurde in Hamburg ein Polizist getötet – mitten auf der berühmten Davidwache auf der Reeperbahn. Über den Fall wurde damals viel berichtet. "Polizist in der Davidwache erschossen", titelte das "Hamburger Abendblatt", die "Bild"-Zeitung notierte "Das Protokoll des Todes". Er beschäftigte die Stadt – und seit seiner frühen Kindheit auch den ZEIT-Autor Sönke Callsen. Denn sein Vater, damals ein junger Polizist, war in jener Nacht auf der Wache und erzählte ihm oft davon. Was genau ist damals geschehen? Warum schoss plötzlich ein Mann um sich? Dazu recherchierte Söhnke Callsen nun über Monate hinweg. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen Söhnke Callsen und der Host Maria Rossbauer über den Fall. Söhnke Callsen berichtet, wie es zu den Schüssen kam, er erzählt über das Leben des getöteten Polizisten Uwe Kraack und von Heinz Saworra, dem Mann, der ihn erschoss. Es geht um die Reeperbahn in den Siebzigerjahren, die geprägt war von Prostitution und Gewalt, um die Rolle der Polizei in alledem – und darum, was dieses Ereignis mit seinem Vater und schließlich mit ihm selbst gemacht hat. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. Text zur Folge: Davidwache in Hamburg: Mein Vater und die tödliche Nacht von St. Pauli [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Iran-Krieg: Wie steht es um Hamburgs Sicherheit?
13.03.2026
20 Minuten
Mehr als 12.000 Menschen mit iranischer Staatsbürgerschaft leben in Hamburg und einige zehntausend weitere, die Verwandte in dem Land haben. Viele sind einst vor dem Regime geflohen und hoffen nun auf ein Ende von Gewalt und Unterdrückung im Iran – doch in Hamburg trauern auch manche um Ajatollah Ali Chamenei, den diktatorischen Führer, der am 28. Februar bei Luftangriffen getötet wurde. Es sind Menschen, die dem Islamischen Zentrum Hamburg nahestanden. Die Organisation betrieb lange die Blaue Moschee an der Außenalster, bis sie im Juli 2024 vom Innenministerium als "bedeutendes Propagandazentrum Irans in Europa" bezeichnet und verboten wurde. Doch viele der damaligen Funktionäre leben noch hier. Was also ist seit dem Krieg in Hamburg los, was bedeutet er für die vielen Exil-Iraner - und was für die Sicherheitslage in der Stadt?  Darüber spricht in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung der Host Maria Rossbauer mit Tom Kroll und Christoph Heinemann, die für die ZEIT seit Jahren zu diesem Thema recherchieren. Sie erzählen von hoffnungsvollen Stimmen, aber auch von Auseinandersetzungen zwischen Chamenei-Anhängern und der Diaspora, von grassierenden Verschwörungstheorien – und der Gefahr, die von ihnen ausgehen. Und warum trotz allem die Sicherheitslage in Hamburg nicht prekärer ist als anderswo. Im Podcast Elbvertiefung sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Millionen Schätze in Hinterzimmern
27.02.2026
22 Minuten
Seit der Investor René Benko vor über zwei Jahren pleiteging, stehen die Bauarbeiten am Hamburger Elbtower still – und der Hochhausriese wurde zur ungeliebten Bauruine. Nun aber soll er mithilfe der Stadt fertig gebaut werden: Für 595 Millionen Euro will Hamburg den unteren Teil des Turms kaufen. Auf dieser Fläche soll ein neues Naturkundemuseum entstehen, zu dessen Errichtung sich der Senat schon vor Jahren verpflichtet hat. Aber Moment – wieso braucht Hamburg überhaupt ein Naturkundemuseum? Und wieso muss der Senat eines errichten? Darüber sprechen in der neuen Folge des Podcasts "Elbvertiefung" Maria Rossbauer und Oskar Piegsa aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT.  Die beiden unterhalten sich über die Rettung des Elbtowers, über ausgestopfte Tiere, Walskelette und Würmer in alkoholgefüllten Gläsern und darüber, was Chirurgen von den Mundwerkzeugen der Ameise lernen können. Und es geht darum, wie all die naturwissenschaftlichen Schätze, die bislang in Kellern und Hinterzimmern lagern, überhaupt nach Hamburg kamen. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Mord im U-Bahnhof: Warum musste Asal sterben?
13.02.2026
28 Minuten
Ende Januar zeichnete eine Videokamera am Gleis 2 des U-Bahnhofs Wandsbek Markt eine junge Frau auf, die auf die Bahn wartet. Man sieht, wie ein Mann von hinten auf sie zugeht, sie packt und mit sich hinunter auf das Gleis reißt. Der einfahrende Zug erfasst sie, und beide sind sofort tot. Die Frau hieß Fatemeh Z., Freunde und Verwandte nannten sie Asal. Sie war gerade einmal 18 Jahre alt. Ihren Mörder, den 25-jährigen Ariop A., hatte sie offenbar nie zuvor gesehen. Seit dieser Tat herrscht Entsetzen in Hamburg, und es wird viel diskutiert: Sind deutsche Bahnhöfe sicher genug? Hätte man früher erkennen müssen, dass Ariop A. gefährlich war? Haben die Behörden im Umgang mit ihm, einem Geflüchteten aus dem Südsudan mit traumatischen Erfahrungen, versagt? In der neuen Folge des Podcasts Elbvertiefung spricht Maria Rossbauer aus der Hamburg-Redaktion der ZEIT mit ihren Kollegen Tom Kroll und Christoph Heinemann über den Fall. Die beiden erzählen von Fatemeh Z.s Träumen und ihrer Trauerfeier, von Ariop A. und dem Resettlement-Programm, über das er nach Deutschland kam, und sie erzählen von einer Scheindebatte, die nun ihrer Meinung nach geführt wird. Außerdem erklären sie, was sich in Hamburg wirklich ändern müsste, um solche Taten zu verhindern – und wie man der Familie von Fatemeh Z. seine Anteilnahme ausdrücken könnte. Im Podcast Elbvertiefung sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Über diesen Podcast

Hamburg hat fast zwei Millionen Einwohner, einen Hafen, mehr Brücken und Baustellen als Venedig – und einen neuen Podcast. Jeden Samstag sprechen Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine aktuelle Frage: Wird der Elbtower jemals fertig gebaut? Warum ist Hamburgs Innenstadt so öde? Wie geht’s der Kultur? Und warum gibt es auf den Spielplätzen der Stadt keine Toiletten? Mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten. Von Montag bis Freitag können Sie außerdem die Elbvertiefung als Newsletter lesen: www.zeit.de/elbvertiefung Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
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