Neue Werte kriegt das Land: Freiheit statt Sozialkram

Neue Werte kriegt das Land: Freiheit statt Sozialkram

1 Stunde 35 Minuten

Beschreibung

vor 21 Jahren

Immer mehr Arbeitslose, immer größere Armut und eine
Sozialpolitik, die die Opfer des kapitalistischen Reichtums immer
härter anpackt. Die Lage schreit geradezu nach einem
Bundespräsidenten, der den Menschen draußen im Lande erklärt, wie
sie diese Lage geistig zu bewältigen haben. Kaum angetreten
stellt Horst Köhler klar, dass die Ideale des sozialen Ausgleichs
heute unangebracht sind – und eigentlich immer schon verkehrt,
nämlich Ausdruck eines unverantwortlichen Anspruchsdenkens
gewesen waren. Wer das Deutschland des 21. Jahrhunderts vom
Standpunkt der sozialen Gleichheit aus betrachtet, muss ja
missmutig werden: Eine Angleichung der Lebensverhältnisse gibt es
nicht und darf es nicht geben – nicht zwischen Ost und West und
nicht zwischen Oben und Unten.
Die niederen Stände sollen sich lieber für die Freiheit bedanken,
die der Staat ihnen schenkt. Sie dürfen alles, was sie tun und
erleiden, selber tun und erleiden. Auch Arbeitslose, die nicht
auswandern, haben gewählt, die Armut in der Heimat nämlich. Ihr
beschissenes Leben ist ihres – und also gut. Das Elend – so
lernen wir - ist schlimm nur für den, der falsche Werte hat.
Anstatt sich die richtigen, optimistischen Freiheitswerte
zuzulegen, blasen deutsche Jammerlappen Trübsal. Mit Werten,
ihrer Herkunft und ihrer Leistung befasst sich der Vortrag.
Zur Verarmung und zur neuen Sozialpolitik kommt die geistige
Betreuung der BetroffenenWie der Bundespräsident den Wert
"Gleichheit" aus dem Verkehr ziehtDas Gegenangebot: Höchstwert
Freiheit - Die politisch-rechtliche Seite der kapitalistischen
KonkurrenzDer ideelle Genuss der Freiheit: Das Ja zur Lage adelt
sieDiskussionDiskussion

 Veranstalter: Sozialistische Gruppe


Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:


Artikel im Archiv vom GegenStandpunkt-Verlag

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

pdpz4eis
Frankfurt
15
15