Der Klimawandel - Produkt des globalisierten Kapitalismus & Streitobjekt der Staaten, die ihn organisieren
1 Stunde 56 Minuten
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Beschreibung
vor 18 Jahren
Der Klimawandel - Produkt des globalisierten Kapitalismus &
Streitobjekt der Staaten, die ihn organisieren
• Die Wissenschaft berichtet: Die Erderwärmung durch
Treibhausgase ist messbar, die Folgen wie Dürren und
Überschwemmungen sind katastrophal.
• Die Medien wissen: Die Erderwärmung geht auf das
weltumspannende kapitalistische Wachstum zurück, das seit
Jahrzehnten die Atmosphäre als kostenlose Müllkippe nutzt. Was da
immerzu wächst, gilt den Meinungsmachern aber so sehr als
"unsere" Wirtschaft, "unser" Wohlstand, "unser" Lebensstil, dass
sie die kapitalistische Wirtschaft gar nicht in den Blick nehmen,
sondern umfassend "den Menschen" verantwortlich machen: Der
Klimawandel ist "anthropogen!"
• Die Staaten bilanzieren die nationalen Folgen umgekehrt:
Entscheidendes Opfer der Klimakapriolen ist nicht der Mensch,
sondern das Geschäft: 330 Mrd. € Kosten und Wachstumsverlust hat
man allein für Deutschland bis 2050 errechnet.
• Die Lösung des Problems liegt in einem neuen Konkurrenzkampf
der Staaten: Wer kann anderen Nationen die Kosten für einen
Klimaschutz aufbürden, der die eigene Konkurrenzposition am
Weltmarkt nicht schmälert, sondern fördert? Deutsche
Exportschlager wie Windräder und Solarzellen werden schon in
Stellung gebracht.
Während der Mensch, angeleitet durch Talkshows und Printmedien,
mittlerweile für jede Flug- oder Autoreise ein Bäumchen pflanzt
oder sein schlechtes Gewissen mit einer Spende zur Aufforstung
beruhigt, arbeiten die maßgeblichen Verursacher der
CO2-Produktion an einem weniger ökologischen Projekt. Die
fossilen Energieträger sind nicht nur endlich, sondern durch den
weltweiten Antiterrorkrieg der USA endgültig unsicher geworden.
Eine weltkrisenfeste Energiebasis der Nation muss her, natürlich
im Namen des weltweiten Klimawandels und der betroffenen
Menschheit.
Die Verwandlung der Beschädigung natürlicher
Lebensgrundlagen...
Teil 1: ...in ein Kostenproblem des Kapitals
Teil 2: ...in eine internationale Affäre
Teil 3: Die wirkliche Triebfeder der Sorge ums Klima:
imperialistische Energiepolitik
Teil 4: Das Klima in Heiligendamm: Stoff für die Konkurrenz um
imperialistische Führungsmacht
Teil 5: Nachtrag zum Emissionshandel - Diskussion
Veranstalter: Sozialistische Gruppe
Weitere Publikationen zum Thema Klimawandel und Energiepolitik:
Menschheitskatastrophe Klimawandel - Was das Klima so alles von
„uns“ verlangt, in GegenStandpunkt 2-07
Klimaverantwortung in der Staatenkonkurrenz: Die Presse zum
Klimagipfel von Durban in GegenStandpunkt 1-12
Deutschlands Energieimperialismus wird klimaneutral in
GegenStandpunkt 1-21
Artikel im Archiv des GegenStandpunkt-Verlages
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