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  4. Die ‚drohende Klimakatastrophe’ und ihre Bewältigung. Ideologien und Wahrheiten über die Naturzerstörung durch den globalisierten Kapitalismus
Ideologien und Wahrheiten über die Naturzerstörung durch den
globalisierten Kapitalismus: was ‚wir’ daraus angeblich lernen
und dagegen tun können und welche Konsequenzen die politisch
Zuständigen für ‚unsere Zukunft’ tatsächlich ziehen.

- Die Wissenschaft berichtet: Der globale Klimawandel ist
bedrohlich, die Folgen sind absehbar und ziemlich
katastrophal.

- Die Öffentlichkeit ist aufgeschreckt und klärt auf: Nein,
solche globalen Schäden sind keine Systemfrage. Schuld sind
verbreitete ökonomische Unverantwortlichkeiten, gravierende
Staatenvers äumnisse und letztlich ‚wir alle’ mit unseren
unersättlichen Wachstums – und Konsumansprüchen, also die
moralische Verfassung ‚der Menschheit’.

- Die Folgen werden von den Staaten allerdings national
bilanziert: 330 Mrd. € Verlust bis 2050 allein in Deutschland.
Prominentestes Opfer ist also nicht der Mensch, sondern sind die
für unsere CO2-produzierenden ‚zivilisatorischen Fortschritte’
Verantwortlichen: die nationale Geschäftswelt und die Nation mit
ihrem Reichtum.

- Die politischen Bemühungen um Abhilfe für die globale Bedrohung
fallen entsprechend einseitig aus: Jetzt bezichtigen die Staaten
sich wechselseitig, auf Kosten der jeweils anderen die globale
Umwelt zu zerstören. Die politischen Macher konkurrieren
gleichzeitig darum, wer anderen Staaten Maßnahmen und Kosten für
Klimaschutz aufbürden, wer umgekehrt aus den praktischen
Nachsorgen in Sachen Klima, Energieverbrauch usw. ein neues
nationales Geschäft machen kann. Deutsche Windräder und
Solarzellen gegen französische Atomkraftwerke!

- Während ‚der Mensch’, öffentlich aufgeklärt, für jede Flugreise
ein Bäumchen pflanzen, umweltbewusst spenden oder auch einfach
seine steigenden Energiekosten an die einschlägigen Konzerne
bezahlen darf, ‚versöhnen’ die fürs ‚Klima’ Verantwortlichen
‚Ökologie’ und ‚Ökonomie’ auf etwas andere Art: Sie treiben
Energiepolitik, kümmern sich über die eigenen Grenzen hinaus um
eine weltkrisenfeste Energiebasis ihrer Nation und streben nach
nationaler Kontrolle über die globalen Ressourcen. Natürlich
alles im Namen des weltweiten Klimaschutzes für die betroffene
Menschheit.

Veranstalter: AK Gegenargumente

Gliederung:

1. Der Klimawandel und seine Ursachen

2. Klima als eine Kostenfrage

3. Klima als Frage der Standortkonkurrenz

4. Klima als Frage Energiepolitik

5. Klima als Gegenstand der internationalen Staatenkonkurrenz und
ihrer Diplomatie

Die Aufteilung der Aufzeichnung entspricht nicht der Gliederung.

Weitere Publikationen zum Thema von argudiss oder von anderen:

Menschheitskatastrophe Klimawandel Was das Klima so alles von
„uns“ verlangt in GegenStandpunkt 2-07

Klimaverantwortung in der Staatenkonkurrenz: Die Presse zum
Klimagipfel von Durban in GegenStandpunkt 1-12

„Klimaschutzprogramm 2030“, Klimaschutzgesetz, nationale
Wasserstoffstrategie … Deutschlands Energieimperialismus wird
klimaneutral in GegenStandpunkt 1-21

„Historisches Agreement“ auf der Pariser Weltklimakonferenz Die
Konkurrenz um das wachsende Geschäft mit alternativen
Energiequellen muss unvermindert weitergehen – das schuldet die
Völkergemeinschaft der Rettung des Weltklimas in GegenStandpunkt
1-16
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„Die ‚drohende Klimakatastrophe’ und ihre Bewältigung. Ideologien und Wahrheiten über die Naturzerstörung durch den globalisierten Kapitalismus“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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