Wie gefährlich sind Hamburgs Islamisten?
1.800 Islamisten beobachtet der Verfassungsschutz in Hamburg,
darunter viele junge Männer, die dicke Autos fahren und ein Kalifat
fordern. Wer sind sie? Ein Einblick
24 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Ein Mann ersticht auf einem Stadtfest drei Menschen, verletzt acht
weitere – und versetzt ein ganzes Land in Schock. Der 26-jährige
mutmaßliche Täter von Solingen war ein Islamist, seinen Anschlag
verübte er im Namen der Terrorgruppe "Islamischer Staat". Seit
Solingen wird in Deutschland viel diskutiert, über Waffengesetze
und Migrationspolitik – aber auch darüber, welche Gefahr von
Islamisten ausgeht. In Hamburg ist die islamistische Szene groß,
erst im Mai trafen sich 2.300 junge Männer mitten in der Stadt,
viele von ihnen forderten die Herrschaft unter einem islamischen
Führer und dem Gesetz der Scharia, ein Kalifat. 1.800 Hamburger aus
diesem Spektrum beobachtet der Verfassungsschutz. Wie gefährlich
sind sie? Und wie kommt man gegen ihre Ideologien an? In der
aktuellen Folge des Podcasts Elbvertiefung gibt Christoph Heinemann
dem Host Maria Rossbauer einen Einblick in die Szene. Heinemann hat
zusammen mit Tom Kroll aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT gerade
intensiv in der Szene recherchiert. Er erzählt von allabendlichen
Treffen in Mümmelmannsberg, von Männern in dicken Karren, die junge
Muslime mit Erfolg und Glamour beeindrucken wollen. Er erklärt, wie
der Anführer einer der bekanntesten Netzwerke junger Islamisten,
Muslim Interaktiv, junge Menschen in seinen Bann zieht – und er
berichtet von einer aufreibenden Recherche, in der er und Tom Kroll
letztlich Menschen gefunden – und getroffen – haben, die mutmaßlich
einer verbotenen islamistischen Organisation angehören. Schließlich
berichtet Christoph Heinemann auch von Organisationen in Hamburg,
die junge Muslime, die in Gefahr geraten, extremistisch zu werden,
auffangen – und er sagt, was in Hamburg noch getan werden müsste,
um dem wachsenden Islamismus zu begegnen. Jeden Samstag
unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian
Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit
einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage,
die die Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt
Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und
persönlich. Und nie länger als 30 Minuten. Für Lob, Kritik oder
Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu
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weitere – und versetzt ein ganzes Land in Schock. Der 26-jährige
mutmaßliche Täter von Solingen war ein Islamist, seinen Anschlag
verübte er im Namen der Terrorgruppe "Islamischer Staat". Seit
Solingen wird in Deutschland viel diskutiert, über Waffengesetze
und Migrationspolitik – aber auch darüber, welche Gefahr von
Islamisten ausgeht. In Hamburg ist die islamistische Szene groß,
erst im Mai trafen sich 2.300 junge Männer mitten in der Stadt,
viele von ihnen forderten die Herrschaft unter einem islamischen
Führer und dem Gesetz der Scharia, ein Kalifat. 1.800 Hamburger aus
diesem Spektrum beobachtet der Verfassungsschutz. Wie gefährlich
sind sie? Und wie kommt man gegen ihre Ideologien an? In der
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zusammen mit Tom Kroll aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT gerade
intensiv in der Szene recherchiert. Er erzählt von allabendlichen
Treffen in Mümmelmannsberg, von Männern in dicken Karren, die junge
Muslime mit Erfolg und Glamour beeindrucken wollen. Er erklärt, wie
der Anführer einer der bekanntesten Netzwerke junger Islamisten,
Muslim Interaktiv, junge Menschen in seinen Bann zieht – und er
berichtet von einer aufreibenden Recherche, in der er und Tom Kroll
letztlich Menschen gefunden – und getroffen – haben, die mutmaßlich
einer verbotenen islamistischen Organisation angehören. Schließlich
berichtet Christoph Heinemann auch von Organisationen in Hamburg,
die junge Muslime, die in Gefahr geraten, extremistisch zu werden,
auffangen – und er sagt, was in Hamburg noch getan werden müsste,
um dem wachsenden Islamismus zu begegnen. Jeden Samstag
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