Wirtschaftsnews vom 13. August 2024

Wirtschaftsnews vom 13. August 2024

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 1 Jahr

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten
mit Michael Weyland


 


Thema heute:    Richtig abgesichert in
die Ausbildung - Bund der Versicherten e. V. (BdV) gibt Tipps zum
Versicherungsschutz für Auszubildende


 


 


 


In diesen Wochen beginnt für viele junge Menschen ein
aufregender Lebensabschnitt. Mit dem Start ihrer Ausbildung
treten sie ins Berufsleben ein. Neue Aufgaben, Pläne und
Herausforderungen kommen auf die Berufseinsteiger zu. Da steht
das Thema Versicherungen sicher nicht an erster Stelle. Dennoch
sollten sie sich damit auseinandersetzen, um im Fall der Fälle
Geld und Nerven zu sparen.


 „Am wichtigsten sind
für Azubis die Privathaftpflichtversicherung und die Absicherung
der Arbeitskraft durch eine Berufs- oder
Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Die Krankenversicherung ist
ohnehin Pflicht“, sagt man bei Bund der Versicherten e. V.
(BdV).


Die Ausbildungsvergütung gilt als
sozialversicherungspflichtiges Einkommen, daher müssen sich
Azubis bei einer betrieblichen Ausbildung mit Beginn des
Ausbildungsverhältnisses bei einer gesetzlichen Krankenkasse
versichern. „Wenn die Auszubildenden nicht innerhalb von zwei
Wochen nach Ausbildungsbeginn eine Versicherungsbescheinigung
vorlegen, wird der Ausbildungsbetrieb sie bei der Kasse
versichern, bei der sie vorher über die Eltern versichert waren“,
sagt man beim BdV.


 


Zu den wichtigsten freiwilligen Versicherungen
zählt die private Haftpflichtversicherung, da sie vor den
finanziellen Folgen der gesetzlichen Haftpflicht schützt. Wer
einer anderen Person einen Schaden zufügt, ist zum Ersatz des
Schadens verpflichtet. Das kann besonders bei Personenschäden
sehr teuer werden. Die Privathaftpflichtversicherung kommt für
Schäden auf, die man anderen schuldhaft zugefügt hat und wehrt
Schadensersatzansprüche ab, die jemand zu Unrecht erhebt. „Meist
sind Azubis bis zum 25. Lebensjahr über die
Privathaftpflichtversicherung ihrer Eltern mitversichert – sofern
diese eine abgeschlossen haben. Es lohnt sich also, vor Abschluss
einer eigenen Police beim Versicherer der Eltern nachzufragen, ob
und wie lange man mitversichert ist“, heißt
es.


Die Absicherung der Arbeitskraft durch eine private
Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist auch für junge
Menschen besonders wichtig. Die gesetzliche
Erwerbsminderungsrente wird in den ersten fünf Jahren nur nach
einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit gezahlt. Und
auch danach sind ihre Leistungen oftmals zeitlich befristet und
in der Höhe nicht ausreichend, um den erreichten Lebensstandard
bei dauerhaftem Arbeitskraftverlust zu sichern. Eine private
Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine vereinbarte Rente, wenn
der zuletzt – wie in gesunden Tagen – ausgeübte Beruf aus
gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausgeübt werden
kann.


 


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