Luna Luna
Einige der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gestalteten in
Hamburg einst einen Vergnügungspark. Dann wurde er vergessen – und
jetzt in Los Angeles wieder aufgebaut.
26 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
Im Jahr 1987 war die Hamburger Moorweide für kurze Zeit ein sehr
bunter, sehr aufregender Ort. Da nämlich gastierte dort ein
besonderer Vergnügungspark, einer, in dem Besucherinnen und
Besucher in verschiedene Kunstwerke hineinwandern konnten –
oder auf ihnen reiten oder mit ihnen in die Luft abheben. Künstler
wie Friedensreich Hundertwasser, Salvador Dalí und Keith Haring
hatten dafür Karussells, ein Riesenrad und Schießbuden gestaltet.
Der Park hieß Luna Luna, und die Idee dahinter stammte von André
Heller, dem österreichischen Künstler und Kulturmanager. Rund
250.000 Menschen besuchten ihn zwischen dem 5. Juni und 31. August
1987, danach wollte Heller mit Luna Luna auf Welttournee gehen,
doch dazu kam es nie. Stattdessen wurde die Kirmes in Container
verpackt und blieb 35 Jahre lang verschollen – bis jetzt. Vor
Kurzem wurde der Park in Los Angeles wieder aufgebaut. Was ist
geschehen? Wie wurde Luna Luna wiederentdeckt – und was hat einer
der berühmtesten Rapper der Welt mit alledem zu tun? Darüber
spricht Maria Rossbauer in der neuen Folge des Podcasts
Elbvertiefung mit Oskar Piegsa. Oskar erzählt von Kunstfurzern auf
der Kirmes, von den vielen Millionen Euro, die die Werke heute wert
sein dürften – und davon, wie es mit Luna Luna nun weitergeht. Und
natürlich geht es auch um die Geschichte mit dem Rapper. Jeden
Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die
zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands
umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich.
Und nie länger als 30 Minuten. Für Lob, Kritik oder Anregungen
schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu unserem
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bunter, sehr aufregender Ort. Da nämlich gastierte dort ein
besonderer Vergnügungspark, einer, in dem Besucherinnen und
Besucher in verschiedene Kunstwerke hineinwandern konnten –
oder auf ihnen reiten oder mit ihnen in die Luft abheben. Künstler
wie Friedensreich Hundertwasser, Salvador Dalí und Keith Haring
hatten dafür Karussells, ein Riesenrad und Schießbuden gestaltet.
Der Park hieß Luna Luna, und die Idee dahinter stammte von André
Heller, dem österreichischen Künstler und Kulturmanager. Rund
250.000 Menschen besuchten ihn zwischen dem 5. Juni und 31. August
1987, danach wollte Heller mit Luna Luna auf Welttournee gehen,
doch dazu kam es nie. Stattdessen wurde die Kirmes in Container
verpackt und blieb 35 Jahre lang verschollen – bis jetzt. Vor
Kurzem wurde der Park in Los Angeles wieder aufgebaut. Was ist
geschehen? Wie wurde Luna Luna wiederentdeckt – und was hat einer
der berühmtesten Rapper der Welt mit alledem zu tun? Darüber
spricht Maria Rossbauer in der neuen Folge des Podcasts
Elbvertiefung mit Oskar Piegsa. Oskar erzählt von Kunstfurzern auf
der Kirmes, von den vielen Millionen Euro, die die Werke heute wert
sein dürften – und davon, wie es mit Luna Luna nun weitergeht. Und
natürlich geht es auch um die Geschichte mit dem Rapper. Jeden
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zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
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umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich.
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