Heute habe ich WIRKLICH nichts zu sagen
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vor 2 Jahren
So ging es mir schon mal... und dann hatte ich doch was zu sagen.
Heute ist es anders. Aber von vorne...
Eigentlich wäre heute jemand anderes an der Reihe – wir hatten
mal getauscht und Anfang letzter Woche meinte sie, dass sie diese
Woche aufgrund der Fülle an Aufgaben doch keinen Impuls schreiben
kann. Ich bot an, den Impuls zu übernehmen, hatte ich doch so
einiges im Kopf, was mich beschäftigt.
Das Wochenende kam, bisher war noch keine Zeit und nun wollte ich
schreiben – aber es kam nichts. Verschiedene Themen bewegen mich
seit einer Weile oder auch ganz aktuell seit letzter Woche, über
die ich gern was sagen würde: z.B. zur Heiligkeit Gottes oder
über die für mich schwierigen Stellen in der Bibel, wenn
geschrieben steht: „Gott verstockte das Herz von Pharao“ – bevor
das Volk aus Ägypten ausziehen kann ODER auch die Stelle aus 1.
Samuel, wo erzählt wird, dass Gott einen bösen Geist zu Saul
kommen lässt.
Wie bekomme ich das mit der Gnade Gottes zusammen, von der ich
letzte Woche geredet habe?
Viele Gedanken und Fragen, ein Suchen in mir – und noch nichts
ist reif, um gesagt zu werden.
Und dann ist es gut – auch nichts zu sagen.
Das gilt es auch einzuüben:
nichts zu sagen, wenn man nichts zu sagen hat und die Leere dann
nicht mit Worten zu füllen – weil man meint, man muss, soll,
kann...
UND etwas zu sagen, wenn man was zu sagen hat.
Heute morgen kam mir dann der Gedanke: Les den Text zur
Himmelfahrt Jesu.
Das werde ich nun tun - aus Lukas 24 - und ihr dürft Hören,
Lauschen, dem Nachspüren und eure Gedanken wahrnehmen.
Jesus erschien seinen Jüngern nach seiner Auferstehung. Er
verbrachte Zeit mit ihnen und erklärte ihnen manchen Zusammenhang
der Schriften. „Ihr seid Zeugen für alles, was geschehen ist“,
sagt Jesus zu ihnen. „Ich werde den Geist zu euch senden, den
mein Vater versprochen hat. Bleibt hier in der Stadt, bis ihr
diese Kraft von oben empfangen habt.“
Dann führte Jesus sie aus der Stadt hinaus bis nach Betanien. Er
hob die Hände und segnete sie. Noch während er sie segnete,
entfernte er sich von ihnen und wurde zum Himmel emporgehoben.
Die Jünger fielen zu Boden und beteten an. Dann kehrten sie
voller Freude nach Jerusalem zurück. Sie verbrachten die ganze
Zeit im Tempel und lobten Gott.
Vielleicht bist du diese Woche Zeuge für Jesus und lobst ihn
voller Freude.
Eine gesegnete Woche, Eure Damaris Friedrich
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