Beschreibung

vor 2 Jahren

Womit ich mich beschäftige, was mir wichtig ist oder was ich
liebe, für das habe ich viele Bezeichnungen. Ein Experte kennt
viele Details. Ein Landwirt hat nicht nur einfach Kühe, sondern
Kälber und Fresser, Bullen und Ochsen, Muttertiere, bestimmte
Rassen und so weiter. Ein Gartenliebhaber kennt seine Pflanzen
mit Namen, ein Handwerker seine Spezialwerkzeuge.


Rund um die neuen Medien haben sich Begriffe gebildet, die
jemanden, der hier nicht aktiv ist, komplett verwirren können.
Reels und storys, vlogs und blogs, streamen, liken und swipen.
Nur diese kleine Auswahl zeigt, wie wichtig diese Themen für
viele sind.


Für unsere liebsten Mitmenschen haben wir oft auch mehrere Namen,
Kosenamen oder scherzhafte Bezeichnungen, die wir in
unterschiedlichen Situationen verwenden.


Menschen, die nicht an Gott glauben oder die ihre Schwierigkeiten
mit ihm haben, kennen keine oder kaum eine Bezeichnung für ihn.
Manche können nicht einmal das Wort aussprechen und sprechen „von
dem da oben“ oder von „Deinem Gott“.


Wer eine lebendige Beziehung mit Gott hat, hat viele Namen für
ihn. Die Namen oder Titel oder Begriffe, mit denen wir Gott
benennen, zeigen, welche Bedeutung er für uns hat. Mein Gott,
mein Retter, mein Heiland, mein Fürsprecher, Vater, Wegweiser,
Begleiter, der Ewige, der Allwissende, der Liebende, der
Dreieinige. Dies nur als einige Beispiele.


Gott bei verschiedenen Namen zu nennen ist Lobpreis. Ich zeige
ihm, welche Bedeutung er für mich hat. Ich mag Gebetsrunden in
denen wir ihn nur mit den vielen Namen und den vielen
Bedeutungen, die er für unser Leben hat, ansprechen. Einmal
befreit dies von einem Druck schöne Sätze finden zu müssen oder
komplexen Gedankengängen anderer zu folgen, aber vor allem zeigt
es den ganzen Reichtum, die ganze Tiefe von Gottes Zuwendung zu
uns Menschen. Ich lerne immer neue Dimensionen von Gott kennen.
Ein Gott, der in jeder Lebenssituation für mich da ist, ein Gott
der Vielfalt, mein Gott.


Wenn ich in einer Beziehung mit Gott lebe, wenn er mir wichtig
ist, dann fallen mir immer neue Namen für ihn ein.


In Kulturen, in denen mehrere Götter verehrt werden, müssen diese
Namen haben, um sie voneinander zu unterscheiden. Wir brauchen
keinen Namen für Gott, um ihn zu identifizieren, da nur er allein
Gott ist.


Aber meiner Beziehung zu Gott, mir selbst tut es gut, mir immer
wieder neu zu überlegen, was er mir bedeutet oder in der Bibel
nachzuforschen, welche Namen und Beschreibungen dort stehen und
dabei immer Neues über ihn zu lernen.


Ich glaube nicht, dass ich auf irgendeinem Fachgebiet ein echter
Experte bin. Aber ich bin stolz darauf, dass ich sagen kann,
meine Beziehung zu Gott ist so intensiv, so wesentlicher
Bestandteil meines Lebens, dass ich ganz viele Namen und
Bezeichnungen für ihn habe.


Eine gesegente Woche wünscht Ihnen Christine Sommer.

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