FOODTALKER - Podcast über die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen Archiv
207 Episoden
1 Stunde 14 Minuten
Seit 1964 gibt es das Dim Sum Haus direkt am Hamburger Hauptbahnhof. Es ist das älteste noch bestehende chinesische Restaurant Deutschlands und längst eine Institution. Im Foodtalker sind Mary-Ann und Dennis Kwong zu Gast, die das traditionsreiche Familienrestaurant gemeinsam in die Zukunft führen. Dennis ist hier praktisch aufgewachsen und wollte den Familienbetrieb eigentlich nie übernehmen. Doch irgendwann stand dessen Zukunft auf der Kippe. Nicht, weil die Küche schlecht war – ganz im Gegenteil, die war schon immer hervorragend. Das Problem war vielmehr das Image der chinesischen Gastronomie, die in Deutschland lange vor allem mit günstigem Essen und großen Buffets verbunden wurde. Mary-Ann und Dennis Kwong wollten das ändern und zeigen, wie viel Handwerk, Tradition und Raffinesse in der chinesischen Küche stecken. Besonders in den aufwendig von Hand gefertigten Dim Sum und der legendären Pekingente, deren Zubereitung mehrere Tage dauert. Dass diese Küche auch unter Spitzenköchen einen hervorragenden Ruf genießt, zeigen prominente Fans wie Tim Raue, Kevin Fehling, Tim Mälzer und Johann Lafer. Tim Raue bezeichnet das Dim Sum Haus sogar als sein zweites Zuhause in Hamburg und schwärmt besonders vom Spitzkohl mit Reisschnaps aus dem Wok. Auch bei „Kitchen Impossible“ war das Restaurant bereits Schauplatz einer Challenge: Viktoria Fuchs musste sich dort an der anspruchsvollen Dim-Sum-Spezialität Wu Gok versuchen. Doch Mary-Ann und Dennis sind längst nicht mehr nur Gastronomen. Während Corona entwickelten sie eine Pekingenten-Kochbox, mit der sie später bei „Die Höhle der Löwen“ gleich drei Investoren begeistern konnten. Unter ihrer Marke Mary Kwong vertreiben sie inzwischen auch Dumplings und Saucen. Mit dem Batu Chinese Noodle Company in der Hamburger Schanze betreiben sie zudem ein weiteres Restaurantkonzept. Wir sprechen über chinesische Kochkunst, die bewegte Familiengeschichte, unternehmerischen Mut und die Herausforderung, ein Restaurant mit mehr als 60 Jahren Tradition erfolgreich in die Zukunft zu führen. Und natürlich geht es auch um die neue, beeindruckende Weinkarte des Dim Sum Hauses, bei deren Entstehung Foodtalker-Host Boris Rogosch einen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen durfte. Eine Episode über die Wertschätzung chinesischer Esskultur, über Familientradition und darüber, wie man Bewährtes bewahrt und gleichzeitig immer wieder Neues wagt. Moderiert und produziert von Boris Rogosch. Links zur Epsiode: Dim Sum Haus Hamburg – https://dimsumhaus.com/ BATU Noodle Society – https://batu.global/ MARY KWONG – Onlineshop für Dumplings, Saucen und Kochboxen – https://marykwong.de/ Die Original-Pekingenten-Kochbox für zu Hause – https://marykwong.de/products/pekingente Werbung: Kochbuch-Tipp: OmaLiebe – Wohlfühlrezepte aus Omas Küche 50 Lieblingsrezepte – von Königsberger Klopsen und Hühnerfrikassee bis zu Armen Rittern und Apfelpfannkuchen. Dazu gibt es die Geschichten der Omas, Hintergründe zu den Gerichten und persönliche Küchentipps. Ein liebevoll gestaltetes Kochbuch über gutes Essen, Erinnerungen und Küchentraditionen, die nicht verloren gehen sollten. Erschienen im Hölker Verlag: https://www.hoelker-verlag.de/ DER GROSSE RESTAURANT & HOTEL GUIDE – ein Guide für Gäste mit Informationen und Inspiration für Menschen mit Leidenschaft für kulinarischen Genuss. 2.000 Restaurants & Hotels aktuell beschrieben und bewertet. https://www.der-grosse-guide.de/ Mehr Foodtalker Alle Episoden, Geschichten und weitere Informationen: https://www.foodtalker.de/ Folgt Foodtalker auf Instagram: https://www.instagram.com/foodtalker_podcast/
1 Stunde 7 Minuten
Josh Stagraczynski ist Quereinsteiger, Gastgeber und Sommelier im Restaurant Koer. Gemeinsam mit Küchenchef Paul Decker eröffnete er 2023 das Koer in Hamburg – ohne genau zu wissen, wohin die Reise führen würde. Das Konzept entwickelte sich im laufenden Betrieb, aus drei Gängen wurden nach kurzer Zeit fünf und weniger als zwei Jahre später kam der Michelin-Stern. Im Foodtalker erzählt Josh von seinem ungewöhnlichen Weg in die Gastronomie, vom gemeinsamen Start mit Paul, von Wein, Gastlichkeit und dem Leben als Restaurantunternehmer. Und davon, warum anspruchsvolle Gastronomie heute weniger steif, zugänglicher und mit einer neuen Leichtigkeit daherkommen kann.
35 Minuten
Rezepte, Küchentipps und raffinierte Kniffe von 13 Spitzenköchen und Foodprofis: Für Homecooking Vol. 8 haben wir wieder die schönsten kulinarischen Momente aus vergangenen Foodtalker-Gesprächen zusammengestellt. Mit dabei sind unter anderem Christian Philipps, Nathalie Leblond, Jens Madsen, Tony Hohlfeld, Dirk Hoberg, Helena Gouveia, Fabio Haebel, Camillo Tomanek alias Don Caruso und Philipp Zitterbart. Es geht um das Geheimnis eines richtig guten Brotes, die perfekte Zubereitung von Spargel und Kartoffeln, portugiesische Stockfischkroketten und Südtiroler Speckknödel. Aber auch um Pasta, saftigen Olivenölkuchen und den französischen Klassiker Tarte Tatin. Dazu verraten unsere Gäste, worauf es beim Marinieren und Braten von Fleisch ankommt, welche überraschenden Geschmackskombinationen funktionieren und mit welchen kleinen Kniffen aus der Profiküche auch zu Hause besondere Gerichte gelingen. Eine Folge voller Genuss, Küchenwissen und Lust aufs Nachkochen!
1 Stunde 12 Minuten
Philipp Zitterbart ist gelernter Koch, Gastronom und Content Creator. Seine Laufbahn beginnt in einem oberschwäbischen Landgasthof. Danach verbringt er acht Jahre bei der Bundeswehr – zunächst in einer Großküche, später in einem kleinen Restaurant innerhalb der Kaserne, in dem mit frischen Produkten gekocht wurde. Nach einem sozialen Projekt in Ostafrika und einem eigenen Foodtruck zieht es Philipp nach Hamburg. Er arbeitet unter anderem im Haebel und bei Salt & Silver und eröffnet später sein eigenes Restaurant auf St. Pauli. Nach dem Ende seiner Selbstständigkeit landet er bei Social Media. Heute entwickelt er Rezepte und produziert Videos – doch die direkte Reaktion der Gäste und das Leben im Restaurant fehlen ihm. Wir sprechen über die Zukunft der Landgasthöfe, den drohenden Verlust traditioneller Gerichte und die Frage, warum kulinarische Erinnerungen bewahrt werden müssen. Natürlich geht es auch um Tim Mälzers Meisterklasse, die Philipp nach drei intensiven und emotionalen Wochen gewonnen hat, sowie um seinen bevorstehenden Auftritt bei** „Kitchen Impossible“**. Aktuell kehrt Philipp Zitterbart wieder in die Gastronomie zurück: Vom 1. bis 18. September 2026 bringt er gemeinsam mit Sebastian Saehor das kulinarische „ß Sommercamp“ ins JFK in der Bullerei. Serviert werden elf neu interpretierte Klassiker – von der Schinken-Käse-Stulle über Frikassee und Maultaschen bis zu Kohlroulade und Milchreis. Außerdem sprechen wir über seine Pläne für ein neues Restaurant und die Kässpätzle seiner Mutter. Für Philipp sind sie kulinarische Heimat, sein absolutes Lieblingsgericht – und im Zweifel auch seine Henkersmahlzeit. Moderiert und produziert von Boris Rogosch. Links zu dieser Episode: Buchung für das „SZ Sommercamp“ über das JFK: https://jfk.restaurant/ Philipp Zitterbart – Website: https://philippzitterbart.de/ Philipp Zitterbart bei Instagram: https://www.instagram.com/philippzitterbart/ Werbung: Diese Episode wird präsentiert von Der Große Restaurant & Hotel Guide – ein Guide für Gäste mit Informationen und Inspiration für Menschen mit Leidenschaft für kulinarischen Genuss. www.der-grosse-guide.de de Buyer – steht seit Generationen für hochwertiges Kochgeschirr aus Frankreich und ist besonders für seine Eisenpfannen, Edelstahlprodukte sowie Kupfergeschirr bekannt. Ob Profiküche oder ambitionierte Hobbyköche – de Buyer verbindet traditionelles Handwerk mit kompromissloser Qualität. Mit dem Code FOODTALKER erhaltet ihr bis zum 31.12.2026 20 % Rabatt auf fast das gesamte Sortiment (ausgenommen bereits reduzierte Artikel, Sets und Sale-Produkte). Bestellen könnt ihr direkt im Onlineshop von de Buyer unter https://www.debuyer.com/de/.
1 Stunde 23 Minuten
Rauch, Bergluft, Gewürze und Tradition – darin liegt ein gutes Stück vom Geheimnis des Südtiroler Specks. Aber was macht ihn wirklich besonders? Wie vielseitig lässt er sich in der Küche einsetzen, wie genießt man ihn am besten – und warum darf sich eigentlich nicht jeder Speck „Südtiroler Speck“ nennen? Für diese Folge ist Boris Rogosch in Südtirol unterwegs und trifft drei Menschen, die eines der bekanntesten Südtiroler Genussprodukte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen. Sternekoch Karl Baumgartner vom Restaurant Schöneck im Pustertal zeigt, was kulinarisch im Südtiroler Speck g.g.a. steckt. Er kocht ein Fünf-Gänge-Menü, in dem der Speck in jedem Gang eine Rolle spielt – von traditionellen Gerichten bis zu überraschenden Kombinationen. Und er erzählt, warum Speck für ihn untrennbar mit Kindheit, Heimat und der Südtiroler Küche verbunden ist. Bei Speckbotschafterin Karin Steiner vom Traditionsbetrieb Metzgerei Steiner geht es um Handwerk, Familienrezepte und Geschmack. Gemeinsam wird verkostet und der Frage nachgegangen, was Gewürze, milder Rauch, Reifung und sogar die Art des Aufschneidens mit dem Geschmack machen. Die Metzgerei Steiner wird bereits in dritter Generation von der Familie geführt. Zum Abschluss trifft Boris Martin Knoll vom Südtiroler Speck Konsortium – den Speck-Direktor. Er erklärt, warum nicht jeder einfach Südtiroler Speck herstellen darf, was hinter der geschützten geografischen Angabe g.g.A. steckt und welche Regeln eingehalten werden müssen. Und er erzählt, wie aus einer bäuerlichen Methode zur Haltbarmachung von Fleisch eine geschützte Spezialität und ein Stück Südtiroler Identität geworden ist. Eine Genussreise auf den Spuren des Südtiroler Speck g.g.a. – vom Fünf-Gänge-Menü über die Verkostung bis zur Frage, was das Original eigentlich zum Original macht. Die Reise nach Südtirol und die Produktion dieser Folge wurden unterstützt von IDM Südtirol – Alto Adige. Links zu dieser Episode: Restaurant Schöneck – Karl Baumgartner https://www.schoeneck.it/de/home Metzgerei Steiner – Karin Steiner https://www.metzgerei-steiner.it/ Südtiroler Speck / Südtiroler Speck Konsortium – Martin Knoll https://www.speck.it/de/konsortium Südtirol Tourismus – offizielle Website https://www.suedtirol.info/ Foto: IDM/Südtiroler Speck Konsortium/Helmuth Rier
1 Stunde 19 Minuten
Gemeinsam mit der portugiesischstämmigen Köchin Helena Gouveia begibt sich Boris Rogosch auf eine 48-stündige kulinarische Entdeckungsreise durch Lissabon. Lissabon zählt zu den spannendsten Genussmetropolen Europas. Die Reise führt vom Ufer des Tejo bis hinaus an den Atlantik – zu traditionsreichen Restaurants, legendären Pastelarias, lebhaften Märkten und besonderen Genussorten. Unser Augenmerk gilt dabei vor allem der klassischen Lissaboner Küche. Denn die traditionelle Küche ist bis heute tief im Alltag der Menschen verankert und bildet zugleich die Grundlage für eine junge Generation von Köchinnen und Köchen, die sie mit Kreativität und neuen Ideen weiterentwickelt. Dabei geht es nicht nur um gutes Essen, sondern auch um die Geschichten hinter den Gerichten, regionale Produkte und die kulinarischen Wurzeln Portugals. Natürlich dürfen dabei die großen Klassiker nicht fehlen. Wir probieren die Gerichte, die man in Lissabon unbedingt gegessen haben sollte – darunter Pastéis de Nata, Bacalhau in seinen vielen Variationen, Pastéis de Bacalhau, gegrillte Sardinen, Pulpo, Arroz de Marisco, frische Meeresfrüchte aus dem Atlantik und den berühmten Ginjinha. Außerdem sprechen wir darüber, warum Bacalhau als Nationalgericht Portugals gilt, weshalb Fischkonserven in Portugal Kultstatus genießen, worin sich die Küche Nordportugals von der Lissabons unterscheidet und warum frischer Fisch, Trockenfisch, Meeresfrüchte, Olivenöl und hervorragende regionale Produkte bis heute das Fundament der portugiesischen Küche "Die Küche Lissabons ist vielleicht nicht die lauteste Europas – aber eine der ehrlichsten.“ – so sind sich Helena und Boris einig.
54 Minuten
Einfach nur auf ein Bier ins Zwei-Sterne-Restaurant? Für Martin Stopp gehört genau das zu moderner Spitzengastronomie. Im Atama im saarländischen St. Ingbert, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist, lebt er genau diese Philosophie. Wichtiger als Auszeichnungen ist ihm, dass sich jeder Gast willkommen fühlt. Sein Anspruch: ein Ort, an dem kulinarische Exzellenz und echte Gastfreundschaft selbstverständlich zusammengehören – herzlich, nahbar und ohne Berührungsängste. Ganz gleich, ob man zum großen Menü kommt oder einfach nur auf ein Bier vorbeischaut. Im Foodtalker erzählt Martin Stopp von seinem Weg: Aufgewachsen im Restaurant seiner Eltern, führte ihn seine Ausbildung zu Klaus Erfort, später auf die Bühler Höhe, in die Schweiz und nach Berlin. Schon früh übernahm er Verantwortung in der Küche und entwickelte seine ganz eigene Vorstellung von moderner Spitzengastronomie – geprägt von Präzision, Persönlichkeit und echter Gastfreundschaft. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht seine Philosophie. Für Martin entsteht ein außergewöhnlicher Restaurantbesuch nicht allein durch perfekte Teller. Küche, Ambiente und Service gehören untrennbar zusammen – und die wichtigste Säule eines Restaurants ist für ihn der Service. Denn Gäste erinnern sich nicht nur daran, was sie gegessen haben, sondern vor allem daran, wie sie sich gefühlt haben. Besonders spannend ist sein Konzept mit zwei unterschiedlichen Menüs: „Sinne“ für Liebhaber klassischer Spitzenküche und „Seele“ für alle, die sich überraschen lassen möchten. Zwei kulinarische Welten, die zeigen, dass Genuss heute viele Gesichter haben kann. Außerdem sprechen wir über Teamführung, den Wandel der Spitzengastronomie, regionale Produkte, Stammgäste und darüber, warum ein warmes Crouton auf einem einfachen Salat manchmal mehr über einen Koch verrät als jedes Luxusprodukt. Es geht um Leidenschaft, Präzision und die vielen kleinen Details, die einen Restaurantbesuch unvergesslich machen. Vor allem aber geht es um die Überzeugung, dass wahre Spitzenküche nicht durch Distanz entsteht, sondern durch Menschen, die ihre Gäste mit echter Herzlichkeit empfangen und ihnen das Gefühl geben, jederzeit willkommen zu sein. 2026 wurde Martin Stopp vom Großen Restaurant & Hotel Guide als „Koch des Jahres“ ausgezeichnet. Coverfoto: tom maurer photography Links zu dieser Episode: Atama by Martin Stopp: https://atama.de/ Martin Stopp bei Instagram: https://www.instagram.com/martinstopp.ics Foodtalker bei Instagram: instagram.com/foodtalker_podcast Foodtalker im Web: https//:foodtalker.de Werbung: Diese Episode wird präsentiert von Der Große Restaurant & Hotel Guide – ein Guide für Gäste mit Informationen und Inspiration für Menschen mit Leidenschaft für kulinarischen Genuss. www.der-grosse-guide.de de Buyer – steht seit Generationen für hochwertiges Kochgeschirr aus Frankreich und ist besonders für seine Eisenpfannen, Edelstahlprodukte sowie Kupfergeschirr bekannt. Ob Profiküche oder ambitionierte Hobbyköche – de Buyer verbindet traditionelles Handwerk mit kompromissloser Qualität. Mit dem Code FOODTALKER erhaltet ihr bis zum 31.12.2026 20 % Rabatt auf fast das gesamte Sortiment (ausgenommen bereits reduzierte Artikel, Sets und Sale-Produkte). Bestellen könnt ihr direkt im Onlineshop von de Buyer unter https://www.debuyer.com/de/.
40 Minuten
Für manche ist gutes Essen ein Hobby. Für Adam Haugsted ist es eine Obsession. Und wo könnte man ihn besser treffen als an einem Ort, an dem sich alles um außergewöhnlichen Genuss dreht? Ich habe Adam im Rahmen des „Festival der Aromen“ der Culinary Society in Hamburg getroffen. 13 Sterneköche aus ganz Deutschland, dazu besondere Produzenten und hochwertige Weine – und mittendrin Adam, besser bekannt als „The Food Fetishist“. Der 26-jährige gebürtige Kopenhagener reist quer durch Europa für ein einziges Menü, nimmt stundenlange Umwege in Kauf und gibt schon mal Hunderte Euro fürs Taxi aus, nur um ein bestimmtes Restaurant zu erreichen. Seine Leidenschaft begann früh: Mit 14 Jahren saß er zum ersten Mal im Noma, später folgten das Geranium und immer mehr der besten Restaurants Europas. Heute besucht er mehr als 50 Sternerestaurants im Jahr – und genauso leidenschaftlich sucht er nach dem besten Döner oder dem perfekten Steak-Sandwich. Als „The Food Fetishist“ hat sich Adam in kürzester Zeit eine große Community aufgebaut. Sein Erfolgsrezept: ein unverwechselbarer dänischer Akzent, große Begeisterung für die Spitzengastronomie – und vor allem eine klare Meinung. Wenn ihn ein berühmtes Restaurant enttäuscht, spricht er darüber. Wenn er hinter großen Events vor allem Lobbyarbeit vermutet, sagt er das auch. Damit macht man sich in einer kleinen, eng vernetzten Branche nicht nur Freunde. Im Gespräch geht es um Einladungen und Sonderbehandlungen – und um die Frage, wie unabhängig man noch urteilen kann, wenn Restaurants längst wissen, wer da am Tisch sitzt. Und natürlich um Geld. Adam gibt viel davon für Restaurants und Reisen aus. Verschwendung? Für ihn ganz im Gegenteil: „Ich investiere lieber in ein Drei-Sterne-Restaurant als in den S&P 500.“ Er sieht all das als Investition in sich selbst und seine Zukunft. Natürlich sprechen wir auch über konkrete Restraurantbesuche wie kürzlich bei Christian Bau, im Noma, Geranium – oder über das Jordnær, sein Lieblingsrestaurant. Wo das alles noch hinführt? Restaurantkritiker, Entertainer, eigene Projekte? Adam weiß es selbst noch nicht. Aber wer weiß, was aus dieser außergewöhnlichen Leidenschaft noch wird. Links zu dieser Episode: The Food Fetishist auf Instagram: instagram.com/thefoodfetishist Foodtalker auf Instagram: instagram.com/foodtalker_podcast Foodtalker im Web: https//:foodtalker.de Werbung: Diese Episode wird präsentiert vom Großen Restaurant & Hotel Guide – dem Guide für Gäste mit Informationen und Inspiration für Menschen mit Leidenschaft für kulinarischen Genuss. www.der-grosse-guide.de Eure Eventlocation in Hamburg – ob privat oder Business: Table Dot. Mittags Urban Canteen, morgens, abends und am Wochenende ganz für euch. Für Meetings und Workshops, Team-Dinner und Kundenabende, Geburtstage und andere Feiern. Und Kitchen Guerilla kümmert sich um Essen und Organisation. Bei eurer Anfrage einfach den Code FOODTALKER26 angeben und ihr erhaltet ein individuelles, rabattiertes Angebot. www.table-dot.com
1 Stunde 25 Minuten
Eigentlich sollte Hamburg für Fabio Haebel nur eine Zwischenstation sein. Nach seiner Ausbildung zum Koch und Hotelfachmann wollte er hinaus in die Welt – stattdessen wurde die Hansestadt zum Ausgangspunkt einer außergewöhnlichen Unternehmergeschichte. Heute gehört Fabio Haebel zu den spannendsten Köpfen der Hamburger Gastroszene. Hinter seinem Namen stehen das Sternerestaurant hæbel, die Wein- und Pastabar kiosque, die XO Seafoodbar und Frames. Mit Studio Haebel hat er seine Leidenschaft für Ideen konsequent weiterentwickelt: Die Hospitality-Kreativagentur begleitet Restaurants, Hotels und Marken bei der Entwicklung neuer Konzepte und Markenerlebnisse. Im Foodtalker erzählt Fabio von seinem ungewöhnlichen Weg: Mit 15 Jahren zieht er von zu Hause aus, um Koch zu werden. Nach einer zweiten Ausbildung im Hotelfach arbeitet er zunächst als Catering-Koch auf Tourneen internationaler Musikacts, bevor er eher zufällig in Hamburg landet. Mit gerade einmal 25.000 Euro Startkapital, viel Eigenleistung und der Unterstützung von Freunden eröffnet er schließlich sein erstes eigenes Restaurant – ohne zu ahnen, dass daraus eine außergewöhnliche Unternehmergeschichte entstehen würde. Fabio Haebel versteht sich weniger als Koch denn als kreativer Kopf und kulinarischer Entwickler. Ihn faszinieren Ideen, Produkte und die Frage, wie aus vielen Einflüssen ein stimmiges gastronomisches Gesamterlebnis entsteht. Kopieren interessiert ihn nicht – wohl aber das Beobachten, Weiterdenken und Neuinterpretieren. Wir sprechen darüber, warum manche seiner Ideen ihrer Zeit voraus waren, weshalb er sagt, dass er sich „sehr schnell gelangweilt“ fühlt, und warum ihn genau diese Unruhe immer wieder antreibt, neue Wege zu gehen. Außerdem geht es um Gastfreundschaft, Unternehmertum, Teamgeist, Familie und die Menschen, die seine Projekte tragen. Besonders spannend ist sein Blick auf die Rolle eines Gastronomen. Für Fabio geht es längst nicht nur ums Kochen. Seine Aufgabe beschreibt er so: beobachten, filtern, Ideen weiterentwickeln und daraus Konzepte schaffen, die Menschen begeistern. Ein inspirierendes Gespräch über Kreativität, Mut und die Erkenntnis, dass erfolgreiche Gastronomie nicht mit einem Rezept beginnt – sondern mit einer Idee. Links zu dieser Episode: hæbel https://www.haebel.hamburg XO Seafoodbar https://www.thisisxo.de kiosque https://kiosque.hamburg Frames https://www.eatframes.com/ Studio Haebel https://studiohaebel.com/ Instagram Fabio Haebel https://www.instagram.com/fabiohaebel Werbung - Diese Episode wird unterstützt und präsentiert von: Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de THE GROUND by Kitchen Guerilla: Auf der Suche nach einer besonderen Eventlocation in Hamburg? Dann schaut euch THE GROUND an. Mitten in Hamburg, direkt am Fernsehturm. Das Besondere: Ihr bucht nicht nur einen Raum, sondern ein komplettes Event aus einer Hand – mit Kulinarik, Technik und Organisation. Ideal für Firmenfeiern, Kundenevents, Produktpräsentationen oder Team-Dinner - von 10 bis zu 150 Personen - je nach Format. Mehr unter theground.hamburg. Mit dem Code foodtalker26 erhaltet ihr ein individuelles und rabattiertes Angebot.
1 Stunde 13 Minuten
Christin Siegemund gehört zu den aktivsten Netzwerkerinnen der deutschen Food-Szene. Nach Stationen im Marketing und in der Kommunikationsbranche gründete die Hamburgerin das Foodlab – heute eine der wichtigsten Plattformen für Food-Startups in Deutschland und ein Treffpunkt für Gründer, Produzenten, Gastronomen und kreative Köpfe der Branche. Christin Siegemund erzählt, wie aus einer Idee in der Hamburger HafenCity ein Ort wurde, an dem Produkte entwickelt, Konzepte getestet und Unternehmen aufgebaut werden. Sie spricht über die Herausforderungen der Gründungsjahre, die Bedeutung starker Netzwerke und darüber, warum erfolgreiche Startups weit mehr brauchen als nur eine gute Idee. Natürlich geht es auch um aktuelle Food-Trends und die Frage, welche Entwicklungen die Branche in den kommenden Jahren prägen werden. Fermentation, Plant-Based-Produkte, alkoholfreie Getränkebegleitungen sowie Einflüsse aus Korea, Südamerika und Skandinavien sind dabei ebenso Thema wie Hamburgs Rolle als Testmarkt für neue kulinarische Konzepte. Außerdem gibt Christin persönliche Einblicke in ihren eigenen Geschmack, ihre Begeisterung für Kimchi, Sauerteigbrot und internationale Küchen sowie ihre Überzeugung, dass Neugier und Offenheit zu den wichtigsten Zutaten in der Kulinarik gehören. Eine inspirierende Folge über Gründergeist, Food-Startups, kulinarische Trends und die Menschen, die die Zukunft des Essens gestalten. Links zur Folge • Foodlab: https://foodlab.hamburg • Instagram Foodlab: https://www.instagram.com/we.are.foodlab • Instagram Christin Siegemund: https://www.instagram.com/christinsiegemund/ Werbung - Diese Episode wird unterstützt und präsentiert von: Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de PANGAEA Olivenöl – extra natives Olivenöl aus eigener Familienproduktion in Nordgriechenland. Das vielfach prämierte Olivenöl steht für maximale Qualität, Frische und Geschmack. www.pangaea-olivenoel.de In FOODTALKER-Folge #202 spricht Julia Lakirdakis-Stefanou über Qualität, Herkunft und Sensorik – und wir verkosten verschiedene Olivenöle vom Supermarktprodukt bis zum prämierten extra nativen Olivenöl.
1 Stunde 13 Minuten
Mit dem Buoy startet Marvin Böhm derzeit eines der spannendsten kulinarischen Projekte Hamburgs. Der ehemalige Aqua-Souschef entwickelt hier seine eigene Handschrift: norddeutsch geprägtes Fine Dining, produktorientiert und gleichzeitig offen für moderne Techniken und internationale Einflüsse. Bevor Marvin Böhm für viele Jahre ins 3-Sterne Restaurant Aqua nach Wolfsburg wechselte, arbeitete er zwei Jahre in der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach unter Harald Wohlfahrt. Im Aqua an der Seite von Sven Elverfeld prägten ihn anschließend vor allem Präzision, Produktverständnis und kreatives Arbeiten auf höchstem Niveau. Parallel dazu nahm er regelmäßig an internationalen Wettbewerben teil und kochte weltweit bei Events und Gastspielen. Nach seinem Abschied aus dem Aqua nutzte Marvin Böhm die Zeit bewusst für kurze, intensive Stationen und neue Perspektiven – unter anderem bei Jan Hartwig in München, Juan Amador in Wien, bei Goldies in Berlin sowie im Kaiserstuhl. Denn für ihn zählt am Ende vor allem eines: Geschmack – unabhängig davon, ob Fine Dining oder Streetfood. Im Gespräch geht es um norddeutsche Klassiker, wie Krabbensuppe mit Blutorange, Scholle, Erinnerungen an Wackelpudding mit Vanillesoße und darüber, warum man klassische Küche erst verstehen muss, bevor man sie modern interpretieren kann. Außerdem geht es um kreative Prozesse, Teamarbeit bei der Entwicklung neuer Gerichte und die Frage, wie überhaupt eine eigene kulinarische Stilistik entsteht. Natürlich reden wir auch über den Neustart des Buoy im ehemaligen Bianc: über die ersten Monate in Hamburg, den kreativen Freiraum, den Aufbau eines neuen Teams und die Herausforderung, ein Restaurantkonzept Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – kulinarisch genauso wie atmosphärisch. Eine Folge über Geschmack, Kreativität, norddeutsche Identität und den Mut, nach vielen Jahren noch einmal ganz neu anzufangen. Moderiert und produziert von Boris Rogosch. Links zu dieser Episode: https://www.buoy.hamburg https://www.instagram.com/restaurant.buoy/ Werbung - Diese Episode wird unterstützt und präsentiert von: Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de PANGAEA Olivenöl – extra natives Olivenöl aus eigener Familienproduktion in Nordgriechenland. Das vielfach prämierte Olivenöl steht für maximale Qualität, Frische und Geschmack. www.pangaea-olivenoel.de In FOODTALKER-Folge #202 spricht Julia Lakirdakis-Stefanou über Qualität, Herkunft und Sensorik – und wir verkosten verschiedene Olivenöle vom Supermarktprodukt bis zum prämierten extra nativen Olivenöl.
1 Stunde 25 Minuten
Olivenöl gehört für viele ganz selbstverständlich in die Küche. Man benutzt es für Salate, Pasta, Gemüse oder zum Braten – oft, ohne sich große Gedanken darüber zu machen. Doch genau darin liegt das Problem: Die meisten Menschen wissen erstaunlich wenig über Qualität, Herkunft und Verarbeitung von Olivenöl. In dieser Epsiode spricht Boris Rogosch mit Julia Lakirdakis-Stefanou über die faszinierende Welt hochwertiger Olivenöle – und darüber, warum gutes Olivenöl oft ganz anders schmeckt, als viele erwarten. Julia ist Produzentin des griechischen PANGAEA Olivenöls, ausgebildete Olivenöl-Sommelière und Jurorin bei Wettbewerben. Gemeinsam verkosten die beiden verschiedene Olivenöle und sprechen über frühe Ernte, Polyphenole, Aromen, Lagerung und die Unterschiede zwischen industrieller Massenware und handwerklich produzierten Premiumölen. Besonders spannend: Im direkten Vergleich zeigt sich, wie groß die geschmacklichen Unterschiede tatsächlich sind. Manche Öle wirken flach oder sogar leicht ranzig, während hochwertige frühe Ernten intensive Aromen von frischem Gras, Kräutern, grüner Apfel oder Tomatenpflanze entwickeln. Genau diese Bitterkeit und Schärfe, die viele Verbraucher zunächst irritiert, sind oft ein Zeichen für Frische und hohe Qualität. Außerdem räumt Julia mit einigen weit verbreiteten Mythen auf: Darf man mit Olivenöl braten? Was bedeutet „extra nativ“ wirklich? Warum sagt die Farbe eines Olivenöls fast nichts über die Qualität aus? Und weshalb ist gutes Olivenöl eigentlich ein Frischeprodukt? Im Mittelpunkt steht dabei auch die Geschichte hinter PANGAEA. Das Familienprojekt aus Nordgriechenland verbindet traditionelle Handarbeit mit modernem Qualitätsverständnis. Die Oliven stammen aus familieneigenen Hainen zwischen Meer und dem Berg Pangaion, werden früh von Hand geerntet und besonders schonend verarbeitet. Der Fokus liegt auf Charakter, Frische und einem möglichst hohen Anteil Polyphenole – wertvolle natürliche Pflanzenstoffe, die unter anderem für Bitterkeit, Schärfe und die besonderen Eigenschaften hochwertiger Olivenöle verantwortlich sind. Außerdem gibt Julia Lakirdakis-Stefanou viele konkrete Tipps für den Alltag: Welche Olivenöle passen besonders gut zu Salaten, Gemüse oder Fleisch? Warum harmonieren intensive Öle hervorragend mit bitteren Gemüsen wie Chicorée oder Artischocke? Und wie lassen sich unterschiedliche Olivenöle gezielt in der täglichen Küche einsetzen? Eine intensive, unterhaltsame und gleichzeitig sehr praktische Folge über Geschmack, Genuss und ein Produkt, das wir alle zu kennen glauben – obwohl wir oft erst anfangen, es wirklich zu verstehen. Links zu dieser Episode: Mehr Infos zu PANGAEA: https://www.pangaea-olivenoel.de/ Pangaea bei Instagram: https://www.instagram.com/pangaeaolivenoel/
1 Stunde 9 Minuten
In dieser Episode ist Tony Hohlfeld, Küchenchef und Mitgründer des Jante, zu Gast. Gemeinsam mit seiner Partnerin Mona Schrader prägt er seit über 11 Jahren die moderne Spitzengastronomie in Hannover – mit einer Küche, die klare Aromen, Eigenständigkeit und Zugänglichkeit verbindet. Hohlfeld spricht über die wichtigsten Stationen des Jante – von der Eröffnung über die Herausforderungen der Corona-Zeit bis hin zum zweiten Michelin-Stern – und warum Veränderung für ihn essenziell bleibt. Mit dem „Jante Studio“ hat das Team zudem ein bewusst lockeres Konzept geschaffen: Weinbar-Atmosphäre, unkompliziertes Essen, Walk-ins und gute Drinks. Ziel ist es, neue Gäste anzusprechen und Fine Dining nahbarer zu machen. Mit großer Hingabe erklärt Tony außerdem das aktuelle Menü des Jante. Vom Einstieg mit Forelle und Rhabarber über Tintenfisch mit Spargel bis hin zu Taube mit Holunder und Gurke wird deutlich, wie präzise und gleichzeitig unaufgeregt seine Küche gedacht ist. Dabei spricht er über Produktqualität, Aromatik, Reduktion – und warum für ihn Geschmack wichtiger ist als großes Storytelling. Außerdem verrät er, welche Produkte bei ihm bis heute nicht auf den Teller kommen. Persönlich wird es ebenfalls: seine Anfänge ohne kulinarischen Background, der Weg über das Adlon bis zur Selbstständigkeit – und warum ein starkes Team sowie die Zusammenarbeit mit seiner Partnerin Mona Schrader für den langfristigen Erfolg des Jante entscheidend sind. Eine ehrliche, reflektierte und sehr kulinarische Folge über moderne Spitzenküche zwischen Anspruch, Alltag und echter Gastlichkeit. Links zu dieser Epsiode: https://jante-restaurant.de/ https://www.instagram.com/jante____hannover/ Werbung - Diese Episode wird unterstützt und präsentiert von: Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de PANGAEA Olivenöl – extra natives Olivenöl aus eigener Familienproduktion in Nordgriechenland: www.pangaea-olivenoel.de In FOODTALKER-Folge #202 spricht Julia Lakirdakis-Stefanou über Qualität, Herkunft und Sensorik – und wir verkosten verschiedene Olivenöle vom Supermarktprodukt bis zum prämierten extra nativen Olivenöl.
1 Stunde 50 Minuten
Zum Jubiläum wird beim Foodtalker das Mikrofon einmal umgedreht: In der 200. Folge ist Host Boris Rogosch selbst zu Gast und lässt sich von David Pohle, Herausgeber des Magazin der Hamburger und Betreiber des Strandimbiss „Kleine Rast“ an der Elbe, interviewen. Es ist ein persönliches Gespräch über sieben Jahre Podcast, 200 Episoden und einen Lebensweg, der von Neugier, Umwegen und Leidenschaft geprägt ist. Boris erzählt, wie der Foodtalker ursprünglich als Testprojekt entstand – ohne große Strategie, aber mit viel Interesse an Menschen, die sich mit gutem Essen beschäftigen. Schnell entwickelte sich daraus ein Format, das weniger Interview als vielmehr Gespräch ist: offen, neugierig und immer nah an den Persönlichkeiten hinter der Kulinarik. Genau dieser Ansatz zieht sich bis heute durch alle Folgen und macht den besonderen Charakter des Podcasts aus. Die Reise beginnt jedoch lange vor dem Podcast: in der Musikindustrie, wo Boris über viele Jahre Karriere machte, unter anderem bei großen Labels und im Umfeld internationaler Künstler. Backstage-Erlebnisse, erste Managementaufgaben und schließlich der Wechsel in die digitale Welt markieren wichtige Stationen, bevor er sich mit einer eigenen Agentur selbstständig machte. Doch erst der Foodtalker brachte all das zusammen, was ihn wirklich antreibt: Menschen treffen, Geschichten erzählen und dabei immer weiter lernen. Auch seine kulinarischen Wurzeln kommen zur Sprache – von Kindheitserinnerungen am heimischen Herd bis zu prägenden Begegnungen, die seinen Blick auf Essen nachhaltig verändert haben. Dabei wird deutlich, dass es ihm nie nur um Genuss geht, sondern immer auch um Haltung: um Wertschätzung von Lebensmitteln, um handwerkliches Können und um die Frage, wie wir heute essen wollen. Diese Haltung spiegelt sich auch in seinen Projekten wider, etwa bei „OmaLiebe“, wo er gemeinsam mit Seniorinnen traditionelle Rezepte bewahrt und gleichzeitig soziale Begegnungen schafft, oder in seinen Pizza-Workshops an Schulen, in denen Kinder lernen, wie viel Arbeit und Qualität hinter gutem Essen steckt. Für Boris ist das mehr als ein Hobby – es ist eine Mission. Die 200. Folge ist damit nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein sehr persönlicher Einblick in die Gedankenwelt hinter dem Foodtalker. Sie zeigt, wie aus einem Experiment ein Herzensprojekt wurde – getragen von Neugier, Begeisterung und der Freude daran, Menschen an einen Tisch zu bringen, im übertragenen wie im wörtlichen Sinne.
1 Stunde 7 Minuten
Christian Philipps zählt zu den spannendsten Persönlichkeiten der modernen deutschen Brotkultur. Der Konditormeister hat im Bayerischen Wald eine 172 Jahre alte Bäckerei übernommen – mit dem Ziel, Tradition zu bewahren und gleichzeitig neue Maßstäbe im Handwerk zu setzen. Sein Anspruch: Brot als kulinarisches Erlebnis verstehen. Bekannt wurde Philipps mit seinem „360 Grad Laib“, einem charakterstarken Signature-Brot mit langer Fermentation, intensiver Kruste und außergewöhnlicher Frischhaltung. Ein Brot, das heute von Sylt bis Wien in der Spitzengastronomie serviert wird. Wichtige Impulse kamen dabei auch aus der Zusammenarbeit mit Spitzenkoch Lucky Maurer, der früh an die Qualität glaubte und Türen in die Gastronomie öffnete. Für Philipps steht fest: „Am Ende entscheidet die Qualität.“ Der Weg dahin war alles andere als geradlinig. Christian Philipps spricht offen über Herausforderungen wie eine Mehlallergie, zwei Brände innerhalb kurzer Zeit und die Verantwortung für Team, Partner und Betrieb. Aufgeben war dennoch nie eine Option: „Ich liebe das viel zu sehr – das ist absolute Passion.“ Im Gespräch geht es um Handwerk, Fermentation und die Bedeutung von Zeit als wichtigsten Rohstoff. Philipps erklärt, warum er bewusst auf gesundes Wachstum setzt und sich klar gegen Industrialisierung positioniert: „Wir wollen, dass unser Brot etwas Besonderes bleibt.“ Als aktives Mitglied von Freaks to Table engagiert er sich zudem für mehr Bewusstsein, Wertschätzung und Bildung rund um Lebensmittelkultur und handwerkliche Qualität. Eine inspirierende Folge über Resilienz, Geschmack und den Anspruch, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Produktion und Moderation: Boris Rogosch Links zur Epsiode: https://baeckerei-philipps.de/ https://www.freakstotable.com/ Werbung: Culinary Society – Festival der Aromen : Am 14. Juni wird Hamburg zur Bühne für Spitzenküche: Beim Culinary Society – Festival der Aromen präsentieren 10 Spitzenköche mit insgesamt 15 Michelin-Sternen ihre Signature-Gänge. Dazu Winzer, kreative Drinks und DJ-Vibes – eine einzigartige Mischung aus Sterneküche und modernem Streetfood. Exklusiv und limitiert. Mehr Informationen Der Große Restraurant und Hotel-Guide: Diese Episode wird präsentiert vom Großen Restaurant & Hotel Guide – ein Guide für Gäste mit Information und Inspiration für Menschen mit Leidenschaft für kulinarischen Genuss. Der neue Guide ist ab sofort im Handel erhältlich 2026. https://www.der-grosse-guide.de/