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55 Minuten
In dieser Folge von *In diesem Moment* greifen wir Ullas Vortrag vom Vesakh-Workshop der Buddhastiftung am 1. Mai 2026 noch einmal auf und vertiefen das Gespräch über zwei Begriffe aus der frühen buddhistischen Tradition: **Hiri** und **Ottappa**.Die beiden werden häufig mit *Scham* und *Schuld* oder *Furcht* übersetzt. Ulla König plädiert jedoch für eine andere Sichtweise und schlägt die Übersetzungen **„Respekt vor sich selbst“** und **„Respekt vor anderen“** vor.Gemeinsam erkunden wir, welche Bedeutung diese beiden „Beschützer der Welt“ für unseren Alltag haben können. Anhand konkreter Beispiele fragen wir, wie sie uns helfen können, bewusster mit schwierigen Situationen umzugehen und ethisch zu handeln – nicht aus Schuldgefühl oder Angst, sondern aus Verbundenheit und Verantwortung heraus.Im Gespräch öffnen sich auch Verbindungen zu **anattā**, dem Nicht-Selbst, und zu den **Brahmavihāras**, den vier Qualitäten eines heilsamen Herzens: liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.Den in der Folge erwähnte Artikel von Ulla 'Ethik ohne Schuld und Scham' findet ihr hier: https://buddhastiftung.org/ethik-ohne-schuld-und-scham/Wir freuen uns, wenn ihr mit uns weiterdenkt und freuen uns über eure Fragen, Gedanken und Erfahrungen.Schreibt uns gerne an: info@buddhastiftung.org
41 Minuten
Was haben Scham und Schuld mit Ethik zu tun? Und was geht verloren, wenn die Pali-Begriffe hiri und ottappa vorschnell mit Scham und Schuld übersetzt werden?

In ihrem Vortrag beim Vesakh-Treffen der Buddhastiftung 2026 in Heidelberg lädt Ulla König dazu ein, die beiden „Beschützer der Welt“ neu zu betrachten: als Respekt vor sich selbst und Respekt vor anderen. Mit Klarheit, Humor und lebensnahen Beispielen zeigt sie, wie ein heilsamer Umgang mit Scham und Schuld gelingen kann und wie ethische Orientierung aus Achtsamkeit und Verbundenheit erwächst.
1 Stunde 2 Minuten
In diesem Vortrag verbindet Sylvia Wetzel auf anschauliche und persönliche Weise ihre eigenen Erfahrungen und Übungswege im Alltag mit den Qualitäten einer ethisch orientierten Achtsamkeit. Im Mittelpunkt stehen die vier Herzensqualitäten – Wohlwollen, Mitgefühl, Mitfreude und Gelassenheit – sowie ihre jeweiligen nahen und fernen Feinde. Dabei zeigt Sylvia Wetzel, wie diese Qualitäten im täglichen Leben kultiviert werden können und welche Fallstricke ihnen dabei begegnen.

Der Vortrag wird durch eine gemeinsame Übung mit den Teilnehmenden ergänzt und klingt mit einer berührenden Gesangseinlage aus, die die Inhalte auf besondere Weise nachklingen lässt.

Eine Aufnahme der Buddhastiftung vom Vesakh-Treffen 2026 in Heidelberg.
27 Minuten
In dieser geführten Meditation betrachten wir unsere Gewohnheiten, auch die der Meditation, und die unterstützende Funktion der Achtsamkeit beim aktiven Ändern von Gewohnheiten.
26 Minuten
Im Rahmen des Workshops der Buddha-Stiftung zum Vesakh-Fest am 1. Mai 2026 in Heidelberg spricht Jochen Weber über die ethischen Wurzeln der Achtsamkeit und darüber, wie ethisches Handeln im Alltag tatsächlich entsteht.

Ausgehend von einfachen Alltagssituationen zeigt der Vortrag, wie schnell wir auf die Welt reagieren, wie Gewohnheiten unsere Wahrnehmung prägen und welche Rolle Achtsamkeit dabei spielen kann, automatische Muster zu unterbrechen. Im Zentrum steht die Frage, wie aus Einsicht konkretes Handeln wird.

Der Vortrag führt in die Grundlagen von MBEL – Mindfulness-Based Ethical Living – ein: einen erfahrungsbasierten Ansatz, der Achtsamkeit, Ethik und Alltagspraxis miteinander verbindet.
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Über diesen Podcast

„Buddhismus im Alltag – Gespräche über das Leben“ Ein Teamgespräch über die kleinen und großen Themen des Lebens – aus der Perspektive des säkularen Buddhismus.
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„In diesem Moment“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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