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Episoden
08.09.2022
30 Minuten
mit Jörn Hamacher, Mitglied des Ernährungsrats Köln Die Städte
wachsen. Wir werden mobiler, wohnen zunehmend allein und kaufen im
Internet ein. Dafür brauchen wir mehr Straßen, mehr Wohnraum, mehr
Logistikzentren. Bis 2050 werden 2/3 der Weltbevölkerung in Städten
leben – eine Herausforderung auch für unsere Ernährung, es sei denn
… die Städte sind essbar. Gemeinsam mit Jörn Hamacher, Mitglied vom
Ernährungsrat Köln, klären Mori und Patricia in dieser Folge: Was
kommt nach dem Gemüsebeet im Kleingarten und der Hochbeet-Anlage
auf dem Dach? Wie sehen die essbaren Städte von übermorgen aus?
Anleitung fürs Hochbeet: Den optimalen Standort finden: der ist an
einem ebenen, windgeschützten, sonnigen Plätzchen. Zum Beispiel auf
eurer Terrasse oder vor einer Hecke. Wenn ihr die Kiste fürs Beet
nicht komplett selber bauen möchtet, holt euch einen fertigen
Bausatz aus dem Baumarkt. Hier empfiehlt sich eine Kiste aus
Lärchenholz mit einer Breite von 130cm, damit ihr an alles gut
rankommt. Als Auskleidung der Kiste eignen sich Teichfolie oder
auch Kunststoffplatten. Jetzt wird der Hochbeet Kasten befüllt.
Optimalerweise sieht das so aus: die unterste Schicht besteht aus
Ästen oder Holzschnitzeln als Drainage. Dann folgt eine ganz dünne
Schicht aus Laub und Rasenschnitt. Als drittes folgt Komposterde
und als letztes kommt eine Schicht mit Garten – oder Pflanzenerde.
Jetzt könnt ihr euer Beet bepflanzen. Achtung! In den ersten beiden
Jahren enthält das frische Hochbeet die meisten Nährstoffe. Hier
eignen sich zum Start besonders sogenannte Starkzehrer wie Tomaten,
Sellerie, Gurken oder auch Zucchini. An den Rändern könnt ihr
Rankpflanzen ansetzen, wie zum Beispiel Erdbeeren. Bei
hochwachsendem Gemüse wie Tomaten, solltet ihr darauf achten, dass
es die anderen Gewächse nicht überschattet. Passt bei eurer
Bepflanzung auch auf, dass Pflanzen mit tiefen Wurzeln neben denen
mit oberflächlichem Wurzelsystem wachsen. Alle 4 – 5 Jahre muss ein
Hochbeet komplett neu befüllt werden, ansonsten reicht es, die
oberste Schicht zu Saisonbeginn aufzufüllen. Da die Sonne die
Kästen mehr austrocknen kann als Beete am Boden, muss in trockenen
Zeiten manchmal mehrmals am Tag gegossen werden, um für ausreichend
Feuchtigkeit zu sorgen.
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25.08.2022
31 Minuten
mit Fabio Ziemssen von Balpro Die Hauptnährstoffe für den
menschlichen Körper sind Kohlenhydrate, Fette und: Proteine. Ohne
sie geht in unserem Körper so gut wie nichts.Wir benötigen Proteine
unter anderem, um Haut, Organe, Haare und Muskeln aufzubauen. Wir
können sie allerdings nicht alle selbst produzieren und müssen
diese täglich mit unserer Nahrung aufnehmen. In knapp 30 Jahren
werden schätzungsweise 265 Millionen Tonnen Protein zusätzlich zu
heute benötigt, um die dann auf der Welt lebenden Menschen zu
ernähren. Gemeinsam mit Fabio Ziemssen, Experte für Proteintrends
und Vorstandsmitglied von Balpro, dem Verband für alternative
Proteinquellen, klären Mori und Patricia in dieser Folge: Was kommt
nach Haferflocken, Erbsen und Soja? Stehen bald Quallen und In –
vitro - Fleisch auf unserem Speiseplan? Was sind die alternativen
Proteinquellen von übermorgen? Vegane Bratwürstchen à la Mori 250g
gekochte Kichererbsen 250g Seitan Mix 250ml Gemüsebrühe 120g
Tomatenmark 2 kl. Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 2 EL Rapsöl 2,5 TL
Rauchsalz 1,5 TL Kümmel 2,5 TL getr. Thymian ½ TL Kardamom,
gemahlen ½ Piment ½ Koriandersaat 1,5 TL Oregano Erst die Zwiebeln
und Knoblauch in kleine Würfel schneiden, dann beides zusammen in
einer Pfanne mit Öl und Tomatenmark anbraten. Danach mit den
restlichen Zutaten, bis auf den Seitan Mix, in eine Schüssel geben
und pürieren. Die entstandene Gewürzpaste mit dem Seitan Mix zu
einem Teig kneten und in Würstchen formen. Die Würste rollt ihr in
ein Küchentuch, bindet sie fest und dann ca.30 Minuten bei
mittlerer Hitze brühen. Anschließend lassen sich die fertigen
Würste Braten oder Grillen. Guten Appetit!
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11.08.2022
24 Minuten
Mit "Food - und Nachhaltigkeitsoptimist" Daniel Anthes Jede Sekunde
werden in Deutschland rund 380 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen.
Jedes Jahr landen bei uns 12 Millionen Tonnen Lebensmittel in der
Tonne. Einen Grund dafür zeigt eine Statistik der Welthungerhilfe.
Über die Hälfte der Befragten wirft Essen weg, weil es nicht mehr
haltbar ist! Gemeinsam mit Daniel Anthes, selbsterklärter Food- und
Nachhaltigkeitsoptimist und Mitgründer des Future Food Trend
Radars, klären Mori und Patricia in dieser Folge: Ist die Zeit des
Mindesthaltbarkeitsdatums abgelaufen? Was kommt danach? Sind
Foodscanner und intelligente Verpackungen die Lösung für eine
nachhaltige Zukunft von übermorgen? Die besten Reste-Rezepte
https://restegourmet.de
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28.07.2022
32 Minuten
Mit Henning Müller vom Agrotech Valley Forum EV Die Veränderung in
der Landwirtschaft der letzten 100 Jahre ist enorm. Was als
Familienbetrieb mit von Hand oder Pferden gezogenen Pflügen
begonnen hat, hat den Wandel zu teils riesigen Betrieben mit
Traktoren, Mähdreschern und Melkmaschinen gemacht. Ein Grund für
die Entwicklung ist der weiter voranschreitende technische
Fortschritt. Gemeinsam mit Henning Müller, Landwirt und
Vorsitzender des Agrotech Valley Forum EV und Arbeitskreis
Landwirtschaft Bitkom, klären Mori und Patricia in dieser Folge:
Schafft die Digitalisierung den Spagat zwischen Nachhaltigkeit und
Effizienz, um einerseits die Versorgung der steigenden
Weltbevölkerung zu schaffen und andererseits die Umwelt zu schonen?
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14.07.2022
32 Minuten
mit Andreas Milk von MILK Alles ist verpackt: egal ob Tomaten,
Bier, Spielzeug oder die versandte Online-Kleiderbestellung.
Verpackungen sind notwendig und sinnvoll – Andere Verpackungen
wiederum sind unnötig. Der Müll, der durch Verpackungen entsteht,
ist eines der größten Probleme unserer Zeit, zumindest der Müll der
in der Umwelt landet und nicht richtig entsorgt bzw. recycelt wird.
Gemeinsam mit Andreas Milk, spezialisierter Verpackungsdesigner und
-stratege, klären Mori und Patricia in dieser Folge: Wenn wir es
schon nicht schaffen auf Verpackungen zu verzichten, dann müssen
wir es schaffen den Müll zu reduzieren. Wie schaffen wir das?
Recycling? Pfand? Neue Verpackungsmaterialien? Wie ist die Welt von
übermorgen verpackt? Hier der versprochene Link: Mülltrennung
wirkt! Eine Initiative der dualen Systeme:
www.muelltrennung-wirkt.de Fragen, Anmerkungen, Wünsche? Dann
meldet euch gern: Podcast.NewFoodGeneration@de.nestle.com
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Über diesen Podcast
Ist der 3D-Lebensmitteldrucker der Thermomix von übermorgen? Sind
Algen der Gamechanger für die Ernährung und die Landwirtschaft? Und
welcher Geschmack kommt eigentlich nach Umami? Diese und viele
weitere Fragen klären wir in der neuen Staffel von NEW FOOD
GENERATION, dem Podcast zum Thema: so essen wir übermorgen! Neu im
Team: Koch und Moderator Mori und
Nestlé-Ernährungswissenschaftlerin Patricia. Außerdem in jeder
Folge mit dabei: Expert:innen, Gestalter:innen und Vordenker:innen
der Zukunft der Ernährungsbranche. NEW FOOD GENERATION, jeden 2.
Donnerstag überall da, wo ihr Podcasts hört. Fragen, Anmerkungen,
Wünsche? Dann meldet euch gern:
Podcast.NewFoodGeneration@de.nestle.com
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