Bündner Herz - ehrlich unterwegs

Bündner Herz - ehrlich unterwegs

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Episoden

Zwischen Scham und Schokolade
07.04.2026
16 Minuten
Heute mit einem Thema das mich schon sehr lange begleitet – die ziemlich intensive


Beziehung zu Süssem.


Nicht so eine harmlose: „Oh, ein Stück Schokolade wäre jetzt nett.“


Nein, sondern eher eine Beziehung mit Höhen und Tiefen und inneren Diskussionen und Kämpfen. Dieses Gefühl, dass da plötzlich ein Verlangen auftaucht, das stärker ist als jede gute Absicht.


Eines Tages stellte ich mir die Frage: Was ist das eigentlich wirklich?


Hunger? Gewohnheit? Ersatz? Oder vielleicht etwas ganz anderes?


Genau darum geht es heute. Um Nahrung. Nicht nur um die körperliche Nahrung – sondern auch um die seelische Nahrung.
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Der Moment, in dem etwas in mir reagiert
31.03.2026
11 Minuten
Heute geht es um ein Thema, das uns allen immer wieder begegnet.


Trigger.


Diese Momente, in denen plötzlich etwas in uns hochgeht und etwas auslöst. Ein Satz. Ein Blick. Eine Situation.


Und zack – innerlich sind wir schon mitten in einer Reaktion.


Manchmal ist es Ärger. Manchmal Verletzung. Manchmal Wut Manchmal einfach ein Gefühl von: „Warum trifft mich das jetzt so?“


Ganz ehrlich: Getriggert zu werden kann sich ziemlich anstrengend anfühlen oder sein.


Doch mit der Zeit habe ich gemerkt: Ein Trigger kann nur etwas auslösen, wenn er irgendwo in mir einen Punkt berührt. Wenn er etwas in Bewegung bringt.


Und genau da hat für mich das Bewusstsein für meine Persönlichkeitsentwicklung begonnen.


Ich selbst bin schon seit Jahren in unterschiedlichen Bereichen auf dieser Reise unterwegs.


Nicht, weil ich irgendwann beschlossen habe: „Jetzt entwickle ich mich.“


Sondern eher, weil ich gemerkt habe, dass das Leben immer wieder Situationen bringt, die mich zum Hinschauen einladen. Auf verschiedenen Wegen. Und ich mehr wissen wollte, was dahinter ist!


Etwas, das für mich sehr kraftvoll war, war die Begegnung mit Körper- und Energiearbeit.


Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, Dinge zu verstehen oder zu analysieren.


Sondern zu fühlen.


Denn unser Kopf ist oft sehr schnell mit Erklärungen. Er will verstehen, einordnen, Lösungen finden. Antworten haben.


Aber unser Körper und unsere Seele funktionieren manchmal anders.


Auch die systemischen Aufstellungen haben mir einen neuen Blick eröffnet. Sie zeigen Zusammenhänge, die wir mit dem Verstand nicht immer sofort erklären können. Dinge, die vielleicht schon lange in uns wirken – ohne dass wir sie bewusst wahrgenommen haben. Und manchmal passt das, was wir dort sehen oder fühlen, nicht ganz zu dem Bild, das wir im Kopf über uns selbst haben.


Das kann irritierend und zugleich unglaublich spannend sein. Ich finde, dass genau dort oft eine tiefere Form von Entwicklung beginnt.


Vielleicht begegnet dir heute oder in den nächsten Tagen ein Moment, der dich triggert. Und bevor du dich vielleicht ärgerst - erinnerst du dich dann kurz an diese Frage: Was will mir dieser Moment gerade zeigen?
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Vielleicht stecke ich gar nicht fest
24.03.2026
15 Minuten
Und heute… wird’s wieder ehrlich.


Ich nehme dich mit in ein Thema, das mich gefühlt schon mein halbes Leben begleitet.


Die Frage: Was möchte ich eigentlich beruflich machen… und wo gehöre ich hin?


Wenn ich zurückdenke, beginnt diese Suche schon ziemlich früh oder geht schon recht lange


Als Teenager hatte ich Ideen, wie zum Beispiel Fotografie oder Sportartikelverkäuferin. Ich habe auch mal als Coiffeurin geschnuppert aber die ganzen Haare zwischen meinen Fingern – das ging nicht.


Am Ende wurde es… die Sportartikelbranche.


Wenn ich heute ganz ehrlich bin: Ich weiss nicht mehr genau, warum.


Ich mochte Sport – ja. Aber ich war jetzt nicht diejenige, die sich jede Sportsendung im Fernsehen angeschaut hat oder komplett darin aufgegangen ist.


Und trotzdem bin ich diesen Weg gegangen. Irgendwas scheint mich interessiert zu haben


Vielleicht kennst du das… Man trifft Entscheidungen, die sich im Moment irgendwie stimmig anfühlen – und Jahre später denkt man sich:


Spannend… wie genau bin ich eigentlich hier gelandet?


Was ich aber ziemlich früh gemerkt habe:


Es ging für mich nie nur um den Job. Sondern immer um Menschen.


Und ich durfte viele Rollen ausprobieren:


Verkäuferin – da habe ich für mich herausgefunden, dass ich eine bessere Beraterin bin Einrichtungsberaterin. Führung. Einkauf. Verkaufstrainerin.


Also… langweilig wurde es mir definitiv nie.


Und ganz ehrlich: Vieles hat mir richtig Freude gemacht. Ich mochte es auch sehr, immer wieder neues kennenzulernen


Ich habe gelernt. Ich bin gewachsen. Ich habe mich entwickelt.


Und trotzdem…


war da immer wieder diese eine, aber ziemlich hartnäckige Frage:


Wo gehöre ich eigentlich wirklich hin?


Vor ein paar Jahren dachte ich dann: Okay… ich hol mir jetzt einfach eine Antwort.


Ich war bei einer astrologischen Berufsberatung.


Und ja – ich war neugierig. Okay, sehr neugierig Aber ich war auch hoffnungsvoll, dass mir jetzt endlich jemand sagt:


„Das ist es. Genau das sollst du machen.“


Und es war wirklich spannend.


Ich habe Dinge gehört, die sich total stimmig angefühlt haben:


Dass ich eine gute Intuition habe. Dass ich Menschen gut wahrnehmen kann. Dass meine Arbeit etwas mit der „Seele“ des Menschen zu tun haben darf.


Und ich sass da und dachte:


Ja… das bin ich. Ja…. das fühle ich


Der nächste Gedanke: Super… und was mache ich jetzt genau damit?


Und genau da hat sich etwas verändert.


Ich habe aufgehört, nur im Aussen zu suchen… und bin mehr nach innen gegangen.


Durch eine Freundin bin ich auf die Ausbildung in systemischer Aufstellung gestossen – auch bekannt unter Familienstellen.


Und diese Erfahrung war… anders.


Nicht plötzlich. Nicht spektakulär. Aber tief.


Ich habe angefangen, Menschen anders zu sehen. Zusammenhänge zu spüren und verstehen. Dinge wahrzunehmen, die man nicht unbedingt erklären und nicht erzwingen kann.


Jedes Mal spüre ich, wie sehr mich diese Energiearbeit bereichert.


Und gleichzeitig… fordert es mich auch. Denn bei dieser Arbeit geht es nicht darum, alles zu verstehen. Sondern zu fühlen, beobachten wahrnehmen.


Und ganz ehrlich: ich übe mich im «fühlen und nicht im Verstehen wollen» und das immer wieder.


Wenn ich heute auf meinen Weg schaue, fühlt es sich manchmal an wie ein Puzzle.


Viele Teile. Manche passen sofort. Andere liegen gefühlt ewig einfach nur herum.


Ich fühle, dass ich gerade in so einer Phase bin.


Ich spüre ganz klar: Ich möchte einen Teil meiner Zeit selbstständig tätig sein.


Und gleichzeitig suche ich einen Job.


Und jedes Mal, wenn mich jemand fragt:


„Und was suchst du – in welchem Bereich?“


…brauche ich einen kleinen Moment.


Weil ich merke: Die einfache und klare Antwort gibt es gerade nicht.


Ich mag vieles.


Ich mag Menschen. Ich mag Entwicklung. Ich mag Austausch. Ich mag Neues lernen. Ich mag Vielseitigkeit. Und ja… ich mag auch das Ästhetische, das Kreative & das Visuelle


Aber wie nennt man das alles in einem Wort? In einer Jobbezeichnung?


Keine Ahnung. Wirklich nicht. Oder ich bin noch nicht da.


Ich merke, dass mich genau das manchmal ziemlich müde macht.


Frustriert.


Und ja… auch ratlos.


Ich spreche mit Menschen. Ich suche. Ich scrolle durch Jobportale. Ich denke nach.


Ich tausche mich mit Chatgpt aus.


Ich habe die Augen und Ohren offen.


Und manchmal habe ich das Gefühl:


Ich mache so viel… und sehe trotzdem nicht alles.


Gleichzeitig kommt da ein anderer Gedanke.


Vielleicht geht es gar nicht darum, sofort alles zu sehen.


Vielleicht geht es darum, dranzubleiben.


Neugierig zu bleiben.


Offen zu bleiben.


Und diesen Prozess nicht als Problem zu sehen… sondern als Teil des Weges.


Vielleicht ist genau dieses „Nicht-genau-Wissen“ kein Stillstand.


Sondern Bewegung.


Auch wenn sie sich manchmal nicht so anfühlt.


Und vielleicht ist „Berufung“ gar kein fixer Ort, den man irgendwann erreicht und dann abhaken kann.


Sondern etwas, das sich entwickelt.


Mit uns.


Mit jedem Schritt. Mit jeder Erfahrung. Und ja… auch mit jedem Zweifel.


Und vielleicht bist du gerade auch an so einem Punkt.


An dem du suchst. Dich fragst. Zweifelst.


Und gleichzeitig spürst: Da ist etwas in Bewegung.


Dann bist du vielleicht nicht falsch.


Sondern genau mittendrin.


Danke, dass du heute meinen Worten gelauscht hast. Bis zum nächsten Mal bei Bündner Herz – ehrlich unterwegs.
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Die Räume in mir
17.03.2026
12 Minuten
Heute nehme ich dich mit in ein Thema, das mich – wenn ich ehrlich bin – schon mein ganzes Leben begleitet. Und als ich diese Folge gemacht habe, ist es mir noch klarer und bewusster geworden.


Es geht um Räume. Räume um uns. Und Räume in uns.


Wenn ich darüber nachdenke, beginnt diese Geschichte schon in meiner Jugend.


Als Teenager habe ich es geliebt, meinen Vater auf Baustellen zu begleiten. Neue Häuser, neue Wohnungen – Räume, die gerade erst entstanden sind, umgebaut wurden oder einfach einen neuen Boden bekommen haben.


Ich war jedes Mal unglaublich neugierig.


Wo und wie sieht die Küche aus? Wo das Wohnzimmer? Das Schlafzimmer? Und das Bad? Wie fühlt sich ein Raum eigentlich an, wenn er noch ganz leer ist?


Ich bin durch diese halbfertigen Räume gelaufen und hatte eine ziemlich klare Meinung davon, ob ich das jetzt gut fand oder nicht – auch wenn mich niemand danach gefragt hat.


Gleichzeitig war da auch eine stille Möglichkeit. Als würde noch alles offen sein.


Als meine Familie selbst ein Haus gebaut hat, war das für mich etwas ganz Besonderes. Etwas Großes.


Wir sind immer wieder auf die Baustelle gegangen und haben geschaut, wie es weitergeht. Wie aus Linien auf einem Plan langsam ein Zuhause wird.


Ich mag mich noch so gut an einen bestimmten Moment erinnern.


Das Haus war fertig. Ich war in meinem kleinen Zimmer. Alles aus Holz. Der Boden mit Teppich belegt.


Ich lag auf dem Boden, habe meine neue Mini-Anlage eingeschaltet… und dann lief sie rauf und runter. Immer wieder dieselbe Musik. Münchner Freiheit & Westernhagen.


Und ich weiss noch, wie ich einfach da lag und gehört habe.


Begleitet von diesen Gefühlen.


Ruhe. Geborgenheit. Zuhause.


Ganz still und ganz klar.


Rückblickend finde ich es fast ein bisschen erstaunlich, dass ich mich damals nicht für eine Ausbildung in der Einrichtungs- oder Raumgestaltung entschieden habe.


Und gleichzeitig… hat mich dieses Thema nie wirklich losgelassen.


Mit Mitte zwanzig habe ich mich entschieden, Graubünden zu verlassen.


Ich wollte raus. Neue Räume sehen. Ein bisschen mehr Weite.


Meine Reise führte mich nach Zürich.


Ja, es war fast logisch, dass ich dort in die Einrichtungsbranche eingestiegen bin. Ich wollte Räume gestalten. Räume erschaffen. Begleitend die Wohnberaterschule in Bern besucht.


Und trotzdem… hat das Leben nochmal eine andere Richtung genommen.


Ich habe die Möglichkeit bekommen, mich beruflich zu verändern. Bin in die Führung gegangen. Die Räume verlassen? Nein, ich bin Ihnen treu geblieben.


Nur… es waren plötzlich andere Räume.


Innere Räume.


Ich begann, mich mehr mit Menschen zu beschäftigen. Mit ihren Geschichten. Mit ihren Verhalten. Mit dem, was sie bewegt.


Mit Gedanken und Gefühlen, die oft gar nicht so sichtbar sind.


Und ich habe gemerkt, wie spannend das ist.


Wie unterschiedlich diese inneren Räume sein können.


Manche sind weit und offen. Andere eher still und ruhig. Geschützt.


Einige Räume entdeckt man vielleicht erst viel später im Leben.


Als wir vor einigen Jahren unser heutiges Haus gekauft haben, begann wieder ein ganz neuer Prozess.


Räume neu denken. Neu gestalten. Neu beleben.


Und diesmal kam noch etwas dazu: die Farben.


Wie wirkt ein Raum, wenn sich die Farbe verändert? Was macht das mit der Stimmung?


Und auf diesem Weg bin ich auf etwas neues gestoßen, das mich faszinierte.


Die Idee der Raumsprache. Dass Räume etwas erzählen.


Dass sie eine Wirkung haben. Eine Stimmung. Vielleicht sogar so etwas wie eine eigene leise Botschaft.


Und vielleicht kennst du das auch.


Du kommst in einen Raum – und fühlst dich sofort wohl.


Oder du trittst irgendwo ein und merkst… irgendetwas ist anders. Ohne dass du genau sagen kannst, was es ist.


Welche Räume entdeckst du gerade wieder oder neu? Oder du spürst welcher sich in dir gerade zeigt. Oder vielleicht schon lange darauf wartet, dass du ihn wieder betrittst.


So schön, warst du heute in diesem Raum mit mir dabei.


Ich danke dir herzlichst!
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Als die Welt plötzlich weit wurde
10.03.2026
16 Minuten
Heute nehme ich dich mit auf eine Reise. Eine Reise, die viele Jahre zurückliegt und die doch bis heute in mir nachklingt.


Ich komme gerade zurück von meinen zwei Wochen Ferien. Zeit zum Durchatmen, zum Innehalten. In dieser Zeit musste ich plötzlich an eine ganz bestimmte Reise denken – meine erste große Reise alleine.


Ich war damals 22 Jahre alt.


Ich wusste eines ganz sicher: Ich wollte etwas sehen von dieser Welt. Etwas Neues erleben. Etwas entdecken.


Aber noch wichtiger war mir etwas anderes.


Ich wollte diese Erfahrung alleine machen.


Nicht, weil ich niemanden dabeihaben wollte. Sondern weil ich tief spürte, dass ich einmal unterwegs sein wollte, ohne mich anzupassen. Ohne Rücksicht nehmen zu müssen. Ohne Pläne von anderen.


Nur ich. Mein Rucksack und ich.


Ich wusste nicht genau, was ich suchte. Aber ich hatte das Gefühl, dass da draußen noch mehr auf mich wartet. Und so bin ich nach Australien gereist.


Wenn ich heute daran denke, muss ich manchmal schmunzeln. Denn vieles war überhaupt nicht organisiert. Ich hatte kaum etwas im Voraus gebucht. 


Und ehrlich gesagt: Mein Englisch war auch nicht wirklich besonders gut.


Aber irgendwie war genau das Teil dieser Reise.


Allein sein in einem fremden Land. Sich durchfragen mit Hand und Fuss. Sich orientieren. Und immer wieder merken: Es geht irgendwie weiter.


Ich war damals eher schüchtern. Vorsichtig. Beobachtend. Ich habe mir vieles zuerst einmal angeschaut, bevor ich irgendwo hineingegangen bin. Aber gerade deshalb habe ich diese Reise vielleicht besonders intensiv erlebt.


Etwas hat mich besonders berührt.


Die Weite.


Ich komme aus den Bündner Bergen. Dort gibt es auch Weite – aber auf eine andere Art. Die Berge umarmen einen fast ein bisschen.


Doch in Australien stand ich plötzlich am Meer in «Bondi Beach» – mein erster Ort


Und da war nur diese unglaubliche Weite. Der Horizont. Das Wasser. Der Himmel. Die Sonnenuntergänge.


Und ich erinnere mich noch genau an diesen Moment, als ich dort stand und spürte, wie sich etwas in mir öffnete. Es war, als würde mein Herz plötzlich weiter werden.


Und ich hatte diesen Gedanken:


Vielleicht bin ich auch das. Vielleicht bin ich auch diese Weite. Oder sogar noch ein bisschen mehr davon.


Ein anderer Teil meiner Reise führte mich ins Outback. Diese Landschaft hat mich tief berührt. Die Weite. Die Stille. Das Licht. Die Natur. Die Formen und Farben.


Wir waren jeden Tag wandern. Draußen unterwegs. Wir haben unter freiem Himmel geschlafen. Die ersten Nacht eher ängstlich wegen all der Tiere die um uns sind. Die zweite Nacht schon viel entspannter und gelöster und dabei diesen unglaublichen Sternenhimmel bewundert.


Mein Heimweh hat schließlich dazu geführt, dass ich etwas früher zurückgekommen bin als ursprünglich geplant.


Und weißt du was?


Es hat sich trotzdem richtig angefühlt.


Ich habe diese Entscheidung ganz allein getroffen. Nur für mich. Und ich habe sie bis heute nie bereut.


Denn diese Reise hat mir etwas gezeigt. Man kann losziehen, um die Welt zu sehen.


Und plötzlich merkt man:


Man begegnet dabei vor allem sich selbst. Man entdeckt Seiten an sich, die man vorher vielleicht noch gar nicht kannte.


Mut. Unsicherheit. Neugier. Offenheit.


Und manchmal auch diese stille Erkenntnis:


Dass das Leben größer ist, als man es bisher gesehen hat.


Und vielleicht ist das genau das, was Reisen manchmal mit uns machen.


Sie zeigen uns neue Orte.


Aber noch viel mehr zeigen sie uns neue Räume in uns selbst.


Und manchmal reicht ein einziger Moment – ein Blick aufs Meer, eine Begegnung, ein Gespräch in der Weite der Landschaft – damit sich etwas in uns öffnet.


Und auch wenn diese Reise viele Jahre zurückliegt…


diese Weite, die ich damals gespürt habe, die trage ich bis heute ein kleines Stück in mir.


vielleicht kennst du auch solche Momente. Momente, in denen du plötzlich gespürt hast, dass da noch mehr Raum ist in dir. Mehr Möglichkeiten. Mehr Leben. Mehr Du.


Und vielleicht erinnerst du dich heute wieder ein kleines bisschen daran.


Danke, dass du heute mit mir auf dieser Reise warst.


Bis zur nächsten Folge von Bündner Herz – ehrlich unterwegs.
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Über diesen Podcast

In meinem Podcast nehme ich dich mit in die Themen, die mich im Alltag begleiten und bewegen – ehrlich, persönlich und mitten aus dem Leben. Ich erzähle, wie ich mit Herausforderungen umgehe und welche Methoden mich unterstützen, daran zu wachsen. Für alle, die neugierig sind und sich gerne weiterentwickeln.
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