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Episoden

15 Minuten
Wovon träumst du?

Ich meine jetzt nicht die Träume, die du nachts hast. Nicht die, bei denen du morgens aufwachst und denkst: Was war denn das bitte?

Ich meine die anderen Träume. Die, die irgendwo in deinem Kopf wohnen. Die auftauchen.

Beim Velofahren.

Beim Spazieren.

Unter der Dusche.

Beim Autofahren.

Oder einfach so, mitten im Alltag.

Diese Gedanken:

„Das wäre schön.“

„Das würde ich gerne einmal machen.“

„So würde ich eigentlich gerne leben.“

„Das würde ich wahnsinnig gerne können.“

 Und manchmal sind es grosse und ganz kleine Träume. Heute möchte ich genau darüber mit euch nachdenken.

Wovon träumst du?

Noch nicht!

8 Minuten
Heute ist etwas anders. Eigentlich wollte ich dir heute eine ganz andere Folge erzählen. Ich hatte Lust auf eine neue Idee. Noch eine und noch eine. Ein Gedanke, gab der Nächste.

Und irgendwann wurden aus der einen Idee ungefähr sieben Gedanken, drei Richtungen und ziemlich viel Hin und Her. Je länger ich gesucht habe, desto mehr habe ich gemerkt:

Hm. Irgendwie ist da noch kein richtiges Ja.

Mein Kopf sagt: „Morgen ist Veröffentlichungstag. Wir brauchen eine Folge.“

Mein Körper sagt eher: „Ja, schon. Aber vielleicht nicht diese.“

Und genau deshalb sitze ich heute vor meinem Mikrofon und erzähle dir davon. Denn ich merke gerade etwas, das eigentlich sehr gut zu meinem Podcast passt:

Ich möchte etwas Neues.

Ich habe Lust auf eine Abwechslung.

Mehr Lebendigkeit.

Mehr Überraschung.

Mehr Humor.

Mehr von diesem Gefühl:

„Wie spannend ist das eigentlich?“

Und gleichzeitig weiss ich noch gar nicht genau, wie dieses Neue aussehen soll. Ich kann es auch noch nicht klar benennen. Es ist mehr ein Gefühl. Vielleicht darf etwas zuerst einmal entstehen. Vielleicht darf eine Idee ein bisschen herumliegen. Vielleicht darf sie noch keine Form haben.

Und vielleicht muss ich heute gar nicht auf Biegen und Brechen eine perfekte neue Folge finden.

Deshalb sage ich heute einfach: Noch nicht. Noch weiss ich es nicht. Noch fühlt es sich nicht ganz richtig an. Das fühlt sich sehr okay an. Dieses Ja, zur Situation, zum Gefühl ist für mich gerade eine wichtige Erkenntnis, die entspannt.

Ich spreche in meinem Podcast oft darüber, auf mich zu hören.

Auf meine Gedanken.

Auf meine Gefühle.

Auf meinen Körper.

Und jetzt darf ich das auch einmal tun.

Nicht nur dann, wenn ich etwas Grosses entscheiden muss. Sondern auch bei etwas so scheinbar Kleinem wie:

Möchte ich diese Folge wirklich so machen?

Und wenn mein Körper noch kein klares Ja sagt, dann möchte ich ihm nicht erklären, warum er doch Ja sagen sollte.

Vielleicht kennt ihr das: Der Kopf hat längst einen wunderbaren Plan. Und der Rest von uns hat leider noch nicht unterschrieben.

Ich glaube, wir dürfen uns selbst manchmal etwas mehr Zeit geben und nicht krampfhaft danach suchen. Denn worüber ich immer wieder staune ist, dass Themen kommen

Sie begegnen mir:

In einem Gespräch.

Bei einem Spaziergang.

Auf dem Fahrrad.

Beim Kochen.

Unter der Dusche.

Oder in einem völlig unspektakulären Moment.

Und plötzlich ist da dieser Gedanke:

„Ah. Das ist es.“

Mir ist wichtig, dass ich nicht einfach einen perfekten Podcast bauen möchte, sondern das, was ich mit dir teile, auch für mich lebendig bleibt.

Ich möchte nicht immer wieder dasselbe in neue Worte packen. Ich möchte mich überraschen lassen.

Vielleicht gibt es gerade etwas in deinem Leben, bei dem du denkst: „Ich weiss noch nicht.“

Dann muss das vielleicht gar kein Problem sein. Vielleicht ist es einfach ein Noch nicht. Und vielleicht ist ein „Noch nicht“ etwas ganz anderes als ein „Nein“.

Das gefällt mir. Es lässt die Tür offen, lässt Raum für Ideen, Begegnungen und Überraschungen.

Ich wollte dir heute eigentlich etwas anderes erzählen. Aber vielleicht war genau das heute die richtige Geschichte.

Oder vielleicht hast du ja ein Thema, das du schon lange einmal von mir hören möchtest.

Schreib mir gerne – vielleicht ist genau das die nächste Folge.

Bis dahin: Bleib neugierig auf das, was noch kommt.

Von Herzen alles Liebe.
14 Minuten
Letzte Woche war ich auf einer ziemlich langen Velotour. Wir haben ihr den Namen:

„Einfach von A nach B.“

Während dieser Velotour kam mir der Gedanke: Das Leben ist eigentlich genau so.

Es gibt den Start. Es gibt leichte Strecken. Es gibt Abschnitte, die machen richtig Freude. Dann wird es vielleicht anstrengender. Wir werden müde. Wir werden ungeduldig. Wir fragen uns vielleicht kurz, warum wir eigentlich auf die Idee gekommen sind, so weit zu fahren. Und irgendwann wird es wieder leichter. Wir kommen am Ziel an.

Und wenn wir zurückblicken, sagen wir: Was für ein schöner Tag. Obwohl längst nicht jeder Kilometer schön war.

Und genau davon möchte ich dir heute erzählen.

Ich hatte mir für diese Tour etwas vorgenommen: Ich möchte einfach wahrnehmen, was da ist, ohne es sofort zu bewerten.

Nicht: Das muss jetzt schön sein. Oder: Ich sollte mehr Energie haben. Oder: Warum bin ich jetzt müde? Sondern einfach: Was ist gerade da? Mir gefiel dieser Gedanke und es schärfte noch mehr meinen Blick und meine Aufmerksamkeit.

Als wir losgefahren sind, habe ich mich richtig gut gefühlt. Ich war voller Vorfreude. In meinem Kopf fühlte es sich frei an. Mein Körper fühlte sich gut an. Ich war offen, aufmerksam und neugierig. Die Temperatur war angenehm, sogar ein bisschen frisch. Alles fühlte sich leicht an.

Ich habe die Gegend wahrgenommen. Die Aussicht. Die Umgebung. Die Menschen. Das gemeinsame Fahren.

Die ersten ungefähr 80 Kilometer fühlten sich tatsächlich leicht an. Die Kilometer kamen fast von allein. Ich schaute auf den Tacho und dachte: Ach, schon wieder zehn Kilometer. Und plötzlich sind es zwanzig. Dann dreissig. Dann vierzig. Und irgendwann dachte ich: Das läuft ja richtig gut!

Ich war neugierig auf die Umgebung.

Was kommt als Nächstes?

Wie sieht die Landschaft aus?

Wie lange werde ich diese Energie haben?

Wie fühlt sich der nächste Abschnitt an?

Mein Partner hat mich irgendwann nach meinem Energielevel gefragt. Und ich fand diese Frage richtig gut. Nicht im Sinne von: Was ist denn los mit dir? Sondern einfach: „Wie ist dein Energielevel gerade?“

Ich habe kurz innehalten und gespürt: Wo bin ich eigentlich gerade? Nicht nur körperlich. Auch innerlich.

Wie viel Energie habe ich?

Wie viel Geduld?

Wie viel Offenheit?

Wie viel Freude?

Wie viel Lust?

Vielleicht ist das eine ganz einfache Frage, die wir uns im Alltag viel öfter stellen könnten. Nicht um uns zu bewerten. Sondern um wahrzunehmen: Wo bin ich gerade?

Dann gönnten wir uns eine Mittagspause, mmmhhh…feine Spaghetti. Eine Pause und etwas Gutes zu essen.

Nur ... Der Wiedereinstieg war nicht ganz so beschwingt wie der Start. Ich musste wieder in den Rhythmus kommen. Es war und fühlte sich plötzlich viel heisser. Die Landschaft war nicht mehr ganz so spannend. Der Körper wurde müder. Und nahm war, wie sich in meinem Kopf etwas veränderte.

Die Leichtigkeit war nicht mehr dieselbe. Ich wurde ungeduldiger. Die Kilometer fühlten sich länger an. Und der Körper musste deutlich mehr arbeiten. Und da fand ich es besonders spannend, mich selbst zu beobachten.

Denn es war da nicht mehr diese offene: „Oh, mal schauen, was noch kommt!“ Stattdessen eher: „Wie lange geht das jetzt noch?“

Und dann kam auch noch der Wind. Gegenwind natürlich. Weil es offenbar noch ein kleines Extra brauchte. Bei voller Energie denkt man: Ach, ein bisschen Wind. Bei weniger Energie denkt ich: Muss das jetzt auch noch sein?   

Da fiel mir auf, dass: Meine Wahrnehmung sich verändert hatte. Die Umgebung war nicht plötzlich grundsätzlich anders, aber ich nahm sie anders wahr. Weil ich weniger Energie hatte. Spannend.

Hör gerne rein, wie es weitergeht... 
18 Minuten
Begegnungen können neue Gedanken in uns hineinbringen, die wir selbst vielleicht noch gar nicht hatten.

Ich bemerke etwas. Ich erkenne mein altes Programm. Ich merke, dass Erkennen allein noch nicht reicht. Und dann beginne ich, mich für neue Möglichkeiten zu öffnen – durch meine eigenen Gedanken, durch Bilder, Gefühle und durch/mit andere Menschen.

Diese Woche hat sich bei mir ein Thema ziemlich deutlich gezeigt.

Ich habe mich wieder einmal dabei ertappt, wie ich in einem alten Gedankenmuster unterwegs war.

Und irgendwann dachte ich: Ach, da bist du ja wieder.

Vielleicht kennst du das.

Da gibt es Gedanken, Gefühle oder Reaktionen, die wir schon ziemlich lange kennen. Eine bestimmte Situation passiert – und irgendwie läuft in uns etwas automatisch ab.

Ein Gedanke.

Ein Gefühl.

Eine Reaktion.

Manchmal geht das so schnell, dass wir gar nicht erst überlegen. Es passiert einfach.

Danach kommt vielleicht der Gedanke:

Warum habe ich jetzt eigentlich wieder so reagiert?

Oder:

Warum beschäftigt mich das schon wieder so sehr?

Oder ganz schlicht:

Ach nein. Nicht schon wieder.

Wir Menschen mit unseren inneren Programmen. Nicht im Sinne von etwas Unveränderlichem. Sondern eher wie Denk- und Verhaltensweisen, die wir irgendwann gelernt haben.

Heimkommen

12 Minuten
Wonach suchen wir Menschen eigentlich?

Wenn ich ehrlich bin, suche ich immer wieder was.

Der zweite Socken der in der Wäsche verloren ging

Meine Brille (auf dem Kopf)

Oder Dinge, die nicht wieder an den richtigen Ort zurückgefunden haben

Aber wir suchen natürlich auch ganz andere Dinge.

Liebe.

Sicherheit.

Anerkennung.

Den richtigen Weg.

Die richtige Entscheidung.

Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Eine Aufgabe, die uns erfüllt.

Ein Zuhause.

Und manchmal suche ich einfach nach diesem Gefühl: Jetzt ist es gut.

Vielleicht kennst du das auch.

Ich habe in meinem Leben immer wieder gedacht: Wenn ich dieses eine gefunden habe, dann wird es leichter. Dann weiss ich, wo ich hingehöre. Dann bin ich zufrieden. Dann habe ich es verstanden.

Wenn dich das neugierig macht: Hör gerne in die ganze Folge rein.
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Über diesen Podcast

In meinem Podcast nehme ich dich mit in die Themen, die mich im Alltag begleiten und bewegen – ehrlich, persönlich und mitten aus dem Leben. Ich erzähle, wie ich mit Herausforderungen umgehe und welche Methoden mich unterstützen, daran zu wachsen. Für alle, die neugierig sind und sich gerne weiterentwickeln.
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