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Study & Grow - dein Podcast für ein erfolgreiches UND glückliches Studium

Study & Grow - dein Podcast für ein erfolgreiches UND glückliches Studium

Kathi Moldan 90 Episoden Neueste vor 2 Tagen
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Episoden

37 Minuten
"Jetzt studiere ich endlich etwas, das ich mir selbst ausgesucht habe." Mit diesem Gedanken bin ich ins Studium gestartet, und ein paar Wochen später saß ich abends vor einer Prüfung im Physikpraktikum am Schreibtisch und hab geweint.

Vielleicht kennst du das: Das Studium oder das neue Semester fühlt sich schwerer an, als du es dir erhofft hast. Und genau in diese Lücke zwischen Erwartung und Realität packen wir ganz schnell Urteile über uns selbst und noch mehr Druck.

In dieser Folge geht es um drei Dinge, die du zum Semesterstart loslassen darfst, egal ob du im ersten oder im fünften Semester bist:

die Geschichte, die du dir über dich selbst erzählst,

den Plan für den perfekten Neustart und

den Anspruch, alles sofort verstehen zu müssen.

Ich erzähle dir ganz offen, was ich mir in meinem ersten Studium selbst schwer gemacht habe und was in meinem zweiten Studium anders lief. Und du erfährst, was Studien mit Tausenden Studierenden darüber zeigen, wie viel allein die Geschichte ausmacht, die wir uns über einen holprigen Start erzählen.

Wenn du mit großen Vorsätzen ins neue Semester startest und dich gleichzeitig leise fragst, ob du dem überhaupt gewachsen bist, ist diese Folge für dich.

"Sicher im Kopf", mein Programm für alle, bei denen es weniger ums Lernen selbst geht als um Druck, Selbstzweifel und Versagensängste. Schwerpunkt sind mentale Stärke, innere Ruhe, Sicherheit und Fokus, und der Semesterstart ist ein richtig guter Zeitpunkt dafür. Alle Infos und ein kostenloses Kennenlerngespräch findest du hier: https://www.kathimoldan.de/sicher-im-kopf/

Wenn du zusätzlich auf der Lernebene Unterstützung möchtest, ist mein 1:1-Mentoring der passendere Weg: https://www.kathimoldan.de/mentoring/

Mehr von mir gibt es auf Instagram: @kathimoldan

Über eine Bewertung freue ich mich sehr.

Folgen, auf die ich verweise

- Schluß mit Aufschieben! Die wahre Ursache von Prokrastination (und was wirklich hilft): https://open.spotify.com/episode/2rFIlkZPmYAeM62Eri3pfJ?si=QW4wIyXbRnW8d4D3zyfXOw⁠

- Mentales Training im Studium: Im Spitzensport längst selbstverständlich, bei dir nicht: https://open.spotify.com/episode/3Rilf0kS5nKk3Nqslzvum8?si=Uf0kLfVlTt-mJxdL-KsXgw

Quellen:

Becker, M., & Neumann, M. (2016). Context-related changes in academic self concept development: On the long-term persistence of big-fish-little-pond effects. Learning and Instruction, 45, 31–49. https://doi.org/10.25656/01:20525

Wilson, T. D., & Linville, P. W. (1982). Improving the academic performance of college freshmen: Attribution therapy revisited. Journal of Personality and Social Psychology, 42(2), 367–376.

Walton, G. M., Murphy, M. C., Logel, C., Yeager, D. S., et al. (2023). Where and with whom does a brief social-belonging intervention promote progress in college? Science, 380(6644), 499–505. https://doi.org/10.1126/science.ade4420

Dai, H., Milkman, K. L., & Riis, J. (2015). Put your imperfections behind you: Temporal landmarks spur goal initiation when they signal new beginnings. Psychological Science, 26(12), 1927–1936. https://doi.org/10.1177/0956797615605818

Polivy, J., & Herman, C. P. (1985). Dieting and binging: A causal analysis. American Psychologist, 40(2), 193–201. https://doi.org/10.1037/0003-066X.40.2.193

Buehler, R., Griffin, D., & Ross, M. (1994). Exploring the "planning fallacy": Why people underestimate their task completion times. Journal of Personality and Social Psychology, 67(3), 366–381. https://doi.org/10.1037/0022-3514.67.3.366
30 Minuten
Bei der Leichtathletik-EM diesen August stand Malaika Mihambo in der Weitsprung-Qualifikation vor ihrem letzten Versuch. Die ersten beiden Sprünge hatten nicht gesessen, und zwischen den Versuchen saß sie abseits mit einem Journal in der Hand und geschlossenen Augen. Verständlich, denn der dritte Versuch musste sitzten, um sich für das Finale zu qualifizieren. Maximaler Druck und Fokus auf sich, das eigene Können und mentale Stärke beweisen.

Im Leistungssport ist diese Arbeit am Kopf völlig selbstverständlich. Und du?

Du musst am Ende des Semesters in einem bestimmten Moment eine bestimmte Leistung abrufen, doch über die mentle Ebene dabei spricht im Studium fast niemand.

Deshalb ist mentales Training meine eine Sache, die ich dir für dieses neue Semester mitgeben möchte.

Darum geht es in dieser Folge konkret:

In dieser Folge ordne ich ein, was das eigentlich ist und warum deine Gedanken darüber mitentscheiden, wie du lernst und was du abrufen kannst. Wir schauen uns die zwei typischen Reaktionen auf Druck an, den Aktionismus und die Lähmung, und warum "denk halt positiv" nachweislich nach hinten losgehen kann. Danach wird es konkret mit drei Techniken für deinen Semesterstart: deine eigenen Gedanken beobachten, konstruktive Sätze finden, die du dir wirklich glaubst, und den Weg visualisieren statt das Ergebnis.

Wenn du dich fleißig durch dein Studium arbeitest und trotzdem das Gefühl hast, dass dir dein eigener Kopf dabei im Weg steht, ist diese Folge für dich.

Links & Hintergründe:

Neu: Sicher im Kopf, mein Programm für alle, bei denen es nicht ums Lernen selbst geht, sondern um Druck, Versagensängste und innere Unruhe. Schwerpunkt sind mentale Stärke, innere Ruhe, Sicherheit und Fokus. Schau es dir hier an oder vereinbare gleich ein kurzes Kennenlerngespräch: https://www.kathimoldan.de/sicher-im-kopf/

Wenn du zusätzlich auf der Lernebene Unterstützung möchtest, ist mein 1:1-Mentoring der passendere Weg: https://www.kathimoldan.de/mentoring/

Mehr von mir gibt es auf Instagram @kathimoldan

Studien: Positive Zukunftsfantasien senken Anstrengung und Zielerreichung Oettingen, G., & Mayer, D. (2002). The motivating function of thinking about the future: Expectations versus fantasies. Journal of Personality and Social Psychology, 83(5), 1198–1212. https://doi.org/10.1037/0022-3514.83.5.1198

Prozess- statt Ergebnisvisualisierung bei Studierenden vor einer Klausur Pham, L. B., & Taylor, S. E. (1999). From thought to action: Effects of process- versus outcome-based mental simulations on performance. Personality and Social Psychology Bulletin, 25(2), 250–260. https://doi.org/10.1177/0146167299025002010
16 Minuten
Es ist der Klassiker im Studium: Du arbeitest super fleißig das Vorlesungsskript durch, Seite für Seite. Es fühlt sich gut an, du hast das Gefühl, produktiv zu sein. Aber die eigentlichen Übungs- und Rechenaufgaben? Die schiebst du vor dir her. Aus einem ganz einfachen Grund: Die Angst vor dem flauen Gefühl im Magen, wenn du merkst, dass du es eben doch noch nicht fehlerfrei kannst.

In dieser Folge von Study & Grow räumt Lern- und Hypnosecoach Kathi Moldan mit einem riesigen Missverständnis auf: Schlechtes Wiederholen und Prokrastination haben erstaunlich wenig mit Faulheit oder mangelnder Disziplin zu tun. Es ist eine Frage unserer Emotionen und wie unser Gehirn uns vor vermeintlichem Scheitern schützen will.

Das nimmst du aus dieser Folge mit:

Die 3 wahren Gründe fürs Aufschieben: Warum Perfektionismus, Angst vor Lücken und das Vermeiden von ungemütlichen Gefühlen uns beim effektiven Lernen blockieren.

Die Kompetenzillusion: Warum pures Durchlesen dir kurzfristig ein sicheres Gefühl gibt, dich langfristig in der Prüfung aber im Stich lässt (belegt durch die wegweisende Studie von Roediger & Karpicke).

Fehler als Wegweiser: Wie du dein Mindset radikal veränderst (Reframing) und merkst, dass eine Wissenslücke kein Urteil über deine Intelligenz ist, sondern dein bester und effizientester Lernhelfer.

Praxis-Tipps für Active Recall: Wie du aktives Abfragen ohne Perfektionsanspruch von Anfang an fest in deinen Semesteralltag einplanst.

Möchtest du die Angst vor Lücken ablegen und mit echter Leichtigkeit lernen? Wenn du merkst, dass dich der Perfektionsdrang oder die Angst vor dem Aufschieben blockieren und du diese Muster endlich an der Wurzel packen willst, dann lass uns im Mentoring genau daran arbeiten, für ein erfolgreiches und gleichzeitig glückliches Studium.  Hier geht’s direkt zu Kathis Mentoring

Dir hat diese Folge geholfen? Dann abonniere den Podcast, lass eine Bewertung da und teile die Folge mit deinen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Wir hören uns in der nächsten Folge – ich glaub an dich!

Erwähnte Studien & Konzepte:

Hermann Ebbinghaus: Die Vergessenskurve und das Vergessen von Inhalten über Zeit.

Roediger, H. L., & Karpicke, J. D. (2006): Test-enhanced learning: Taking memory tests improves long-term retention. (Die im Skript besprochene Studie zum Thema Durchlesen vs. Abfragen).
22 Minuten
Kennst du das? Du recherchierst die zehnte Quelle für deine Hausarbeit, liest das Skript zum fünften Mal durch und schickst eine einfache Mail an die Dozentin erst nach dem dritten Korrekturlesen ab. Dahinter steckt oft der leise Gedanke: Wenn ich nur genug kontrolliere, kann mir nichts passieren.

Das ständige Bedürfnis nach Kontrolle soll uns Sicherheit geben – bewirkt aber im Studienalltag oft genau das Gegenteil: puren Stress, lähmenden Perfektionismus und am Ende den totalen Zeitdruck.

In dieser Folge von Study & Grow zeigt dir Lern- und Hypnosecoach Kathi Moldan, warum die Suche nach absoluter Sicherheit im Außen eine Illusion ist, woher dieses Kontrollmuster psychologisch überhaupt kommt und wie du Schritt für Schritt echtes inneres Vertrauen aufbaust.

Das nimmst du aus dieser Folge mit:

Die Kontrollfalle: Warum maximale Kontrolle oft zu genau dem Ergebnis führt, das wir eigentlich vermeiden wollten (inklusive Kathis persönlicher Story aus ihrer Lehrprobe).

Der Ursprung des Musters: Warum dein Gehirn dich mit der Kontrolle eigentlich nur beschützen will und wie du diese Verknüpfung auflöst.

Das Prinzip Selbstwirksamkeit: Warum dein Vertrauen vor allem durch das Tun wächst und warum es so befreiend ist, sich wieder zu erlauben, „Beginner“ zu sein.

Zwei konkrete Impulse: Eine Reflexionsübung und eine praktische Wochenaufgabe, mit denen du sofort ins Loslassen kommen kannst,

Möchtest du das Kontrollmuster endlich an der Wurzel packen? Wenn du im Studium nicht mehr nur funktionieren, sondern wieder mit Leichtigkeit und echtes Vertrauen lernen willst, dann lass uns auf den zwei Ebenen, dem Handeln im Jetzt und der tieferen Wurzel, zusammenarbeiten.  Hier geht’s direkt zu Kathis Mentoring

Du hast Feedback oder eine Frage zur Folge? Schreib mir gerne! Und vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren, um keine Folge für dein erfolgreiches und glückliches Studium zu verpassen.

Wissenschaftlicher Hintergrund zu der Folge:

Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review, 84(2), 191–215.
20 Minuten
Du klappst den Laptop und das Buch zu und trotzdem läuft dein Kopf einfach weiter. Du grübelst, ob das eine Kapitel gut genug war, ob du die Prüfung schaffst und selbst am Strand oder auf der Couch kommst du nicht wirklich zur Ruhe. Wenn dudich darin erkennst, bist du damit überhaupt nicht allein.

In dieser Folge schauen wir uns an, warum dir das Abschalten nach dem Lernen oft so schwerfällt, was dabei in deinem Gehirn und deinem Nervensystem passiert und warum gerade die Zeit nach einer langen, intensiven Prüfungsphase so ein Lochsein kann.

Du bekommst zwei Methoden, die dir im Moment selbst helfen, wieder ins Hier und Jetzt zu kommen, dazu Routinen, mit denen dein Studybrain auf Dauer leichter loslässt und ein Bild, das dir hilft, gelassener mit deiner eigenen Erholung umzugehen.

 

Eine Erinnerung vorweg: Wenn du gerade nicht sofort runterkommst, ist das kein Versagen. Dein Körper hat richtig gut für dich gearbeitet und darf sich jetzt umstellen. Gib ihm die Zeit. Sei dir das wert.

 

In dieser Folge erfährst du:

Warum dein Gehirn nach dem Lernen automatisch im Lern-Modus bleibt

Zwei einfache Wege, im Moment selbst abzuschalten (Journaling und geführte Meditation)

Wie du mit Abwechslung im Alltag dafür sorgst, dass dein Studybrain von allein leiser wird

Was Stress und dein vegetatives Nervensystem mit deiner Erholung zu tun haben

Wie dir eine Wasserflasche hilft, das Grundproblem und Hintergründe über Intensität und Dauer, zu verstehen

 

Wenn du beim Zuhören merkst, dass das Nicht-Abschalten bei dir tiefer sitzt und immer wiederkommt, dann ist das oft ein Thema, an dem sich im Mentoring gut arbeiten lässt, aufder Ebene deines Nervensystems genauso wie bei den Überzeugungen dahinter. Vielleicht ist das genau das Richtige für dich. Hier gibts die Infos dazu: https://www.kathimoldan.de/mentoring/

Teil deine Gedanken gern mit mir auf Instagram unter @kathimoldan und wenn dir die Folge etwas gegeben hat, freue ich mich riesig über deine 5-Sterne-Bewertung. So kann ichweiterhin viel kostenlosen Content mit dir teilen. Danke fürs Zuhören. Ich glaub an dich. Du kannst das.
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Über diesen Podcast

Erfahre, wie du mit mehr Leichtigkeit und Klarheit durch dein Studium gehst. Mit einer Mischung aus den richtigen Lernmethoden, einem sinnvollen Zeitmanagment und zu dir passenden Routinen schaffen wir einen Rahmen, in dem du deine Ziele erreichst und darüber hinaus Zeit für dich und dein Wohlbefinden hast. Denn: Im Studium geht es um mehr als gute Noten, es geht auch darum als Mensch zu wachsen. Danke, dass ich dich mit diesem Podcast auf deinem Weg begleiten darf. Schön, du hier bist. Ich glaub an dich. Du kannst das! mehr auf https://www.kathimoldan.de Instagram + TikTok @kathimoldan
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