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Episoden
11.06.2026
19 Minuten
Viele Eltern und Angehörige erleben irgendwann den Satz: „Das ist nicht mehr mein Kind.“Nicht, weil die Liebe weg ist, sondern weil Sucht, Entzug, Suchtdruck, Psychosen, Crack, Opioide, Benzodiazepine oder polytoxer Konsum Verhalten so stark verändern können, dass der geliebte Mensch plötzlich fremd wirkt.In dieser Folge geht es um:- warum Sucht Menschen so stark verändern kann- was Suchtdruck und Entzug mit Verhalten machen- warum Crack, Opioide und Polytox-Konsum Angehörige besonders erschüttern können- warum Lügen, Gewalt, Beschaffung, Prostitution, Psychosen und Verschwinden eingeordnet werden müssen- warum Erklärung keine Entschuldigung ist- warum Angehörige mehr brauchen als „grenz dich ab“- wie Krisenakte, Polytox-Plan, Kommunikationsplan, Naloxon-Wissen und Fachstellen-Brücken helfen können- wie Betroffene verstehen können, was ihre Sucht mit Angehörigen machtDie zentrale Botschaft:Du darfst dein Kind lieben und dich trotzdem vor dem schützen, was die Sucht aus seinem Verhalten macht.Hinweis:Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Suchtberatung, keine Rechtsberatung und keine Notfallhilfe. Bei akuter medizinischer Gefahr: 112. Bei Gewalt oder akuter Bedrohung: 110.
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10.06.2026
16 Minuten
Deutschland diskutiert darüber, dass die gesetzliche Rente später nicht reichen wird und Bürger:innen mehr privat vorsorgen sollen.Gleichzeitig scheitern Kinder-Reha, Suchthilfe und psychische Versorgung an Zuständigkeiten, Tagessätzen und Sparlogik.In dieser Folge geht es um den großen Renten-Widerspruch:Warum sollen Menschen mehr privat vorsorgen, wenn der Staat gleichzeitig bei Kindern, Reha und Arbeitsfähigkeit spart?Themen:- warum Rente nicht erst mit 67 beginnt- was die Schließung der Dietrich-Bonhoeffer-Klinik zeigt- warum Kinder- und Jugendsuchtreha Zukunftssicherung ist- was mit „Zweckentfremdung“ der Rentenkasse gemeint ist- warum man Rentenkasse, Migration und Bundeshaushalt sauber trennen muss- warum Riester für viele ein Vertrauensproblem geschaffen hat- warum Reha vor Rente nur funktioniert, wenn Reha wirklich zugänglich ist- warum zu kurze oder zu späte Therapie langfristig Arbeitsfähigkeit zerstören kann- warum Suchthilfe Rentenpolitik ist- was Deutschland ändern müssteDie zentrale Botschaft:Wer heute bei Reha, Suchthilfe und Kindern spart, spart nicht für die Rente. Er zerstört die Beitragszahler:innen von morgen.Hinweis:Diese Folge ersetzt keine Rentenberatung, keine Rechtsberatung, keine medizinische Beratung und keine Sozialberatung.
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08.06.2026
22 Minuten
Mephedron, auch Meph oder 4-MMC, gilt in vielen Szenen als euphorisierend, stimulierend, sexuell enthemmend und extrem nachlegegefährlich.
Aber heute reicht die Frage „Wie wirkt Meph?“ nicht mehr aus.
Die wichtigere Frage lautet:
Ist es überhaupt Meph?
Und noch eine wichtige Abgrenzung:
Meph ist nicht Meth. Mephedron/4-MMC ist ein synthetisches Cathinon. Methamphetamin ist eine andere Substanz und wird eher Crystal, Meth, Tina oder Ice genannt.
Außerdem geht es um Monkey Dust:
Monkey Dust ist nicht einfach normales Meph, sondern meist ein Sammelbegriff für besonders potente Pyrovaleron-Cathinone wie MDPV, MDPHP, α-PVP, α-PHP oder α-PHiP.
In dieser Folge geht es um Mephedron, 3-MMC, 4-MMC, 2-MMC, 4-CMC, NEP, Monkey Dust und gefährliche Falschdeklarationen im DACH-Raum.
Themen:
- was Mephedron / 4-MMC ist
- warum „Meph“ als Szenename ungenau und riskant ist
- warum Meph nicht Meth ist
- warum Monkey Dust nicht einfach normales Meph ist
- warum Cathinon-Klone wie 4-CMC, NEP oder 2-MMC problematisch sind
- warum Meph so starken Nachlegedruck auslösen kann
- Kombiwarnungen mit Alkohol, Kokain, Crack, Speed, Methamphetamin, Monkey Dust, MDMA, Ketamin, GHB/GBL, Benzos, Opioiden, Cannabis, ADHS-Medikamenten und Antidepressiva
- warum Alkohol + Meph besonders tückisch ist
- körperliche und psychische Risiken
- Meph, Sex, Chemsex und Grenzen
- was nach einem Binge wichtig ist
- wann 112 nötig ist
- warum Drug Checking bei Cathinonen Schadensminderung ist
- wie anonym-suchthilfe.de mit Live-Radar, Tracker, Suchtdruck-KI, Safety-Plan und PDF-Export helfen kann
Die zentrale Botschaft:
Meph ist nicht gleich Meph. Ohne Drug Checking konsumierst du nicht nur eine Substanz — du konsumierst Unsicherheit.
Hinweis:
Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Suchtberatung, kein Drug Checking und keine Notfallhilfe. Bei akuter Gefahr oder medizinischem Notfall bitte 112 wählen.
Aber heute reicht die Frage „Wie wirkt Meph?“ nicht mehr aus.
Die wichtigere Frage lautet:
Ist es überhaupt Meph?
Und noch eine wichtige Abgrenzung:
Meph ist nicht Meth. Mephedron/4-MMC ist ein synthetisches Cathinon. Methamphetamin ist eine andere Substanz und wird eher Crystal, Meth, Tina oder Ice genannt.
Außerdem geht es um Monkey Dust:
Monkey Dust ist nicht einfach normales Meph, sondern meist ein Sammelbegriff für besonders potente Pyrovaleron-Cathinone wie MDPV, MDPHP, α-PVP, α-PHP oder α-PHiP.
In dieser Folge geht es um Mephedron, 3-MMC, 4-MMC, 2-MMC, 4-CMC, NEP, Monkey Dust und gefährliche Falschdeklarationen im DACH-Raum.
Themen:
- was Mephedron / 4-MMC ist
- warum „Meph“ als Szenename ungenau und riskant ist
- warum Meph nicht Meth ist
- warum Monkey Dust nicht einfach normales Meph ist
- warum Cathinon-Klone wie 4-CMC, NEP oder 2-MMC problematisch sind
- warum Meph so starken Nachlegedruck auslösen kann
- Kombiwarnungen mit Alkohol, Kokain, Crack, Speed, Methamphetamin, Monkey Dust, MDMA, Ketamin, GHB/GBL, Benzos, Opioiden, Cannabis, ADHS-Medikamenten und Antidepressiva
- warum Alkohol + Meph besonders tückisch ist
- körperliche und psychische Risiken
- Meph, Sex, Chemsex und Grenzen
- was nach einem Binge wichtig ist
- wann 112 nötig ist
- warum Drug Checking bei Cathinonen Schadensminderung ist
- wie anonym-suchthilfe.de mit Live-Radar, Tracker, Suchtdruck-KI, Safety-Plan und PDF-Export helfen kann
Die zentrale Botschaft:
Meph ist nicht gleich Meph. Ohne Drug Checking konsumierst du nicht nur eine Substanz — du konsumierst Unsicherheit.
Hinweis:
Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Suchtberatung, kein Drug Checking und keine Notfallhilfe. Bei akuter Gefahr oder medizinischem Notfall bitte 112 wählen.
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05.06.2026
22 Minuten
Viele Frauen konsumieren nicht aus Schwäche, sondern weil ihr Nervensystem nach Trauma verzweifelt nach Entlastung sucht.In dieser Folge geht es um den Zusammenhang zwischen Trauma, PTBS, Selbstmedikation und Sucht bei Frauen.Themen:- warum Substanzen oft als Überlebensstrategie beginnen- wie Alkohol, Benzodiazepine, Opioide, Cannabis oder Stimulanzien Trauma-Symptome kurzfristig regulieren können- warum genau diese Selbstmedikation langfristig Abhängigkeit, Scham und neue Krisen verstärken kann- warum Trauma und Sucht gemeinsam verstanden werden müssen- was trauma-informierte Hilfe bedeutet- warum gute Behandlung nicht sofort in Details drängt- wie Grounding, Safety-Plan, Mood-Tracker, Konsumtracker und PDF-Auswertungen Beratung und Therapie vorbereiten könnenDie zentrale Botschaft:Heilung beginnt nicht damit, alles noch einmal zu erzählen. Heilung beginnt damit, wieder Sicherheit im eigenen Körper zu finden.Hinweis:Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Psychotherapie, keine Traumatherapie und keine Suchtberatung. Bei akuter Gefahr bitte 110 oder 112 wählen.
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04.06.2026
14 Minuten
Sexarbeit ist nicht automatisch Ausbeutung. Selbstbestimmte Sexarbeit braucht Rechte, Schutz, Respekt und Entstigmatisierung.Aber was passiert, wenn Drogen, Entzug, Schulden, Gewalt, Wohnungslosigkeit oder Abhängigkeit ins Spiel kommen?In dieser Folge geht es um die Grauzone zwischen Sexarbeit, transaktionalem Sex, Survival Sex und Sex für Stoff.Themen:- warum selbstbestimmte Sexarbeit nicht mit Ausbeutung gleichgesetzt werden darf- wie Drogen und Suchtdruck Grenzen verschieben können- warum ein „Ja“ unter Entzugsangst nicht automatisch frei ist- was Sex für Stoff seelisch und körperlich auslösen kann- HIV, STI, Gewalt, Menschenhandel und Schutz- warum Stigma Hilfe verhindert- welche Fachstellen helfen können- wie anonym-suchthilfe.de als digitale Brücke beim Sortieren, Dokumentieren und Weiterleiten helfen kannDie zentrale Frage:Nicht „Ist das Prostitution?“, sondern: „War mein Ja wirklich frei?“Hinweis:Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine Sexarbeitsberatung, keine Suchtberatung, keine Rechtsberatung und keine Notfallhilfe. Bei akuter Gefahr: 110. Bei medizinischem Notfall: 112. Bei Gewalt oder Zwang: Hilfetelefon 116 016.
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Über diesen Podcast
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