Podcaster
Episoden
12.05.2026
17 Minuten
Folge 19: Kinder auf der Buehne.
Wem hilft es wirklich – und wer entscheidet das?
Ich war sechs Wochen weg. Ungeplant. Meine Tochter zahnte, intensiv. Und ich habe entschieden: nicht aufnehmen. Durch die Wohnung laufen. Mit ihr. Ohne Mikrofon.
Genau dieser Moment hat mich zu dieser Frage gebracht: Was ist mit Frauen, die ihre Kinder mitnehmen, auf die Bühne, in den Bundestag, zum Wettkampf? Ich finde das wichtig. Es macht sichtbar, was vorher unsichtbar war. Und gleichzeitig fragt mich etwas: Was ist mit dem Kind?
Diese Folge hat keine Antwort. Sie hat eine Frage. Und ich halte sie offen, weil ich nicht alle Momente kenne. Nicht alle Kinder. Nicht alle Entscheidungen von innen.
Was du mitnehmen kannst:
– Den Unterschied zwischen dem, was Kinder wollen und dem, was sie brauchen
– Was ein kindliches Nervensystem spürt, wenn Mama gerade woanders ist
– Beide Seiten: was es kostet, Kinder mitzunehmen und was es kostet, wenn Mütter immer zurücktreten
– Eine Frage, die offen bleibt und eine Haltung
Relevante Konzepte:
– Die ausreichend gute Mutter (Donald Winnicott)
– Sicherer Hafen und Bindungstheorie (John Bowlby)
– Reizverarbeitung und Ueberstimulation bei Kindern (Bruce Perry)
– Praesenz vs. Nebeneinander (Gabor Mate & Gordon Neufeld)
– Co-Regulation durch Bezugsperson (Stephen Porges)
– Integration von Erfahrungen (Daniel Siegel)
Literaturtipps:
– Winnicott, D.W. (1960). The theory of the parent-infant relationship.
– Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss.
– Mate, G. & Neufeld, G. (2004). Hold On to Your Kids.
– Porges, S.W. (2011). Die Polyvagal-Theorie.
Moderation & Produktion: Susan Weckauf
Musik & Sounddesign: Veli Catikkas (@supergerne)
Kontakt & Nachrichten:
– Instagram: @susan_weckauf
– Website: www.susanweckauf.de
– E-Mail: praxis@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Therapie. Die Inhalte dienen der persoenlichen Entwicklung, Orientierung und Reflexion.
Wem hilft es wirklich – und wer entscheidet das?
Ich war sechs Wochen weg. Ungeplant. Meine Tochter zahnte, intensiv. Und ich habe entschieden: nicht aufnehmen. Durch die Wohnung laufen. Mit ihr. Ohne Mikrofon.
Genau dieser Moment hat mich zu dieser Frage gebracht: Was ist mit Frauen, die ihre Kinder mitnehmen, auf die Bühne, in den Bundestag, zum Wettkampf? Ich finde das wichtig. Es macht sichtbar, was vorher unsichtbar war. Und gleichzeitig fragt mich etwas: Was ist mit dem Kind?
Diese Folge hat keine Antwort. Sie hat eine Frage. Und ich halte sie offen, weil ich nicht alle Momente kenne. Nicht alle Kinder. Nicht alle Entscheidungen von innen.
Was du mitnehmen kannst:
– Den Unterschied zwischen dem, was Kinder wollen und dem, was sie brauchen
– Was ein kindliches Nervensystem spürt, wenn Mama gerade woanders ist
– Beide Seiten: was es kostet, Kinder mitzunehmen und was es kostet, wenn Mütter immer zurücktreten
– Eine Frage, die offen bleibt und eine Haltung
Relevante Konzepte:
– Die ausreichend gute Mutter (Donald Winnicott)
– Sicherer Hafen und Bindungstheorie (John Bowlby)
– Reizverarbeitung und Ueberstimulation bei Kindern (Bruce Perry)
– Praesenz vs. Nebeneinander (Gabor Mate & Gordon Neufeld)
– Co-Regulation durch Bezugsperson (Stephen Porges)
– Integration von Erfahrungen (Daniel Siegel)
Literaturtipps:
– Winnicott, D.W. (1960). The theory of the parent-infant relationship.
– Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss.
– Mate, G. & Neufeld, G. (2004). Hold On to Your Kids.
– Porges, S.W. (2011). Die Polyvagal-Theorie.
Moderation & Produktion: Susan Weckauf
Musik & Sounddesign: Veli Catikkas (@supergerne)
Kontakt & Nachrichten:
– Instagram: @susan_weckauf
– Website: www.susanweckauf.de
– E-Mail: praxis@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Therapie. Die Inhalte dienen der persoenlichen Entwicklung, Orientierung und Reflexion.
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16.03.2026
12 Minuten
Folge 18: Warum dein Nervensystem entscheidet, wen du liebst
Warum fühlen sich manche Begegnungen sofort intensiv an – während andere, die vielleicht viel besser passen würden, dieses Gefühl nicht auslösen?
In dieser Folge geht es um Anziehung. Nicht als romantische Idee, sondern als Zusammenspiel aus Erfahrung, Beziehungsgeschichte und Körperzustand.
Warum zieht uns manchmal genau die Person an, bei der wir schon früh merken, dass es kompliziert werden könnte? Und warum bleibt jemand anderes, der eigentlich stabil und verfügbar wirkt, emotional überraschend ruhig?
Psychologisch bringen wir Beziehungsmuster mit, Erfahrungen darüber, wie Nähe für uns funktioniert. Systemisch bringen wir unsere Beziehungsgeschichte und unsere Vorstellungen von Liebe mit. Nervensystemisch reagiert unser Körper darauf, was vertraut wirkt oder Sicherheit vermittelt.
Diese drei Ebenen wirken oft gleichzeitig lange bevor wir bewusst entscheiden, ob jemand wirklich zu uns passt.
Die Folge lädt dazu ein, Anziehung einmal aus einer anderen Richtung zu betrachten: nicht nur als Gefühl, sondern als Zusammenspiel aus Muster, Erfahrung und Körperzustand.
Was du mitnehmen kannst
– Warum Intensität sich manchmal wie Liebe anfühlt – Welche Beziehungsmuster unbewusst unsere Anziehung prägen – Warum Vertrautheit oft stärker wirkt als objektive Passung – Woran du erkennst, ob dein Nervensystem aktiviert oder reguliert ist
Relevante Konzepte
– Bindungsmuster und Beziehungserwartungen – Systemische Prägung in Beziehungen – Nervensystem & Aktivierung in Begegnungen – Anziehung als Zusammenspiel von Erfahrung und Körperzustand
Literaturtipps
– Amir Levine & Rachel Heller – Attached – Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie – Bessel van der Kolk – Verkörperter Schrecken – Esther Perel – Was Liebe braucht
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
Kontakt Instagram @susan_weckauf Website www.susanweckauf.de E-Mail praxis@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie und keine individuelle Beratung.
Warum fühlen sich manche Begegnungen sofort intensiv an – während andere, die vielleicht viel besser passen würden, dieses Gefühl nicht auslösen?
In dieser Folge geht es um Anziehung. Nicht als romantische Idee, sondern als Zusammenspiel aus Erfahrung, Beziehungsgeschichte und Körperzustand.
Warum zieht uns manchmal genau die Person an, bei der wir schon früh merken, dass es kompliziert werden könnte? Und warum bleibt jemand anderes, der eigentlich stabil und verfügbar wirkt, emotional überraschend ruhig?
Psychologisch bringen wir Beziehungsmuster mit, Erfahrungen darüber, wie Nähe für uns funktioniert. Systemisch bringen wir unsere Beziehungsgeschichte und unsere Vorstellungen von Liebe mit. Nervensystemisch reagiert unser Körper darauf, was vertraut wirkt oder Sicherheit vermittelt.
Diese drei Ebenen wirken oft gleichzeitig lange bevor wir bewusst entscheiden, ob jemand wirklich zu uns passt.
Die Folge lädt dazu ein, Anziehung einmal aus einer anderen Richtung zu betrachten: nicht nur als Gefühl, sondern als Zusammenspiel aus Muster, Erfahrung und Körperzustand.
Was du mitnehmen kannst
– Warum Intensität sich manchmal wie Liebe anfühlt – Welche Beziehungsmuster unbewusst unsere Anziehung prägen – Warum Vertrautheit oft stärker wirkt als objektive Passung – Woran du erkennst, ob dein Nervensystem aktiviert oder reguliert ist
Relevante Konzepte
– Bindungsmuster und Beziehungserwartungen – Systemische Prägung in Beziehungen – Nervensystem & Aktivierung in Begegnungen – Anziehung als Zusammenspiel von Erfahrung und Körperzustand
Literaturtipps
– Amir Levine & Rachel Heller – Attached – Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie – Bessel van der Kolk – Verkörperter Schrecken – Esther Perel – Was Liebe braucht
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
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Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie und keine individuelle Beratung.
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03.03.2026
9 Minuten
Special: Die erste große Liebe – Bindung statt Begehren
Ist unsere erste große Liebe wirklich die aus der Jugend? Oder beginnt sie viel früher?
In dieser Special-Folge stellt Susan eine andere These in den Raum: Unsere erste große Liebe ist keine romantische Beziehung – sie ist eine Bindungserfahrung. Sie entsteht dort, wo ein Kind zum ersten Mal Sicherheit, Regulation und Verlässlichkeit erlebt.
Ausgehend von einem sehr persönlichen Moment mit ihrem zweiten Kind geht es um die Frage, wie frühe Bindungserfahrungen unser Nervensystem prägen – und wie sie später in Partnerschaften, Konflikten und sogar im gesellschaftlichen Miteinander weiterwirken.
Diese Folge verbindet neurobiologische, psychologische und gesellschaftliche Perspektiven – und öffnet einen Denkraum: Was hat dein Nervensystem über Nähe gelernt? Und wie beeinflusst das, wie du heute liebst, streitest oder Zugehörigkeit suchst?
Was du mitnehmen kannst
– Warum Liebe nicht erst mit Begehren beginnt – Wie frühe Bindung dein Nervensystem prägt – Woran du erkennst, ob du in Beziehungen Regulation suchst – Warum innere Sicherheit gesellschaftliche Relevanz hat
Relevante Konzepte
– Bindung & Co-Regulation – Nervensystem & Stressreaktionen – Symmetrische vs. asymmetrische Beziehungen – Emotionale Infrastruktur & Konfliktfähigkeit
Literaturtipps
– John Bowlby – Bindung – Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie – Daniel J. Siegel – Mindsight – Jesper Juul – Dein kompetentes Kind
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
Kontakt Instagram @ susan_weckauf Website www.susanweckauf.de E-Mail whatsup@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie und keine individuelle Beratung.
Ist unsere erste große Liebe wirklich die aus der Jugend? Oder beginnt sie viel früher?
In dieser Special-Folge stellt Susan eine andere These in den Raum: Unsere erste große Liebe ist keine romantische Beziehung – sie ist eine Bindungserfahrung. Sie entsteht dort, wo ein Kind zum ersten Mal Sicherheit, Regulation und Verlässlichkeit erlebt.
Ausgehend von einem sehr persönlichen Moment mit ihrem zweiten Kind geht es um die Frage, wie frühe Bindungserfahrungen unser Nervensystem prägen – und wie sie später in Partnerschaften, Konflikten und sogar im gesellschaftlichen Miteinander weiterwirken.
Diese Folge verbindet neurobiologische, psychologische und gesellschaftliche Perspektiven – und öffnet einen Denkraum: Was hat dein Nervensystem über Nähe gelernt? Und wie beeinflusst das, wie du heute liebst, streitest oder Zugehörigkeit suchst?
Was du mitnehmen kannst
– Warum Liebe nicht erst mit Begehren beginnt – Wie frühe Bindung dein Nervensystem prägt – Woran du erkennst, ob du in Beziehungen Regulation suchst – Warum innere Sicherheit gesellschaftliche Relevanz hat
Relevante Konzepte
– Bindung & Co-Regulation – Nervensystem & Stressreaktionen – Symmetrische vs. asymmetrische Beziehungen – Emotionale Infrastruktur & Konfliktfähigkeit
Literaturtipps
– John Bowlby – Bindung – Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie – Daniel J. Siegel – Mindsight – Jesper Juul – Dein kompetentes Kind
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
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17.02.2026
10 Minuten
Folge 17: Die verbogene Gabel – Wenn sich Kleinigkeiten wie Verrat anfühlen
Warum trifft uns eine verbogene Gabel manchmal wie ein Vertrauensbruch?
In dieser Folge geht es um große Gefühle hinter kleinen Auslösern. Nicht um Besteck – sondern um Bedeutung. Um Gesehenwerden. Um Mittragen. Um das Gefühl, allein verantwortlich zu sein.
Kleine Dinge eskalieren oft dann, wenn alte Muster berührt werden. Wenn sich Überforderung, unausgesprochene Last oder fehlende Reparatur melden. Psychologisch werden alte Gefühle aktiviert. Systemisch zeigen sich verdeckte Verantwortungsfragen. Nervensystemisch geht der Körper in Alarm.
Susan erzählt eine persönliche Geschichte aus einem Hochstress-Moment mit zwei kleinen Kindern – und warum der Versuch, sich „jetzt zu entspannen“, den Druck eher erhöht hat. Der Wendepunkt kam durch einen einfachen Satz:
„Ich bin gestresst. Und das ist ok. Das wird sich auch wieder ändern.“
Diese Folge verbindet psychologische, systemische und nervensystemische Perspektiven – und lädt dazu ein, weniger gegen sich selbst zu arbeiten und mehr zu erlauben.
Was du mitnehmen kannst
– Warum starke Reaktionen selten nur mit dem aktuellen Anlass zu tun haben – Wie dein Nervensystem aus Unstimmigkeit Unsicherheit macht – Woran du erkennst, dass du im Alarm reagierst – Warum Akzeptanz manchmal wirksamer ist als Kontrolle
Relevante Konzepte
– Primäre und sekundäre Emotionen – Mentale Last & systemische Rollenverteilung – Nervensystem & Alarmreaktionen (Polyvagal-Perspektive) – Selbstakzeptanz als Form von Selbstregulation
Literaturtipps
– Brené Brown – Schamlos – Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie in der Therapie – Antonio Damasio – Ich fühle, also bin ich – Jesper Juul – Dein kompetentes Kind
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
Kontakt Instagram @ susan_weckauf Website www.susanweckauf.de E-Mail whatsup@susanweckauf.de
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Warum trifft uns eine verbogene Gabel manchmal wie ein Vertrauensbruch?
In dieser Folge geht es um große Gefühle hinter kleinen Auslösern. Nicht um Besteck – sondern um Bedeutung. Um Gesehenwerden. Um Mittragen. Um das Gefühl, allein verantwortlich zu sein.
Kleine Dinge eskalieren oft dann, wenn alte Muster berührt werden. Wenn sich Überforderung, unausgesprochene Last oder fehlende Reparatur melden. Psychologisch werden alte Gefühle aktiviert. Systemisch zeigen sich verdeckte Verantwortungsfragen. Nervensystemisch geht der Körper in Alarm.
Susan erzählt eine persönliche Geschichte aus einem Hochstress-Moment mit zwei kleinen Kindern – und warum der Versuch, sich „jetzt zu entspannen“, den Druck eher erhöht hat. Der Wendepunkt kam durch einen einfachen Satz:
„Ich bin gestresst. Und das ist ok. Das wird sich auch wieder ändern.“
Diese Folge verbindet psychologische, systemische und nervensystemische Perspektiven – und lädt dazu ein, weniger gegen sich selbst zu arbeiten und mehr zu erlauben.
Was du mitnehmen kannst
– Warum starke Reaktionen selten nur mit dem aktuellen Anlass zu tun haben – Wie dein Nervensystem aus Unstimmigkeit Unsicherheit macht – Woran du erkennst, dass du im Alarm reagierst – Warum Akzeptanz manchmal wirksamer ist als Kontrolle
Relevante Konzepte
– Primäre und sekundäre Emotionen – Mentale Last & systemische Rollenverteilung – Nervensystem & Alarmreaktionen (Polyvagal-Perspektive) – Selbstakzeptanz als Form von Selbstregulation
Literaturtipps
– Brené Brown – Schamlos – Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie in der Therapie – Antonio Damasio – Ich fühle, also bin ich – Jesper Juul – Dein kompetentes Kind
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
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27.01.2026
14 Minuten
Folge 16: Zugehörigkeit ist ein Körperzustand Wenn du „dabei“ bist – und dein Nervensystem trotzdem auf Abstand bleibt.
Du kannst in einem Raum sitzen, lächeln, funktionieren – und innerlich trotzdem angespannt sein. In dieser Folge geht es darum, warum Zugehörigkeit nicht nur ein Gedanke ist, sondern ein Körperzustand: Dein Nervensystem prüft (oft unbewusst), ob es sicher ist, dich zu zeigen. Wir sprechen über Scham, Überanpassung, den inneren Zurückweisungs-Scanner und darüber, warum sozialer Stress körperlich nachhallt (bis in Stresssystem und Immunsystem / PNI).
Scham: nicht „Ich mache etwas falsch“, sondern „Mit mir stimmt etwas nicht“ Überanpassung als Schutzstrategie: sozial kompetent wirken – und sich dabei verlieren Scan-Modus: warum du in Gruppen „wach“ bist, auch wenn objektiv nichts passiert Sozialer Stress im Körper: Erschöpfung nach Kontakt, Kiefer/Bauch/Brust als Alarm-Orte PNI-Brücke: wie Verbindung/Isolation mit Stressphysiologie und Entzündungsbereitschaft zusammenhängen kann
Weiterführende Literatur (Auswahl):
Brené Brown: Braving the Wilderness (Zugehörigkeit / „true belonging“) Matthew D. Lieberman: Social: Why Our Brains Are Wired to Connect (soziale Verbundenheit & Gehirn) Daniel J. Siegel: The Developing Mind (Interpersonal Neurobiology, Selbst & Beziehung) Stephen W. Porges: The Polyvagal Theory (Sicherheitszustände im Nervensystem) Deb Dana: The Polyvagal Theory in Therapy (Übungen, Praxistransfer) Kristin Neff: Self-Compassion (Selbstmitgefühl als Gegengewicht zu Scham) Überblick/Reviews zur Psychoneuroimmunologie (PNI) in klinischer Psychologie (z. B. Annual Review-Artikel)
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (Instagram: @supergerne) Kontakt & Nachrichten: Instagram @susan_weckauf · www.susanweckauf.de · whatsup@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie, Diagnostik oder medizinische Behandlung. Wenn du dich akut überfordert fühlst oder in einer Krise bist, hol dir bitte professionelle Hilfe vor Ort oder wende dich an einen Krisendienst.
Du kannst in einem Raum sitzen, lächeln, funktionieren – und innerlich trotzdem angespannt sein. In dieser Folge geht es darum, warum Zugehörigkeit nicht nur ein Gedanke ist, sondern ein Körperzustand: Dein Nervensystem prüft (oft unbewusst), ob es sicher ist, dich zu zeigen. Wir sprechen über Scham, Überanpassung, den inneren Zurückweisungs-Scanner und darüber, warum sozialer Stress körperlich nachhallt (bis in Stresssystem und Immunsystem / PNI).
Scham: nicht „Ich mache etwas falsch“, sondern „Mit mir stimmt etwas nicht“ Überanpassung als Schutzstrategie: sozial kompetent wirken – und sich dabei verlieren Scan-Modus: warum du in Gruppen „wach“ bist, auch wenn objektiv nichts passiert Sozialer Stress im Körper: Erschöpfung nach Kontakt, Kiefer/Bauch/Brust als Alarm-Orte PNI-Brücke: wie Verbindung/Isolation mit Stressphysiologie und Entzündungsbereitschaft zusammenhängen kann
Weiterführende Literatur (Auswahl):
Brené Brown: Braving the Wilderness (Zugehörigkeit / „true belonging“) Matthew D. Lieberman: Social: Why Our Brains Are Wired to Connect (soziale Verbundenheit & Gehirn) Daniel J. Siegel: The Developing Mind (Interpersonal Neurobiology, Selbst & Beziehung) Stephen W. Porges: The Polyvagal Theory (Sicherheitszustände im Nervensystem) Deb Dana: The Polyvagal Theory in Therapy (Übungen, Praxistransfer) Kristin Neff: Self-Compassion (Selbstmitgefühl als Gegengewicht zu Scham) Überblick/Reviews zur Psychoneuroimmunologie (PNI) in klinischer Psychologie (z. B. Annual Review-Artikel)
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (Instagram: @supergerne) Kontakt & Nachrichten: Instagram @susan_weckauf · www.susanweckauf.de · whatsup@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie, Diagnostik oder medizinische Behandlung. Wenn du dich akut überfordert fühlst oder in einer Krise bist, hol dir bitte professionelle Hilfe vor Ort oder wende dich an einen Krisendienst.
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Über diesen Podcast
What’s Up – Therapie zum Hören. Du sprichst. Ich höre. Ich
antworte. Ein Podcast für die Fragen, die im Bauch ziehen. Die
nachts bleiben. Die Klarheit brauchen. Du schickst mir deine
Sprachnachricht – anonym, wenn du magst. Ich antworte in der Folge:
ehrlich, körpernah, zwischen den Zeilen. Mit psychologischer Tiefe,
systemischem Blick und einer Prise Humor. Mit Susan Weckauf.
Systemische Therapeutin und Myoreflextherapeutin. Sprecherin. Aus
Heidelberg. Neue Folge alle 14 Tage. 📩 Schick deine
Sprachnachricht: whatsup@susanweckauf.de 🌐 Mehr: susanweckauf.de
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