GRAU BIS BUNT - Podcast für Angehörige von Depressionserkrankten

GRAU BIS BUNT - Podcast für Angehörige von Depressionserkrankten

Episoden

Hochsensibilität als Angehörige eines Menschen mit Depression
18.02.2026
29 Minuten
Wie gehe ich damit um, wenn ich als Angehörige eines Menschen mit Depression selbst hochsensibel bin und dadurch Reize, veränderte Stimmungen oder Warnsignale besonders früh wahrnehme? Was bedeutet Hochsensibilität eigentlich genau? Wann ist sie Ressource? Wie kann ich als hochsensible Angehörige gut auf mich achten? Über all diese Fragen spricht Katrin Dryhaus, psychologische Beraterin für Angehörige, in dieser Podcastfolge mit der wunderbaren Nina Jüngling, Mentorin für Hochsensibilität. Nina bringt nicht nur ihre fachliche Perspektive mit, sondern auch ihre eigene bewegte Geschichte als Angehörige eines psychisch erkrankten Menschen und teilt, was ihr geholfen hat. In dieser Folge geht es um: Hochsensibilität im Kontext von Depression emotionale Überreizung & feine Wahrnehmung Selbstfürsorge für hochsensible Angehörige Ressourcen stärken statt sich selbst verlieren Wenn du mehr über Nina erfahren oder mit ihr in Kontakt treten möchtest, findest du hier ihre Links: Website: https://sensiversum.de Instagram: https://www.instagram.com/ninas.coaching.sensiversum/ Podcast: https://sensiversum.de/sensiversum-podcast/ Haftungshinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der Information und Weiterbildung. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung oder Behandlung. Bei psychischen Krisen oder Notfällen wende dich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 oder die Telefonseelsorge unter Tel. 0800 1110111 oder in einem Notfall an den Rettungsdienst Tel. 112. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die aus der Anwendung der Inhalte entstehen. Mail: hallo@katrin-dryhaus.de Instagram:⁠ https://www.instagram.com/katrin.dryhaus⁠ Impressum und Kontakt: https://www.katrin-dryhaus.de/impressum
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Neues Jahr, neuer Druck?
07.01.2026
13 Minuten
Kaum hat das Jahr begonnen, scheint überall die gleiche Botschaft aufzutauchen: Du solltest gesünder, belastbarer, produktiver, besser werden. In dieser Podcast-Folge spreche ich darüber, warum dieser permanente Selbstoptimierungsdruck so erschöpfend sein kann und weshalb er gerade für Angehörige von Menschen mit Depression besonders belastend ist. Wenn dein Alltag ohnehin von Verantwortung, emotionaler Anspannung und Funktionieren-Müssen geprägt ist, fühlt sich ein weiterer Anspruch oft nicht motivierend, sondern belastend an. Ich lade dich ein, das neue Jahr aus einer anderen Haltung zu beginnen: nicht aus Mangel oder Selbstkritik heraus, sondern aus Anerkennung und Selbstfreundlichkeit. Denn dadurch kann Veränderung entstehen, die dir wirklich hilft, deinen Alltag gesund zu gestalten. Diese Folge ist eine Einladung, kurz stehen zu bleiben, das zu würdigen, was alles da ist, und von dort aus achtsam weiterzugehen. Am Ende der Folge gebe ich außerdem einen leisen Ausblick auf ein feines Begleitformat, das im Februar genau diese Haltung unterstützt. Ich bin Katrin Dryhaus, psychologische Beraterin, und begleite Angehörige von Menschen mit Depression dabei, zwischen Unterstützung und Selbstaufgabe zu balancieren mit Klarheit, Tiefe und alltagstauglichen Impulsen. Haftungshinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der Information und Weiterbildung. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung oder Behandlung. Bei psychischen Krisen oder Notfällen wende dich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 oder die Telefonseelsorge unter Tel. 0800 1110111 oder in einem Notfall an den Rettungsdienst Tel. 112. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die aus der Anwendung der Inhalte entstehen. Mail: hallo@katrin-dryhaus.de Instagram:⁠ https://www.instagram.com/katrin.dryhaus⁠ Impressum und Kontakt: https://www.katrin-dryhaus.de/impressum
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Jammern erlaubt: Warum du als Angehörige*r nicht alles runterschlucken solltest
04.12.2025
20 Minuten
In dieser Folge spricht Katrin Dryhaus darüber, warum „Jammern“ absolut erlaubt ist und warum es für Angehörige von depressionskranken Menschen sogar eine Möglichkeit zur Regulation sein kann. Viele meiner Klient*innen erzählen mir zu Beginn unserer Beratungszeit, wie schlecht es ihnen geht. Manche erzählen tatsächlich das allererste Mal ehrlich darüber, wie sie sich als Angehörige fühlen und entschuldigen sich danach dafür, „so viel gejammert“ zu haben. Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du willst stark sein und niemanden belasten. Doch das ständige Runterschlucken ist auf Dauer nicht gesund. Ich erkläre dir heute: warum unser Gehirn negative Erfahrungen stärker gewichtet (Stichwort: Negativity Bias), wie gesund es ist, (belastende) Gefühle zu benennen, warum der Social-Media-Tipp „trenn dich von negativen Menschen in deinem Umfeld“ für Angehörige hochproblematisch ist, und wie du einen guten Umgang findest zwischen Entlastung, Verbindung und Handlungsfähigkeit, damit du nicht im Jammern hängenbleibst. Zum Schluss nehme ich dich mit in eine kurze Reflexion, die dir hilft, deine Bedürfnisse und Handlungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Wenn du dir Begleitung oder Orientierung wünschst: Du kannst dir jederzeit ein kostenfreies Erstgespräch mit mir buchen. Schau dafür einfach auf meine Website oder schreib mir eine Mail. Haftungshinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der Information und Weiterbildung. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung oder Behandlung. Bei psychischen Krisen oder Notfällen wende dich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 oder die Telefonseelsorge unter Tel. 0800 1110111 oder in einem Notfall an den Rettungsdienst Tel. 112. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die aus der Anwendung der Inhalte entstehen. Mail: hallo@katrin-dryhaus.de Instagram:⁠ https://www.instagram.com/katrin.dryhaus⁠ Impressum und Kontakt: https://www.katrin-dryhaus.de/impressum
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Wie viel Hilfe ist erlaubt? Einen depressionserkrankten Menschen durch ein Tief begleiten
20.11.2025
19 Minuten
Wie du deinen depressionserkrankte*n Partner*in im Tief unterstützen kannst: realistischen Möglichkeiten, ohne dich selbst zu verlieren. Wenn dein Partner oder deine Partnerin in einem depressiven Tief steckt, stehst du als Angehörige:r oft zwischen Hoffnung, Hilflosigkeit und der Frage: „Was kann ich wirklich tun – und wo liegen meine Grenzen?“ Du erfährst, dass Depression eine Erkrankung ist und Antriebslosigkeit oder Rückzug Symptome sind, wie du Unterstützungsangebote machen kannst. warum du hinterfragen darfst, ob deine Angebote wirklich für die erkrankte Person gedacht sind. inwieweit du mit Ärzt*innen sprechen kannst (Stichwort Schweigepflicht und Grenzen), und wie du als Angehörig*r mit deinen Gefühlen umgehst, während du unterstützt. Die erwähnte Folge "Wenn das Leben zu schwer wird – Suizidgedanken erkennen und ansprechen" findest du hie (Link bei Spotify)r: https://open.spotify.com/episode/3RLxmQDdvdbx3lgiAAQPus?si=7JzDhdaLR4GeT7EV_edTMg Haftungshinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der Information und Weiterbildung. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung oder Behandlung. Bei psychischen Krisen oder Notfällen wende dich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 oder die Telefonseelsorge unter Tel. 0800 1110111 oder in einem Notfall an den Rettungsdienst Tel. 112. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die aus der Anwendung der Inhalte entstehen. Mail: hallo@katrin-dryhaus.de Instagram:⁠ https://www.instagram.com/katrin.dryhaus⁠ Impressum und Kontakt: https://www.katrin-dryhaus.de/impressum
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Halloween Special für Angehörige von Depressionserkrankten
29.10.2025
20 Minuten
Was mich wirklich gruselt, hat nichts mit Halloween zu tun, sondern mit dem Alltag von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. In dieser Folge von „Grau bis Bunt“ mit Katrin Dryhaus, psychologischer Beraterin und selbst Angehörige, geht es um vier Dinge, die uns Angehörigen von Menschen mit Depression eine Gänsehaut machen können:  Das Verschwinden der Angehörigen  ️ Das Wurmloch in die Vergangenheit   Die verdrehte Sprache   Der Geist des schlechten Gewissens  Diese Episode ist eine Einladung, genauer hinzuschauen: Wie spricht unsere Gesellschaft über psychische Erkrankungen? Wo bleiben die Angehörigen? Warum sollten Arbeitgeber mentale Gesundheit endlich als wichtiges Thema verstehen? Wenn du Angehörige*r eines Menschen mit Depression bist, findest du in dieser Folge Verständnis, Haltung und Impulse zum Nachdenken. Schreib mir gerne, wie es dir damit geht. Teile die Folge mit anderen Angehörigen und abonniere den Podcast „Grau bis Bunt“ von Katrin Dryhaus, um keine Episode über Selbstfürsorge, Kommunikation und mentale Gesundheit zu verpassen. Haftungshinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der Information und Weiterbildung. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung oder Behandlung. Bei psychischen Krisen oder Notfällen wende dich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 oder die Telefonseelsorge unter Tel. 0800 1110111 oder in einem Notfall an den Rettungsdienst Tel. 112. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die aus der Anwendung der Inhalte entstehen. Mail: hallo@katrin-dryhaus.de Instagram:⁠ https://www.instagram.com/katrin.dryhaus⁠ Impressum und Kontakt: https://www.katrin-dryhaus.de/impressum
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Über diesen Podcast

💚 Grau bis Bunt – weil du zählst. Der Podcast für Angehörige von Menschen mit Depression. Du begleitest einen Menschen mit Depression und fühlst dich zwischen deiner Unterstützung und deinen eigenen Bedürfnissen hin- und hergerissen? „GRAU BIS BUNT“ geht über Wissen zur Erkrankung hinaus. Es geht um Verbindung, echte Unterstützung und praxisnahe Hilfe. Als psychologische Beraterin und selbst Angehörige möchte ich dir eine Stimme geben und einen Raum schaffen, in dem du nicht nur gehört, sondern auch gestärkt wirst.

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