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Episoden
08.02.2026
39 Minuten
„Wenn sich beim Thema Commission niemand beschwert - dann läuft’s
richtig gut.“
So bringt Alexander, Director Revenue Operations bei SoSafe, es
auf den Punkt. In der ersten Folge "The Commission Corner" 2026
spricht er über die Rolle von Revenue Operations in einem schnell
skalierenden Unternehmen – und was es braucht, damit Sales
Enablement wirklich wirkt.
Hier sind 5 Learnings aus dem Gespräch mit Alex:
1) RevOps ist längst kein Nischenthema mehr
Was früher als Sales Ops oder Business Ops begann, ist heute
ein zentraler Treiber im GTM-Prozess – vor allem in Scale-ups wie
SoSafe mit über 500 Mitarbeitenden.
2) Qualifizierung ≠ nur ein Framework
Ob BANT, MEDDIC oder SPICED: Entscheidend ist, wer das
Framework mitträgt. Für Alex braucht es ein starkes Zusammenspiel
aus RevOps, Enablement und Führung.
3) Intent Signale schlagen Kaltakquise
Von „alle durchtelefonieren“ zu datenbasiertem Outreach: Mit
Tools wie Clay werden Buying Signals identifiziert und
priorisiert, vorausgesetzt, die Datenqualität stimmt.
4) Commissions: Strategisch, simpel, sensibel
Provision ist kein Add-on, sondern ein strategischer Hebel.
Erfolgreiche Comp. Pläne sind:
-> an Unternehmenszielen ausgerichtet
-> leicht verständlich
-> motivierend und gleichzeitig fair
5) Tool-Auswahl? People-first statt Feature-first
Alex betont, dass Migration, Support und Verlässlichkeit beim
Commissions Tool wichtiger sind als Feature-Listen.
„Wenn das Tool nicht 100 % zuverlässig läuft, hast du ein Problem
- weil’s um Gehälter geht.“
Wer tiefer einsteigen will: Apple, Spotify oder Youtube
Was war für dich das spannendste Learning?
Nutzt ihr schon Intent Signale im Sales-Prozess?
Wen das Thema Provisionen umtreibt:
www.getcentify.com
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25.01.2026
35 Minuten
Wir wollten eigentlich einen Gast einladen.
Aber dann dachten wir:
Warum nicht einfach mal selbst erzählen, wie alles begann?
Diese Woche haben Gregor und ich zum ersten Mal gemeinsam eine
Podcast-Folge aufgenommen.
Raus kam eine ganz persönliche Geschichte.
Hier ein paar Highlights daraus:
1) Die Anfänge von Centify
Wir wollten gründen. Aber es fehlte die zündende Idee.
Die kam erst über viele Gespräche, erste WhatsApp-Gruppen (RIP
„Ideenschmiede“) und 100+ Interviews mit SaaS-Unternehmen.
2) Der Unterschied zwischen Interesse und Commitment
Wir hatten viele Letters of Intent, aber kaum jemand hat am
Ende wirklich gekauft.
Heute würden wir direkt Stripe-Links schicken. Wenn jemand
bereit ist zu zahlen, ist das das bessere Signal.
3) Warum Centify kein No-Code-Projekt ist
Viele halten Provisionsabrechnung für einen No-Brainer-Case.
Aber wer schon mal Rückforderungen, unterschiedliche Modelle,
Cashflow-Optimierung & Multi-Produkt-Bundles abgebildet hat,
weiß: Ohne starke Backend-Architektur geht gar nichts.
4) Die Realität von Gründerteams
Wir waren zwischenzeitlich zu fünft und heute sind wir zu
dritt.
Spoiler: Das erste Setup funktioniert selten. Und das ist okay.
5) Cold Calling statt nur LinkedIn
Letztes Jahr = LinkedIn-DMs.
Dieses Jahr = Telefonhörer in die Hand.
In Woche 1 direkt 7 Termine durch Cold Calls.
6) Automatisierung, wo es Sinn macht
Von Lead Enrichment mit Lusha bis Buchhaltung via Slack + n8n
Integration.
80 % der Sales-Admin-Prozesse sind bei uns automatisiert.
7) Der deutsche Mittelstand braucht bessere Anreize
Provision != Bonus.
Wer nur am Jahresende 10 % on top bekommt, hat keinen echten
Anreiz zu performen.
Wir glauben: Auch Produktionsunternehmen brauchen moderne
Provisionsmodelle.
8) Bootstrapped, aber nicht blind
Seit Sommer 2024 offiziell im Handelsregister.
Jetzt gefördert durch das InnoFinTech-Programm der IFB
Innovationsstarter GmbH mit bis zu 200.000 Euro.
Ziel: Eine skalierbare Software für komplexes
Provisionsmanagement.
Die ganze Story gibt’s im Podcast.
Hört gerne rein auf Spotify.
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18.01.2026
38 Minuten
Als ich “Revenue Marketing” das erste Mal gehört habe, klang’s
ehrlich gesagt wie ein Buzzword.
Bis ich gelernt habe:
Es ist einfach Marketing mit Konsequenz.
Messbar. Attribuierbar. Umsatz-nah.
Im Podcast mit Dr. Matthias Erath (Head of Marketing, Lanes &
Planes) blieb mir ein Satz hängen:
Marketing ist nicht “bunte Bildchen”.
Marketing ist ein Numbers-Game,wenn du es ernst meinst.
Why it matters:
Im B2B wartest du oft Wochen oder Monate, bis du siehst, ob ein
Touchpoint wirklich wirkt. Ohne saubere Daten spielst du im
Dunkeln.
Was ich aus dem Gespräch mitnehme (und was viele Revenue Orgs
unterschätzen):
1) EIN SYSTEM, EIN LOOP
Marketing + Sales im gleichen CRM (z.B. HubSpot) schafft echte
Feedback-Schleifen.
Wenn Deal-Value zurück an Google fließt, optimierst du auf ACV
statt auf Klicks.
2) ATTRIBUTION ≠ PROVISION
Wenn “Inbound vs. Outbound” gleichzeitig über Geld entscheidet,
kämpfen Teams gegeneinander.
Ein “Mixed”-Bucket (gemeinsame GTM-Motion) kann Spannungen
rausnehmen.
3) LLMs SIND DA - NUR SCHLECHT MESSBAR
UTM-Tracking unterschätzt den Anteil, weil Journeys springen:
ChatGPT Google Website Demo.
Qualitatives Sales-Feedback (“Wie habt ihr uns gefunden?”) wird
plötzlich wieder Gold.
Resultat (aus dem Case):
~40% Performance-Uplift im Inbound-ACV bei ähnlich hohem Budget
bessere Kampagnensteuerung durch Deal-Signale statt
Vanity-Metriken.
Mein Take:
Revenue Marketing ist kein Kanal.
Es ist ein Vertrag zwischen Marketing & Sales: Wir optimieren
auf Umsatz, gemeinsam.
Wie löst ihr bei euch sichtbar den Konflikt zwischen Attribution
und Incentives?
Hört jetzt rein! Jetzt auf Spotify.
Matthias hat noch folgende Ressource mitgegeben:
https://www.hubspot.com/loop-marketing
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21.12.2025
33 Minuten
Wie schafft man es eigentlich, 100 Sales-Mitarbeitende weltweit
zu führen und dabei nicht den Draht zum Kunden zu verlieren?
Luca Dangelmeyr ist Vice President Sales bei TeamViewer – und ein
Paradebeispiel für Sales-Karriere made in Germany.
Vom klassischen SMB-Vertrieb bis zum globalen Enterprise Sales
Team mit 100 Kolleginnen und Kollegen: Luca kennt die gesamte
Bandbreite.
Was seine Perspektive so spannend macht:
Er ist nicht nur operativ ganz nah dran, sondern denkt
gleichzeitig strategisch. Und zwar in einem Umfeld, das sich
durch M&A, Produktinnovationen (z. B. Augmented Reality),
neue Kundensegmente und globales Wachstum ständig wandelt.
3 Einblicke, die wir aus dem Gespräch mitgenommen haben:
1) Vertriebskarriere = Gestaltungsfreiheit + Wirkung
Für Luca war die variable Vergütung der initiale Trigger für
den Einstieg
Heute ist es die Kombination aus Eigenverantwortung,
Teamführung und Kundennähe
2) Sales-Strukturen skalieren nicht automatisch mit
650.000 Kunden weltweit sind kein homogener Markt
Deshalb braucht es eine differenzierte Struktur je nach Segment
- von Self-Service bis Key Account
3) Change gelingt nur, wenn Prozesse UND Menschen mitziehen
Tools, Systeme, CRM-Wechsel - all das braucht Enablement und
aktives Mitnehmen der Teams
Besonders bei M&As wichtig: Integration durch persönlichen
Kontakt, Vertrauen und gemeinsames Lernen
Was uns besonders hängen geblieben ist:
„Ich will nicht über Kunden sprechen, ohne mit ihnen zu
sprechen.“
Die ganze Folge gibt’s wie gewohnt auf Spotify und co.
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14.12.2025
32 Minuten
(der letzte Punkt verändert, wie du über Provisionen denkst)
Sales Ops ist mehr als Admin. Es ist die neue Speerspitze der
Sales-Strategie.
Dennis Knauer ist Head of Sales Operations bei Statista und war
der allererste Hire für diesen Bereich. Heute führt er ein Team
von fünf und verantwortet Prozesse für 80 Sales-Reps weltweit.
Was er seitdem aufgebaut hat, ist beeindruckend:
Ein skalierbarer Sales-Tech-Stack, eine datengestützte
Lead-Priorisierung, ein provisionsgetriebenes Motivationssystem
und ein tiefes Verständnis dafür, was Sales wirklich braucht.
Hier sind 5 Learnings aus dem Gespräch:
1) Sales Ops muss im Vertrieb mitspielen, nicht nur zuschauen
Sales Ops ist keine Backoffice-Funktion
Direkte Feedback-Loops, Ticket-Systeme und enge Sparrings
sorgen dafür, dass echte Pain Points der Reps priorisiert werden
2) Eine gute CRM-Nutzung entscheidet über Forecasts und Fokus
Salesforce ist für Statista das zentrale Nervensystem
Automatisierte Data Capture, Meeting-Analyse mit KI und
individualisierte Dashboards machen die Prozesse präziser
3) Kunden besser klassifizieren = Leads besser nutzen
Früher: 100+ Leads pro Rep, unsortiert
Heute: Scoring-Modelle, KI-Tags aus Kundenkommunikation und
gezieltes ICP-Mapping für mehr Effektivität
4) Sales Enablement wird zur Produkt- und Tech-Frage
Eigenentwickeltes Enablement-Tool, Pitch-Optimierung mit AI,
personalisierte Templates
Onboardings werden agil, Schulungen datenbasiert
5) Provision ist mehr als Geld, es ist Steuerung
Excel wurde ersetzt
Komplexe Provisionslogiken, volle Transparenz für Reps und
Perspektive auf Spiffs, Ziel-Cliffs und AI-gestützte
Anreizsysteme
Dennis ist überzeugt:
Sales Ops ist der Ort, an dem KI, Prozesse und Performance zu
einem neuen Vertrieb zusammenwachsen.
Und ganz ehrlich:
Wer Sales ernst meint, kann ab einer gewissen Größe nicht ohne
Sales Ops.
—
Folge anhören lohnt sich (gerade für GTM-, RevOps- und
Sales-Leads)
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Über diesen Podcast
Gäste aus den Bereichen Finanzen, Vertrieb und Revenue Operations
teilen ihre Best Practices, warnen vor häufigen Stolperfallen und
geben wertvolle Einblicke, wie man ein effektives
Provisionsmanagement aufbaut. Echte Erfahrungen aus der Praxis.
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