Podcaster
Episoden
23.05.2026
1 Stunde 9 Minuten
Eine kleine, leichte Sommerfolge vor meiner Podcastpause & OP-Genesung.
Wir sprechen über Dauerbeschallung durch Podcasts, Overthinking, das Bedürfnis alles analysieren zu wollen, kleine soziale Momente im Alltag, sichere Orte zuhause, Unsicherheit, Menschen anlächeln, türkisches Frühstück und darüber, warum das Leben vielleicht nicht permanent ein Selbstoptimierungsprojekt sein muss.
Außerdem geht’s um:
Reizüberflutung & ständigen Input Angst, etwas falsch zu machen Beziehungen & Unsicherheit kleine Momente von Menschlichkeit und die Frage, ob wir manchmal einfach ein bisschen mehr leben und ein bisschen weniger zerdenken dürfen.
Jetzt mache ich erstmal eine kleine Pause für meine OP & Genesung. Passt auf euch auf, macht euch einen schönen Sommer und wir hören uns danach wieder. ️
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Fragen & Feedback:Wenn du Fragen teilen möchtest, schreib mir gern an hi@aylin-ogus.de (Betreff: Podi), in die Spotify-Kommentare oder auf Instagram.
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Unterstützung in Krisen:Telefon Seelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222Patientenservice (u. a. Therapieplatz-Vermittlung): 116 117
Wir sprechen über Dauerbeschallung durch Podcasts, Overthinking, das Bedürfnis alles analysieren zu wollen, kleine soziale Momente im Alltag, sichere Orte zuhause, Unsicherheit, Menschen anlächeln, türkisches Frühstück und darüber, warum das Leben vielleicht nicht permanent ein Selbstoptimierungsprojekt sein muss.
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Reizüberflutung & ständigen Input Angst, etwas falsch zu machen Beziehungen & Unsicherheit kleine Momente von Menschlichkeit und die Frage, ob wir manchmal einfach ein bisschen mehr leben und ein bisschen weniger zerdenken dürfen.
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09.05.2026
51 Minuten
In dieser Folge spreche ich über Hilfe annehmen, Co-Regulation, Nervensysteme in Beziehung und darüber, warum Heilung nicht isoliert passiert.
Ausgehend von meiner letzten Folge über Existenzängste im Kontext von Migra-Families teile ich ein kleines Update und spreche darüber, was mir meine aktuelle Situation gerade zeigt: dass Support wichtig ist. Dass wir Menschen uns nicht nur alleine „selbst regulieren“, sondern seit jeher in Verbindung, Gemeinschaft und Beziehung Sicherheit finden.
Außerdem geht es in dieser Folge um: die sehr individualisierte und oft weiße Sicht auf Nervensystemregulation in der Social-Media- und Somatics-Bubble warum nicht jede Überforderung automatisch „unverarbeitetes Trauma“ ist Co-Regulation statt ständiger Selbstoptimierung Freundschaften, Reziprozität & Grenzen Hilfe annehmen lernen und darum, wie sich ein freundlicherer Umgang mit uns selbst entwickeln kann, besonders in schwierigen Zeiten
Ich spreche auch darüber, warum ich manche Dinge heute weniger schwarz-weiß sehe als noch vor ein paar Jahren: dass Verbindung nicht immer bedeutet, perfekt reguliert zu sein, und dass wir Dinge nicht erst vollständig verarbeitet haben müssen, bevor wir Unterstützung verdienen.
Außerdem gibt es ein kleines Update zu meiner bevorstehenden Pause im Juni, meiner aktuellen gesundheitlichen Situation sowie Gedanken zu meiner Membership und dem somatischen Krafttraining - nicht als weitere Selbstoptimierungs-To-do, sondern als Möglichkeit, Nervensystemarbeit alltagstauglich, weich und menschlich zu betrachten.
Fragen für die kommende Q&A-Folge könnt ihr mir gerne per Mail, auf Instagram oder unter der Folge dalassen.
YOGA CHILL: Live Session auf Spendenbasis
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Außerdem geht es in dieser Folge um: die sehr individualisierte und oft weiße Sicht auf Nervensystemregulation in der Social-Media- und Somatics-Bubble warum nicht jede Überforderung automatisch „unverarbeitetes Trauma“ ist Co-Regulation statt ständiger Selbstoptimierung Freundschaften, Reziprozität & Grenzen Hilfe annehmen lernen und darum, wie sich ein freundlicherer Umgang mit uns selbst entwickeln kann, besonders in schwierigen Zeiten
Ich spreche auch darüber, warum ich manche Dinge heute weniger schwarz-weiß sehe als noch vor ein paar Jahren: dass Verbindung nicht immer bedeutet, perfekt reguliert zu sein, und dass wir Dinge nicht erst vollständig verarbeitet haben müssen, bevor wir Unterstützung verdienen.
Außerdem gibt es ein kleines Update zu meiner bevorstehenden Pause im Juni, meiner aktuellen gesundheitlichen Situation sowie Gedanken zu meiner Membership und dem somatischen Krafttraining - nicht als weitere Selbstoptimierungs-To-do, sondern als Möglichkeit, Nervensystemarbeit alltagstauglich, weich und menschlich zu betrachten.
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25.04.2026
8 Minuten
Diese Woche gibt es keine reguläre Podcastfolge.
Stattdessen teile ich mit dir eine kurze, ca. 5-minütige Embodiment-Meditation aus meiner somatischen Membership - als kleine, alltagstaugliche Begleitung für zwischendurch.
Die Meditation startet ab Minute 3:00, falls du direkt dorthin springen möchtest.
Gerade ist bei mir privat und beruflich viel los und ich habe gemerkt, dass es energetisch nicht gut gepasst hätte, zusätzlich eine neue Folge aufzunehmen. Für mich gehört zu meiner Arbeit auch: practice what you preach. Wenn etwas nicht reinpasst, darf es angepasst werden. Und genau das ist diese Woche passiert.
Vielleicht ist diese kurze Praxis gerade genau das Richtige für dich.
Wenn dir solche niedrigschwelligen somatischen Tools guttun, schau gern in meine Membership. Dort findest du viele kurze Übungen, Bewegungen und Audios, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen - ohne zusätzliche To-Do-Liste oder Druck.
Viel Freude mit der Meditation.
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Gerade ist bei mir privat und beruflich viel los und ich habe gemerkt, dass es energetisch nicht gut gepasst hätte, zusätzlich eine neue Folge aufzunehmen. Für mich gehört zu meiner Arbeit auch: practice what you preach. Wenn etwas nicht reinpasst, darf es angepasst werden. Und genau das ist diese Woche passiert.
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11.04.2026
52 Minuten
In dieser Folge spreche ich über ein Thema, das viele Menschen begleitet und gleichzeitig selten wirklich Raum bekommt: Existenzangst als unterschwelliges Grundrauschen im Nervensystem.
Ausgehend von einer sehr persönlichen Nachricht einer Hörerin sprechen wir über Verantwortung gegenüber den eigenen Eltern, finanzielle Unsicherheit, Loyalität, Schuldgefühle und die Frage, wie sich ein eigenes Leben gestalten lässt, wenn Sicherheit nie selbstverständlich war.
Ich teile auch eigene Erfahrungen damit und darüber, wie dieses Gefühl mich über viele Jahre begleitet und meine Burnout-Phasen mit geprägt hat.
Diese Folge ist kein Versuch, schnelle Lösungen zu finden, sondern eine Einladung, Existenzangst nicht nur als individuelles Problem zu betrachten, im Zusammenhang mit Familie, Geschichte, Klassenerfahrungen und gesellschaftlichen Bedingungen zu verstehen, besonders auch im Kontext von Migrationserfahrungen und postmigrantischen Familienrealitäten.
Viele Menschen aus migrantischen Familien kennen dieses Gefühl von Verantwortung sehr früh und sehr selbstverständlich. Gleichzeitig betrifft Existenzangst natürlich auch Menschen ohne Migrationsgeschichte und vielleicht findest du dich an der einen oder anderen Stelle wieder.
Gerade in der Nervensystemarbeit fehlt für solche Erfahrungen oft der Raum. Diese Folge möchte ein bisschen davon öffnen.
Themen dieser Folge sind u. a. Existenzangst, Verantwortung für Eltern, Nervensystemarbeit, Loyalität in Familien, Migrationserfahrungen, Burnout, finanzielle Unsicherheit und intergenerationale Belastungen.
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Wenn du deinen selbstmitfühlenden Blick vertiefen möchtest: In meiner Membership findest du Inhalte, die Körper, Nervensystem und Selbstbeziehung miteinander verbinden.
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Ausgehend von einer sehr persönlichen Nachricht einer Hörerin sprechen wir über Verantwortung gegenüber den eigenen Eltern, finanzielle Unsicherheit, Loyalität, Schuldgefühle und die Frage, wie sich ein eigenes Leben gestalten lässt, wenn Sicherheit nie selbstverständlich war.
Ich teile auch eigene Erfahrungen damit und darüber, wie dieses Gefühl mich über viele Jahre begleitet und meine Burnout-Phasen mit geprägt hat.
Diese Folge ist kein Versuch, schnelle Lösungen zu finden, sondern eine Einladung, Existenzangst nicht nur als individuelles Problem zu betrachten, im Zusammenhang mit Familie, Geschichte, Klassenerfahrungen und gesellschaftlichen Bedingungen zu verstehen, besonders auch im Kontext von Migrationserfahrungen und postmigrantischen Familienrealitäten.
Viele Menschen aus migrantischen Familien kennen dieses Gefühl von Verantwortung sehr früh und sehr selbstverständlich. Gleichzeitig betrifft Existenzangst natürlich auch Menschen ohne Migrationsgeschichte und vielleicht findest du dich an der einen oder anderen Stelle wieder.
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21.03.2026
48 Minuten
In dieser Folge geht es nicht darum, das Nervensystem „richtig“ zu erklären.
Sondern eher darum, einen Schritt zurückzutreten und einen differenzierteren, vielleicht auch etwas weicheren Blick darauf zu werfen, wie wir gerade über Nervensystem, Regulation und Zustände sprechen.
Viele der Konzepte, die aktuell viel auf Social Media zirkulieren, arbeiten mit klaren Einteilungen: reguliert vs. dysreguliert, sicher vs. unsicher, oben vs. unten.
Und gleichzeitig kann genau diese Eindeutigkeit auch Druck machen. Das Gefühl, sich ständig einordnen zu müssen. Zu verstehen, was „gerade mit mir los ist“.
In dieser Folge spreche ich darüber,
warum unser Nervensystem sich oft nicht so klar einteilen lässt weshalb Regulation nicht immer bedeutet, dass es sich gut anfühlt und warum nicht alles, was sich schwer anfühlt, automatisch ein Nervensystem-Thema ist
Ich gehe auch auf die Polyvagaltheorie ein, ein Modell, das viele kennen und ordne ein, warum es zwar hilfreich sein kann, aber wissenschaftlich nicht so eindeutig ist, wie es oft dargestellt wird.
Außerdem spreche ich über das Toleranzfenster nach Dan Siegel und warum ich dieses Konzept weiterhin sinnvoll finde, solange wir es nicht zu eng oder zu normativ verstehen.
Diese Folge ist keine Anleitung. Sondern eher eine Einladung, dich selbst nicht ständig einordnen zu müssen und vielleicht ein bisschen mehr Raum in deinem Erleben zu lassen.
Wenn du deinen selbstmitfühlenden Blick vertiefen möchtest: In meiner Membership findest du Inhalte, die Körper, Nervensystem und Selbstbeziehung miteinander verbinden.
Die Membership einen Monat lang kostenlos testen: https://aylin-ogus.de/chill-your-system-membership/
McEwen, B. S. (2007) Physiology and neurobiology of stress and adaptation https://doi.org/10.1152/physrev.00041.2006 Thayer, J. F. & Lane, R. D. (2000) A model of neurovisceral integration https://doi.org/10.1016/S0166-2236(99)01400-8
Berntson, G. G. et al. (1997) Autonomic space and autonomic balance
Laborde, S. et al. (2017) Heart rate variability and cardiac vagal tone https://doi.org/10.3389/fpsyg.2017.00213
Einfach erklärte Übersicht zum Toleranzfenster Siegel, D. J. (1999) – The Developing Mind
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Sondern eher darum, einen Schritt zurückzutreten und einen differenzierteren, vielleicht auch etwas weicheren Blick darauf zu werfen, wie wir gerade über Nervensystem, Regulation und Zustände sprechen.
Viele der Konzepte, die aktuell viel auf Social Media zirkulieren, arbeiten mit klaren Einteilungen: reguliert vs. dysreguliert, sicher vs. unsicher, oben vs. unten.
Und gleichzeitig kann genau diese Eindeutigkeit auch Druck machen. Das Gefühl, sich ständig einordnen zu müssen. Zu verstehen, was „gerade mit mir los ist“.
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Laborde, S. et al. (2017) Heart rate variability and cardiac vagal tone https://doi.org/10.3389/fpsyg.2017.00213
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Über diesen Podcast
Ich bin Aylin, Anfang 30, Biologin, somatische Beraterin,
Yogalehrerin, Künstlerin & DJ. Ich glaube, alles im Leben ist
irgendwie ein "neverending process" & genau darüber möchte ich
reden. Mit unterschiedlichen Themen, die mich & euch
beschäftigen, tauchen wir tief ein. Dabei ist es mir wichtig, einen
Blickwinkel auf Persönlichkeitsentwicklung anzubieten, der weder
mit Druck, noch mit neoliberalen Takes à la "du kannst alles
schaffen, wenn nur dran glaubst", arbeitet. Ich freue mich auf
Austausch, spannende Gespräche und eine wachsende Community.
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