Episoden

Innere Balance ist kein Zufall: Wie Regulation biologisch funktioniert (Olga Posor und Andi Bernhard)
17.02.2026
50 Minuten
„Regulation wird nicht von außen erzeugt, sondern entsteht, wenn der Körper in Sicherheit wieder zu seiner eigenen Balance zurückfindet.“ Olga Posor und Andi Bernhard sind renommierte Experten für Energiearbeit und gefragte Coaches. Sie verbinden neurowissenschaftliche Erkenntnisse über das autonome Nervensystem und Gehirnfrequenzen mit somatischer Begleitung und bewusst gestalteten Klangräumen. Im Zentrum steht kein Heilsversprechen, sondern ein Erfahrungsraum, in dem der Organismus wieder Zugang zu seiner eigenen Regulationsfähigkeit bekommt. In dieser Folge PARACELSUS LAB spricht Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum mit Olga Posor und Andi Bernhard über einen neurosomatischen Ansatz, der Nervensystem, Körperwahrnehmung und Intuition zusammenführt. Viele Menschen leben dauerhaft im Aktivierungsmodus. Chronischer Stress verändert Schlaf, Hormonbalance, Entzündungsprozesse und emotionale Stabilität. Entscheidend ist daher nicht maximale Entspannung, sondern die Fähigkeit, zwischen Anspannung und Ruhe flexibel zu wechseln. Gezielte Klangabfolgen sprechen unterschiedliche Gehirnfrequenzen an und führen in einen Zustand zwischen Wachheit und Dämmerung. In diesem Zwischenraum kann das Nervensystem vom Alarmmodus wieder in Regulation wechseln. Herzfrequenz, Atmung und Muskeltonus verändern sich - messbar und physiologisch nachvollziehbar. Regulation wird als natürlicher, dynamischer Prozess verstanden. Nicht Kontrolle steht im Mittelpunkt, sondern Anpassungsfähigkeit. Wer wieder regulieren kann, gewinnt Schlafqualität, Belastbarkeit und emotionale Stabilität zurück. Was bedeutet Sicherheit auf neurobiologischer Ebene? Warum fällt vielen Menschen Nichtstun schwerer als Aktivität? Und wie lässt sich Selbstregulation gezielt fördern? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Mangel im Überfluss: Unterversorgung trotz kalorienreicher Ernährung (Deep Dive)
10.02.2026
19 Minuten
„Ernährung macht uns nicht krank, weil wir zu viel essen – sondern weil wir bei Überfluss das Entscheidende weglassen.“ In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, wie aktuelle ernährungswissenschaftliche Daten Ernährung einordnen: nicht anhand einzelner Lebensmittel oder Verbote, sondern entlang langfristiger Ernährungsmuster, die Stoffwechsel, Entzündungsprozesse und Krankheitsrisiken beeinflussen. Im Fokus steht eine zentrale Erkenntnis der modernen Ernährungsforschung: Viele Menschen nehmen ausreichend oder sogar zu viel Energie auf, sind jedoch chronisch unterversorgt mit den Substanzen, die Regulation im Körper ermöglichen. Krankheitsentstehung ist damit weniger eine Folge des Überflusses allein, sondern Ausdruck eines Mangels an entscheidenden Nahrungsbestandteilen innerhalb des Ernährungsmusters. Besonders relevant sind dabei Ballaststoffe, Proteine sowie Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ballaststoffe wirken als zentrales Steuerungselement für Darmfunktion, Immunsystem und Entzündungsregulation. Eine zu geringe Proteinzufuhr beeinträchtigt Muskelmasse, Grundumsatz und die metabolische Stabilität. Fehlende Mikronährstoffe und pflanzliche Schutzstoffe schwächen zentrale Prozesse der Energieproduktion sowie die Stress- und Entzündungsregulation auf zellulärer Ebene. Spannend: Ultrahoch verarbeitete Lebensmittel verstärken diese Dynamik, nicht primär durch ihre Verarbeitung, sondern weil sie vollwertige Lebensmittel verdrängen. Sie liefern viel Energie, aber zu wenig Sättigung, Ballaststoffe und Nährstoffe. Krankheit entsteht so nicht durch einzelne „schlechte“ Lebensmittel, sondern durch ein dauerhaft defizitäres Ernährungsmuster. Was verändert sich, wenn wir Ernährung nicht mehr bewerten, sondern systemisch betrachten? Welche Denkfehler prägen unseren Umgang mit „gesunder“ und „ungesunder“ Ernährung bis heute? Und warum ist Versorgung für die Regulation des Körpers oft wirksamer als Kontrolle und Verzicht? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Heilung ist kein Zufall: Biologische Voraussetzungen für Regeneration (Nicolai Loboda)
03.02.2026
46 Minuten
„Heilung ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der nur dann ablaufen kann, wenn Nervensystem, Immunsystem und Energieversorgung zusammenspielen.“ Dieses Verständnis prägt die Arbeit von Nicolai Loboda, Gründer des interdisziplinären Therapiezentrums Circles – Layers of Health in Bern. Seit Jahren begleitet er Menschen mit akuten Verletzungen, chronischen Beschwerden und komplexen Heilungsverläufen – von Leistungssportlern bis zu Patienten nach Operationen. In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Nicolai Loboda darüber, warum Heilung weit mehr ist als Symptomfreiheit und weshalb sie selten linear verläuft. Zwar folgen Reparaturprozesse – etwa bei Haut, Muskeln oder Knochen – klaren biologischen Abläufen, doch ihr Verlauf hängt entscheidend von den inneren Bedingungen ab. Entzündung ist dabei kein Fehler, sondern der notwendige Startpunkt jeder Heilung. Heilung wird nicht lokal gesteuert, sondern systemisch koordiniert. Nervensystem und Immunsystem integrieren Informationen aus dem gesamten Organismus und regulieren den Prozess entsprechend. Faktoren wie chronischer Stress, Schlafmangel, Stoffwechselstörungen, Mikronährstoffdefizite oder emotionale Belastungen können diese Regulation messbar beeinträchtigen. Therapeutische Maßnahmen können unterstützen – heilen selbst kann jedoch nur der Körper, wenn Energie verfügbar ist und das innere Milieu stimmt. Standardisierte Behandlungen reichen daher oft nicht aus. Entscheidend ist, welche beeinflussbaren Faktoren berücksichtigt werden – darunter Schlaf, Stressregulation, Ernährung und Bewegung. Was unterscheidet Heilung von bloßer Beschwerdefreiheit? Warum verläuft Regeneration selten geradlinig? Und was braucht der Körper, um Reparaturprozesse optimal umzusetzen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Neuroinflammation: Unterschätzte Entzündungsprozesse hinter Alzheimer und Parkinson
27.01.2026
27 Minuten
„Viele Patientinnen und Patienten zeigen Symptome, lange bevor von Alzheimer oder Parkinson gesprochen wird – häufig im Zusammenhang mit einer anhaltenden Entzündungsaktivität im Gehirn, der Neuroinflammation.“ – In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Entzündung im Gehirn zunächst eine Schutzreaktion ist – und ab wann sie problematisch wird. Hält die Aktivierung an, können kognitive Leistungsfähigkeit, Stressregulation und neuronale Netzwerke zunehmend beeinträchtigt werden. Neuroinflammation gilt heute als zentraler Mechanismus, der frühe neurologische Beschwerden mit späteren neurodegenerativen Erkrankungen verbindet. Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose unterscheiden sich im Verlauf, teilen jedoch eine gemeinsame Grundlage: eine dauerhaft aktivierte Immunreaktion im zentralen Nervensystem. Typische frühe Warnsignale sind anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Hirnnebel, reduzierte Belastbarkeit, Stimmungsschwankungen und nicht erholsamer Schlaf. Diese Muster entstehen meist nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Faktoren wie Stoffwechselstörungen, Schlafmangel, chronischem Stress und systemischer Entzündung. Da Neuroinflammation im Alltag kaum direkt messbar ist, liegt der Fokus auf der Regulation ihrer Treiber. Eine zentrale Rolle spielt Bewegung: Regelmäßige, moderate Aktivität wirkt entzündungshemmend und unterstützt schützende Prozesse im Gehirn. Was unterscheidet akute von chronischer Neuroinflammation? Und wie lassen sich frühe Warnsignale ernst nehmen, bevor Erkrankungen entstehen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Alkohol: Risiko ab dem ersten Schluck? (Prof. Dr. Helmut K. Seitz)
20.01.2026
42 Minuten
„Alkohol ist ein Toxin und eine krebserregende Substanz. Das geringste Risiko besteht nur dann, wenn kein Alkohol konsumiert wird.“ – Professor Dr. Helmut Seitz ist Internist, Hepatologe und einer der weltweit führenden Alkoholforscher. Seit fast fünf Jahrzehnten untersucht er die biologischen Wirkmechanismen von Alkohol und hat entscheidend dazu beigetragen, den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum, Stoffwechselveränderungen und Krebsentstehung wissenschaftlich zu belegen. In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Professor Dr. Helmut Seitz über Alkohol als gesundheitlichen Risikofaktor, der trotz eindeutiger Datenlage fest im gesellschaftlichen Alltag verankert ist. Im Zentrum steht die Frage, ob es aus medizinischer Sicht überhaupt einen unbedenklichen Alkoholkonsum geben kann. Eingeordnet werden die zentralen Stoffwechselprozesse beim Alkoholabbau – insbesondere die Rolle des toxischen Zwischenprodukts Acetaldehyd – sowie die Auswirkungen auf Leber, Gehirn und Zellgesundheit. Aus klinischer Perspektive wird deutlich, warum Alkohol nicht nur die Leber betrifft, sondern mit einer Vielzahl von Erkrankungen assoziiert ist: von verschiedenen Krebsarten über Stoffwechselstörungen bis hin zu neurobiologischen Veränderungen. Gleichzeitig wird erklärt, warum sich das individuelle Risiko unterscheiden kann – etwa durch genetische Faktoren, Vorerkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Grenzwerte können variieren, die biologische Wirkung bleibt jedoch bestehen. Einen Bereich ohne Grauzone gibt es dennoch: Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Gibt es aus biologischer Sicht eine sichere Dosis Alkohol? Warum reagieren Menschen so unterschiedlich auf Alkohol? Und was verändert sich im Körper, wenn Alkohol reduziert oder vollständig weggelassen wird? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast
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Über diesen Podcast

Willkommen zum offiziellen Podcast der PARACELSUS Gesundheitsakademien! Bring Dein Wissen über Naturheilkunde, Komplementärmedizin, Therapieformen und klassische Medizin auf das nächste Level: Podcast Host Matthias Baum spricht jeden Dienstag mit renommierten Experten, Heilpraktikern und Therapeuten über mentale, körperliche und soziale Gesundheit, innovative Therapieansätze, Ernährung, Bewegung, Stress und aktuelle Forschung aus Medizin und Gesundheit. Immer im Fokus: Wertvolle Einblicke, praktische Tipps und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. "Wir kombinieren das Beste aus evidenzbasierten Therapien und Erfahrungsmedizin, immer auf der Suche nach neuen Perspektiven für unsere Gesundheit." -- Über unseren Podcast Host: Matthias Baum ist Gesundheitswissenschaftler, Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI), erfolgreicher Vortragsredner und Heilpraktiker mit eigener Praxis in Hamburg.

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