PARACELSUS LAB

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21. Juli 2024
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21. Juli 2024

Episoden

Plastik im Kopf: Was Mikroplastik in unserem Gehirn anrichten kann (Manfred Spitzer)
30.06.2026
52 Minuten
„Mikroplastik ist nicht nur ein Umweltproblem. Es ist längst ein Thema für unseren Organismus, unser Immunsystem und unser Gehirn.“ In dieser Folge PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler, Psychiater und einer der bekanntesten Wissenschaftsvermittler im deutschsprachigen Raum. Sein Buch „Plastik im Kopf“ beschäftigt sich mit einer Frage, die medizinisch immer relevanter wird: Was passiert, wenn kleinste Plastikpartikel nicht nur in Meeren, Böden und Lebensmitteln landen, sondern auch im menschlichen Körper? Mikro- und Nanoplastik hat eine Wirkung auf Darmbarriere, Blut-Hirn-Schranke, Immunsystem und Zellstoffwechsel. Manfred Spitzer erklärt, warum sich Plastikpartikel im Gehirn anreichern können, wie sie Entzündungsprozesse, oxidativen Stress und mitochondriale Störungen begünstigen und weshalb die Forschung inzwischen auch Zusammenhänge mit neurodegenerativen Prozessen wie Demenz diskutiert. Mikroplastik ist kein abstraktes Zukunftsproblem, sondern Teil des modernen Alltags. Verpackungen, Küchenutensilien, Textilien, Staub, Reifenabrieb und Trinkgefäße können zur Belastung beitragen. Gleichzeitig betont Manfred Spitzer: Es geht nicht um Panik, sondern um Wissen und Aufklärung. Wie gelangt Mikroplastik überhaupt ins Gehirn? Warum ist die Blut-Hirn-Schranke dabei so entscheidend? Welche Rolle spielen chronische Entzündungen, Zellstress und das Mikrobiom? Und was kann jeder Einzelne tun, um die Belastung im Alltag zu reduzieren? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Borreliose: Die unterschätzten Langzeitfolgen eines Zeckenstichs (Deep Dive)
16.06.2026
34 Minuten
„Die entscheidende Frage lautet nicht nur, wie eine Infektion beginnt, sondern was im Körper zurückbleibt, wenn sie eigentlich überstanden sein sollte.“ Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene bakterielle Erkrankung Europas. Ausgelöst wird sie durch Borrelien, Bakterien, die über einen Zeckenstich in den Körper gelangen und sehr unterschiedliche Krankheitsverläufe auslösen können. Viele Infektionen heilen folgenlos aus. Bei einem Teil der Betroffenen bleiben jedoch Beschwerden bestehen oder treten später erneut auf: Erschöpfung, Schmerzen, Konzentrationsprobleme, neurologische Symptome oder eine reduzierte Belastbarkeit. In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive ordnet Podcast-Host Matthias Baum ein, warum die Forschung bei Borreliose längst nicht mehr nur auf den Zeckenstich blickt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Borrelien mit dem Immunsystem interagieren, warum sie Entzündungsprozesse auslösen können und weshalb Diagnostik und Verlauf nicht immer eindeutig sind. Borreliose kann verschiedene Krankheitsbilder hervorrufen. Dazu gehören die typische Wanderröte, Gelenkentzündungen wie die Lyme-Arthritis und neurologische Manifestationen wie die Neuroborreliose. Besonders relevant ist dabei die Fähigkeit der Erreger, Immunreaktionen zu beeinflussen und sich im Gewebe unterschiedlich bemerkbar zu machen. Der Deep Dive richtet den Blick vor allem auf langanhaltende Beschwerden nach einer Infektion. Diskutiert werden neuroinflammatorische Prozesse, Veränderungen des autonomen Nervensystems, Störungen der Belastungsregulation und die Frage, ob bakterielle Bestandteile das Immunsystem weiterhin aktivieren können. Damit berührt Borreliose zentrale Forschungsfelder, die auch bei Long Covid, ME/CFS und anderen postinfektiösen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Warum wird nicht jeder Mensch nach einem Zeckenstich krank? Weshalb können Beschwerden bestehen bleiben, obwohl die akute Infektion behandelt wurde? Und was zeigt Borreliose über die langfristigen Folgen gestörter Immunregulation? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Mit dem Code "PARACELSUSLAB15" gibt es 15% Rabatt auf Fachausbildungen, Weiterbildungen und Seminare. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Flugangst überwinden: Warum das Nervensystem Gefahr wahrnimmt, obwohl Sicherheit besteht (Timo Weber)
02.06.2026
50 Minuten
„Flugangst bedeutet nicht, dass Fliegen gefährlich ist. Sie bedeutet, dass das Nervensystem Gefahr wahrnimmt, obwohl objektiv Sicherheit besteht.“ Flugangst gehört zu den häufigsten Ängsten überhaupt. Sie kann den Traumurlaub überschatten, berufliche Möglichkeiten einschränken oder sogar dazu führen, dass Menschen das Fliegen komplett vermeiden. Dabei geht es oft nicht nur um die Angst vor einem Absturz. Kontrollverlust, Turbulenzen, ungewohnte Geräusche oder körperliche Stressreaktionen können das Nervensystem in Alarmbereitschaft versetzen. In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Pilot und Psychologe Timo Weber darüber, wie Flugangst entsteht und warum sie sich überwinden lässt. Im Mittelpunkt steht die Frage, was im Gehirn und Nervensystem passiert, wenn Angst die Kontrolle übernimmt. Dabei wird deutlich: Flugangst ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine normale Stressreaktion, die auf verschiedenen Ebenen wirkt: emotional, gedanklich, körperlich und im Verhalten. Die Episode erklärt, warum Turbulenzen aus Sicht eines Piloten kein Sicherheitsrisiko darstellen, weshalb Wissen ein entscheidender Schlüssel im Umgang mit Angst sein kann und wie sich typische Angstauslöser neu bewerten lassen. Gleichzeitig geht es um konkrete Strategien zur Regulation des Nervensystems: Von Atemtechniken über Entspannungsverfahren bis hin zu psychologischen Methoden, die helfen können, den Angstkreislauf zu durchbrechen. Besonderes Augenmerk liegt auf einem zentralen Gedanken: Flugangst wird nicht besiegt, sondern verlernt. Durch Wissen, Erfahrung und gezieltes Training kann das Gehirn neue Sicherheit aufbauen und bisherige Angstmuster Schritt für Schritt verändern. Warum entsteht Flugangst überhaupt? Weshalb können Turbulenzen so bedrohlich wirken, obwohl sie zum normalen Flugbetrieb gehören? Und wie gelingt es dem Gehirn, Sicherheit neu zu lernen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Heilpflanzen: Warum die ältesten Arzneimittel der Menschheit der Forschung noch immer Rätsel aufgeben (Deep Dive)
26.05.2026
30 Minuten
„Viele moderne Medikamente stammen ursprünglich aus Pflanzen. Heilpflanzen sind deshalb nicht einfach Alternative Medizin, sondern Teil der biologischen Grundlage moderner Therapie.“ In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive spricht Podcast-Host Matthias Baum über Heilpflanzen als hochkomplexe biochemische Systeme und darüber, warum die moderne Forschung wieder verstärkt auf Pflanzenstoffe blickt. Denn viele chronische Erkrankungen entstehen nicht durch einen einzelnen Defekt, sondern durch gestörte Netzwerke aus Entzündung, Stoffwechsel, Nervensystem, Mikrobiom und Energieproduktion. Pflanzen produzieren ihre Wirkstoffe nicht für den Menschen, sondern zum eigenen Schutz gegen Stress, UV-Strahlung, Mikroorganismen oder oxidative Schäden. Genau diese Stoffe interagieren jedoch mit denselben biologischen Signalwegen, die auch beim Menschen eine zentrale Rolle spielen. Viele Pflanzenstoffe wirken deshalb nicht wie ein einzelner Schalter, sondern beeinflussen gleichzeitig verschiedene Systeme im Körper. Die Episode ordnet ein, wie Heilpflanzen in unterschiedlichen Medizinsystemen genutzt werden, von moderner Phytotherapie über traditionelle chinesische Medizin bis hin zur Ayurveda. Thematisiert werden unter anderem Kurkuma, Berberin, Johanniskraut, Weihrauch, Baldrian oder Bitterstoffe und ihre möglichen Effekte auf Entzündung, Neurotransmitter, Darmmikrobiom, Stresssystem und Energiestoffwechsel. Gleichzeitig macht die Folge deutlich: Natürlich bedeutet nicht automatisch harmlos. Viele Heilpflanzen sind pharmakologisch hochaktiv, können Nebenwirkungen auslösen oder mit Medikamenten interagieren. Entscheidend sind Dosierung, Qualität, therapeutischer Kontext und eine fundierte Einordnung. Warum rücken Heilpflanzen heute wieder stärker in den Fokus der Medizin? Weshalb wirken viele Pflanzenstoffe eher auf biologische Netzwerke als auf einzelne Symptome? Und warum könnte gerade das Mikrobiom darüber entscheiden, wie ein Mensch auf Heilpflanzen reagiert? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Depression verstehen: Warum die Erkrankung nicht nur im Gehirn entsteht (Prof. Dr. Andreas Menke)
19.05.2026
49 Minuten
„Depression ist nicht einfach Traurigkeit. Sie verändert Gehirn, Nervensystem und den gesamten Körper.“ Prof. Dr. Andreas Menke ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ärztlicher Direktor und Chefarzt des Medical Park Chiemseeblick. Er zählt zu den führenden Experten für Depressionen, Bipolarstörungen und stressassoziierte psychische Erkrankungen. In dieser Episode des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Prof. Dr. Andreas Menke darüber, warum Depressionen heute längst nicht mehr nur als psychische Erkrankung verstanden werden. Im Mittelpunkt stehen die biologischen Mechanismen chronischen Stresses: erhöhte Cortisolspiegel, Veränderungen im Immunsystem, entzündliche Prozesse und Störungen zentraler Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Deutlich wird, wie eng chronischer Stress, Nervensystem und psychische Gesundheit miteinander verbunden sind. Genetik kann das Risiko beeinflussen, entscheidend sind jedoch häufig langfristige Belastungen wie soziale Isolation, emotionale Überforderung oder anhaltender Stress. Diese Faktoren können biologische Systeme dauerhaft aus dem Gleichgewicht bringen. Gleichzeitig zeigt die Forschung: Depressionen verlaufen individuell. Unterschiedliche biologische Mechanismen und Stressreaktionen machen eine personalisierte Betrachtung in Diagnostik und Therapie notwendig. Neben Psychotherapie und medikamentösen Ansätzen geht es auch um die Rolle von Bewegung, Schlaf, Ernährung, sozialer Verbindung und Stressregulation. Denn Depression betrifft nicht nur die Psyche, sondern den gesamten Organismus. Wie verändert chronischer Stress das Gehirn? Welche Rolle spielen Entzündungen und Nervensystem? Und warum braucht moderne Depressionsbehandlung einen ganzheitlichen Blick auf Körper und Psyche? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. ⸻ Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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Über diesen Podcast

Willkommen zum offiziellen Podcast der PARACELSUS Gesundheitsakademien! Bring Dein Wissen über Naturheilkunde, Komplementärmedizin, Therapieformen und klassische Medizin auf das nächste Level: Podcast Host Matthias Baum spricht jeden Dienstag mit renommierten Experten, Heilpraktikern und Therapeuten über mentale, körperliche und soziale Gesundheit, innovative Therapieansätze, Ernährung, Bewegung, Stress und aktuelle Forschung aus Medizin und Gesundheit. Immer im Fokus: Wertvolle Einblicke, praktische Tipps und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. "Wir kombinieren das Beste aus evidenzbasierten Therapien und Erfahrungsmedizin, immer auf der Suche nach neuen Perspektiven für unsere Gesundheit." -- Über unseren Podcast Host: Matthias Baum ist Gesundheitswissenschaftler, Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI), erfolgreicher Vortragsredner und Heilpraktiker mit eigener Praxis in Hamburg.
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