Neuroinflammation: Unterschätzte Entzündungsprozesse hinter Alzheimer und Parkinson

Neuroinflammation: Unterschätzte Entzündungsprozesse hinter Alzheimer und Parkinson

Matthias Baum
27 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
„Viele Patientinnen und Patienten zeigen Symptome, lange bevor von
Alzheimer oder Parkinson gesprochen wird – häufig im Zusammenhang
mit einer anhaltenden Entzündungsaktivität im Gehirn, der
Neuroinflammation.“ – In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt
Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Entzündung im
Gehirn zunächst eine Schutzreaktion ist – und ab wann sie
problematisch wird. Hält die Aktivierung an, können kognitive
Leistungsfähigkeit, Stressregulation und neuronale Netzwerke
zunehmend beeinträchtigt werden. Neuroinflammation gilt heute als
zentraler Mechanismus, der frühe neurologische Beschwerden mit
späteren neurodegenerativen Erkrankungen verbindet. Erkrankungen
wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose unterscheiden sich
im Verlauf, teilen jedoch eine gemeinsame Grundlage: eine dauerhaft
aktivierte Immunreaktion im zentralen Nervensystem. Typische frühe
Warnsignale sind anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme,
Hirnnebel, reduzierte Belastbarkeit, Stimmungsschwankungen und
nicht erholsamer Schlaf. Diese Muster entstehen meist nicht
isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Faktoren wie
Stoffwechselstörungen, Schlafmangel, chronischem Stress und
systemischer Entzündung. Da Neuroinflammation im Alltag kaum direkt
messbar ist, liegt der Fokus auf der Regulation ihrer Treiber. Eine
zentrale Rolle spielt Bewegung: Regelmäßige, moderate Aktivität
wirkt entzündungshemmend und unterstützt schützende Prozesse im
Gehirn. Was unterscheidet akute von chronischer Neuroinflammation?
Und wie lassen sich frühe Warnsignale ernst nehmen, bevor
Erkrankungen entstehen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

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