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  3. Körperakzeptanz - Dein Podcast für Trauma-sensibles Yoga, intuitives Essen und Selbstliebe Podcast

Episoden

28 Minuten
Viele Menschen wünschen sich, ihren Körper besser zu spüren - gleichzeitig kann genau das herausfordernd sein.Vielleicht merkst du im Alltag erst sehr spät, dass du hungrig, müde, angespannt oder überfordert bist. Vielleicht fällt es dir schwer, Bedürfnisse wahrzunehmen. Vielleicht kennst du das Gefühl, eher „im Kopf“ zu leben als im Körper.

Meditation kann ein Weg sein, die Verbindung zum eigenen Körper wieder zu stärken. Nicht als Leistungsprojekt oder um immer ruhig zu sein. Und auch nicht, um unangenehme Gefühle wegzumeditieren. Sondern als Möglichkeit, wieder feiner wahrzunehmen, was gerade da ist.

In dieser Folge spreche ich darüber:

* warum viele Menschen ihren Körper nicht gut spüren

* weshalb Körperwahrnehmung erlernbar ist

* wie Meditation dabei unterstützen kann* warum es nicht darum geht, den Kopf auszuschalten

* warum neutrale Körperbereiche oft ein guter Einstieg sind* welche Formen von Meditation es gibt

* wann Meditation auch überfordernd sein kann

* und wie du achtsam, sanft und traumasensibel üben kannst

Diese Folge ist für dich, wenn du dir mehr Verbindung zu deinem Körper wünschst – aber nicht über Druck, Disziplin oder Selbstoptimierung. Sondern über kleine Momente von Wahrnehmung, Freundlichkeit und Präsenz.

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Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen: 

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Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)
26 Minuten
*Versprecher: beim Öl habe ich vom Brennpunkt gesprochen, meinte aber den Rauchpunkt. 

*Ergänzung: 

DHA und EPA sind übrigens auch in Mikroalgen enthalten, daher kommen sie auch in den Fisch, und werden deshalb als Ergänzung zu einer veganen Ernährung diskutiert. Bei der Raffinierung von Ölen reduziert sich der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, dafür ist die Erhitzung nicht potenziell gefährlich, da dabei freie Radikale entstehen, was es bei nativen Ölen der Fall sein kann.

Diese Folge hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern stellt nur einen Teil der ernährungswissenschaftlichen Information rund um Fette dar. 

Fett hatte in der Ernährung lange einen ziemlich schlechten Ruf. Viele Menschen sind mit Botschaften aufgewachsen wie: „Fett macht fett.“ „Fett ist ungesund.“ „Fettarme Produkte sind besser.“ „Öl nur ganz wenig.“ „Nüsse sind zwar gesund, aber haben ganz schön viele Kalorien .“

Vielleicht kennst du solche Gedanken auch. Und vielleicht merkst du, wie schnell aus Ernährungswissen wieder Angst wird.

In dieser Folge sprechen wir deshalb über Fette – aber ohne Diätdenken, ohne Panik und ohne diese typische Einteilung in „gute“ und „böse“ Lebensmittel. Denn Fette sind nicht einfach nur ein Energielieferant. Unser Körper braucht Fett für viele wichtige Funktionen.

Fett ist Bestandteil von Zellmembranen, unterstützt die Aufnahme fettlöslicher Vitamine, ist wichtig für Hormone, Geschmack, Sättigung, Genuss und eine alltagstaugliche Ernährung. Trotzdem ist das Thema Fett oft moralisch aufgeladen. Mal gilt Fett als Dickmacher. Dann wieder wird Butter romantisiert. Dann ist Kokosöl plötzlich ein Superfood. Dann sollen alle Omega-3 supplementieren. Dann heißt es: bloß keine Samenöle. Und irgendwo dazwischen versuchen Menschen, sich noch entspannt ein Brot mit Butter, Olivenöl über Gemüse oder eine Handvoll Nüsse zu erlauben.

In dieser Folge sortieren wir das Thema.

Du erfährst:

warum Fett für den Körper wichtig ist

welche Funktionen Fett erfüllt

warum Fett nicht automatisch „ungesund“ ist

was gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterscheidet

warum Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren essenziell sind

welche Lebensmittel gute Fettquellen sein können

weshalb fettarme Produkte nicht automatisch besser sind

was an Kokosöl, Butter, Olivenöl und Rapsöl dran ist

warum Samenöle nicht pauschal verteufelt werden sollten

und wie du Fette in deinen Alltag integrieren kannst, ohne daraus ein neues Regelwerk zu machen

Ein wichtiger Punkt: Fett ist energiereich, das stimmt. Aber energiereich bedeutet nicht schlecht.

Unser Körper braucht Energie. Und gerade in einer Kultur, in der viele Menschen gelernt haben, möglichst kalorienarm zu essen, kann es wichtig sein, Fett nicht reflexartig zu reduzieren.

Fett macht Mahlzeiten oft sättigender, geschmackvoller und befriedigender.

Ein Salat ohne Dressing ist vielleicht kalorienärmer – aber häufig auch weniger sättigend, weniger genussvoll und manchmal auch weniger nährstoffverfügbar. Das heißt nicht, dass jede Mahlzeit besonders fettreich sein muss.

Aber es heißt: Fett darf einen Platz auf deinem Teller haben.

Quellen Abbildung:https://www.dge.de/wissenschaft/fachinformationen/trans-fettsaeuren-und-die-gesundheit/ 

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Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)
52 Minuten
Somatik ist in den letzten Jahren zu einem Begriff geworden, der immer häufiger auf Social Media auftaucht. Doch was bedeutet Somatik eigentlich und was genau bedeutet somatisches Yoga?

In dieser Folge spreche ich mit Magdalena von Somalingua über Somatic Yoga, Körper- und Stimmarbeit und darüber, wie wir wieder lernen können, mit unserem Körper in Kontakt zu kommen. Spoiler: das geht nicht über Leistung oder Kontrolle, sondern durch Neugier, Wahrnehmung und Lebendigkeit.

Somatische Praxis lässt sich schwer erklären, aber sehr gut erleben. Durch kleine Bewegungen, Berührung, Stimme und Klang entsteht ein Zugang zum Körper, der oft viel unmittelbarer ist als rein kognitive Achtsamkeitsübungen. Gerade Menschen, denen klassische Meditation schwerfällt, können dadurch einen anderen Weg finden, bei sich anzukommen. Sie beschreibt ihre Arbeit deshalb als eine Form der Meditation, die den ganzen Körper mit einbezieht und nicht nur im Kopf stattfindet.

Gemeinsam sprechen wir darüber,

was Somatik überhaupt bedeutet

wie sich Somatic Yoga von klassischem Yoga unterscheidet

welche Rolle Stimme, Klang und Berührung spielen

wie unsere Sinne uns helfen können, wieder im Körper anzukommen

weshalb Nervensystemregulation häufig missverstanden wird

und weshalb Somatik keine weitere Methode zur Selbstoptimierung werden sollte

Diese Folge richtet sich an alle, die sich mehr Verbindung mit ihrem Körper wünschen, Yoga jenseits von Leistung kennenlernen möchten oder neugierig sind, was sich hinter dem Begriff Somatik wirklich verbirgt.

Mehr über Magdalena:

https://somalingua.de

https://www.instagram.com/soma.lingua/
24 Minuten
Beim intuitiven Essen geht es oft um Hunger und Sättigung. Und ja: Diese Körpersignale wieder besser wahrzunehmen, kann unglaublich hilfreich sein - aber auch herausfordernd.

Gleichzeitig kann daraus entsteht manchmal eine neue Regel: Ich darf nur essen, wenn ich Hunger habe. Und genau darüber sprechen wir in dieser Folge.

Hunger ist wichtig – aber Hunger ist nicht der einzige gute Grund zu essen. Essen erfüllt viele Funktionen. Es versorgt uns mit Energie und Nährstoffen, aber es ist auch Genuss, Kultur, Verbindung, Erinnerung, Fürsorge, Struktur und manchmal auch Trost.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum es völlig okay ist, auch ohne körperlichen Hunger zu essen – und warum das nicht bedeutet, dass du etwas falsch machst.

Du erfährst:

warum „nur essen, wenn du Hunger hast“ zur neuen Diätregel werden kann

weshalb intuitives Essen nicht bedeutet, alle Essentscheidungen an Hunger zu knüpfen

warum praktisches Essen Selbstfürsorge sein kann

weshalb emotionales Essen nicht automatisch problematisch ist

warum Genuss ein legitimer Grund zum Essen ist

wie soziale Situationen unser Essverhalten beeinflussen

warum Menschen mit Diäterfahrung Hunger oft überbewerten

weshalb Essen nicht erst verdient werden muss

wie du flexibler und freundlicher mit Essentscheidungen umgehen kannst

Diese Folge soll dich entlasten, wenn du dich manchmal dafür verurteilst, ohne Hunger zu essen.

Denn dein Körper ist kein Regelwerk. Und Essen darf mehr sein als reine Bedarfsdeckung.

Folge über die Hungerarten: https://creators.spotify.com/pod/profile/koerperakzeptanz/episodes/Hunger--Appetit-oder-emotionaler-Hunger--So-erkennst-du-den-Unterschied-e3gb5iq

Folge über Frühstück: https://creators.spotify.com/pod/profile/koerperakzeptanz/episodes/Frhstcken-oder-nicht--Eine-ehrliche-Einordnung-ohne-Ditregeln-e3eq2a3

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Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)
34 Minuten
Laufen wird oft als die unkomplizierteste Sportart der Welt beschrieben. Schuhe an, rausgehen, loslaufen.

Und ja, Laufen kann unglaublich befreiend und zugänglich sein. Es kann helfen, Stress abzubauen, den Kopf zu sortieren, den Körper zu spüren, draußen zu sein und ein Gefühl von Lebendigkeit zu erleben.

Aber gleichzeitig kann Laufen auch sehr schnell zu einem neuen Ort von Druck werden. Plötzlich geht es nicht mehr darum, wie sich Bewegung anfühlt, sondern um Pace, Kilometer, Trainingspläne, Bestzeiten, Körperveränderung, Disziplin und die Frage, ob der Lauf überhaupt „zählt“.

In dieser Folge spreche ich darüber, was intuitives Laufen bedeuten kann – und warum die Laufcommunity eine ganz schön toxische Seiten hat.

Wir schauen auf die Grenze zwischen motivierender Gemeinschaft und Selbstoptimierungsdruck, denn natürlich kann es schön sein, sich mit anderen Läufer*innen zu verbinden, sich inspirieren zu lassen oder gemeinsam Ziele zu verfolgen - aber: es wird schwierig, wenn aus Inspiration ein ständiger Vergleich wird.

Wenn langsames Laufen abgewertet oder Pausen als Schwäche gelten. Wenn jeder Lauf getrackt, analysiert und optimiert werden muss und Bewegung wieder nur dazu dient, den Körper zu verändern.

In dieser Folge geht es darum:

warum Laufen für viele Menschen gleichzeitig befreiend und belastend sein kann

wie Social Media und Lauf-Apps Vergleichsdruck verstärken können

warum langsames Laufen nicht weniger wert ist

wie Diätkultur in der Laufcommunity auftaucht

weshalb „No excuses“-Motivation für viele Menschen nicht hilfreich ist

warum Pausen, vermeintliche „Rückschritte“ und wechselnde Tagesformen normal sind

was intuitives Laufen bedeuten kann

wie du wieder mehr Körpergefühl in deine Läufe bringst

und warum Bewegung nicht immer ein Projekt sein muss

Diese Folge ist für dich, wenn du laufen möchtest, aber keine Lust mehr hast, dich ständig mit anderen zu vergleichen. Oder wenn du merkst, dass aus Freude am Laufen langsam Druck geworden ist.

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Über diesen Podcast

Du möchtest Frieden mit Essen und deinem Körper schließen – ohne Diäten, Verbote oder schlechtes Gewissen? In diesem safer Space begleite ich dich, Doris Müllner – Diätologin, Ernährungstherapeutin für intuitives Essen & traumasensible Yogalehrerin – zu mehr Vertrauen, Körperverbundenheit und Leichtigkeit im Alltag. Du erfährst, warum Abnehmen nicht die Lösung ist, wie du Schuldgefühle beim Essen loslässt und Selbstfürsorge statt Selbstoptimierung lebst. Hinweis: Dieser Podcast dient der Information & Reflexion und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung.

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