Hier erfährst du mehr über unser Gruppencoaching: https://dorismuellner.com/gruppenkurs-intuitiv-essen-endlich-frei-von-verboten/
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In der zweiten Folge unserer Podcast-Sonderreihe mit Karin Ockert-Höfler sprechen wir über ein Thema, das derzeit unglaublich präsent ist:emotionales Essen.
Viele Menschen bezeichnen sich selbst als emotionale Esserin oder emotionalen Esser. Oft mit sehr viel Scham. So, als wäre emotionales Essen ein Beweis dafür, undiszipliniert, schwach oder „nicht normal“ zu sein.
Genau damit möchten wir in dieser Folge aufräumen, denn Essen und Emotionen gehören zusammen.
Wir essen nicht nur, um unseren Körper mit Energie zu versorgen. Essen ist auch Genuss, Erinnerung, Kultur, Verbindung, Trost, Freude und Lebensqualität. Vielleicht erinnert dich ein bestimmtes Gericht an deine Kindheit. Vielleicht kochst du etwas, das dich deiner Oma näher fühlen lässt. Vielleicht freust du dich einfach, weil dein Essen lecker ist. All das ist emotional - aber trotzdem nicht falsch.
In der Folge unterscheiden wir deshalb zwischen Essen, das emotional bedeutsam ist, und Essen, das zur einzigen Strategie wird, um Gefühle zu überdecken oder auszuhalten. Karin beschreibt sehr schön, dass emotionales Essen irgendwann einmal eine Funktion gehabt haben kann. Vielleicht hat es geschützt. Vielleicht war Essen in einem Moment die einzige verfügbare Möglichkeit, mit Einsamkeit, Traurigkeit, Stress, Überforderung oder innerer Leere umzugehen.
Wenn wir das verstehen, verändert sich der Blick. Dann lautet die Frage nicht mehr:c „Warum bin ich so undiszipliniert?“ Sondern: „Was versucht dieses Verhalten für mich zu tun?“
Wir sprechen außerdem darüber, wie schnell emotionales Essen pathologisiert wird. Nicht jeder Keks nach einem stressigen Tag ist ein Essanfall. Nicht jedes Essen ohne körperlichen Hunger ist problematisch. Und nicht jede emotionale Verbindung zu Essen muss „wegtherapiert“ werden.
Wichtig ist eher, genauer hinzuschauen:
Emotionales Essen entsteht oft nicht erst abends auf dem Sofa. Manchmal beginnt es viel früher: mit einem Tag ohne Pausen, mit zu wenig Essen, mit Stress, mit Überforderung, mit fehlender Regulation oder mit dem Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen.
Deshalb geht es in dieser Folge nicht um Kontrolle. Es geht um Verständnis, Versorgung, und neue Strategien.
Und um die Frage:
Wie kann ich mit meinen Gefühlen umgehen, ohne mich dafür zu beschämen?
In dieser Folge sprechen wir darüber
was emotionales Essen überhaupt bedeutet
warum Essen immer auch emotional ist
weshalb emotionales Essen nicht automatisch problematisch ist
warum Selbstbeschuldigung das Problem oft verstärkt
wie emotionales Essen als Schutzmechanismus verstanden werden kann
warum Hunger, Müdigkeit und Stress oft mit hineinspielen
weshalb drei Kekse kein Essanfall sind
warum wir Essen nicht vorschnell pathologisieren sollten
welche Rolle Emotionsbewältigung spielt
weshalb Wut, Traurigkeit oder Einsamkeit oft unterschiedlich schwer zugänglich sind
wie präventive Selbstfürsorge helfen kann
und warum es nicht darum geht, Essen als Strategie zu verbieten
Emotionales Essen ist eines der großen Themen in unserem Gruppencoaching.
Dort schauen wir nicht nur darauf, was du isst, sondern vor allem auf das Warum und Wie: Welche Gefühle, Gedanken, Regeln und Bedürfnisse stehen hinter deinem Essverhalten?
Meine Ressourcen & Angebote:
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