Podcaster
Episoden
11.01.2026
12 Minuten
Der eigene Wohlstand hängt in Deutschland stärker vom Elternhaus ab
als bisher angenommen. Nur noch etwa 10 Prozent der Kinder aus
gering verdienenden Haushalten schaffen es in die Gruppe der
Topverdiener. Gerade der Schulabschluss spielt hier eine wichtige
Rolle. Wie es genau um die Aufstiegschancen bestellt ist und was
sich für mehr Chancengleichheit tun lässt, weiß Christian Endt,
stellvertretender Leiter des Datenressorts der ZEIT. Bei den
Protesten im Iran skandieren die Demonstrierenden neben „Tod dem
Diktator“ auch „Lang lebe der Schah“. Teile der Demonstrierenden
scheinen also auf eine Rückkehr der Monarchie zu hoffen. Aber wieso
wünschen sich manche der Oppositionellen einen Übergang vom
Ajatollah zum Schah? Und was hat das bisherige Scheitern der
Opposition damit zu tun? Diese und weitere Fragen beantwortet
ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Und sonst so? Wie es Grönlandhaie
schaffen, jahrhundertelang gut zu sehen. Moderation und
Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch
und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden
Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:
Sozialer Aufstieg: Aufsteigen war in Deutschland nie leicht. Doch
es wird noch schwerer. Iran: Warum im Iran wieder nach dem Schah
gerufen wird Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören?
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10.01.2026
43 Minuten
Im März 2006 verurteilt ein Gericht den Arzt Lou Ortenzio aus
Clarksburg in West Virginia zu einer Bewährungsstrafe. Er verliert
seine Zulassung und steht vor dem Nichts. Es ist das vorläufige
Ende eines jahrzehntelangen Irrwegs, einer Verkettung zahlreicher
leichtsinniger Entscheidungen und folgenschwerer
Fehlscheinschätzungen. Wie Kollegen überall im Land, hatte Ortenzio
in den neunzigern Jahren – getrieben von einem Paradigmenwechsel in
der Schmerzmedizin und einer aggressiven Desinformationskampagne
der Pharmaindustrie – im großen Stil Opioide an seine Patienten
verschrieben, starke Schmerzmittel, die lange nur Krebs- und
Intensivpatienten vorbehalten gewesen waren. Es war der Beginn
einer der tödlichsten Gesundheitskrisen der Gegenwart, wegen der
bis heute jedes Jahr zehntausende US-Bürger sterben. In
diesem Spezial von "Was jetzt?" erzählt Jannis Carmesin eine
Geschichte von Leichtsinn und Naivität, Gier und Vergebung, Schuld
und Sühne – in der Ortenzio nicht nur Täter ist, sondern auch
selbst zum Opfer wird. Moderation und Skript: Jannis Carmesin
Redaktion: Bastian Berbner Produktion: Markus Gläser Per Mail
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10.01.2026
12 Minuten
Die Bundestagsfraktion der SPD hat sich am Donnerstag und Freitag
zu ihrer Jahresauftaktklausur in Berlin getroffen. Der Slogan,
unter dem die Beschlussentwürfe der Tagung zusammengefasst
wurden, war "Zusammen ist unsere Stärke". Dementsprechend wurde auf
der Klausur auch für weniger Streit in der Koalition plädiert. 2026
solle für ernsthafte Reformen genutzt werden, die Regierungszeit
dürfe nicht für Nebensächlichkeiten draufgehen. In Bezug auf
die Migrationspolitik und Erbschaftsteuer weichen die auf der
SPD-Klausur beschlossenen Positionen von denen des
Koalitionspartners CDU/CSU teils deutlich ab. Was könnte das für
die Arbeit der schwarz-roten Bundesregierung in den nächsten Wochen
bedeuten? Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Michael
Schlieben, im Podcast ein. Wegen eines gesundheitlichen Problems
eines Besatzungsmitglieds bricht die Nasa erstmals eine Mission an
Bord der Internationalen Raumstation ISS vorzeitig ab. Die
US-Raumfahrtbehörde teilte mit, dass die vierköpfige Crew aus den
USA, Japan und Russland schon in den kommenden Tagen zur Erde
zurückkehren werde. Die Astronauten waren im August auf der ISS
angekommen und hätten eigentlich bis Mai bleiben sollen. Am
Mittwochnachmittag war ein medizinisches Problem bei einem
Besatzungsmitglied aufgetreten, sein Gesundheitszustand sei
inzwischen aber stabil. Auf der ISS gibt es zwar grundlegende
medizinische Ausrüstung und Medikamente für bestimmte Situationen.
Für medizinische Notfälle oder größere Operationen sind die
Astronauten aber dann doch nicht ausgebildet.
Den Gesundheitszustand der Astronauten hält die Nasa
grundsätzlich geheim, Informationen dazu werden nur selten
herausgegeben. Die Wissensredakteurin der ZEIT, Anna Carthaus,
erklärt, was die vorzeitige Abreise der Crew für den Betrieb der
Raumstation bedeutet. Und sonst so? Dieses Instrument lässt
niemanden kalt. Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: SPD-Klausur: Das
wird wehtun SPD in 2026: Kann sich diese Partei retten? SPD:
Sozialdemokraten in der Krise Abbruch von ISS-Mission: Ein kranker
Astronaut im All? Die Nasa schweigt und evakuiert Raumfahrt: Nasa
bricht ISS-Mission wegen medizinischen Problems ab Raumfahrt: Nasa
erwägt frühere Rückkehr der ISS-Crew aus Gesundheitsgründen Sie
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09.01.2026
11 Minuten
Knapp zwei Wochen nach Beginn der landesweiten Demonstrationen im
Iran werden die Proteste gegen die Regierung im Land immer größer.
Gleichzeitig kappte die Regierung unter Ajatollah Chamenei
landesweit Internet- und Telefonverbindungen. ZEIT-Redakteurin Lea
Frehse analysiert, wie die iranische Führung derzeit dasteht und
wie viel Rückhalt sie im Land noch hat. Das Sturmtief Elli sorgt in
Deutschland für erhebliche Einschränkungen im Verkehr, ein Spiel
der Fußball-Bundesliga muss verschoben werden. Insgesamt scheinen
die schlimmsten Prognosen aber nicht einzutreten. Der Deutsche
Wetterdienst bewertet Elli mittlerweile als normalen
winterlichen Sturm. Waren die Warnungen vorab übertrieben? Claudia
Vallentin, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT, ordnet die Lage
ein. Außerdem im Update: - Die venezolanische Regierung
will offenbar eine größere Zahl von
Gefangenen freilassen. - Die Europäische Union hat für ein
Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten gestimmt. Und sonst
so? KI-Eheschwur macht Ehe ungültig. Moderation und
Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit:
Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
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auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Iran:
Proteste im Iran erreichen neuen Höhepunkt Iran: Exil-Opposition
ruft zu Generalstreik im Iran auf Protest im Iran: Irans Präsident
mahnt Sicherheitskräfte zu Zurückhaltung bei Protesten Proteste im
Iran: Die Angst des Ali Chamenei Wirtschaftskrise im Iran: Ein
Protest, den die Führung ernst nimmt Proteste im Iran: Ajatollah
Chamenei rückt Demonstranten in Nähe der USA Liveblog: Sturmtief
Elli: Deutsche Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland ein
Sturmtief Elli: Was Sie wissen sollten, wenn Sie durch das
Schneechaos reisen Winterwetter: Sturmtief Elli bringt noch mehr
Schnee und Eis Venezuela: Regierung in Venezuela lässt politische
Gefangene frei Südamerika: Mehr als 80 politische Häftlinge in
Venezuela freigelassen Mercosur-Abkommen: Ein geopolitischer
Glücksfall Rat der Europäischen Union: EU stimmt für
Mercosur-Freihandelsabkommen Freihandel: Tausende Landwirte
demonstrieren in Brüssel gegen Mercosur-Abkommen Sie wollen mehr
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09.01.2026
10 Minuten
Das Sturmtief Elli fegt durch die Bundesrepublik, in einigen
Regionen wurden in der Nacht zu Freitag Minusgrade im zweistelligen
Bereich erwartet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
warnte: "Kälte stellt für obdachlose Menschen eine
lebensbedrohliche Gefahr dar, da sie ohne Zugang zu warmen
Schutzräumen den extremen Temperaturen schutzlos ausgeliefert
sind." Das sagte die Arbeitsgemeinschafts-Sprecherin Marie-Sol
Gersch am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Spendenfinanzierte
Nothilfeprojekte wie der Mitternachtsbus der Diakonie Hamburg
versorgen Wohnungslose bei Kälte mit Isomatten, warmer Kleidung und
Heißgetränken. Die Mitternachtsbus-Verantwortliche Corinna Schnaus
spricht im Podcast darüber, was die Betroffenen gerade am
dringendsten brauchen. Nach 26 Jahren des Verhandelns steht eine
Einigung über das Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und
Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay in Aussicht. Die EU
plant eine Unterzeichnung des Abkommens am 12. Januar in Paraguay.
Die Handelszone würde beinahe 20 Prozent der Weltwirtschaft
und über 31 Prozent der globalen Warenexporte umfassen. Damit
sollen Exporte gestärkt und die Abhängigkeit von China verringert
werden. Wie kann das Mercosur-Freihandelsabkommen geopolitisch
bewertet werden? Das schätzt der EU-Korrespondent der ZEIT, Ulrich
Ladurner, ein. Und sonst so? Was, wenn die FDP aus dem Landtag
Baden-Württembergs fliegt? Haare abrasieren! Moderation und
Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias
Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Winter:
Wohnungslosenhilfe warnt wegen Kälte vor Lebensgefahr für
Obdachlose Winter: Wetterdienst warnt vor erheblichen Frostschäden
Obdachlosenhilfe: Ein bisschen Wärme Liveblog: Sturmtief Elli
Mercosur: Kommt das Freihandelsabkommen? Mercosur: EU will Gelder
für Landwirte früher freigeben Was jetzt? / Mercosur-Abkommen: Wer
profitiert – und wer verliert Sie wollen mehr exklusive
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Über diesen Podcast
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17
Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema
in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu
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