Vetternwirtschaft im Bundestag: Wer arbeitet für die Abgeordneten?

Vetternwirtschaft im Bundestag: Wer arbeitet für die Abgeordneten?

Abgeordnete beschäftigen Verwandte und Parteifreunde – legal, aber umstritten. Können strengere Regeln etwas ändern? Und: Wie sicher ist Mexiko vor der WM?
14 Minuten

Beschreibung

vor 3 Tagen
Seit Wochen geraten Abgeordnete der Alternative für Deutschland in
die Schlagzeilen, weil sie Verwandte und Angehörige von
Parteifreunden beschäftigen. Die Anstellungen sind legal. Doch je
mehr Fälle bekannt werden, desto größer wird die Frage, ob dahinter
mehr steckt als einzelne Ausnahmen. Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) spricht von einer tief verankerten Filz- und
Vetternwirtschaft innerhalb der AfD, mahnt aber zugleich zur
Selbstprüfung der eigenen Partei. Recherchen der ZEIT zeigen: Auch
in anderen Fraktionen gibt es Mitarbeitende, die mit Parteifreunden
verwandt sind. Die SPD fordert deshalb strengere Regeln. Wie
verbreitet sind familiäre Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich im
Deutschen Bundestag? Christian Parth, Politikredakteur der ZEIT,
war an der Recherche beteiligt. Im Podcast berichtet er, wie groß
das Problem ist und ob eine Gesetzesänderung das Problem lösen
könnte. Nach dem Tod des Drogenbosses "El Mencho" ist die Gewalt in
Mexiko eskaliert. Anhänger des mexikanischen Drogenkartells Jalisco
Nueva Generación liefern sich Gefechte mit Sicherheitskräften,
stecken Autos, Banken und Tankstellen in Brand und blockieren
landesweit Straßen. Mindestens 74 Menschen wurden getötet,
Berichten zufolge waren 20 der 32 Bundesstaaten betroffen.
Präsidentin Claudia Sheinbaum rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.
Auch der Fußball-Weltverband Fifa blickt mit Sorge auf die Lage und
hofft auf eine Beruhigung. In weniger als vier Monaten beginnt die
Fußballweltmeisterschaft, Mexiko ist eines der Gastgeberländer.
Jonas von Hoffmann, Lateinamerikaexperte beim German Institute for
Global and Area Studies, erklärt im Podcast, warum eine kriminelle
Gruppe sich so lange gegen den Staat behaupten kann und was die
jüngsten Gewaltexzesse für die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft
bedeuten.  Und sonst so? Weltweit summen mehr Bienenarten als
gedacht und müssen dringend geschützt werden.   Moderation und
Produktion: Erica Zingher Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia
Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen?
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur
Folge: Abgeordnete im Bundestag: Wie verfilzt ist der Bundestag?
Vetternwirtschaft bei der AfD: Friedrich Merz erwägt strengere
Gesetze gegen Vetternwirtschaft AfD Sachsen-Anhalt: Ein Machtkampf
wird zur Schlammschlacht Tod von "El Mencho": So ist die Lage in
Mexiko Gewalt in Mexiko: Regierung entsendet weitere Soldaten in
Westen von Mexiko Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT
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