In Folge 67 von „Berufsjugendlich“ schauen Anna und Jendrik, wo am 20. September gewählt wird und erstmals auch 16- und 17-Jährige bei der Abgeordnetenhauswahl ihre Stimme abgeben dürfen. Im Rahmen von „16× Jugendpolitik“ geht es um die vielfältige Berliner Jugendverbandslandschaft, Kinderarmut, Beteiligung, Jugendförderung, bezahlbares Wohnen und die Frage, wie jugendgerecht die Hauptstadt tatsächlich ist. Außerdem blicken wir auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zurück und fragen, was die Ergebnisse insbesondere bei jungen Wähler*innen über politische Bindungen, Enttäuschung und Polarisierung aussagen. Im jugendpolitischen Ticker beschäftigen wir uns mit dem Abschlussbericht der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt und den angekündigten nächsten Schritten von Bundesjugendministerin Karin Prien. Dabei schauen wir auch darauf, was junge Menschen selbst zu Social Media, Schutz und möglichen Altersgrenzen sagen und wie ihre Perspektiven in die Kommissionsarbeit eingeflossen sind. Ein weiteres Thema ist Ronald Rauhe, der neue Staatsminister für Sport und Ehrenamt, und die Frage, ob neben dem Sport auch die Herausforderungen des Ehrenamts ausreichend politische Aufmerksamkeit bekommen. Passend dazu werfen wir einen Blick auf neue Erkenntnisse zu Bürokratiebelastungen in gemeinnützigen Organisationen und diskutieren, was Ehrenamtliche tatsächlich entlasten könnte. Kritisch betrachten wir außerdem das geplante „Bayernjahr“ als neue freiwillige Gesellschaftszeit und fragen, warum nicht stärker in die bestehenden Freiwilligendienste investiert wird. Zum Schluss gibt es Veranstaltungstipps zum nationalen Kinder- und Jugendgipfel in Bonn und zum Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit 2027 in Hannover sowie einen kurzen Ausblick auf die Kommunalwahl in Niedersachsen.
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