Folge 54: It’s the economy, stupid!
59 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
In Folge 54 von „Berufsjugendlich“ sprechen Jendrik Anna über die
wirtschaftspolitischen Einstellungen junger Menschen und betonen,
dass Wirtschaftspolitik immer auch Jugendpolitik ist. Zu Gast Prof.
Dr. Carmela Aprea, Fabian Ernstberger und Paul Marr. Ausgangspunkt
ist der „Young Economy Tracker“ der Bertelsmann Stiftung, der
zeigt, dass junge Menschen Wirtschaft nicht abstrakt als Wachstum
oder Kennzahlen verstehen, sondern konkret über Themen wie Miete,
Einkommen, Bildung und Altersvorsorge nachdenken. Die Studie macht
deutlich, dass 95 % der jungen Menschen sowohl das Leistungsprinzip
als auch eine starke soziale Absicherung unterstützen und sich mehr
staatliche Investitionen etwa in Bildung und Gesundheit wünschen.
Gleichzeitig fühlen sich rund drei Viertel politisch nicht
ausreichend berücksichtigt und fordern mehr Beteiligung an
wirtschaftspolitischen Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen.
Auffällig ist auch der große Wunsch nach mehr wirtschaftlicher und
finanzieller Bildung sowie die klare Unterstützung europäischer
Zusammenarbeit als Schlüssel zur Bewältigung wirtschaftlicher
Herausforderungen. In der Nachbesprechung heben die Hosts hervor,
dass junge Menschen wirtschaftliche Herausforderungen als
gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe begreifen und Verantwortung
übernehmen wollen, ohne Solidarität infrage zu stellen. Im
Jugendpolitik-Ticker thematisieren sie unter anderem den kommenden
Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit, ordnen Debatten zur SGB
VIII-Reform ein und sprechen über Jugendbeteiligung im Kontext
möglicher deutscher Bewerbungen für Olympische Spiele. Abschließend
betonen sie, dass belastbare Daten zu den wirtschaftspolitischen
Einstellungen junger Menschen wichtig sind, politische Konsequenzen
daraus jedoch längst überfällig sind und mehr ernsthafte
Beteiligung junger Menschen erfordern.
wirtschaftspolitischen Einstellungen junger Menschen und betonen,
dass Wirtschaftspolitik immer auch Jugendpolitik ist. Zu Gast Prof.
Dr. Carmela Aprea, Fabian Ernstberger und Paul Marr. Ausgangspunkt
ist der „Young Economy Tracker“ der Bertelsmann Stiftung, der
zeigt, dass junge Menschen Wirtschaft nicht abstrakt als Wachstum
oder Kennzahlen verstehen, sondern konkret über Themen wie Miete,
Einkommen, Bildung und Altersvorsorge nachdenken. Die Studie macht
deutlich, dass 95 % der jungen Menschen sowohl das Leistungsprinzip
als auch eine starke soziale Absicherung unterstützen und sich mehr
staatliche Investitionen etwa in Bildung und Gesundheit wünschen.
Gleichzeitig fühlen sich rund drei Viertel politisch nicht
ausreichend berücksichtigt und fordern mehr Beteiligung an
wirtschaftspolitischen Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen.
Auffällig ist auch der große Wunsch nach mehr wirtschaftlicher und
finanzieller Bildung sowie die klare Unterstützung europäischer
Zusammenarbeit als Schlüssel zur Bewältigung wirtschaftlicher
Herausforderungen. In der Nachbesprechung heben die Hosts hervor,
dass junge Menschen wirtschaftliche Herausforderungen als
gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe begreifen und Verantwortung
übernehmen wollen, ohne Solidarität infrage zu stellen. Im
Jugendpolitik-Ticker thematisieren sie unter anderem den kommenden
Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit, ordnen Debatten zur SGB
VIII-Reform ein und sprechen über Jugendbeteiligung im Kontext
möglicher deutscher Bewerbungen für Olympische Spiele. Abschließend
betonen sie, dass belastbare Daten zu den wirtschaftspolitischen
Einstellungen junger Menschen wichtig sind, politische Konsequenzen
daraus jedoch längst überfällig sind und mehr ernsthafte
Beteiligung junger Menschen erfordern.
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