Folge 52: Kein Alkohol ist auch eine Lösung
53 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
In Folge 52 des Podcasts Berufsjugendlich sprechen Jendrik Peters
und Anna Grebe nach einer Pause über Alkoholkonsum, Drogenpolitik
und Jugendarbeit – passend zum Dry January. Ausgehend von
persönlichen Erfahrungen reflektieren sie, warum Alkohol in
Deutschland so stark mit Feiern, Zugehörigkeit und Erwachsensein
verbunden ist. Sie ordnen aktuelle Zahlen ein: Der Alkoholkonsum
ist bei Jugendlichen deutlich gesunken, viele junge Erwachsene
trinken gar nicht mehr, während Deutschland insgesamt weiter über
dem EU-Durchschnitt liegt. Alkohol bleibt für Jugendliche dennoch
attraktiv durch Neugier, Gruppendruck und den Wunsch nach Rausch
oder Realitätsflucht. Die Hosts betonen, dass jugendlicher
Alkoholkonsum nicht moralisch verurteilt werden sollte, sondern
Reflexion, gute Vorbilder und offene Gespräche braucht. Kritisch
schauen sie auf Alkoholkultur in Jugendverbänden, wo Rituale,
Vorbildfunktionen und Verantwortung von Jugendleiter*innen eine
große Rolle spielen. Jugendschutz sei wichtig, reiche aber allein
nicht aus – entscheidend seien sichere Räume, Beziehung und
Mitverantwortung statt Kontrolle. Im Jugendpolitik-Ticker
kritisieren sie den CSU-Vorschlag, das Jugendstrafrecht auf
12-Jährige auszuweiten, als symbolische Sicherheitspolitik ohne
Ursachenbekämpfung. Positiv bewerten sie die Initiative für einen
grünen Jugendbeirat im Bundestag, der junge Perspektiven
systematisch einbinden soll. Zum Schluss geben sie einen Ausblick
auf kommende Termine, die nächste Folge Anfang Februar und laden
zur neuen WhatsApp-Community des Podcasts ein.
und Anna Grebe nach einer Pause über Alkoholkonsum, Drogenpolitik
und Jugendarbeit – passend zum Dry January. Ausgehend von
persönlichen Erfahrungen reflektieren sie, warum Alkohol in
Deutschland so stark mit Feiern, Zugehörigkeit und Erwachsensein
verbunden ist. Sie ordnen aktuelle Zahlen ein: Der Alkoholkonsum
ist bei Jugendlichen deutlich gesunken, viele junge Erwachsene
trinken gar nicht mehr, während Deutschland insgesamt weiter über
dem EU-Durchschnitt liegt. Alkohol bleibt für Jugendliche dennoch
attraktiv durch Neugier, Gruppendruck und den Wunsch nach Rausch
oder Realitätsflucht. Die Hosts betonen, dass jugendlicher
Alkoholkonsum nicht moralisch verurteilt werden sollte, sondern
Reflexion, gute Vorbilder und offene Gespräche braucht. Kritisch
schauen sie auf Alkoholkultur in Jugendverbänden, wo Rituale,
Vorbildfunktionen und Verantwortung von Jugendleiter*innen eine
große Rolle spielen. Jugendschutz sei wichtig, reiche aber allein
nicht aus – entscheidend seien sichere Räume, Beziehung und
Mitverantwortung statt Kontrolle. Im Jugendpolitik-Ticker
kritisieren sie den CSU-Vorschlag, das Jugendstrafrecht auf
12-Jährige auszuweiten, als symbolische Sicherheitspolitik ohne
Ursachenbekämpfung. Positiv bewerten sie die Initiative für einen
grünen Jugendbeirat im Bundestag, der junge Perspektiven
systematisch einbinden soll. Zum Schluss geben sie einen Ausblick
auf kommende Termine, die nächste Folge Anfang Februar und laden
zur neuen WhatsApp-Community des Podcasts ein.
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