Podcaster
Episoden
06.01.2026
14 Minuten
Eine Gute-Nacht-Geschichte für stille Januarabende Der Januar ist
eine besondere Zeit. Die Feiertage sind vergangen, die Welt wirkt
entschleunigt, und draußen liegt eine Stille, die man fast hören
kann. Genau in diese ruhige Phase gehört eine Geschichte, die nicht
laut sein will, sondern zuhört. „Der Winter, der zuhören lernte“
ist eine Gute-Nacht-Geschichte für Kinder, Eltern und alle, die den
Tag sanft beenden möchten. Im Mittelpunkt steht nicht ein Held, der
kämpft, sondern ein Winter, der innehält. Eine Nacht, in der der
Wald spricht Die Geschichte beginnt in einem verschneiten Wald.
Alles ist gedämpft, jeder Laut wird vom Schnee verschluckt. Drei
Tiere begegnen uns in dieser Nacht: Mila, ein vorsichtiges Reh,
Lumi, eine junge Schneeeule voller Neugier, und Bruno, ein alter
Dachs, der den Wald und seine Jahreszeiten kennt. Was sie
verbindet, ist das Gefühl, dass diese Nacht anders ist. Der Winter
wirkt nicht hart, nicht treibend – sondern aufmerksam. Als würde er
zuhören. Die Tiere sprechen leise über ihre Wünsche, ihre
Müdigkeit, ihre Hoffnung auf Ruhe. Und zum ersten Mal scheint der
Winter nicht einfach nur da zu sein, sondern wirklich wahrzunehmen,
was um ihn herum geschieht. Wenn Stille zur Antwort wird Der Winter
antwortet nicht mit Worten. Er antwortet mit sanftem Schnee, mit
ausbleibendem Sturm, mit einer Kälte, die nicht beißt. Die
Geschichte zeigt, dass nicht jede Antwort laut sein muss, um
verstanden zu werden. Gerade für Kinder ist das eine wichtige
Erfahrung: Dass Ruhe kein Mangel ist. Dass Stille etwas tragen
kann. Dass man nicht immer reagieren, erklären oder kämpfen muss.
Der Winter wird in dieser Geschichte zu einem Symbol für genau
diese Haltung. Er lernt, dass Stärke auch Zurückhaltung bedeuten
kann. Eine Prüfung ohne Gewalt In der Nacht zieht eine stärkere
Kälte auf. Eine, die nicht zuhören will. Doch statt Flucht oder
Kampf entsteht etwas anderes: Zusammenhalt. Die Tiere bleiben,
denken an die Schwächeren im Wald und wenden sich erneut an den
Winter. Und der Winter entscheidet sich. Er lenkt die Kälte um.
Nicht aus Macht, sondern aus Achtung. Diese Szene ist bewusst ruhig
gehalten. Keine Dramatik, kein Schrecken. Stattdessen zeigt sie,
dass Schutz nicht laut sein muss und dass Verantwortung oft leise
getragen wird. Ein Morgen ohne Ende Am Morgen ist der Winter noch
da. Aber er drückt nicht mehr. Er macht Platz. Für Licht, für
Bewegung, für neues Vertrauen. Die Geschichte endet nicht mit einem
Abschied, sondern mit einem Versprechen: Der Winter bleibt, solange
er gebraucht wird, und geht, wenn es Zeit ist. Genau wie viele
Dinge im Leben. Das macht diese Gute-Nacht-Geschichte besonders
geeignet für den Januar. Sie hilft, Übergänge zu verstehen. Vom Tag
zur Nacht. Vom Wachsein zum Schlaf. Vom Festhalten zum Loslassen.
Das Lied zur Geschichte Begleitend zur Geschichte gibt es das Lied
„Wenn der Winter leise wird“, gesungen von Samantha Graf. Es greift
die Stimmung der Geschichte auf und übersetzt sie in Musik: sanftes
Klavier, ruhige Harmonien und eine Stimme, die nicht führen will,
sondern trägt. Das Lied eignet sich perfekt als Einschlaflied, als
ruhiger Abschluss des Abendrituals oder als leise Begleitung nach
der Geschichte. Ein ruhiger Abschluss für den Tag „Der Winter, der
zuhören lernte“ ist mehr als eine klassische Gute-Nacht-Geschichte.
Sie lädt dazu ein, selbst leiser zu werden. Nicht alles erklären zu
müssen. Nicht alles festhalten zu wollen. Vielleicht hört der
Winter draußen wirklich zu. Und vielleicht reicht das schon, um
besser einzuschlafen. Wenn dir diese Geschichte gefallen hat,
abonniere gern den Kanal, aktiviere die Glocke und unterstütze das
Projekt über die neue Kanalmitgliedschaft. So entstehen auch in
Zukunft Geschichten, die nicht laut sein müssen – um gehört zu
werden.
Mehr
23.12.2025
23 Minuten
Eine Erklärbär-Gute-Nacht-Geschichte über Stille, Zeit und das
Recht auf Pause Manchmal gibt es Nächte, die sich nicht wie eine
Geschichte anfühlen, sondern wie ein Atemzug. „Die Nacht, in der
der Schnee stehen blieb“ ist genau so eine Nacht. In dieser
Geschichte fällt Schnee – und doch fällt er nicht. Die Flocken
bleiben in der Luft stehen, als hätte die Zeit beschlossen, für
einen Moment nicht weiterzugehen. Kein Wind, kein Drängen, kein
„gleich noch“. Stattdessen breitet sich etwas aus, das wir oft
vermissen: echte Stille. Wenn der Winter langsamer wird Auf einer
ruhigen Waldlichtung bemerken die Tiere als Erste, dass etwas
anders ist. Finn der Waschbär, Nala die Eule, Bruno der Dachs, Mira
das Reh und die kleine Maus Pina spüren es sofort: Diese Nacht
bringt keine Gefahr. Sie lädt ein. Nicht zum Handeln. Nicht zum
Planen. Sondern zum Dableiben. Der Schnee hängt im Himmel wie
festgehaltene Gedanken. Und während niemand genau weiß, warum das
geschieht, merken alle sehr schnell: Man muss es nicht verstehen,
um sich darin wohlzufühlen. Erinnerungen an laute Winter In der
ungewohnten Ruhe kommen Erinnerungen hoch. Winter, die zwar kalt
waren, aber nie wirklich still. Zeiten, in denen selbst der Schnee
nur Kulisse war, während im Inneren alles weiterlief. Vorräte,
Wege, Aufgaben, Sorgen. Immer bereit, immer wach, immer einen
Schritt voraus. Die Tiere sprechen darüber – nicht klagend, nicht
schwer, sondern ehrlich. Sie merken, dass nicht der Winter das
Anstrengende war, sondern das Tempo, mit dem sie ihn durchquert
haben. Und dass man manchmal so sehr damit beschäftigt ist, alles
richtig zu machen, dass man den Moment verpasst, in dem eigentlich
nichts falsch ist. Die Erkenntnis: Nichts tun ist auch etwas Der
Kern dieser Geschichte liegt genau hier. In dem Moment, in dem Finn
ausspricht, was viele fühlen: „Ich weiß gerade nicht, was ich
machen soll.“ Und zum ersten Mal ist das kein Problem. Die Tiere
erkennen, dass Stillstand kein Fehler ist. Dass Pausen nicht immer
Vorbereitung sind. Manchmal sind sie einfach das Ziel. Ein Ort, an
dem man nichts leisten muss, um dazuzugehören. Der Schnee beginnt
sich langsam wieder zu bewegen. Nicht hastig, nicht plötzlich. Er
fällt nicht, er kommt an. Und mit ihm kehrt die Zeit zurück –
verändert, weicher, freundlicher. Ein Atemholen vor Weihnachten
Diese Geschichte ist bewusst leise erzählt. Sie will nichts
erklären und niemanden belehren. Sie lädt ein, selbst langsamer zu
werden. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn selbst schöne Dinge
schnell zu viel werden können, wirkt sie wie ein gemeinsames
Innehalten. Für Kinder ist sie ein sanfter Übergang vom aufregenden
Tag in die Nacht. Für Eltern ein stilles Erinnern daran, dass Ruhe
nicht verdient werden muss. Für alle ein kleines Zeichen, dass man
nicht immer weiterlaufen muss, um anzukommen. Eine Pause, die
dazugehört So wie der Schnee in dieser Nacht kurz stillsteht, macht
auch der Erklärbär eine Pause. Nach dieser Geschichte wird es für
eine Weile ruhig. Die nächste Gute-Nacht-Geschichte erscheint ab
dem 6. Januar 2026. Bis dahin dürfen diese Worte nachklingen. Immer
wieder gehört werden. Vielleicht an Abenden, an denen alles zu laut
war. Oder an Nächten, in denen man sich wünscht, die Zeit würde
kurz warten. Manchmal tut sie das ja. Ganz leise. Wie Schnee, der
einen Moment lang stehen bleibt.
Mehr
21.12.2025
26 Minuten
In der längsten Nacht des Jahres fürchten sich viele Tiere, dass
das Licht nicht zurückkommt. Nur ein alter Maulwurf kennt die
Wahrheit – und erzählt sie einem neugierigen Fuchs weiter.
Mehr
18.12.2025
25 Minuten
Im Dorf der Waldtiere gibt es eine uralte Laterne, die jedes Jahr
heller leuchtet, je näher Weihnachten rückt. Doch dieses Jahr
bleibt sie matt. Ein junges Eichhörnchen glaubt, die Laterne sei
kaputt – bis es entdeckt, was wirklich fehlt.
Mehr
16.12.2025
25 Minuten
Ein kleiner Igel namens Milo schreibt einen Brief an den Winter –
mit einem Wunsch, den er sich selbst kaum zu sagen traut. Doch der
Wind trägt den Brief weiter, von Tier zu Tier, und jedes Wesen
liest etwas anderes daraus.
Mehr
Über diesen Podcast
Einfach erklärt, besser verstanden
Abonnenten
Dresden
Kommentare (0)