Wie oft schreibst du eine E-Mail, die eigentlich schon fertig ist, noch ein drittes Mal um? Genau an diesem Beispiel, das uns unsere heutige Gästin aus dem Vorgespräch mitgebracht hat, wird schnell klar: Ein Großteil unserer Energie fließt gerade dort, wo sie am wenigsten bringt.Zu Gast ist Lena Wittneben, systemische Coachin, Moderatorin, Autorin, Speakerin und Kolumnistin aus Hamburg. Kennengelernt haben Nina und Lena sich Anfang des Jahres auf einem Netzwerk-Event, und aus diesem Gespräch entstand schnell der Wunsch, gemeinsam vor dem Mikro weiterzureden. Am 27. August erschien Lenas neues Buch „Ganz gelassen unperfekt – Erfolg und Zuversicht jenseits von digitalem Dauerrausch und Selbstoptimierung" im Campus Verlag, und genau darum geht es in dieser Folge.Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Selbstführung etwas grundlegend anderes ist als Selbstoptimierung, weil Selbstoptimierung immer in den Mangel schaut, während Selbstführung fragt, wofür man seine Energie eigentlich einsetzen will. Am Beispiel des Oura Rings, den alle drei tragen, wird das sehr konkret: Dasselbe Tool kann Selbstfürsorge sein oder in Selbstoptimierungswahn kippen, je nachdem, wie man damit umgeht. Wir sprechen außerdem darüber, weshalb Produktivität im KI-Zeitalter neu gedacht werden muss, was digitalen Dauerrausch von einer bloßen Ablenkung unterscheidet und warum ausgerechnet das Kapitel zu Lenas eigenem Signature-Thema ihr beim Schreiben am schwersten fiel. Und wir klären, warum Sichtbarkeit nicht bedeuten muss, ständig verfügbar zu sein, und wo der Unterschied zwischen echter Zuversicht und toxischer Positivität liegt.Außerdem erzählt Lena, wie aus einem Serendipity-Moment auf einer Bühne beim Emotion Women's Day ihr Buchdeal beim Campus Verlag entstand, warum sie sich selbst mit den Hashtags zuversichtlich, flexibel und unperfekt beschreibt, und warum sie mit rund 3.000 bis 4.000 Followern bewusst in der Mikro-Reichweite unterwegs ist.
Highlights aus Folge 60:
Get to know Lena in 3 Hashtags: #zuversichtlich, #flexibel, #unperfekt
Selbstführung statt Selbstoptimierung: Warum Selbstoptimierung immer in den Mangel schaut – und was Selbstführung stattdessen fragt
Der Oura Ring als Testfall: Werkzeug für Selbstfürsorge oder Einstieg in den Optimierungswahn?
Digitaler Dauerrausch: Woran wir merken, dass wir mittendrin stecken – und warum KI das Problem verschärft statt löst
Die Bowl-Technik: Eigenverantwortung, Monofokus und Pausen als Kontrastprogramm statt als weiteres Optimierungsziel
Sichtbar, aber nicht dauerhaft verfügbar: Zwischen Bikini und Ritterrüstung – wie Lena die 253 Grautöne der Sichtbarkeit beschreibt
Ist Reichweite die neue Währung? Warum Lena mit Mikro-Reichweite lieber auf Resonanz setzt als auf Followerzahlen
Zuversicht statt toxischer Positivität: Warum Lena bei Sätzen wie „Jeder ist seines Glückes Schmied" einen Würgereiz bekommt
Über Lena: https://www.lena-wittneben.de
Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-wittneben-b80b3217/
Buch „Ganz gelassen unperfekt" (Campus Verlag, https://campus.de/beruf-karriere/ganz-gelassen-unperfekt/CAM52228?srsltid=AfmBOorAIlRj0E8i881vOvLYbJy56fnQO_Mw0DnGioc1N8W9OTBvyfNO)
Mehr zum Thema:
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Buch „Ganz gelassen unperfekt" (Campus Verlag, https://campus.de/beruf-karriere/ganz-gelassen-unperfekt/CAM52228?srsltid=AfmBOorAIlRj0E8i881vOvLYbJy56fnQO_Mw0DnGioc1N8W9OTBvyfNO)
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