Podcaster
Episoden
17.02.2026
1 Stunde 8 Minuten
KI in der öffentlichen Verwaltung? „Das funktioniert nicht – und
ehrlich gesagt ist Verwaltung doch auch total langweilig.“ Nicht,
wenn man Dr. Nina Böhm zuhört. Sie ist Digitalisierungsstrategin
bei der Landeshauptstadt München, KI-Realistin mit Haltung und
jemand, der Verwaltung nicht verwaltet, sondern neu denkt.
Denn Nina hat einen Traum: Eine Verwaltung, die für Bürger:innen
praktisch unsichtbar wird. Du wirst geboren, hast einen digitalen
Account und ab da läuft vieles „zero touch“! Dokumente sind schon
da, Leistungen kommen proaktiv, du wirst proaktiv an Fristen
erinnert... Ein Staat, der dich durch Lebenslagen begleitet,
nicht durch einen Papierjungle.
Und genau hier wird’s spannend: Wenn KI so tief in der Verwaltung
verwurzelt wird, dann müssen wir das Thema Bias mitdenken. KI
wird oft erzählt wie ein neutraler Fortschrittsmotor. Aber genau
das ist die gefährlichste Illusion: Algorithmen sind nicht
neutral. Sie tragen die Weltbilder ihrer Daten, ihrer
Entwickler:innen und ihrer Nutzer:innen weiter. Damit landet
Diskriminierung am Ende dort, wo sie richtig weh tut: in
Verwaltung, Gesundheit, Bildung – also in Systemen, die über
Teilhabe entscheiden.
In dieser Folge sprechen Anna-Maria und Nina mit Dr. Nina Böhm
darüber, wie Bias in KI entsteht, was wir konkret dagegen tun
können und wie die Landeshauptstadt München bei der
KI-Transformation längst weiter ist, als viele denken.
Highlights aus Folge 48:
Get to know Nina - ihre 3 Hashtags: KI, Positivity, Female
Empowerment
Was hat Nina motiviert von der Automobilindustrie in die
Verwaltung zu wechseln? Und ist Verwaltung wirklich so
langweilig, wie wir alle stereotyp denken..
Was interessiert Nina im Kontext KI am meisten und was möchte
sie konkret mitgestalten im KI Zeitalter
“Die gefährlichste Lüge über KI ist, der Algorithmus ist
neutral” - Nina zeigt uns anhand von konkreten Beispielen auf,
wie Bias sich in KI niederschlägt.
Was hilft wirklich gegen Bias? Drei Ebenen: Daten,
Algorithmus, Outcome – plus: warum „Human in the loop“ in der
Verwaltung zentral ist
Heiß diskutiertes Thema: Was denkt Nina über KI in HR?
München ist längst am Machen: MUCGPT, KI-Competence Center,
intelligente Suche, KI-Check beim Wohngeldantrag
Change im System mit 43.000 Mitarbeitenden: Hackathons,
Schulungen, interne Enablement-Angebote
Ninas große Vision über die Zukunft der Verwaltung
Mehr zum Thema:
Dr. Nina Böhm auf LinkedIn
Hack the Bias Website
MUCGPT
Agentic AI Hub – Initiative des BMDS für Pilotprojekte mit
Kommunen
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03.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
Vier-Tage-Woche: Für die einen ein Hoffnungsträger, für die
anderen ein Wohlstandsrisiko. Kaum ein Thema polarisiert aktuell
so stark, wenn es um die Zukunft der Arbeit geht.
Während Studien zeigen, dass viele Menschen sich mehr Zeit, mehr
Flexibilität und weniger Belastung wünschen, fordern Politiker
gleichzeitig mehr Leistung für mehr Wettbewerbsfähigkeit.
Dazwischen stehen Unternehmen, die leise experimentieren – und
Mitarbeitende, die sich fragen: Wie wollen wir eigentlich
arbeiten?
In dieser Host-only Folge tauchen wir tiefer ein in die
Vier-Tage-Woche – jenseits von Buzzwords und Schlagzeilen. Nina
teilt aktuelle Studienergebnisse, ordnet die politische Debatte
ein, bringt konkrete Praxisbeispiele aus Deutschland mit und
reflektiert ganz persönlich ihr eigenes
Vier-Tage-Woche-Experiment.
Es geht nicht nur um vier Tage. Es geht um Fokus, Prioritäten,
Arbeitsdesign – und um die Frage, wie gute Arbeit in Zukunft
aussehen kann.
Highlights aus Folge 47:
Vier-Tage-Woche kurz erklärt: Warum es kein einheitliches
Modell gibt
Studienlage kompakt: Was Pilotprojekte aus Deutschland, UK
und Island wirklich zeigen
Wunsch vs. Realität: Was Mitarbeitende sich heute in Bezug
auf Arbeitszeit wünschen
Politische Kontroverse: Mehr Leistung oder mehr
Zeitsouveränität?
Praxis aus Deutschland: Wie Unternehmen konkret mit
Arbeitszeitmodellen experimentieren
Persönliches Fazit von Nina: Was sich nach einem Monat
Vier-Tage-Woche wirklich verändert hat
Mehr zum Thema:
Teilzeitmodelle kompakt erklärt vom BMAS
Deutscher Vier-Tage-Woche-Pilot 2024 (Universität Münster ×
Intraprenör × 4 Day Week Global)
Island Trials 2015–2019 (Autonomy / ALDA)
UK Pilot 2022 mit 61 Unternehmen (4 Day Week Global)
BAuA Arbeitszeitbefragung 2023 & Langzeittrend
2015–2023
DGB Index Gute Arbeit 2025
Ninas Leseempfehlung: Die 5-Stunden-Revolution - Lasse
Rheingans
Anna-Marias Empfehlung: 6 Design Trends in 2026 -
Gensler
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20.01.2026
54 Minuten
Ein neues Jahr startet oft mit großen Erwartungen: neue Ziele,
neue Routinen, neue Energie. Und trotzdem fühlen viele schon im
Januar eher Druck als Aufbruch. Weil wir glauben, wir müssten
„richtig motiviert“ sein – dabei wäre Entlastung vielleicht der
bessere Startpunkt.
Denn ein gutes Arbeitsjahr beginnt nicht mit Perfektion. Sondern
mit einem Perspektivwechsel: Was gibt uns Energie? Was hält uns
stabil – auch wenn es stressig wird? Und wie schaffen wir es,
nicht nur gut ins Jahr zu starten, sondern auch gut durchs Jahr
zu kommen?
Genau darüber sprechen wir in dieser Folge mit unserem Gast Ella
Marx – Gründerin des Nice Work Club, ausgebildete Positive
Psychology Coachin und Podcast-Host. Und passend dazu starten wir
unser Podcastjahr 2026 mit einer Portion Positiver Psychologie –
aber nicht als Theorieblock, sondern mit konkreten Tools und
Denkweisen für deinen Arbeitsalltag. Für mehr Energie, bessere
Stresspuffer, mehr Flow und einen stärkeren Fokus auf das, was
wirklich zählt.
Highlights aus Folge 46:
Get to know Ella: Drei Hashtags
Jahresstart ohne Druck: Warum der Januar oft mehr stresst als
hilft – und wie wir anders starten können
Positive Psychologie kurz & klar: Was sie ist (und was
sie nicht ist)
Entlastung statt Motivation: Warum ein gutes Jahr oft mit
Runterschalten beginnt
Wie Positive Psychologie wirkt: Was sich im Alltag zuerst
verändert – Denken, Verhalten oder Entscheidungen?
Stress im Arbeitsalltag: Echte Stresspuffer, die wirklich
funktionieren (nicht nur gut klingen)
„Arbeit, aber nicer“: Was Ellas Leitsatz für einen ganz
normalen Arbeitstag bedeutet
Stärken statt Selbstoptimierung: Warum Stärkenfokus
nachhaltiger ist – und wie wir ihn trainieren können
Zum Abschluss: Ellas Learnings über Arbeit und ihr Key
Take-Away aus dieser Folge
Mehr zum Thema:
Ella Marx: Website, Podcast Nice Work Club & LinkedIn
Charakterstärken Test
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16.12.2025
48 Minuten
2025 war ein intensives, schnelles und vollgepacktes Jahr –
beruflich wie privat. Und weil das die letzte Folge vor unserer
Winterpause ist, haben wir einen etwas anderen Jahresrückblick
vorbereitet. Ein sehr persönliches Interview, in dem wir uns
gegenseitig drei Fragen stellen. Dabei blicken wir auf 2025
zurück, schauen nach vorne und stellen uns die ein oder andere
Frage, die wir sonst eher unseren Gäst:innen stellen.
Es geht um Selbstführung, Grenzen, Mut, Stärken, Fails des Jahres
und Erkenntnisse aus den 30ern. Und weil wir eben wir sind,
mischen sich zwischen all die ernsten Themen auch Leichtigkeit
und Humor. Ehrliche Reflexion und ein bisschen Selbstironie
gehören für uns einfach zusammen.
Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Winterpause. Zum
Abschluss heißt es aber noch einmal: DANKE! Für jede:n einzelne:n
Hörer:in unseres New-Work-Podcasts. Im Januar 2026 warten neue
Gäst:innen und spannende Themen auf euch.
Bis dahin sagen wir: Genießt die Feiertage, tankt Energie – und
natürlich: stay tuned & WORK IT OUT!
Fragen von Anna-Maria an Nina:
Wenn du dich mit 3 #Hashtags beschreiben müsstest, welche
wären das?
Fail of the Year: Welchen Vorsatz hast du 2025 NICHT
umgesetzt?
Nenne mir 3 Dinge, die du in deinen 30ern gelernt hast?
Fragen von Nina an Anna-Maria:
Welche Meinung über dich selbst hast du 2025 endlich
losgelassen?
Für welche Stärke feiern dich deine Freundinnen?
Wofür möchtest du dir am Ende von 2026 selbst dankbar sein?
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02.12.2025
59 Minuten
Moral ist überall: Auf unseren Kaffeebechern kleben Fair-Trade-
und Nachhaltigkeitssiegel, Unternehmen schmücken ihre Startseiten
mit Diversity-Statements und Regenbogenlogos, in Stellenanzeigen
wird gegendert, im Büro gibt es Jutebeutel statt Plastiktüten und
in Leitbildern steht „Null Toleranz für Diskriminierung“.
Doch immer häufiger zeigt sich ein Muster: Wir reden über
Gerechtigkeit und die richtige "Haltung" - am Ende geht es jedoch
oft eher um das Image nach Außen, als um die Lösung des Problems.
Genau dieses Phänomen beschreibt Philipp Hübl in seinem Buch
„Moralspektakel“, und es begleitet uns besonders stark zum
Jahresende, wenn Gutes tun als Jahresritual omnipräsent wird.
Um diese Moralspiele im Unternehmenskontext geht es in dieser
Host-only-Folge: Warum Moral heute so leicht zum Statussymbol
wird, weshalb Social Media das perfekte Biotop dafür ist und wie
wir echte Wirkung von symbolischen Gesten unterscheiden können.
Denn wer nur Haltung performt, aber nicht handelt, riskiert im
Zweifel Shitstorms und Cancel Culture – und verpasst vor allem
die Chance, echte Veränderungen anzustoßen.
Highlights aus Folge 44:
Definition Moralspektakel und woran wir es erkennen
Social Media als perfekte Bühne für Moralspektakel
Beispiel 1: Plastiktüte vs. Jutebeutel – Symbol statt Wirkung
Beispiel 2: Gleichstellung in Unternehmen –
Diversity-Rhetorik vs. echte Maßnahmen
Beispiel 3: Sprache – Von Gendern und vermeintlich falschen
Aussagen
Beispiel 4: Shitstorms und Cancel Culture – wenn kleine
Fehltritte wie schwere Vergehen behandelt werden.
Lösungen gegen das Moralspektakel
Mehr zum Thema:
Buch Moralspektakel - Philipp Hübl
Podcastempfehlung: Philipp Hübl in Sternstunde Philosophie
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Über diesen Podcast
New Work ist heute mehr als nur ein Trendkonzept. Insbesondere die
Pandemie hat uns gezeigt, dass wir unsere bisherigen Arbeitsweisen
überdenken müssen und neue Lösungen brauchen. Bei WORK IT OUT! geht
es deswegen genau darum: Um alle spannenden Facetten von New Work
und wie wir die Zukunft der Arbeit gestalten können. Dafür holen
sich Anna-Maria Sperber und Nina Kohl interessante
Gesprächspartner:innen aus Wirtschaft und Forschung ans Mikrofon.
Die Zuhörer:innen erwarten spannende Insights, Best Practices und
Erfolgsgeschichten. Jede Folge bietet Impulse und neue Denkanstöße.
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