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  3. WORK IT OUT! Der Podcast über New Work Podcast

Episoden

1 Stunde 6 Minuten
Wie oft schreibst du eine E-Mail, die eigentlich schon fertig ist, noch ein drittes Mal um? Genau an diesem Beispiel, das uns unsere heutige Gästin aus dem Vorgespräch mitgebracht hat, wird schnell klar: Ein Großteil unserer Energie fließt gerade dort, wo sie am wenigsten bringt.Zu Gast ist Lena Wittneben, systemische Coachin, Moderatorin, Autorin, Speakerin und Kolumnistin aus Hamburg. Kennengelernt haben Nina und Lena sich Anfang des Jahres auf einem Netzwerk-Event, und aus diesem Gespräch entstand schnell der Wunsch, gemeinsam vor dem Mikro weiterzureden. Am 27. August erschien Lenas neues Buch „Ganz gelassen unperfekt – Erfolg und Zuversicht jenseits von digitalem Dauerrausch und Selbstoptimierung" im Campus Verlag, und genau darum geht es in dieser Folge.Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Selbstführung etwas grundlegend anderes ist als Selbstoptimierung, weil Selbstoptimierung immer in den Mangel schaut, während Selbstführung fragt, wofür man seine Energie eigentlich einsetzen will. Am Beispiel des Oura Rings, den alle drei tragen, wird das sehr konkret: Dasselbe Tool kann Selbstfürsorge sein oder in Selbstoptimierungswahn kippen, je nachdem, wie man damit umgeht. Wir sprechen außerdem darüber, weshalb Produktivität im KI-Zeitalter neu gedacht werden muss, was digitalen Dauerrausch von einer bloßen Ablenkung unterscheidet und warum ausgerechnet das Kapitel zu Lenas eigenem Signature-Thema ihr beim Schreiben am schwersten fiel. Und wir klären, warum Sichtbarkeit nicht bedeuten muss, ständig verfügbar zu sein, und wo der Unterschied zwischen echter Zuversicht und toxischer Positivität liegt.Außerdem erzählt Lena, wie aus einem Serendipity-Moment auf einer Bühne beim Emotion Women's Day ihr Buchdeal beim Campus Verlag entstand, warum sie sich selbst mit den Hashtags zuversichtlich, flexibel und unperfekt beschreibt, und warum sie mit rund 3.000 bis 4.000 Followern bewusst in der Mikro-Reichweite unterwegs ist.

Highlights aus Folge 60:

Get to know Lena in 3 Hashtags: #zuversichtlich, #flexibel, #unperfekt

Selbstführung statt Selbstoptimierung: Warum Selbstoptimierung immer in den Mangel schaut – und was Selbstführung stattdessen fragt

Der Oura Ring als Testfall: Werkzeug für Selbstfürsorge oder Einstieg in den Optimierungswahn?

Digitaler Dauerrausch: Woran wir merken, dass wir mittendrin stecken – und warum KI das Problem verschärft statt löst

Die Bowl-Technik: Eigenverantwortung, Monofokus und Pausen als Kontrastprogramm statt als weiteres Optimierungsziel

Sichtbar, aber nicht dauerhaft verfügbar: Zwischen Bikini und Ritterrüstung – wie Lena die 253 Grautöne der Sichtbarkeit beschreibt

Ist Reichweite die neue Währung? Warum Lena mit Mikro-Reichweite lieber auf Resonanz setzt als auf Followerzahlen

Zuversicht statt toxischer Positivität: Warum Lena bei Sätzen wie „Jeder ist seines Glückes Schmied" einen Würgereiz bekommt

Über Lena: ⁠https://www.lena-wittneben.de⁠

Lena auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/lena-wittneben-b80b3217/⁠

⁠Buch⁠ „Ganz gelassen unperfekt" (Campus Verlag, https://campus.de/beruf-karriere/ganz-gelassen-unperfekt/CAM52228?srsltid=AfmBOorAIlRj0E8i881vOvLYbJy56fnQO_Mw0DnGioc1N8W9OTBvyfNO)

Mehr zum Thema:

Über Lena: ⁠https://www.lena-wittneben.de⁠

Lena auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/lena-wittneben-b80b3217/⁠

⁠Buch⁠ „Ganz gelassen unperfekt" (Campus Verlag, https://campus.de/beruf-karriere/ganz-gelassen-unperfekt/CAM52228?srsltid=AfmBOorAIlRj0E8i881vOvLYbJy56fnQO_Mw0DnGioc1N8W9OTBvyfNO)

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Diese Folge wird unterstützt von Shure – Von kleinen Besprechungsräumen bis hin zu globalen Unternehmensstandorten unterstützt Shure Organisationen dabei, hybride Meetings einfacher, produktiver und inklusiver zu gestalten.

Erfahrt mehr über moderne Collaboration-Lösungen unter https://www.shure.com/solutions
56 Minuten
„Kannst du mich hören?" – „Ich glaube, du bist gerade eingefroren." Diese Sätze kennst du garantiert aus deinem Arbeitsalltag. Und das, obwohl virtuelle und hybride Meetings längst Normalität sind und wir inzwischen sogar über KI in Meetings sprechen.

Und trotzdem zeigt die Realität: Wirklich gute Meetings sind noch immer die Ausnahme. Es fehlt an der richtigen Technik – von Kamera über Ton bis zu Bildtechnologien –, an durchdachter Raumausstattung und an einer guten Kalender- und Meetingkultur. Denn an diesem ganzheitlichen Denken scheitern wir aktuell.

Genau da setzt Tobi Oberley an. Seit über 18 Jahren ist er in der Collaboration- und Videokonferenzbranche unterwegs und hat dabei jede Seite kennengelernt: von der Technik bis zum Vertrieb, vom Mittelstand bis zum Großkonzern. Seit April verantwortet er das UC-Geschäft von Shure in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Und er sagt etwas, das erst mal überrascht: Für gute hybride Zusammenarbeit ist der Ton wichtiger als das Bild – und die beste Meetingtechnik ist die, die sogar unsichtbar für dich ist.

Highlights aus Folge 59:

Get to know Tobi in 3 Hashtags: #lösungsorientiert, #menschenbezogen, #geradeaus

Wo stehen wir 2026 wirklich mit hybrider Zusammenarbeit – was hat sich seit Corona verändert, und was sind die Dauerbrenner-Probleme?

Warum wir uns viel zu sehr am „Wo" abarbeiten und viel zu wenig am „Wie" der Zusammenarbeit

Was ein Meeting wirklich gut macht und welche Meetings wir uns getrost sparen (oder asynchron lösen) können

Tipps zur Kalenderkultur: offene Kalender, Fokuszeit und die niedrige Hemmschwelle, mal eben ein Meeting einzustellen

Die Königsdisziplin hybrides Meeting: Wie Menschen im Raum und remote wirklich gleichberechtigt teilnehmen

Warum gute Technik unsichtbar sein muss und was ein moderner Meetingraum ganzheitlich können sollte (Technik, Möbel, Licht, Akustik)

Warum der Ton wichtiger ist als das Bild

Wie KI Einzug in unsere Meetings hält: vom Note-Taker bis zur Kamera, die den Raum versteht

Mehr zum Thema:

Tobi auf LinkedIn

Shure UC / Meeting-Lösungen und Blogartikel: Webseite

Studienempfehlung: Illuminas-Umfrage in Kooperation mit Shure zu Meeting-Technologie
1 Stunde 3 Minuten
"Wir müssen lebenslang lernen." Diesen Satz hören wir alle seit Jahren. Nur: Wann eigentlich? Zwischen Meetings, To-do-Listen und vollen Kalendern bleibt Lernen oft genau das, was wir auf später verschieben – während wir gleichzeitig spüren, dass es heute wichtiger ist als je zuvor. Genau darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. Cornelia Hattula, Learning & Development Strategin und Host des Podcasts "Was lernst Du?".

Gemeinsam sprechen wir darüber, warum lebenslanges Lernen für viele inzwischen eher nach Druck als nach Neugier klingt, warum riesige Lernangebote ohne Kuration wie ein Marmeladenregal wirken, vor dem man nur ratlos steht, weshalb "Ich habe keine Zeit" meistens ein Lernsaboteur ist, der sich mit den richtigen Fragen entlarven lässt, und wie sich Learning & Development vom Trainingskatalog zum echten strategischen Business-Partner entwickeln muss.

Außerdem verrät Conny, warum sie sich selbst als "Zeitoptimistin" bezeichnet, wieso der Vergleich von KI mit dem Taschenrechner zu kurz greift, und was ein gutes Restaurant über die Zukunft von Trainings verraten kann.

Highlights aus Folge 58:

Warum Lernen für Conny lange ein rotes Tuch war – und woher ihr Lernenthusiasmus heute kommt

Lebenslanges Lernen ist kein neues Phänomen – neu ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der Themen auf uns einprasseln

Der "Marmeladenregal-Effekt": Warum riesige Lernangebote ohne Kuration eher lähmen als helfen

KI als Lernbegleiter: Wo sie wirklich hilft – und warum der Vergleich mit dem Taschenrechner zu kurz greift

Lernsaboteure entlarven: Warum "Ich habe keine Zeit" selten das eigentliche Problem ist

Zeitoptimistin vs. Zeitpessimistin: Wie viel Verantwortung liegt beim Einzelnen, wie viel beim Unternehmen?

Vom Trainingsanbieter zum strategischen Partner: Wie sich die Rolle von Learning & Development verändern muss

Das L&D-Ikigai: Was können wir gut, wofür brennen wir, was braucht die Organisation?

Die Gastgeber-Analogie: Was ein gutes Restaurant Trainings über Willkommenskultur beibringen kann

Tiny Experiments statt großer Lernvorhaben: Wie ein erstes kleines Lernexperiment aussehen kann

Ein Appell an alle, die sich selbst zu Lernsaboteur:innen machen: Wie man Lernen ins "Nebenbei" integriert

Mehr zum Thema:

Über Conny: www.corneliahattula.com

Connys Podcast "Was lernst Du?": www.corneliahattula.com/podcast

Conny auf LinkedIn: linkedin.com/in/corneliahattula

Connys Newsletter "Learning Outside the Box": https://www.corneliahattula.com/newsletter

Buchtipp aus der Folge: "Tiny Experiments" von Anne-Laure Le Cunff
50 Minuten
Warum halten wir das, was wir über Arbeit denken, eigentlich für normal? Und wer hat überhaupt entschieden, was „normal“ ist? Genau dieser Frage geht Zeitgeistforscherin und Autorin Kirstine Fratz in ihrem neuen Buch Denkgefängnisse nach. Passend dazu ist sie zurück bei WORK IT OUT! und stellt eine These in den Raum, die uns lange beschäftigt hat:

Vielleicht scheitern wir gar nicht an unserem Leben, sondern an Erwartungen, die wir nie selbst gewählt haben.

Gemeinsam sprechen wir darüber, warum der Arbeitsplatz vielleicht der letzte Ort direkter Machterfahrung ist, weshalb aktuelle Debatten über Return to Office oder Krankschreibungen mehr über Kontrolle als über Arbeit verraten und warum KI uns zwingt, unser Verständnis von Leistung, Produktivität und Zusammenarbeit neu zu denken.

Außerdem erzählt Kirstine, wie aus einem Arbeitstitel der Name ihres Buches wurde – und warum ihre größte Stärke darin besteht, Menschen aus Denkgefängnissen herauszuholen.

Highlights aus Folge 57:

Was Denkgefängnisse sind – und warum wir sie oft gar nicht bemerken

Wie der Titel von Kirstines neuem Buch entstanden ist

Warum Liebe, Ehe, Moral, Macht und Arbeit keine Naturgesetze, sondern kulturelle Konstrukte sind

Weshalb der Arbeitsplatz heute vielleicht der letzte Ort direkter Machterfahrung ist

Return to Office, Krankschreibung & Kontrolle: Was aktuelle Debatten über unser Arbeitsverständnis verraten

Fake Work, Präsentismus und performative Arbeit: Warum Beschäftigung oft wichtiger erscheint als Wirkung

Verhaltenskritik vs. Verhältniskritik: Warum „Die Menschen wollen nicht mehr arbeiten“ häufig die falsche Diagnose ist

KI, FOBO (Fear of Becoming Obsolete) und warum uns für die Zukunft kulturelle Referenzobjekte fehlen

Warum wir den Geist von New Work nicht einfach wieder „zurück in die Flasche“ bekommen

Kirstines wichtigster Rat für alle, die sich ständig an fremden statt an ihren eigenen Erwartungen orientieren

Mehr zum Thema:

Über Kirstine Arbeit: https://zeitgeistforschung.com

Buch Denkgefängnisse (Goldegg Verlag): https://www.goldegg-verlag.com/titel/denkgefaengnisse/

Kirstine auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kirstine-fratz-419175131/

Zum Nachhören Folge #32 „Zeitgeist at Work“https://open.spotify.com/episode/3BvZFx5yolwfeBNy9Ub1X8
59 Minuten
Freust du dich am Montagmorgen auf das, was kommt? Nicht: Ist es okay. Sondern: Blickst du wirklich mit Freude und Motivation auf die neue Woche?

Das ist die Kernfrage dieser Folge. Und sie klingt einfacher, als sie ist. Dabei haben die meisten von uns nie gelernt, Arbeit mit Glück zu verbinden. Jobglück gilt als Utopie, als Luxus, als Wohlfühlromantik und Arbeit ist doch einfach eine Pflicht. Unser heutiger Gast sagt: Falsch gedacht. Denn wer Arbeit nur als äußeren Zwang denkt, wird im Job nie wirklich glücklich werden. Jobglück beginnt bei der eigenen Haltung und es liegt mehr bei dir selbst als an äußeren Faktoren wie einem schicken Büro oder deiner Führungskraft.

Unser heutiger Podcast-Gast und Experte für Jobglück, Dr. Achim Pothmann, sagt es sogar noch direkter: „Wer im Job unzufrieden ist, ist selbst schuld." Achim ist Wirtschaftswissenschaftler, Hochschuldozent und Autor von vier Büchern zu New Work und Jobglück. Heute zeigt er Unternehmen in der Praxis, dass glückliche Mitarbeitende und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind. Seine Botschaft ist klar: Jobglück ist der härteste Wettbewerbsvorteil überhaupt – mit messbarem ROI.

Highlights aus Folge 56:

Get to know Achim in 3 Hashtags: #Menschenorientiert, #Differenziert, #JobglückLebensglück

Was ist Jobglück eigentlich – und was vielleicht auch nicht?

Wie du „Schmied deines eigenen Jobglücks" werden kannst

Wie viel Jobglück liegt beim Unternehmen und bei Führungskräften?

Ein realer Business Case für Jobglück: Wie ein Mittelständler mit 80 Mitarbeitern Kündigungen auf null und Krankenstände halbiert hat

Jobglück als neues New-Work-Instrument nur für Desk-Worker? Achim über Handwerk, Handel und Schichtarbeit – und warum diese Annahme grober Unfug ist

Der neuroplastische Transformationsprozess: Wie Unternehmen das Denken ihrer Menschen dauerhaft in Richtung Jobglück verändern können

Mehr zum Thema:

Achim auf LinkedIn

Website: www.drpothmann.de

Achims Bücher, u.a. "Die Zukunft der Unternehmen - Warum wir Arbeit neu denken müssen"

Studienempfehlung: Gallup Engagement Index 2025 (veröffentlicht März 2026)
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Über diesen Podcast

New Work ist für viele gescheitert. Und vielleicht fühlt es sich auch so an: Zwischen Meeting-Marathon, KI-Hype und alten Strukturen. Aber was, wenn nicht die Idee gescheitert ist – sondern unsere Umsetzung? Genau deshalb gibt es WORK IT OUT! Anna-Maria Sperber & Nina Kohl-Haefke sprechen ehrlich, nahbar und fundiert darüber, wie sich Arbeit wirklich verändert. Mit Expert:innen, Studien und eigenen Learnings liefern sie Impulse und stellen die Fragen, die wir endlich beantworten müssen, um Arbeit besser zu gestalten.
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„WORK IT OUT! Der Podcast über New Work“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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