WORK IT OUT! Der Podcast über New Work

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Episoden

#48 Smart City München - Mit Dr. Nina Böhm den KI Bias in der Verwaltung hacken
17.02.2026
1 Stunde 8 Minuten
KI in der öffentlichen Verwaltung? „Das funktioniert nicht – und ehrlich gesagt ist Verwaltung doch auch total langweilig.“ Nicht, wenn man Dr. Nina Böhm zuhört. Sie ist Digitalisierungsstrategin bei der Landeshauptstadt München, KI-Realistin mit Haltung und jemand, der Verwaltung nicht verwaltet, sondern neu denkt. Denn Nina hat einen Traum: Eine Verwaltung, die für Bürger:innen praktisch unsichtbar wird. Du wirst geboren, hast einen digitalen Account und ab da läuft vieles „zero touch“! Dokumente sind schon da, Leistungen kommen proaktiv, du wirst proaktiv an Fristen erinnert... Ein Staat, der dich durch Lebenslagen begleitet, nicht durch einen Papierjungle. Und genau hier wird’s spannend: Wenn KI so tief in der Verwaltung verwurzelt wird, dann müssen wir das Thema Bias mitdenken. KI wird oft erzählt wie ein neutraler Fortschrittsmotor. Aber genau das ist die gefährlichste Illusion: Algorithmen sind nicht neutral. Sie tragen die Weltbilder ihrer Daten, ihrer Entwickler:innen und ihrer Nutzer:innen weiter. Damit landet Diskriminierung am Ende dort, wo sie richtig weh tut: in Verwaltung, Gesundheit, Bildung – also in Systemen, die über Teilhabe entscheiden. In dieser Folge sprechen Anna-Maria und Nina mit Dr. Nina Böhm darüber, wie Bias in KI entsteht, was wir konkret dagegen tun können und wie die Landeshauptstadt München bei der KI-Transformation längst weiter ist, als viele denken. Highlights aus Folge 48: Get to know Nina - ihre 3 Hashtags: KI, Positivity, Female Empowerment Was hat Nina motiviert von der Automobilindustrie in die Verwaltung zu wechseln? Und ist Verwaltung wirklich so langweilig, wie wir alle stereotyp denken.. Was interessiert Nina im Kontext KI am meisten und was möchte sie konkret mitgestalten im KI Zeitalter “Die gefährlichste Lüge über KI ist, der Algorithmus ist neutral” - Nina zeigt uns anhand von konkreten Beispielen auf, wie Bias sich in KI niederschlägt. Was hilft wirklich gegen Bias? Drei Ebenen: Daten, Algorithmus, Outcome – plus: warum „Human in the loop“ in der Verwaltung zentral ist Heiß diskutiertes Thema: Was denkt Nina über KI in HR? München ist längst am Machen: MUCGPT, KI-Competence Center, intelligente Suche, KI-Check beim Wohngeldantrag Change im System mit 43.000 Mitarbeitenden: Hackathons, Schulungen, interne Enablement-Angebote Ninas große Vision über die Zukunft der Verwaltung Mehr zum Thema: Dr. Nina Böhm auf LinkedIn Hack the Bias Website MUCGPT Agentic AI Hub – Initiative des BMDS für Pilotprojekte mit Kommunen Werbung | Partner dieser Folge: Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Download kostenloser Leitfaden KI-Expertentipps für HR: www.personio.de/workitout-ki
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#47 4 Tage, volle Wirkung? Mit Nina Arbeitszeitmodelle verstehen und neu denken
03.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
Vier-Tage-Woche: Für die einen ein Hoffnungsträger, für die anderen ein Wohlstandsrisiko. Kaum ein Thema polarisiert aktuell so stark, wenn es um die Zukunft der Arbeit geht. Während Studien zeigen, dass viele Menschen sich mehr Zeit, mehr Flexibilität und weniger Belastung wünschen, fordern Politiker gleichzeitig mehr Leistung für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Dazwischen stehen Unternehmen, die leise experimentieren – und Mitarbeitende, die sich fragen: Wie wollen wir eigentlich arbeiten? In dieser Host-only Folge tauchen wir tiefer ein in die Vier-Tage-Woche – jenseits von Buzzwords und Schlagzeilen. Nina teilt aktuelle Studienergebnisse, ordnet die politische Debatte ein, bringt konkrete Praxisbeispiele aus Deutschland mit und reflektiert ganz persönlich ihr eigenes Vier-Tage-Woche-Experiment. Es geht nicht nur um vier Tage. Es geht um Fokus, Prioritäten, Arbeitsdesign – und um die Frage, wie gute Arbeit in Zukunft aussehen kann. Highlights aus Folge 47: Vier-Tage-Woche kurz erklärt: Warum es kein einheitliches Modell gibt Studienlage kompakt: Was Pilotprojekte aus Deutschland, UK und Island wirklich zeigen Wunsch vs. Realität: Was Mitarbeitende sich heute in Bezug auf Arbeitszeit wünschen Politische Kontroverse: Mehr Leistung oder mehr Zeitsouveränität? Praxis aus Deutschland: Wie Unternehmen konkret mit Arbeitszeitmodellen experimentieren Persönliches Fazit von Nina: Was sich nach einem Monat Vier-Tage-Woche wirklich verändert hat Mehr zum Thema: Teilzeitmodelle kompakt erklärt vom BMAS Deutscher Vier-Tage-Woche-Pilot 2024 (Universität Münster × Intraprenör × 4 Day Week Global) Island Trials 2015–2019 (Autonomy / ALDA) UK Pilot 2022 mit 61 Unternehmen (4 Day Week Global) BAuA Arbeitszeitbefragung 2023 & Langzeittrend 2015–2023 DGB Index Gute Arbeit 2025 Ninas Leseempfehlung: Die 5-Stunden-Revolution - Lasse Rheingans Anna-Marias Empfehlung: 6 Design Trends in 2026 - Gensler  Werbung | Partner dieser Folge: Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Download kostenloser Leitfaden New Work: ⁠www.personio.de/workitout-new-work
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#46 So wird 2026 richtig nice: Mit Ella Marx positiv ins neue Jahr starten
20.01.2026
54 Minuten
Ein neues Jahr startet oft mit großen Erwartungen: neue Ziele, neue Routinen, neue Energie. Und trotzdem fühlen viele schon im Januar eher Druck als Aufbruch. Weil wir glauben, wir müssten „richtig motiviert“ sein – dabei wäre Entlastung vielleicht der bessere Startpunkt. Denn ein gutes Arbeitsjahr beginnt nicht mit Perfektion. Sondern mit einem Perspektivwechsel: Was gibt uns Energie? Was hält uns stabil – auch wenn es stressig wird? Und wie schaffen wir es, nicht nur gut ins Jahr zu starten, sondern auch gut durchs Jahr zu kommen? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge mit unserem Gast Ella Marx – Gründerin des Nice Work Club, ausgebildete Positive Psychology Coachin und Podcast-Host. Und passend dazu starten wir unser Podcastjahr 2026 mit einer Portion Positiver Psychologie – aber nicht als Theorieblock, sondern mit konkreten Tools und Denkweisen für deinen Arbeitsalltag. Für mehr Energie, bessere Stresspuffer, mehr Flow und einen stärkeren Fokus auf das, was wirklich zählt. Highlights aus Folge 46: Get to know Ella: Drei Hashtags Jahresstart ohne Druck: Warum der Januar oft mehr stresst als hilft – und wie wir anders starten können Positive Psychologie kurz & klar: Was sie ist (und was sie nicht ist) Entlastung statt Motivation: Warum ein gutes Jahr oft mit Runterschalten beginnt Wie Positive Psychologie wirkt: Was sich im Alltag zuerst verändert – Denken, Verhalten oder Entscheidungen? Stress im Arbeitsalltag: Echte Stresspuffer, die wirklich funktionieren (nicht nur gut klingen) „Arbeit, aber nicer“: Was Ellas Leitsatz für einen ganz normalen Arbeitstag bedeutet Stärken statt Selbstoptimierung: Warum Stärkenfokus nachhaltiger ist – und wie wir ihn trainieren können Zum Abschluss: Ellas Learnings über Arbeit und ihr Key Take-Away aus dieser Folge Mehr zum Thema: Ella Marx: Website, Podcast Nice Work Club & LinkedIn Charakterstärken Test Werbung | Partner dieser Folge: Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Download kostenloser Leitfaden New Work: www.personio.de/workitout-new-work
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#45 Fails 2025 & Future us 2026 - 3 Fragen zum Jahresende
16.12.2025
48 Minuten
2025 war ein intensives, schnelles und vollgepacktes Jahr – beruflich wie privat. Und weil das die letzte Folge vor unserer Winterpause ist, haben wir einen etwas anderen Jahresrückblick vorbereitet. Ein sehr persönliches Interview, in dem wir uns gegenseitig drei Fragen stellen. Dabei blicken wir auf 2025 zurück, schauen nach vorne und stellen uns die ein oder andere Frage, die wir sonst eher unseren Gäst:innen stellen. Es geht um Selbstführung, Grenzen, Mut, Stärken, Fails des Jahres und Erkenntnisse aus den 30ern. Und weil wir eben wir sind, mischen sich zwischen all die ernsten Themen auch Leichtigkeit und Humor. Ehrliche Reflexion und ein bisschen Selbstironie gehören für uns einfach zusammen. Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Winterpause. Zum Abschluss heißt es aber noch einmal: DANKE! Für jede:n einzelne:n Hörer:in unseres New-Work-Podcasts. Im Januar 2026 warten neue Gäst:innen und spannende Themen auf euch. Bis dahin sagen wir: Genießt die Feiertage, tankt Energie – und natürlich: stay tuned & WORK IT OUT! Fragen von Anna-Maria an Nina: Wenn du dich mit 3 #Hashtags beschreiben müsstest, welche wären das? Fail of the Year: Welchen Vorsatz hast du 2025 NICHT umgesetzt? Nenne mir 3 Dinge, die du in deinen 30ern gelernt hast? Fragen von Nina an Anna-Maria: Welche Meinung über dich selbst hast du 2025 endlich losgelassen? Für welche Stärke feiern dich deine Freundinnen? Wofür möchtest du dir am Ende von 2026 selbst dankbar sein?
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#44 Corporate Moralspektakel - Wenn die richtige Haltung nur Fassade ist
02.12.2025
59 Minuten
Moral ist überall: Auf unseren Kaffeebechern kleben Fair-Trade- und Nachhaltigkeitssiegel, Unternehmen schmücken ihre Startseiten mit Diversity-Statements und Regenbogenlogos, in Stellenanzeigen wird gegendert, im Büro gibt es Jutebeutel statt Plastiktüten und in Leitbildern steht „Null Toleranz für Diskriminierung“. Doch immer häufiger zeigt sich ein Muster: Wir reden über Gerechtigkeit und die richtige "Haltung" - am Ende geht es jedoch oft eher um das Image nach Außen, als um die Lösung des Problems. Genau dieses Phänomen beschreibt Philipp Hübl in seinem Buch „Moralspektakel“, und es begleitet uns besonders stark zum Jahresende, wenn Gutes tun als Jahresritual omnipräsent wird. Um diese Moralspiele im Unternehmenskontext geht es in dieser Host-only-Folge: Warum Moral heute so leicht zum Statussymbol wird, weshalb Social Media das perfekte Biotop dafür ist und wie wir echte Wirkung von symbolischen Gesten unterscheiden können. Denn wer nur Haltung performt, aber nicht handelt, riskiert im Zweifel Shitstorms und Cancel Culture – und verpasst vor allem die Chance, echte Veränderungen anzustoßen. Highlights aus Folge 44: Definition Moralspektakel und woran wir es erkennen Social Media als perfekte Bühne für Moralspektakel Beispiel 1: Plastiktüte vs. Jutebeutel – Symbol statt Wirkung Beispiel 2: Gleichstellung in Unternehmen – Diversity-Rhetorik vs. echte Maßnahmen Beispiel 3: Sprache – Von Gendern und vermeintlich falschen Aussagen Beispiel 4: Shitstorms und Cancel Culture – wenn kleine Fehltritte wie schwere Vergehen behandelt werden. Lösungen gegen das Moralspektakel Mehr zum Thema: Buch Moralspektakel - Philipp Hübl Podcastempfehlung: Philipp Hübl in Sternstunde Philosophie
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Über diesen Podcast

New Work ist heute mehr als nur ein Trendkonzept. Insbesondere die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir unsere bisherigen Arbeitsweisen überdenken müssen und neue Lösungen brauchen. Bei WORK IT OUT! geht es deswegen genau darum: Um alle spannenden Facetten von New Work und wie wir die Zukunft der Arbeit gestalten können. Dafür holen sich Anna-Maria Sperber und Nina Kohl interessante Gesprächspartner:innen aus Wirtschaft und Forschung ans Mikrofon. Die Zuhörer:innen erwarten spannende Insights, Best Practices und Erfolgsgeschichten. Jede Folge bietet Impulse und neue Denkanstöße.

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