Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

WORK IT OUT! Der Podcast über New Work Archiv

64 Episoden
1 Stunde 1 Minute
Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland hält Schule für Zeitverschwendung. Gleichzeitig fällt jede Woche rund eine Million Unterrichtsstunden aus und wie gut junge Menschen auf das Leben vorbereitet werden, hängt noch immer stark vom Elternhaus ab. Während Unternehmen über Fachkräftemangel und fehlende Kompetenzen klagen, stellt sich eine ganz andere Frage: Warum bringen wir das Wissen aus unserer Arbeitswelt nicht einfach direkt in die Schulen?

Genau das macht LifeTeachUs. Die gemeinnützige Bildungsorganisation vermittelt Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft als sogenannte LifeTeacher an Schulen, um jungen Menschen das beizubringen, was nicht im Lehrplan steht. Von Finanzwissen und Berufsorientierung bis hin zu persönlichen Lebenskompetenzen. Mittlerweile engagieren sich über 25.000 Ehrenamtliche und knapp 1.500 Schulen sind dabei.

In dieser Folge sprechen wir mit Gründer und Geschäftsführer Ludwig Thiede darüber, wie aus seiner eigenen Erfahrung mit Unterrichtsausfall ein bundesweites Bildungsprojekt wurde. Wir schauen auf die aktuellen Herausforderungen unseres Bildungssystems, die Chancen von Corporate Volunteering und die Frage, wie man ein gemeinnütziges Unternehmen ohne klassisches Geschäftsmodell erfolgreich skaliert.

Highlights aus Folge 63:

Get to know Ludwig in 3 Hashtags: #Jung, #Wild, #Kreativ

Von der Idee zum Social Startup: Wie aus Ludwigs eigener Schulzeit LifeTeachUs mit über 25.000 Ehrenamtlichen wurde

PISA und Bildungsgerechtigkeit: Warum Schule oft am echten Leben vorbeigeht und was sich ändern muss

LifeTeachUs in der Praxis: Wie das Matching funktioniert, wer LifeTeacher werden kann und wie Qualität sichergestellt wird

Vom Unterrichtsausfall zum festen Bestandteil des Schulalltags: Die Zusammenarbeit mit dem NRW-Schulministerium und die Grenzen des Modells

Skalieren ohne Umsatz: Wie Technologie, kreatives Marketing und ein kleines Team gesellschaftliche Wirkung ermöglichen

Corporate Volunteering als Win-win: Warum Unternehmen ihre Mitarbeitenden in Schulen schicken sollten und was beide Seiten davon haben

Mehr zum Thema:

LifeTeachUs: Website und Informationen zur Initiative

Ludwig Thiede auf LinkedIn

LifeTeacher werden: App herunterladen und ehrenamtlich engagieren

Werbung | Partner dieser Folge:

Diese Folge wird unterstützt von Shure – Von kleinen Besprechungsräumen bis hin zu globalen Unternehmensstandorten unterstützt Shure Organisationen dabei, hybride Meetings einfacher, produktiver und inklusiver zu gestalten.Erfahrt mehr über moderne Collaboration-Lösungen unter ⁠⁠https://www.shure.com/solutions
1 Stunde 10 Minuten
Deutschland diskutiert gerade eine Elterngeldreform, die Familien unter dem Strich weniger auszahlt als heute – während Geburtenraten sinken, der Gender Pay Gap ab 30 auf fast 30 Prozent anwächst und über die Hälfte der Väter weiterhin keine einzige Stunde Elternzeit nimmt. Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt hierzulande ein Versprechen, das die Realität täglich bricht.

In dieser Folge schauen wir auf beides: auf die konkreten Zahlen und Mechanismen hinter der geplanten Elterngeldreform – und auf die größere Frage, warum Vereinbarkeit in Deutschland so schwer zu leben ist. Was Arbeitgeber wirklich erwarten, wenn jemand Eltern wird, warum Väter kaum mehr Elternzeit nehmen als zwei Monate und was sich strukturell ändern müsste, damit Gleichberechtigung nicht nur auf dem Papier steht.

Marielle und Mike sind die Beziehungsinvestoren: Podcast-Hosts, Berater, Speaker und selbst Eltern, die ihr eigenes Leben als gleichberechtigte Elternschaft organisiert haben. Seit 2016 helfen sie Paaren dabei, Elternzeit und Elterngeld selbstbestimmt zu gestalten – jenseits von Rollenklischees und Behörden-Verwirrung.

Highlights aus Folge 62:

Get to know Marielle & Mike in 3 Hashtags: #Teamwork, #Spielfreude, #Engagiert

Wie alles begann: Warum ein nervenzermürbender Elterngeldantrag und sechs Monate Chaos Marielle und Mike zu Elterngeld-Expertinnen gemacht haben

Was Arbeitgeber wirklich denken: Die typische Reaktion, wenn Eltern ihre Pläne ankündigen.

Der Referentenentwurf 2026 im Faktencheck: Von 14 auf 12 Monate, drei feste Partnermonate, Streichung des Partnerschaftsbonus

Väter und Elterngeld: Über 50 Prozent der Väter nehmen gar keine Elternzeit – 75 Prozent derer, die sie nehmen, beschränken sich auf zwei Monate. Warum drei Pflichtmonate das allein nicht lösen werden.

Was wirklich funktioniert: Island und Schweden zeigen es – mit Ersatzraten von 80 bis 100 Prozent

Wenn Marielle und Mike sich ein Wunschmodell für Deutschland designen könnten: Wie würde das aussehen?

Solidargemeinschaft oder Eigenverantwortung: Mikes Argument auf den Punkt – wer Rente und Krankenversicherung selbstverständlich findet, kann bei der Familienförderung nicht plötzlich auf individuelle Entscheidungsfreiheit pochen

Kinderlos vs. Eltern: Kein Gegeneinander

Mehr zum Thema:

Website: Die Beziehungsinvestor*innen

Mike und Marielle auf LinkedIn

Der Podcast von Mike und Marielle

Werbung | Partner dieser Folge:

Diese Folge wird unterstützt von Shure – Von kleinen Besprechungsräumen bis hin zu globalen Unternehmensstandorten unterstützt Shure Organisationen dabei, hybride Meetings einfacher, produktiver und inklusiver zu gestalten.Erfahrt mehr über moderne Collaboration-Lösungen unter ⁠https://www.shure.com/solutions
57 Minuten
Woran denkst du, wenn du an KI denkst? Und warum hattest du gerade das Bild von einem Mann vor Augen? Genau das ist das Problem, über das wir in dieser Folge sprechen: Sichtbarkeit von Frauen in Tech und speziell in KI.

Nur rund 12 % der KI-Rollen sind weiblich besetzt. Und selbst die Frauen, die da sind, werden deutlich seltener gesehen, gehört und zitiert als ihre männlichen Kollegen. Denn wer die KI baut, entscheidet, für wen sie funktioniert – und das sind aktuell vor allem wenige, gleiche Männer. Stichwort: Broligarchie.

Sirid Böhm setzt sich durch Projekte, Studien, Formate und Veranstaltungen aktiv dagegen an. Als Senior Program Managerin für Fair AI bei der ePIE Foundation kämpft sie für einen gerechteren Zugang zu KI und die Sichtbarkeit von Frauen in einer Technologie, die unsere gesamte Gesellschaft prägt. Im Gespräch mit Anna-Maria und Nina zeigt sie, warum das kein Frauenthema ist, sondern eine Systemfrage – und warum kleine Alltagshandlungen, der sogenannte Mikrofeminismus, tatsächlich Systeme verändern können.

Highlights aus Folge 61:

Get to know Sirid in 3 Hashtags: #Feministin, #Mama, #Facettenreich

Ein Einblick in Sirids Arbeit beim IPAI (Innovationspark Künstliche Intelligenz) und was sie mit dieser Stelle bewegen möchte

Sirid setzt sich nicht nur für Gleichberechtigung ein, sondern ist selbst mit ihrem Mann ein Vorbild für Vereinbarkeit. Was ist das Anstrengendste bei der Umsetzung des 50:50 Modells?

Warum kennen wir eigentlich die Frauen in den großen KI-Firmen nicht? Die Ursachen struktureller Unsichtbarkeit von Frauen

Eigenverantwortung vs. Struktur: Was Frauen selbst tun können und wo die strukturellen Grenzen liegen

Mikrofeminismus: Wie kleine Alltagshandlungen größere Systeme verändern können – und warum das kein Widerspruch ist

Was ist eigentlich die Broligarchie und warum ist sie ein Problem für die gesamte Gesellschaft?

KI als Gleichstellungsgefahr oder Chance? Sirid zeigt beide Seiten anhand konkreter Beispiele aus der Praxis.

Warum Frauen in Tech die Branche verlassen: Insights aus der Tech2Stay-Studie

Sirids Mutmacher zum Abschluss: Nicht jede Pflanze wächst in jedem Umfeld – und das sagt nichts über deine Kompetenz aus

Mehr zum Thema:

Sirid auf LinkedIn und ihre Webseite

ePIE Foundation

Buchtipp: „Unsichtbare Frauen" von Caroline Criado Perez

Buchtipp: „Mythos Mutterinstinkt" von Annika Rösler

Tech2Stay Studie

Werbung | Partner dieser Folge:

Diese Folge wird unterstützt von Shure – Von kleinen Besprechungsräumen bis hin zu globalen Unternehmensstandorten unterstützt Shure Organisationen dabei, hybride Meetings einfacher, produktiver und inklusiver zu gestalten.

Erfahrt mehr über moderne Collaboration-Lösungen unter https://www.shure.com/solutions
1 Stunde 6 Minuten
Wie oft schreibst du eine E-Mail, die eigentlich schon fertig ist, noch ein drittes Mal um? Genau an diesem Beispiel, das uns unsere heutige Gästin aus dem Vorgespräch mitgebracht hat, wird schnell klar: Ein Großteil unserer Energie fließt gerade dort, wo sie am wenigsten bringt.Zu Gast ist Lena Wittneben, systemische Coachin, Moderatorin, Autorin, Speakerin und Kolumnistin aus Hamburg. Kennengelernt haben Nina und Lena sich Anfang des Jahres auf einem Netzwerk-Event, und aus diesem Gespräch entstand schnell der Wunsch, gemeinsam vor dem Mikro weiterzureden. Am 27. August erschien Lenas neues Buch „Ganz gelassen unperfekt – Erfolg und Zuversicht jenseits von digitalem Dauerrausch und Selbstoptimierung" im Campus Verlag, und genau darum geht es in dieser Folge.Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Selbstführung etwas grundlegend anderes ist als Selbstoptimierung, weil Selbstoptimierung immer in den Mangel schaut, während Selbstführung fragt, wofür man seine Energie eigentlich einsetzen will. Am Beispiel des Oura Rings, den alle drei tragen, wird das sehr konkret: Dasselbe Tool kann Selbstfürsorge sein oder in Selbstoptimierungswahn kippen, je nachdem, wie man damit umgeht. Wir sprechen außerdem darüber, weshalb Produktivität im KI-Zeitalter neu gedacht werden muss, was digitalen Dauerrausch von einer bloßen Ablenkung unterscheidet und warum ausgerechnet das Kapitel zu Lenas eigenem Signature-Thema ihr beim Schreiben am schwersten fiel. Und wir klären, warum Sichtbarkeit nicht bedeuten muss, ständig verfügbar zu sein, und wo der Unterschied zwischen echter Zuversicht und toxischer Positivität liegt.Außerdem erzählt Lena, wie aus einem Serendipity-Moment auf einer Bühne beim Emotion Women's Day ihr Buchdeal beim Campus Verlag entstand, warum sie sich selbst mit den Hashtags zuversichtlich, flexibel und unperfekt beschreibt, und warum sie mit rund 3.000 bis 4.000 Followern bewusst in der Mikro-Reichweite unterwegs ist.

Highlights aus Folge 60:

Get to know Lena in 3 Hashtags: #zuversichtlich, #flexibel, #unperfekt

Selbstführung statt Selbstoptimierung: Warum Selbstoptimierung immer in den Mangel schaut – und was Selbstführung stattdessen fragt

Der Oura Ring als Testfall: Werkzeug für Selbstfürsorge oder Einstieg in den Optimierungswahn?

Digitaler Dauerrausch: Woran wir merken, dass wir mittendrin stecken – und warum KI das Problem verschärft statt löst

Die Bowl-Technik: Eigenverantwortung, Monofokus und Pausen als Kontrastprogramm statt als weiteres Optimierungsziel

Sichtbar, aber nicht dauerhaft verfügbar: Zwischen Bikini und Ritterrüstung – wie Lena die 253 Grautöne der Sichtbarkeit beschreibt

Ist Reichweite die neue Währung? Warum Lena mit Mikro-Reichweite lieber auf Resonanz setzt als auf Followerzahlen

Zuversicht statt toxischer Positivität: Warum Lena bei Sätzen wie „Jeder ist seines Glückes Schmied" einen Würgereiz bekommt

Über Lena: ⁠https://www.lena-wittneben.de⁠

Lena auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/lena-wittneben-b80b3217/⁠

⁠Buch⁠ „Ganz gelassen unperfekt" (Campus Verlag, https://campus.de/beruf-karriere/ganz-gelassen-unperfekt/CAM52228?srsltid=AfmBOorAIlRj0E8i881vOvLYbJy56fnQO_Mw0DnGioc1N8W9OTBvyfNO)

Mehr zum Thema:

Über Lena: ⁠https://www.lena-wittneben.de⁠

Lena auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/lena-wittneben-b80b3217/⁠

⁠Buch⁠ „Ganz gelassen unperfekt" (Campus Verlag, https://campus.de/beruf-karriere/ganz-gelassen-unperfekt/CAM52228?srsltid=AfmBOorAIlRj0E8i881vOvLYbJy56fnQO_Mw0DnGioc1N8W9OTBvyfNO)

Werbung | Partner dieser Folge:

Diese Folge wird unterstützt von Shure – Von kleinen Besprechungsräumen bis hin zu globalen Unternehmensstandorten unterstützt Shure Organisationen dabei, hybride Meetings einfacher, produktiver und inklusiver zu gestalten.

Erfahrt mehr über moderne Collaboration-Lösungen unter https://www.shure.com/solutions
56 Minuten
„Kannst du mich hören?" – „Ich glaube, du bist gerade eingefroren." Diese Sätze kennst du garantiert aus deinem Arbeitsalltag. Und das, obwohl virtuelle und hybride Meetings längst Normalität sind und wir inzwischen sogar über KI in Meetings sprechen.

Und trotzdem zeigt die Realität: Wirklich gute Meetings sind noch immer die Ausnahme. Es fehlt an der richtigen Technik – von Kamera über Ton bis zu Bildtechnologien –, an durchdachter Raumausstattung und an einer guten Kalender- und Meetingkultur. Denn an diesem ganzheitlichen Denken scheitern wir aktuell.

Genau da setzt Tobi Oberley an. Seit über 18 Jahren ist er in der Collaboration- und Videokonferenzbranche unterwegs und hat dabei jede Seite kennengelernt: von der Technik bis zum Vertrieb, vom Mittelstand bis zum Großkonzern. Seit April verantwortet er das UC-Geschäft von Shure in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Und er sagt etwas, das erst mal überrascht: Für gute hybride Zusammenarbeit ist der Ton wichtiger als das Bild – und die beste Meetingtechnik ist die, die sogar unsichtbar für dich ist.

Highlights aus Folge 59:

Get to know Tobi in 3 Hashtags: #lösungsorientiert, #menschenbezogen, #geradeaus

Wo stehen wir 2026 wirklich mit hybrider Zusammenarbeit – was hat sich seit Corona verändert, und was sind die Dauerbrenner-Probleme?

Warum wir uns viel zu sehr am „Wo" abarbeiten und viel zu wenig am „Wie" der Zusammenarbeit

Was ein Meeting wirklich gut macht und welche Meetings wir uns getrost sparen (oder asynchron lösen) können

Tipps zur Kalenderkultur: offene Kalender, Fokuszeit und die niedrige Hemmschwelle, mal eben ein Meeting einzustellen

Die Königsdisziplin hybrides Meeting: Wie Menschen im Raum und remote wirklich gleichberechtigt teilnehmen

Warum gute Technik unsichtbar sein muss und was ein moderner Meetingraum ganzheitlich können sollte (Technik, Möbel, Licht, Akustik)

Warum der Ton wichtiger ist als das Bild

Wie KI Einzug in unsere Meetings hält: vom Note-Taker bis zur Kamera, die den Raum versteht

Mehr zum Thema:

Tobi auf LinkedIn

Shure UC / Meeting-Lösungen und Blogartikel: Webseite

Studienempfehlung: Illuminas-Umfrage in Kooperation mit Shure zu Meeting-Technologie
1 Stunde 3 Minuten
"Wir müssen lebenslang lernen." Diesen Satz hören wir alle seit Jahren. Nur: Wann eigentlich? Zwischen Meetings, To-do-Listen und vollen Kalendern bleibt Lernen oft genau das, was wir auf später verschieben – während wir gleichzeitig spüren, dass es heute wichtiger ist als je zuvor. Genau darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. Cornelia Hattula, Learning & Development Strategin und Host des Podcasts "Was lernst Du?".

Gemeinsam sprechen wir darüber, warum lebenslanges Lernen für viele inzwischen eher nach Druck als nach Neugier klingt, warum riesige Lernangebote ohne Kuration wie ein Marmeladenregal wirken, vor dem man nur ratlos steht, weshalb "Ich habe keine Zeit" meistens ein Lernsaboteur ist, der sich mit den richtigen Fragen entlarven lässt, und wie sich Learning & Development vom Trainingskatalog zum echten strategischen Business-Partner entwickeln muss.

Außerdem verrät Conny, warum sie sich selbst als "Zeitoptimistin" bezeichnet, wieso der Vergleich von KI mit dem Taschenrechner zu kurz greift, und was ein gutes Restaurant über die Zukunft von Trainings verraten kann.

Highlights aus Folge 58:

Warum Lernen für Conny lange ein rotes Tuch war – und woher ihr Lernenthusiasmus heute kommt

Lebenslanges Lernen ist kein neues Phänomen – neu ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der Themen auf uns einprasseln

Der "Marmeladenregal-Effekt": Warum riesige Lernangebote ohne Kuration eher lähmen als helfen

KI als Lernbegleiter: Wo sie wirklich hilft – und warum der Vergleich mit dem Taschenrechner zu kurz greift

Lernsaboteure entlarven: Warum "Ich habe keine Zeit" selten das eigentliche Problem ist

Zeitoptimistin vs. Zeitpessimistin: Wie viel Verantwortung liegt beim Einzelnen, wie viel beim Unternehmen?

Vom Trainingsanbieter zum strategischen Partner: Wie sich die Rolle von Learning & Development verändern muss

Das L&D-Ikigai: Was können wir gut, wofür brennen wir, was braucht die Organisation?

Die Gastgeber-Analogie: Was ein gutes Restaurant Trainings über Willkommenskultur beibringen kann

Tiny Experiments statt großer Lernvorhaben: Wie ein erstes kleines Lernexperiment aussehen kann

Ein Appell an alle, die sich selbst zu Lernsaboteur:innen machen: Wie man Lernen ins "Nebenbei" integriert

Mehr zum Thema:

Über Conny: www.corneliahattula.com

Connys Podcast "Was lernst Du?": www.corneliahattula.com/podcast

Conny auf LinkedIn: linkedin.com/in/corneliahattula

Connys Newsletter "Learning Outside the Box": https://www.corneliahattula.com/newsletter

Buchtipp aus der Folge: "Tiny Experiments" von Anne-Laure Le Cunff
50 Minuten
Warum halten wir das, was wir über Arbeit denken, eigentlich für normal? Und wer hat überhaupt entschieden, was „normal“ ist? Genau dieser Frage geht Zeitgeistforscherin und Autorin Kirstine Fratz in ihrem neuen Buch Denkgefängnisse nach. Passend dazu ist sie zurück bei WORK IT OUT! und stellt eine These in den Raum, die uns lange beschäftigt hat:

Vielleicht scheitern wir gar nicht an unserem Leben, sondern an Erwartungen, die wir nie selbst gewählt haben.

Gemeinsam sprechen wir darüber, warum der Arbeitsplatz vielleicht der letzte Ort direkter Machterfahrung ist, weshalb aktuelle Debatten über Return to Office oder Krankschreibungen mehr über Kontrolle als über Arbeit verraten und warum KI uns zwingt, unser Verständnis von Leistung, Produktivität und Zusammenarbeit neu zu denken.

Außerdem erzählt Kirstine, wie aus einem Arbeitstitel der Name ihres Buches wurde – und warum ihre größte Stärke darin besteht, Menschen aus Denkgefängnissen herauszuholen.

Highlights aus Folge 57:

Was Denkgefängnisse sind – und warum wir sie oft gar nicht bemerken

Wie der Titel von Kirstines neuem Buch entstanden ist

Warum Liebe, Ehe, Moral, Macht und Arbeit keine Naturgesetze, sondern kulturelle Konstrukte sind

Weshalb der Arbeitsplatz heute vielleicht der letzte Ort direkter Machterfahrung ist

Return to Office, Krankschreibung & Kontrolle: Was aktuelle Debatten über unser Arbeitsverständnis verraten

Fake Work, Präsentismus und performative Arbeit: Warum Beschäftigung oft wichtiger erscheint als Wirkung

Verhaltenskritik vs. Verhältniskritik: Warum „Die Menschen wollen nicht mehr arbeiten“ häufig die falsche Diagnose ist

KI, FOBO (Fear of Becoming Obsolete) und warum uns für die Zukunft kulturelle Referenzobjekte fehlen

Warum wir den Geist von New Work nicht einfach wieder „zurück in die Flasche“ bekommen

Kirstines wichtigster Rat für alle, die sich ständig an fremden statt an ihren eigenen Erwartungen orientieren

Mehr zum Thema:

Über Kirstine Arbeit: https://zeitgeistforschung.com

Buch Denkgefängnisse (Goldegg Verlag): https://www.goldegg-verlag.com/titel/denkgefaengnisse/

Kirstine auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kirstine-fratz-419175131/

Zum Nachhören Folge #32 „Zeitgeist at Work“https://open.spotify.com/episode/3BvZFx5yolwfeBNy9Ub1X8
59 Minuten
Freust du dich am Montagmorgen auf das, was kommt? Nicht: Ist es okay. Sondern: Blickst du wirklich mit Freude und Motivation auf die neue Woche?

Das ist die Kernfrage dieser Folge. Und sie klingt einfacher, als sie ist. Dabei haben die meisten von uns nie gelernt, Arbeit mit Glück zu verbinden. Jobglück gilt als Utopie, als Luxus, als Wohlfühlromantik und Arbeit ist doch einfach eine Pflicht. Unser heutiger Gast sagt: Falsch gedacht. Denn wer Arbeit nur als äußeren Zwang denkt, wird im Job nie wirklich glücklich werden. Jobglück beginnt bei der eigenen Haltung und es liegt mehr bei dir selbst als an äußeren Faktoren wie einem schicken Büro oder deiner Führungskraft.

Unser heutiger Podcast-Gast und Experte für Jobglück, Dr. Achim Pothmann, sagt es sogar noch direkter: „Wer im Job unzufrieden ist, ist selbst schuld." Achim ist Wirtschaftswissenschaftler, Hochschuldozent und Autor von vier Büchern zu New Work und Jobglück. Heute zeigt er Unternehmen in der Praxis, dass glückliche Mitarbeitende und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind. Seine Botschaft ist klar: Jobglück ist der härteste Wettbewerbsvorteil überhaupt – mit messbarem ROI.

Highlights aus Folge 56:

Get to know Achim in 3 Hashtags: #Menschenorientiert, #Differenziert, #JobglückLebensglück

Was ist Jobglück eigentlich – und was vielleicht auch nicht?

Wie du „Schmied deines eigenen Jobglücks" werden kannst

Wie viel Jobglück liegt beim Unternehmen und bei Führungskräften?

Ein realer Business Case für Jobglück: Wie ein Mittelständler mit 80 Mitarbeitern Kündigungen auf null und Krankenstände halbiert hat

Jobglück als neues New-Work-Instrument nur für Desk-Worker? Achim über Handwerk, Handel und Schichtarbeit – und warum diese Annahme grober Unfug ist

Der neuroplastische Transformationsprozess: Wie Unternehmen das Denken ihrer Menschen dauerhaft in Richtung Jobglück verändern können

Mehr zum Thema:

Achim auf LinkedIn

Website: www.drpothmann.de

Achims Bücher, u.a. "Die Zukunft der Unternehmen - Warum wir Arbeit neu denken müssen"

Studienempfehlung: Gallup Engagement Index 2025 (veröffentlicht März 2026)
59 Minuten
Warum verliert eine Frau durchschnittlich fast 9 Arbeitstage Produktivität pro Jahr – und trotzdem spricht kaum ein Unternehmen darüber? Weil es um ein schambesetztes Thema geht, das ein echtes Tabu in der Arbeitswelt ist. Und das, obwohl es vollkommen normal ist, sich jeden Monat wiederholt und rund 50 % der arbeitenden Bevölkerung betrifft. Es geht um den weiblichen Zyklus und die Periode.

Dafür haben Nina und Anna-Maria die zertifizierte Menstrual Health Coach Carolina Spiess eingeladen. Sie coacht und berät Unternehmen vom Startup bis zum Großkonzern. Denn der Menstruationszyklus ist äußerst relevant für Führung und Wertschöpfung. Unternehmen, die das ignorieren, riskieren jährlich Millionen.

Was zu Beginn wie ein Wellnessthema klingt, ist in Wirklichkeit eine strukturelle Frage: Unsere Arbeitswelt läuft im 24-Stunden-Takt – der biologisch für Männer designt ist, nicht für Frauen. Carolina erklärt, was Unternehmen an Produktivität konkret verlieren, wenn sie das ignorieren, was zyklusorientiertes Arbeiten wirklich bedeutet (und was nicht) – und warum das Thema auch für Männer relevant ist.

Highlights aus Folge 55:

Get to know Caro in 3 Hashtags: #Selbstführung, #Zyklusgesundheit, #NewWork

Von HPV-Diagnose zum Business Case: Wie Carolina aus einem Tabu-Thema ihre Mission gemacht hat

Die vier Zyklusphasen erklärt: Von der inneren Beyoncé bis zur inneren Lana Del Rey und was das konkret für den Arbeitsalltag bedeutet.

Zyklus als Self-Leadership-Tool: Wie Frauen ihre Stärken phasengerecht einsetzen können, auch bei Dienstreisen

Für alle CEOs: "PMS to ROI!" Warum 9 verlorene Produktiviteitstage pro Frau pro Jahr ein Unternehmensthema sind und kein Wellnessprogramm

Menstrual Leave ja oder nein? Warum eine einzelne Maßnahme ohne Aufklärungsarbeit ins Leere läuft

Stigmatisierung vs. Offenheit: Carolinas ehrliche Antwort auf die Angst, der eigenen Karriere durch Transparenz beim Zyklus zu schaden

Wie Carolina konkret mit Unternehmen arbeitet: von Vorträgen bis zur Teamentwicklung

Männer & Zyklus: 3 konkrete Tipps, wie Männer das Thema nicht nur verstehen, sondern aktiv unterstützen

Mehr zum Thema:

Carolina auf LinkedIn

Consulting und Coaching von Carolina

Literaturempfehlung: Period Power von Maisie Hill

McKinsey Studie zu Frauengesundheit (1 Dollar investiert - 3 Dollar wirtschaftliches Wachstum)
1 Stunde 11 Minuten
KI ist gerade überall – aber die Debatte ist oft ein Mix aus übertriebenen Versprechungen, Angst und schwammigen Antworten auf die wichtige Frage: Wie verändert sich die Arbeitswelt unter dieser Technologie wirklich und wo braucht es komplett neue Ansätze für diese neue Welt?

In dieser Folge wollen wir endlich konkrete Lösungen für drei wichtige Bereiche:

1. Mensch & KI: Wie nehmen wir alle Mitarbeitenden mit und wo ist KI ein klares No-Go?

2. Frauen & KI: Welche Rolle spielen Frauen in der KI-Welt und wie sieht echtes Male Allyship aus?

3. Performance-Management im KI-Zeitalter: Wie können wir Leistung messen, wenn Arbeitsstunden nicht mehr das Maß der Dinge sind?

Dafür ist Anna Kopp der perfekte Reality-Check: CIO/CDO bei Microsoft Deutschland, seit über drei Jahrzehnten in Tech unterwegs, Global Lead von Women@Microsoft. Sie gibt uns Einblicke in ihre Arbeit und beweist, wie man das neue Bild von Mensch & KI in Symbiose zum Leben erweckt.

Highlights aus Folge 54:

Get to know Anna in 3 Hashtags: #authentic, #introvert, #lovewhatyoudo

Was bedeutet es, „the most uncommon CIO“ zu sein?

KI-Transformation bei Microsoft: Klare Chefsache, Ownership und wie man alle Mitarbeitenden mitnimmt

Wo KI nicht ran sollte: Annas klare Grenzziehung zwischen sinnvollem Einsatz und echten No-Gos

Wie Unternehmen mit KI dem Wissensmanagement und den demografischen Wandel begegnen können

Anna steht für Female Empowerment: Was möchte sie damit bewirken?

Nur 30 % der KI-Fachkräfte sind Frauen - was das für die Zukunft der Arbeit bedeutet und was Microsoft mit dem Programm SkillHer in AI dagegen tut

Karrieretipps für Frauen: Sichtbarkeit schlägt Überstunden

Male Allyship und woran man es erkennt, wer wirklich handelt und nicht nur davon redet

Performance im KI-Zeitalter: Warum Microsoft auf Impact statt Anwesenheit setzt

Work & Prioritize like a Boss: Annas Top-Hacks für Kalenderhoheit und produktive Selbstführung

Mehr zum Thema:

Anna auf LinkedIn

SkillHer in AI
1 Stunde 2 Minuten
Warum fühlen sich gerade alle so gestresst? Dauerbeschäftigt. Permanent erreichbar. Immer das nächste To-do im Kopf – und das, obwohl Technologie uns eigentlich entlasten sollte. In dieser Folge sprechen Nina und Anna-Maria mit Dr. David Bausch über die Frage, ob Stress wirklich ein individuelles Problem ist oder ein Symptom dafür, dass wir Arbeit grundsätzlich falsch organisiert haben. Im Gespräch wird schnell klar: Viele Organisationen reagieren auf steigende Belastung noch immer mit oberflächlichen Maßnahmen – statt echte Transformation zu gestalten. Gleichzeitig verstärken neue Technologien wie KI oft genau die Dynamiken, die uns ohnehin schon überfordern. Mit seinem neuen Buch „Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten“ geht David einen Schritt weiter: Er beschreibt, warum klassische Ansätze nicht mehr greifen und zeigt mit den Big Five of Humane Work einen Rahmen, wie Organisationen Arbeit wirklich neu denken können. Wir sprechen darüber, warum wir in unsicheren Zeiten immer wieder in alte Muster zurückfallen, weshalb Stress heute oft sogar als Statussymbol gilt – und was sich verändern muss, damit Arbeit in Zukunft nicht nur effizient, sondern auch gesund und nachhaltig funktioniert.

Highlights aus Folge 53:

Warum sich gerade so viele Menschen dauerhaft gestresst fühlen

Digitaler Stress: Warum das Problem nicht individuell, sondern strukturell ist

Hustle Culture & Stress als Statussymbol

KI als neue Belastungsprobe für Organisationen

Warum viele „New Work“-Maßnahmen nur an der Oberfläche wirken

Regression: Warum wir in Krisenzeiten in alte Muster zurückfallen

Die Big Five of Humane Work als neuer Transformationsrahmen

Warum Arbeit als System gedacht werden muss

Organisationale Resilienz & Emergenz verständlich erklärt

Konkrete Impulse für deinen Arbeitsalltag

Mehr zum Thema:

Davids aktuelles Buch: Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten

Das Ende der Arbeitswelt als Hörbuch

Zusammenarbeiten mit David bei Digi2place

David auf LinkedIn
1 Stunde 1 Minute
Der aktuelle Stressreport der Techniker Krankenkasse zeigt ein deutliches Bild: Trotz jahrelanger Debatten über New Work und moderne Arbeitsmodelle steigen die Belastungszahlen und psychischen Erkrankungen stetig an. Warum schaffen wir es trotzdem immer noch nicht, ein gesundes Leistungsverständnis zu etablieren?

In dieser Folge greifen Anna-Maria und Nina ein Gespräch mit Benjamin Rolff auf, das heute relevanter ist denn je. Gemeinsam analysieren sie die hartnäckige Präsenz der „Hustle Culture“ – jener Logik, die Leistung vor allem über Schnelligkeit und Dauerbelastung definiert. Benjamin stellt dem sein Konzept der „New Performance“ gegenüber: Ein Ansatz, der Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und die Gesundheit des Einzelnen in das Zentrum rückt, statt sie dem Erfolg unterzuordnen.

Wir werfen einen ehrlichen Blick darauf, warum der Wandel so langsam vorangeht und wie wir Leistung für Individuen und Organisationen grundlegend neu definieren können.

Highlights aus Folge 52:

Der Status Quo: Warum die Hustle Culture trotz New-Work-Trends so tief in unseren Systemen verankert bleibt.

Performance Update: Warum klassische Leistungslogiken nicht mehr zur heutigen Arbeitswelt passen.

New Performance definiert: Wie wir Wirksamkeit und Ergebnisse messen können, ohne die Gesundheit zu opfern.

Individuelle & organisationale Hebel: Was es braucht, um den Shift vom „Mehr“ zum „Besser“ konkret umzusetzen.

Mehr zum Thema:

Benjamin Rolff auf LinkedIn

TK Stressreport 2025 

Werbung | Partner dieser Folge:

Führung ist heute zu komplex, um sie allein zu meistern. Connect4Leadership bringt Führungskräfte in Peer-Learning-Formaten zusammen und ergänzt den Austausch durch KI-gestützte Reflexion. So entsteht Leadership Development, das nicht im Seminarraum bleibt, sondern im Alltag wirkt.

Mehr dazu unter: www.connect4leadership.com
52 Minuten
Einsamkeit ist das größte Tabu der Teppichetage. Während Anforderungen und Druck 2026 explodieren, sitzen Führungskräfte isolierter da denn je. In dieser Folge sprechen Anna-Maria und Nina mit Julia Hennhöfer, Gründerin von Connect4Leadership. In ihrer Arbeit zeigt sich immer wieder ein zentrales Muster bei Führungskräften: Steigende Anforderungen, wachsender Druck - und gleichzeitig kaum echte Räume für Austausch und Reflexion. Genau hier setzt ihr Ansatz an. Statt Führung als individuelle Aufgabe zu denken, stellt sie Co-Creation, Peer Learning und gemeinsames Lernen auf Augenhöhe in den Mittelpunkt, ergänzt durch die Entwicklung einer KI, die Führungskräfte in ihrer Reflexion begleiten soll. Im Gespräch wird deutlich: Es geht längst nicht mehr nur um neue Methoden, sondern um ein neues Verständnis von Führung. Wir sprechen darüber, warum Führung oft ein einsamer Job geworden ist, warum klassische Programme nicht mehr greifen und was passiert, wenn Führungskräfte anfangen, voneinander zu lernen.

Highlights aus Folge 51:

​Get to know Julia – ihre 3 Hashtags und ihr persönlicher Weg in die Leadership-Entwicklung

​Warum klassische Leadership-Programme oft an der Realität vorbeigehen

​Warum immer weniger Talente freiwillig in die Führung gehen (und wie wir das stoppen)

​Co-Creation statt Einsamkeit: Wie gemeinsames Lernen Führung wirklich verändert

​Coaching per Prompt? Wie Julia Hennhöfer KI nutzt, um Reflexion zu ermöglichen

​Wie Leadership Development in 5 Jahren aussehen könnte

Mehr zum Thema:

​Connect4Leadership Website: https://connect4leadership.com/

​Julia Hennhöfer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/juliahennh%C3%B6fer/ 

​Clifton StrengthsFinder: https://www.gallup.com/cliftonstrengths/de/strengthsfinder.aspx
1 Stunde 2 Minuten
„New Work is Dead.“ So titelt aktuell ein Magazin über die Zukunft der Arbeit. Kickertische, Obstkörbe, bunte Post-its – viele halten das Konzept inzwischen für gescheitert. Aber war das jemals wirklich New Work?

In dieser Jubiläumsfolge feiern Nina und Anna-Maria 50 Folgen WORK IT OUT! – und ziehen eine ehrliche Zwischenbilanz: Was haben sie aus drei Jahren Podcast über die Zukunft der Arbeit gelernt?

Der Podcast entstand mitten in der Corona-Pandemie. Die Arbeitswelt stand plötzlich Kopf: Hybrid Work über Nacht, Führung im Krisenmodus, Organisationen auf der Suche nach Orientierung. Aus vielen Gesprächen entstand eine zentrale Frage: Wie wollen wir eigentlich arbeiten?

Heute zeigt sich: New Work wurde oft banalisiert – reduziert auf Homeoffice, Kickertische oder Feelgood-Programme. Dabei ging es im Kern immer um etwas anderes: psychologisches Empowerment. Also darum, dass Menschen sich in ihrer Arbeit wirksam, kompetent und selbstbestimmt fühlen.

Doch aktuelle Zahlen zeigen auch: Die Herausforderungen bleiben groß. Deutschland hat so viele Erwerbstätige wie nie zuvor – gleichzeitig steigen Krankenstände, Überstunden und psychische Belastungen. Und während KI als Produktivitätsturbo gefeiert wird, nutzen viele Unternehmen sie vor allem zur Effizienzsteigerung statt zur echten Transformation von Arbeit.

Ist New Work also wirklich tot?

Oder beginnt gerade erst die eigentliche Debatte darüber, wie Arbeit in Zeiten von KI, Dauerkrisen und gesellschaftlichem Wandel gestaltet werden muss?

Highlights aus Folge 50:

Wie WORK IT OUT! mitten in der Corona-Pandemie entstanden ist

Ein Quiz durch drei Jahre Podcastgeschichte

Warum New Work nie Kickertisch und Obstkorb war

Die ursprüngliche Idee von New Work nach Frithjof Bergmann

Aktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt in Deutschland

Warum Wissensarbeit sich nicht sinnvoll in Stunden messen lässt

KI zwischen Produktivitätsversprechen und Workload-Paradox

Studien der Universität St. Gallen zu „High Energy“-Organisationen

Welche Themen die Zukunft der Arbeit prägen werden: Leadership, Selbstführung und KI

Werbung | Partner dieser Folge: 

Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Download kostenloser KI-Readiness Check: ⁠⁠www.personio.de/workitout-ki-check
60 Minuten
„Und Eva ließ sich von der Schlange verführen, pflückte den Apfel – und setzte damit alles Böse in die Welt.“

Diese Adam-und-Eva-Erzählung kennen wir alle. Und sie setzt früh ein Muster, das bis heute wirkt: Die Frau ist schuld. Nicht als Zufall, sondern als Ordnung. Eine Logik, die über Jahrhunderte mitgeschrieben hat, wie Ungerechtigkeit, beschränkte Freiheit oder weniger Rechte gegen Frauen legitimiert wurden.

Als unsere heutige Gästin Eva Gengler diese Geschichte in der Grundschule hört, wird das für ihre heutige Karriere zum Schlüsselmoment. Weil sie sofort spürt: Das ist kein Märchen – das ist ein System, und ich möchte als Feministin etwas dagegen tun.

Aber was hat das mit heute zu tun? Ungerechtigkeit in Systemen wurde fortgetragen - in KI-Systeme. Denn wenn die Vergangenheit unfair war, dann kann eine Technologie, die daraus lernt, gar nicht neutral sein. Sie wird unweigerlich zum Verstärker von Ungleichheit. Das trügerische Versprechen von "neutral", "objektiv", "auf Logik basierend" ist eine Lüge, die unter dem Deckmantel von Effizienz und dem Anschein von Fakten leise weiter wächst.

Die Antwort darauf ist eine feministische KI-Revolution. Eva möchte diese mit ihrem am 9. März erscheinenden Buch weiter vorantreiben. Nina und Anna-Maria haben die Ehre, Eva kurz vor der Buchpremiere dazu zu interviewen. Es gibt einen Sneak Peek in die Seiten von „Feministische KI: Warum Künstliche Intelligenz Ungerechtigkeit verstärkt und was wir dagegen tun müssen“.

Highlights aus Folge 49:

Evas drei Hashtags: #Feminismus, #Kreativitätliebend, #neugierig

Wie ist Eva von der Feministin zur feministischen KI gekommen?

In einfachen Worten: Das ist feministische KI

1 + 1 ist eben nicht gleich 2. Konkrete Beispiele von heute, die zeigen, wie wir Frauen durch KI-Systeme diskriminiert werden.

Die Ursache des Problems

Was hat es mit Kapitel "Das Zusammenspiel von KI und Macht" auf sich?

Lösungsansätze für den gerechten Umgang mit KI

Die Feminist AI Community und der Fair AI Prompting Guide

Mehr zum Thema:

Eva Gengler auf LinkedIn

Evas Buch

feminist AI Community

Fair AI Prompting Guide - ein Leitfaden für Unternehmen

Werbung | Partner dieser Folge:

Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen.

Download kostenloser Leitfaden KI-Expertentipps für HR: ⁠www.personio.de/workitout-ki