Stärke beginnt im Kopf Archiv
152 Episoden
28 Minuten
Heute steht bei uns das Thema Female Athlete Health im Fokus – also die Gesundheit von Sportlerinnen im Zusammenspiel von Körper, Psyche und Umfeld. Gemeinsam mit unserem Gast, Prof. Dr. Jana Strahler von der Universität Freiburg, sprechen wir über die Bedeutung von Stressresilienz – ein Begriff, der heute zwar häufig verwendet, aber längst nicht immer richtig verstanden wird.
Gesundheit definieren wir heute – unabhängig vom Geschlecht – nicht mehr allein über die körperliche Verfassung. Der Aspekt Mental Health spielt eine ebenso wichtige Rolle, zumal sich körperliche und psychische Gesundheit gegenseitig beeinflussen. Resilienz wird oft als die Fähigkeit verstanden, Stress auszuhalten und trotzdem einfach weiterzumachen. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen greift diese Sichtweise jedoch zu kurz. Denn selbst die mental stärksten Menschen stoßen bei chronischem Stress, dauerhafter Belastung und ständigem Leistungsdruck irgendwann an ihre Grenzen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von toxischem Stress.
Für Jana Strahler ist Resilienz deshalb nichts Starres, sondern etwas Dynamisches: eine Fähigkeit, die trainierbar ist und sich immer wieder an die jeweilige Lebenssituation anpassen muss. Gerade für Sportlerinnen liegen wichtige Schlüssel zur Stärke in Achtsamkeit, sozialer Unterstützung und Selbstwirksamkeit. Das hormonelle System reagiert besonders sensibel auf Belastung und Stress – etwa durch Energiemangel, Müdigkeit oder Zyklusveränderungen. Der Menstruationszyklus kann dabei als eine Art Frühwarnsystem dienen: Unregelmäßigkeiten können auf körperliche oder mentale Überlastung hinweisen.
Gleichzeitig treffen Frauen im Sport wie auch gesellschaftlich auf strukturelle Herausforderungen. Vielen Menschen ist die Komplexität des Themas kaum bewusst, zudem unterscheiden sich die Auswirkungen von Stress und Belastung individuell stark von Frau zu Frau.
Nach Jana Strahler müssen wir uns deshalb vom ständigen „Funktionieren“ verabschieden. Langfristige Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch permanentes Durchhalten, sondern durch ein gesundes Gleichgewicht aus Herausforderung, Anpassung und Erholung. Regeneration sollte dabei genauso selbstverständlich als Teil des Trainings verstanden werden wie die körperliche Belastung selbst.
Gesundheit definieren wir heute – unabhängig vom Geschlecht – nicht mehr allein über die körperliche Verfassung. Der Aspekt Mental Health spielt eine ebenso wichtige Rolle, zumal sich körperliche und psychische Gesundheit gegenseitig beeinflussen. Resilienz wird oft als die Fähigkeit verstanden, Stress auszuhalten und trotzdem einfach weiterzumachen. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen greift diese Sichtweise jedoch zu kurz. Denn selbst die mental stärksten Menschen stoßen bei chronischem Stress, dauerhafter Belastung und ständigem Leistungsdruck irgendwann an ihre Grenzen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von toxischem Stress.
Für Jana Strahler ist Resilienz deshalb nichts Starres, sondern etwas Dynamisches: eine Fähigkeit, die trainierbar ist und sich immer wieder an die jeweilige Lebenssituation anpassen muss. Gerade für Sportlerinnen liegen wichtige Schlüssel zur Stärke in Achtsamkeit, sozialer Unterstützung und Selbstwirksamkeit. Das hormonelle System reagiert besonders sensibel auf Belastung und Stress – etwa durch Energiemangel, Müdigkeit oder Zyklusveränderungen. Der Menstruationszyklus kann dabei als eine Art Frühwarnsystem dienen: Unregelmäßigkeiten können auf körperliche oder mentale Überlastung hinweisen.
Gleichzeitig treffen Frauen im Sport wie auch gesellschaftlich auf strukturelle Herausforderungen. Vielen Menschen ist die Komplexität des Themas kaum bewusst, zudem unterscheiden sich die Auswirkungen von Stress und Belastung individuell stark von Frau zu Frau.
Nach Jana Strahler müssen wir uns deshalb vom ständigen „Funktionieren“ verabschieden. Langfristige Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch permanentes Durchhalten, sondern durch ein gesundes Gleichgewicht aus Herausforderung, Anpassung und Erholung. Regeneration sollte dabei genauso selbstverständlich als Teil des Trainings verstanden werden wie die körperliche Belastung selbst.
39 Minuten
Im Juni widmen wir uns dem Thema Rückschläge – und vor allem dem Umgang damit beziehungsweise dem Wiederaufstehen nach schwierigen Phasen. Ein entscheidender Faktor dabei ist im sportlichen Kontext wohl die Leidenschaft für das, was man tut. Denn nachhaltiger Erfolg ist nur möglich, wenn man mit Freude dabei ist – besonders dann, wenn Erfolg nicht ausschließlich über Wettkampfsiege definiert wird, sondern auch über ein erfülltes und glückliches Leben.
Passend dazu haben wir heute den Flatland-Profi und amtierenden World Champion Dustyn Alt eingeladen. Flatland ist eine Disziplin des BMX-Sports, die Dustyn selbst mit Breakdance auf dem Fahrrad vergleicht. Die Sportart lebt von Originalität, Kreativität und ständig neuen Tricks sowie Innovationen. Genau das macht sie für Fahrer:innen besonders herausfordernd – und schafft gleichzeitig viel Raum für Rückschläge, etwa dann, wenn man körperlich oder mental an seine Grenzen stößt.
Auch Dustyn Alt erlebte nach rund 15 Jahren Karriere eine solche Tiefphase. Er war mit seinen Leistungen unzufrieden, hinzu kamen zahlreiche weitere Faktoren, die ihn ausbremsten. Schließlich nahm er bewusst Abstand vom Sport und widmete sich einer neuen kreativen Leidenschaft: Als Videograf begleitete er soziale Projekte in Afrika und Indien. Gleichzeitig konnte er die dabei erlernten Fähigkeiten auch für sein großes Hobby BMX nutzen.
Seine Erfahrungen zeigen, dass es nicht immer sinnvoll ist, sich ausschließlich auf eine einzige Sache zu fokussieren. Gerade der Abstand zum Fahrrad brachte ihm letztlich die Freude am Sport zurück. Für ihn steht fest: Wer langfristig erfolgreich sein möchte, sollte mit Leidenschaft und Spaß bei der Sache sein. Wettkämpfe sieht er nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als Gelegenheit, gute Freund:innen zu treffen – und nicht als Begegnung mit Gegner:innen. Vor allem aber sollte man nie vergessen, warum man überhaupt angefangen hat.
Abschließend werfen wir noch einen Blick auf das Thema Öffentlichkeit – sei es das Live-Publikum bei Wettkämpfen und Events oder die Präsenz und Resonanz in den sozialen Medien.
Passend dazu haben wir heute den Flatland-Profi und amtierenden World Champion Dustyn Alt eingeladen. Flatland ist eine Disziplin des BMX-Sports, die Dustyn selbst mit Breakdance auf dem Fahrrad vergleicht. Die Sportart lebt von Originalität, Kreativität und ständig neuen Tricks sowie Innovationen. Genau das macht sie für Fahrer:innen besonders herausfordernd – und schafft gleichzeitig viel Raum für Rückschläge, etwa dann, wenn man körperlich oder mental an seine Grenzen stößt.
Auch Dustyn Alt erlebte nach rund 15 Jahren Karriere eine solche Tiefphase. Er war mit seinen Leistungen unzufrieden, hinzu kamen zahlreiche weitere Faktoren, die ihn ausbremsten. Schließlich nahm er bewusst Abstand vom Sport und widmete sich einer neuen kreativen Leidenschaft: Als Videograf begleitete er soziale Projekte in Afrika und Indien. Gleichzeitig konnte er die dabei erlernten Fähigkeiten auch für sein großes Hobby BMX nutzen.
Seine Erfahrungen zeigen, dass es nicht immer sinnvoll ist, sich ausschließlich auf eine einzige Sache zu fokussieren. Gerade der Abstand zum Fahrrad brachte ihm letztlich die Freude am Sport zurück. Für ihn steht fest: Wer langfristig erfolgreich sein möchte, sollte mit Leidenschaft und Spaß bei der Sache sein. Wettkämpfe sieht er nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als Gelegenheit, gute Freund:innen zu treffen – und nicht als Begegnung mit Gegner:innen. Vor allem aber sollte man nie vergessen, warum man überhaupt angefangen hat.
Abschließend werfen wir noch einen Blick auf das Thema Öffentlichkeit – sei es das Live-Publikum bei Wettkämpfen und Events oder die Präsenz und Resonanz in den sozialen Medien.
33 Minuten
Anlässlich des heutigen internationalen Women’s Health Day widmen wir uns in einer Sonderfolge einem Thema, das direkt etwa die Hälfte der Menschheit betrifft – und indirekt unsere gesamte Gesellschaft: dem weiblichen Zyklus. Gerade im Sport spielt dieses Thema körperlich wie mental eine zentrale Rolle. Mit der Periode gehen nicht nur individuell unterschiedliche Beschwerden einher, sie beeinflusst auch die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit – sowohl im Training als auch im Wettkampf.
Trotzdem wird dieser Aspekt bis heute häufig heruntergespielt, vernachlässigt und noch immer viel zu wenig erforscht sowie im Alltag berücksichtigt. Die sportwissenschaftliche Forschung orientiert sich nach wie vor überwiegend am männlichen Körper – ein Zustand, den es dringend zu verändern gilt.
Für diese Folge haben wir uns deshalb eine Expertin eingeladen, die angewandte Sportpsychologin und Doktorantin an der Uni Freiburg Elena Breyer. Gemeinsam mit Elena sprechen wir darüber, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Leistungsfähigkeit auswirken, wie Frauen ihr Training an den individuellen Zyklus anpassen können und wie sich auch in Wettkampfsituationen ein bestmöglicher Umgang finden lässt.
Dabei sind auch Trainer:innen gefragt: Denn Bestleistungen sind keineswegs nur an „günstigen“ Zyklustagen möglich. Oft entscheidet die mentale Herangehensweise darüber, ob man die Situation akzeptiert, sich gut vorbereitet und konstruktiv damit umgeht – oder sich zusätzlich selbst blockiert. Offene Kommunikation rund um die Periode ist dabei essenziell. Laut Elena sollte der Hormonstatus ein ebenso relevanter Faktor sein wie Herzfrequenz oder andere Messwerte, die im Trainings- und Wettkampfalltag berücksichtigt werden.
Zum Abschluss räumen wir außerdem mit einigen Mythen und Fehlannahmen rund um den Zyklus auf. Denn noch immer kursieren zahlreiche Halbwahrheiten und steile Thesen über die Pille, Hormone und ihre Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit, sowie den Einfluss von Sport und Bewegung auf das eigene Befinden.
Trotzdem wird dieser Aspekt bis heute häufig heruntergespielt, vernachlässigt und noch immer viel zu wenig erforscht sowie im Alltag berücksichtigt. Die sportwissenschaftliche Forschung orientiert sich nach wie vor überwiegend am männlichen Körper – ein Zustand, den es dringend zu verändern gilt.
Für diese Folge haben wir uns deshalb eine Expertin eingeladen, die angewandte Sportpsychologin und Doktorantin an der Uni Freiburg Elena Breyer. Gemeinsam mit Elena sprechen wir darüber, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Leistungsfähigkeit auswirken, wie Frauen ihr Training an den individuellen Zyklus anpassen können und wie sich auch in Wettkampfsituationen ein bestmöglicher Umgang finden lässt.
Dabei sind auch Trainer:innen gefragt: Denn Bestleistungen sind keineswegs nur an „günstigen“ Zyklustagen möglich. Oft entscheidet die mentale Herangehensweise darüber, ob man die Situation akzeptiert, sich gut vorbereitet und konstruktiv damit umgeht – oder sich zusätzlich selbst blockiert. Offene Kommunikation rund um die Periode ist dabei essenziell. Laut Elena sollte der Hormonstatus ein ebenso relevanter Faktor sein wie Herzfrequenz oder andere Messwerte, die im Trainings- und Wettkampfalltag berücksichtigt werden.
Zum Abschluss räumen wir außerdem mit einigen Mythen und Fehlannahmen rund um den Zyklus auf. Denn noch immer kursieren zahlreiche Halbwahrheiten und steile Thesen über die Pille, Hormone und ihre Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit, sowie den Einfluss von Sport und Bewegung auf das eigene Befinden.
31 Minuten
Das Ehrenamt ist eine der wichtigsten Säulen der deutschen Vereinslandschaft und Zivilgesellschaft. Ohne die zahlreichen freiwilligen und unbezahlten Helfer:innen würde vieles im Sport – aber auch in vielen anderen Lebensbereichen – nicht funktionieren. Gleichzeitig geht mit ehrenamtlichem Engagement oft eine erhebliche Verantwortung und ein entsprechender mentaler Druck einher. Nicht selten droht die freiwillige Tätigkeit zur Pflicht oder sogar zur Aufopferung zu werden.
Dabei sollte ein Engagement im eigenen Interessensfeld vor allem Freude bereiten, Abstand schaffen und Erholung vom oft stressigen Berufsalltag oder familiären Verpflichtungen bieten. Nicht Pflichterfüllung, sondern das Erleben von Selbstwirksamkeit wirkt sich langfristig positiv auf die eigene Psyche aus.
Vor diesem Hintergrund möchten wir Euch heute zwei Programme vorstellen, die genau dieses Ziel verfolgen: das Programm „Gesund durchs Ehrenamt“ der mkk (Meine Krankenkasse) sowie unseren eigenen Spomind-Präventionskurs. Beide Angebote sind Online-Kurse, die unterschiedliche Lebenssituationen von ehrenamtlich Engagierten berücksichtigen und gezielt darauf eingehen.
Zunächst begrüßen wir Hannes Sack von der mkk – meine krankenkasse und Manuel Voigt vom Institut für Gesundheit und Management (IfG). Grundlage ihres Programms ist eine Umfrage unter ehrenamtlich tätigen Menschen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere die Themen Druck, Stress und mentale Gesundheit als große Herausforderungen wahrgenommen werden.
Viele Befragte äußerten in diesem Zusammenhang den Wunsch nach Unterstützung und Beratung.
Der Kurs „Gesund durchs Ehrenamt“ folgt dabei einem klaren Leitsatz: Wer sich aktiv um andere kümmern möchte, muss zunächst auch gut für sich selbst sorgen.
Auch unser Spomind-Präventionskurs zur mentalen Gesundheit setzt genau hier an. Beide Kurse vermitteln, wie das, wofür Du brennst, zur Kraftquelle werden kann – und nicht zur zusätzlichen Belastung.
Dabei sollte ein Engagement im eigenen Interessensfeld vor allem Freude bereiten, Abstand schaffen und Erholung vom oft stressigen Berufsalltag oder familiären Verpflichtungen bieten. Nicht Pflichterfüllung, sondern das Erleben von Selbstwirksamkeit wirkt sich langfristig positiv auf die eigene Psyche aus.
Vor diesem Hintergrund möchten wir Euch heute zwei Programme vorstellen, die genau dieses Ziel verfolgen: das Programm „Gesund durchs Ehrenamt“ der mkk (Meine Krankenkasse) sowie unseren eigenen Spomind-Präventionskurs. Beide Angebote sind Online-Kurse, die unterschiedliche Lebenssituationen von ehrenamtlich Engagierten berücksichtigen und gezielt darauf eingehen.
Zunächst begrüßen wir Hannes Sack von der mkk – meine krankenkasse und Manuel Voigt vom Institut für Gesundheit und Management (IfG). Grundlage ihres Programms ist eine Umfrage unter ehrenamtlich tätigen Menschen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere die Themen Druck, Stress und mentale Gesundheit als große Herausforderungen wahrgenommen werden.
Viele Befragte äußerten in diesem Zusammenhang den Wunsch nach Unterstützung und Beratung.
Der Kurs „Gesund durchs Ehrenamt“ folgt dabei einem klaren Leitsatz: Wer sich aktiv um andere kümmern möchte, muss zunächst auch gut für sich selbst sorgen.
Auch unser Spomind-Präventionskurs zur mentalen Gesundheit setzt genau hier an. Beide Kurse vermitteln, wie das, wofür Du brennst, zur Kraftquelle werden kann – und nicht zur zusätzlichen Belastung.
33 Minuten
Mehr als jede vierte erwachsene Person in Deutschland erfüllt heute die Kriterien für eine psychische Störung – Zahlen, die beunruhigen und aus unterschiedlichen Gründen weiter steigen. Für uns ist das Anlass, diesen Monat ganz dem Thema Mental Health zu widmen.
Sport kann nachweislich dabei helfen, mentale Stärke aufzubauen und die psychische Gesundheit aktiv zu fördern. Doch je ambitionierter es in Richtung Leistungssport geht, desto stärker nehmen auch der persönliche und äußere Erwartungsdruck und weitere mentale Herausforderungen zu. Damit einher gehen oft problematische Entwicklungen, die die psychische Belastung erhöhen können. Wettkampfangst, Essstörungen, Depressionen oder Identitätsprobleme sind nur einige der Symptome, unter denen Sportler:innen vermehrt leiden.
Zu Gast ist heute Dr. Benedikt Bradtke. Er ist Oberarzt für psychische Gesundheit an der Uniklinik Münster und bringt zudem eigene Erfahrungen aus dem Leistungssport mit.
Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich mentaler Druck und Belastung auf die Psyche auswirken, ab wann diese ungesund werden können und wie sich das auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Neben Copingstrategien im Umgang mit psychischen Symptomen und Erkrankungen geht es auch um deren Prävention. Dabei hebt Benedikt einen zentralen Punkt hervor, dem wir uns auch bei Spomind gezielt widmen: die Aus- und Weiterbildung von Trainer:innen. Denn sie sollten sowohl für sich selbst als auch im Umgang mit ihren Athlet:innen besser für mentale Gesundheit sensibilisiert und geschult werden.
Sport kann nachweislich dabei helfen, mentale Stärke aufzubauen und die psychische Gesundheit aktiv zu fördern. Doch je ambitionierter es in Richtung Leistungssport geht, desto stärker nehmen auch der persönliche und äußere Erwartungsdruck und weitere mentale Herausforderungen zu. Damit einher gehen oft problematische Entwicklungen, die die psychische Belastung erhöhen können. Wettkampfangst, Essstörungen, Depressionen oder Identitätsprobleme sind nur einige der Symptome, unter denen Sportler:innen vermehrt leiden.
Zu Gast ist heute Dr. Benedikt Bradtke. Er ist Oberarzt für psychische Gesundheit an der Uniklinik Münster und bringt zudem eigene Erfahrungen aus dem Leistungssport mit.
Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich mentaler Druck und Belastung auf die Psyche auswirken, ab wann diese ungesund werden können und wie sich das auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Neben Copingstrategien im Umgang mit psychischen Symptomen und Erkrankungen geht es auch um deren Prävention. Dabei hebt Benedikt einen zentralen Punkt hervor, dem wir uns auch bei Spomind gezielt widmen: die Aus- und Weiterbildung von Trainer:innen. Denn sie sollten sowohl für sich selbst als auch im Umgang mit ihren Athlet:innen besser für mentale Gesundheit sensibilisiert und geschult werden.
40 Minuten
Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft, und ihre Ursachen sind vielfältig. Obwohl heute deutlich mehr über das Thema gesprochen wird als noch vor einigen Jahren, werden Betroffene häufig weiterhin stigmatisiert oder wissen selbst zu wenig über die Krankheit, um angemessen damit umzugehen.
Als Einstieg in unser Monatsthema „Mental Health“ sprechen wir heute mit Selbsthilfe-Coach Julia Schmalfuß vom Leipziger Bündnis gegen Depression. Der gemeinnützige Verein entstand 2013 aus einem europäischen Forschungsprojekt und engagiert sich seither in der Aufklärung sowie Beratung. Er bietet Unterstützung auf dem Weg zur Selbsthilfe – sowohl für direkt Betroffene als auch für indirekt Betroffene wie Angehörige oder Arbeitgeber.
Ein wichtiger Baustein der Arbeit ist die Frühprävention. Denn etwa 25 % der Kinder in Deutschland leiden bereits unter psychischer Belastung. Je früher hier angesetzt wird, desto besser sind die Chancen, vorzubeugen oder effektiv zu helfen. Deshalb arbeitet der Verein auch mit Schulen zusammen, um Kinder dafür zu sensibilisieren, erste Anzeichen einer Depression zu erkennen, und Hemmschwellen abzubauen, sich jemandem anzuvertrauen und Hilfe zu suchen.
Auch Sport kann einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten: Er bietet die Möglichkeit, aus belastenden Gedankenspiralen auszubrechen und gestärkt in den Alltag zurückzukehren.
Für Julia und ihr Team steht fest: Psychische Erkrankungen sollten in unserer Gesellschaft genauso ernst genommen und behandelt werden wie körperliche Erkrankungen – ohne Stigmatisierung.
Als Einstieg in unser Monatsthema „Mental Health“ sprechen wir heute mit Selbsthilfe-Coach Julia Schmalfuß vom Leipziger Bündnis gegen Depression. Der gemeinnützige Verein entstand 2013 aus einem europäischen Forschungsprojekt und engagiert sich seither in der Aufklärung sowie Beratung. Er bietet Unterstützung auf dem Weg zur Selbsthilfe – sowohl für direkt Betroffene als auch für indirekt Betroffene wie Angehörige oder Arbeitgeber.
Ein wichtiger Baustein der Arbeit ist die Frühprävention. Denn etwa 25 % der Kinder in Deutschland leiden bereits unter psychischer Belastung. Je früher hier angesetzt wird, desto besser sind die Chancen, vorzubeugen oder effektiv zu helfen. Deshalb arbeitet der Verein auch mit Schulen zusammen, um Kinder dafür zu sensibilisieren, erste Anzeichen einer Depression zu erkennen, und Hemmschwellen abzubauen, sich jemandem anzuvertrauen und Hilfe zu suchen.
Auch Sport kann einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten: Er bietet die Möglichkeit, aus belastenden Gedankenspiralen auszubrechen und gestärkt in den Alltag zurückzukehren.
Für Julia und ihr Team steht fest: Psychische Erkrankungen sollten in unserer Gesellschaft genauso ernst genommen und behandelt werden wie körperliche Erkrankungen – ohne Stigmatisierung.
37 Minuten
In den vergangenen Wochen haben wir viel über den engen Zusammenhang zwischen Sport und Psyche gelernt. Aus unterschiedlichen Perspektiven haben unsere Gäste berichtet: Oliver Stoll vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Halle/Saale, Karin Orgeldinger von der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie der IOC-zertifizierte Mental-Health-Coach Martin Walz.
Mentale Gesundheit hängt eng mit einem Gefühl von Selbstwirksamkeit zusammen. Wer erlebt, dass er mit seinen eigenen Plänen und Zielen vorankommt und etwas bewirken kann, stärkt damit nachhaltig seine Psyche. Gleichzeitig stehen wir immer wieder vor Herausforderungen, bei denen wir nicht sofort wissen, wie wir sie angehen sollen – obwohl wir das nötige Handwerkszeug bereits besitzen: unsere ganz persönlichen Stärken.
Zum Abschluss unseres Monatsthemas „Sport und Psyche“ stellen wir dir heute ein kleines Tool vor – den Gestalterplan. Er hilft dir dabei, deine eigenen Stärken einzuordnen: Was bringt dir diese Stärke? Und was brauchst du noch, um sie gezielt einzusetzen und voll zur Geltung zu bringen?
Ziel ist es, dein persönliches „Herkules-Ich“ zu entwickeln – ein Selbstbild, das sich der eigenen Stärken bewusst ist, diese einzusetzen weiß und das eigene Potenzial voll ausschöpft.
Mentale Gesundheit hängt eng mit einem Gefühl von Selbstwirksamkeit zusammen. Wer erlebt, dass er mit seinen eigenen Plänen und Zielen vorankommt und etwas bewirken kann, stärkt damit nachhaltig seine Psyche. Gleichzeitig stehen wir immer wieder vor Herausforderungen, bei denen wir nicht sofort wissen, wie wir sie angehen sollen – obwohl wir das nötige Handwerkszeug bereits besitzen: unsere ganz persönlichen Stärken.
Zum Abschluss unseres Monatsthemas „Sport und Psyche“ stellen wir dir heute ein kleines Tool vor – den Gestalterplan. Er hilft dir dabei, deine eigenen Stärken einzuordnen: Was bringt dir diese Stärke? Und was brauchst du noch, um sie gezielt einzusetzen und voll zur Geltung zu bringen?
Ziel ist es, dein persönliches „Herkules-Ich“ zu entwickeln – ein Selbstbild, das sich der eigenen Stärken bewusst ist, diese einzusetzen weiß und das eigene Potenzial voll ausschöpft.
46 Minuten
Im Spannungsfeld von Sport und Psyche gibt es heute ein Wiedersehen mit dem Mental- und High-Performance-Coach Martin Walz, der bereits vor rund zweieinhalb Jahren bei uns zu Gast war.
Martin betreute die Athlet:innen des Deutschen Wellenreitverbands bei den Olympischen Spielen in Paris – beziehungsweise beim Surfwettbewerb auf Tahiti. Inzwischen hat er sich aus dieser Position zurückgezogen, unter anderem aufgrund von Differenzen und Kritik am Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Weiterhin ist Martin freiberuflich im Spitzensport tätig: Er berät und begleitet Vereine wie die Damenmannschaft des FC Bayern München sowie einzelne Profiathlet:innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Als IOC-zertifizierter Mental-Health-Coach für Elitesportler verfolgt er dabei einen holistischen und ganzheitlichen Ansatz, denn mentale Gesundheit steht in engem Zusammenhang mit den individuellen Lebensumständen und Rahmenbedingungen.
Wir sprechen mit ihm über seine Erfahrungen und Learnings nach den Olympischen Spielen 2024, über die größten Herausforderungen in seiner täglichen Arbeit und über den evolutionären, unmittelbaren Zusammenhang zwischen Sport und Psyche.
Martin betreute die Athlet:innen des Deutschen Wellenreitverbands bei den Olympischen Spielen in Paris – beziehungsweise beim Surfwettbewerb auf Tahiti. Inzwischen hat er sich aus dieser Position zurückgezogen, unter anderem aufgrund von Differenzen und Kritik am Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Weiterhin ist Martin freiberuflich im Spitzensport tätig: Er berät und begleitet Vereine wie die Damenmannschaft des FC Bayern München sowie einzelne Profiathlet:innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Als IOC-zertifizierter Mental-Health-Coach für Elitesportler verfolgt er dabei einen holistischen und ganzheitlichen Ansatz, denn mentale Gesundheit steht in engem Zusammenhang mit den individuellen Lebensumständen und Rahmenbedingungen.
Wir sprechen mit ihm über seine Erfahrungen und Learnings nach den Olympischen Spielen 2024, über die größten Herausforderungen in seiner täglichen Arbeit und über den evolutionären, unmittelbaren Zusammenhang zwischen Sport und Psyche.
34 Minuten
Im Idealfall können sich Sportler:innen vollständig auf den sportlichen Teil ihrer Karriere konzentrieren, um mit voller Fokussierung Höchstleistungen und Erfolge zu erzielen. Doch selbstverständlich gibt es auch ein Leben neben dem Sport. Dabei geht es zum einen um persönliche Themen wie soziales Networking, zum anderen aber auch um ganz praktische Fragen wie Terminorganisation, Steuererklärung und andere Formalitäten.
Solche Aufgaben kommen im Trainingsalltag häufig zu kurz. Dennoch holen sie die Athlet:innen früher oder später ein: Sie bleiben liegen oder führen zunehmend zu Stress und Belastung. Das kann sich wiederum negativ auf die sportliche Leistung auswirken – insbesondere auf die Konzentration im Wettkampf.
Heute begrüßen wir Karin Orgeldinger von der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die Organisation begleitet Sportler:innen auf ihrem Weg zum Erfolg und unterstützt sie in ihrer gesamten Karriere, bzw. darüber hinaus.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Förderung von Alltagskompetenzen – sowohl fachlicher als auch persönlicher Art. Darüber hinaus sollen Athlet:innen motiviert werden, sich ein zweites Standbein neben dem Sport aufzubauen, sei es als Perspektive für die Zeit nach der Karriere oder als Absicherung im Falle einer Verletzung. Ziel ist es, Leistung nicht nur zu ermöglichen, sondern sie auch langfristig zu erhalten, denn je freier der Kopf, desto stärker der Fokus!
Wir sprechen über die Arbeit der Stiftung Deutsche Sporthilfe, über die unterschiedlichen Belastungen im Spitzensport sowie über die Herausforderungen, vor denen die Sportförderung heute steht.
Solche Aufgaben kommen im Trainingsalltag häufig zu kurz. Dennoch holen sie die Athlet:innen früher oder später ein: Sie bleiben liegen oder führen zunehmend zu Stress und Belastung. Das kann sich wiederum negativ auf die sportliche Leistung auswirken – insbesondere auf die Konzentration im Wettkampf.
Heute begrüßen wir Karin Orgeldinger von der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die Organisation begleitet Sportler:innen auf ihrem Weg zum Erfolg und unterstützt sie in ihrer gesamten Karriere, bzw. darüber hinaus.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Förderung von Alltagskompetenzen – sowohl fachlicher als auch persönlicher Art. Darüber hinaus sollen Athlet:innen motiviert werden, sich ein zweites Standbein neben dem Sport aufzubauen, sei es als Perspektive für die Zeit nach der Karriere oder als Absicherung im Falle einer Verletzung. Ziel ist es, Leistung nicht nur zu ermöglichen, sondern sie auch langfristig zu erhalten, denn je freier der Kopf, desto stärker der Fokus!
Wir sprechen über die Arbeit der Stiftung Deutsche Sporthilfe, über die unterschiedlichen Belastungen im Spitzensport sowie über die Herausforderungen, vor denen die Sportförderung heute steht.
37 Minuten
Spomind ist eine Wortschöpfung aus Sport und Mindset. Obwohl die Sportpsychologie das Kernthema unseres Podcasts bildet, widmen wir ihr uns in diesem Monat erstmals explizit und im Detail.
Zum Auftakt begrüßen wir den geschäftsführenden Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Halle/Saale, Professor Dr. Oliver Stoll. Er gibt spannende Einblicke in seine über 35-jährige Erfahrung in der angewandten Sportpsychologie – sowohl in der Lehre als auch in der Ausbildung junger Sportpsycholog:innen.
Im Zentrum unseres Gesprächs stehen unter anderem die sportpsychologischen Strukturen im Leistungssport und die Frage, welche Rolle die Psychologie dort einnimmt. Gleichzeitig richten wir den Blick auch auf den Breitensport, denn die Übergänge sind fließend: Viele ambitionierte Sportler:innen profitieren von psychologischer Unterstützung – sei es beim Erreichen persönlicher Ziele wie der Teilnahme an einem Ironman oder als Nachwuchssportler:in in einem Fußball-Leistungszentrum.
Wir sprechen mit Oliver außerdem darüber, welchen Einfluss eine sportliche Karriere aus psychologischer Sicht auf das Leben hat – etwa auf die Persönlichkeitsentwicklung oder den weiteren beruflichen Weg. Dabei beleuchten wir insbesondere Chancen, Herausforderungen und mögliche Risiken für Heranwachsende. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie psychologische Prävention bereits im Hobbysport aussehen kann und wie Deutschland im internationalen Vergleich, insbesondere im Verhältnis zu den USA, aufgestellt ist.
Ein umfassender Überblick über die Welt der Sportpsychologie – abgerundet mit der Frage: Was zeichnet eigentlich gute Sportpsycholog:innen aus?
Zum Auftakt begrüßen wir den geschäftsführenden Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Halle/Saale, Professor Dr. Oliver Stoll. Er gibt spannende Einblicke in seine über 35-jährige Erfahrung in der angewandten Sportpsychologie – sowohl in der Lehre als auch in der Ausbildung junger Sportpsycholog:innen.
Im Zentrum unseres Gesprächs stehen unter anderem die sportpsychologischen Strukturen im Leistungssport und die Frage, welche Rolle die Psychologie dort einnimmt. Gleichzeitig richten wir den Blick auch auf den Breitensport, denn die Übergänge sind fließend: Viele ambitionierte Sportler:innen profitieren von psychologischer Unterstützung – sei es beim Erreichen persönlicher Ziele wie der Teilnahme an einem Ironman oder als Nachwuchssportler:in in einem Fußball-Leistungszentrum.
Wir sprechen mit Oliver außerdem darüber, welchen Einfluss eine sportliche Karriere aus psychologischer Sicht auf das Leben hat – etwa auf die Persönlichkeitsentwicklung oder den weiteren beruflichen Weg. Dabei beleuchten wir insbesondere Chancen, Herausforderungen und mögliche Risiken für Heranwachsende. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie psychologische Prävention bereits im Hobbysport aussehen kann und wie Deutschland im internationalen Vergleich, insbesondere im Verhältnis zu den USA, aufgestellt ist.
Ein umfassender Überblick über die Welt der Sportpsychologie – abgerundet mit der Frage: Was zeichnet eigentlich gute Sportpsycholog:innen aus?
36 Minuten
Initiiert durch unsere Teilnahme am weltweiten Podcast-Charity-Event Podcasthon haben wir uns in diesem Monat wohltätigen bzw. gemeinnützigen Organisationen im Umfeld des Sports gewidmet. In der heutigen Episode werfen wir einen Blick zurück auf unsere persönlichen Highlights aus den vergangenen drei Gesprächen – mit Vertreter:innen der Inklusionsmannschaft von Hansa Rostock, der Initiative „Sport Vernetzt“ von Alba Berlin sowie der Deutschen Sportjugend.
Außerdem möchten wir Dich – und auch uns selbst – motivieren und bestärken, selbst aktiv zu werden und sich zu engagieren. Dafür bringt Lene eine Übung mit: die Ressourcendusche. Benni wird sie als Proband ausprobieren und gemeinsam mit uns durchgehen. Ziel ist es, Dir Deine eigenen Ressourcen – also Deine Stärken sowie Deine Motivations- und Kraftquellen – bewusst zu machen, damit Du selbstbewusst und mit voller mentaler Stärke ans Werk gehen kannst.
Lasst uns gemeinsam im Sport und damit auch in der Gesellschaft wirksam sein!
Außerdem möchten wir Dich – und auch uns selbst – motivieren und bestärken, selbst aktiv zu werden und sich zu engagieren. Dafür bringt Lene eine Übung mit: die Ressourcendusche. Benni wird sie als Proband ausprobieren und gemeinsam mit uns durchgehen. Ziel ist es, Dir Deine eigenen Ressourcen – also Deine Stärken sowie Deine Motivations- und Kraftquellen – bewusst zu machen, damit Du selbstbewusst und mit voller mentaler Stärke ans Werk gehen kannst.
Lasst uns gemeinsam im Sport und damit auch in der Gesellschaft wirksam sein!
41 Minuten
Die Zukunft – und damit auch ein großer Teil des Fundaments unserer Gesellschaft – ist die Jugend. Ganz im Sinne unseres aktuellen Monatsthemas „Gemeinsam wirksam im Sport“ möchten wir sie heute in den Mittelpunkt stellen und zu Wort kommen lassen. Anlass dafür ist das weltweite Podcast-Event „Podcasthon“, in dem 1000nde von Podcaster:innen eine Episode dem gemeinnützigen Zweck widmen.
Zu Gast ist Carolin Giffhorn von der Deutschen Sportjugend (dsj), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Mitbestimmung, Beteiligung und die Interessen junger Menschen im Sport einsetzt.
Sport ist weit mehr als Freizeitgestaltung oder körperliche Betätigung. Für viele Menschen ist er ein sozialer Lebensraum – und gerade für junge Menschen kann er prägend für die Persönlichkeitsentwicklung und die Suche nach der eigenen Rolle in der Gesellschaft sein. Die Deutsche Sportjugend steht für Werte wie Fairplay, Teamgeist, Vielfalt und Inklusion und setzt sich für eine offene und demokratische Gesellschaft ein.
In unserem Gespräch betont Carolin: „Wir sind parteipolitisch neutral – aber nicht unpolitisch.“ Denn Rassismus und Ausgrenzung sind keine legitimen demokratischen Meinungen.
Wir freuen uns sehr, die Deutsche Sportjugend heute als Stimme der Jugend im Sport vorstellen zu dürfen. Vorbilder und Mentor:innen, vor allem aber auch persönliche Erlebnisse im sportlichen Umfeld, können einen starken Einfluss auf viele Fragen des Lebens haben. Oft vermitteln sie Werte und Erfahrungen, die weit über den Sport hinausgehen – und manchmal sogar dort ansetzen, wo Schule an ihre Grenzen stößt.
Zu Gast ist Carolin Giffhorn von der Deutschen Sportjugend (dsj), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Mitbestimmung, Beteiligung und die Interessen junger Menschen im Sport einsetzt.
Sport ist weit mehr als Freizeitgestaltung oder körperliche Betätigung. Für viele Menschen ist er ein sozialer Lebensraum – und gerade für junge Menschen kann er prägend für die Persönlichkeitsentwicklung und die Suche nach der eigenen Rolle in der Gesellschaft sein. Die Deutsche Sportjugend steht für Werte wie Fairplay, Teamgeist, Vielfalt und Inklusion und setzt sich für eine offene und demokratische Gesellschaft ein.
In unserem Gespräch betont Carolin: „Wir sind parteipolitisch neutral – aber nicht unpolitisch.“ Denn Rassismus und Ausgrenzung sind keine legitimen demokratischen Meinungen.
Wir freuen uns sehr, die Deutsche Sportjugend heute als Stimme der Jugend im Sport vorstellen zu dürfen. Vorbilder und Mentor:innen, vor allem aber auch persönliche Erlebnisse im sportlichen Umfeld, können einen starken Einfluss auf viele Fragen des Lebens haben. Oft vermitteln sie Werte und Erfahrungen, die weit über den Sport hinausgehen – und manchmal sogar dort ansetzen, wo Schule an ihre Grenzen stößt.
36 Minuten
Bewegung und körperliche Aktivität sind zwei maßgebliche Faktoren für körperliche und mentale Gesundheit. In Deutschland entstehen jährlich Folgekosten von rund 14 Milliarden Euro durch Bewegungsmangel bei Jugendlichen – und in unserer Gesellschaft insgesamt.
Diesen und weiteren Aspekten widmet sich unser heutiger Gast: Ludwig Voß von Alba Berlin. Im Rahmen des deutschlandweiten Projekts „Sport Vernetzt“ betrachtet er die Initiative als eine aufstrebende Graswurzelbewegung. Mittlerweile ist das Projekt an über 50 Standorten aktiv und setzt sich sportartenübergreifend für niedrigschwellige Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche ein. Denn längst nicht alle jungen Menschen haben – aus strukturellen, finanziellen, gesellschaftlichen oder familiären Gründen – Zugang zu Sportvereinen oder einem sportlich geprägten sozialen Umfeld.
Ein zentraler Bestandteil der Idee ist es, bereits in der Grundschule mehr Bewusstsein und Freude an Bewegung zu fördern. Gleichzeitig sollen Schulen und Sportvereine enger zusammenarbeiten, um langfristig eine breitere und stabilere Struktur im Breitensport zu schaffen. Hier liegen große Chancen, junge Menschen in ein sportliches Umfeld zu bringen – und sie dort langfristig zu halten, sodass sie ihre Energie und ihr Potenzial als Sportler:innen, Trainer:innen und engagierte Persönlichkeiten einbringen können.
Die finanzielle Förderung im Sport darf sich daher nicht zu stark auf den Spitzensport konzentrieren, sondern muss im Jugendbereich fundiert sein. Denn am Ende profitiert auch der Spitzensport von einer starken und professionell aufgestellten Nachwuchsförderung – und nicht zuletzt unsere Gesundheit sowie unsere gesamte Gesellschaft.
Diesen und weiteren Aspekten widmet sich unser heutiger Gast: Ludwig Voß von Alba Berlin. Im Rahmen des deutschlandweiten Projekts „Sport Vernetzt“ betrachtet er die Initiative als eine aufstrebende Graswurzelbewegung. Mittlerweile ist das Projekt an über 50 Standorten aktiv und setzt sich sportartenübergreifend für niedrigschwellige Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche ein. Denn längst nicht alle jungen Menschen haben – aus strukturellen, finanziellen, gesellschaftlichen oder familiären Gründen – Zugang zu Sportvereinen oder einem sportlich geprägten sozialen Umfeld.
Ein zentraler Bestandteil der Idee ist es, bereits in der Grundschule mehr Bewusstsein und Freude an Bewegung zu fördern. Gleichzeitig sollen Schulen und Sportvereine enger zusammenarbeiten, um langfristig eine breitere und stabilere Struktur im Breitensport zu schaffen. Hier liegen große Chancen, junge Menschen in ein sportliches Umfeld zu bringen – und sie dort langfristig zu halten, sodass sie ihre Energie und ihr Potenzial als Sportler:innen, Trainer:innen und engagierte Persönlichkeiten einbringen können.
Die finanzielle Förderung im Sport darf sich daher nicht zu stark auf den Spitzensport konzentrieren, sondern muss im Jugendbereich fundiert sein. Denn am Ende profitiert auch der Spitzensport von einer starken und professionell aufgestellten Nachwuchsförderung – und nicht zuletzt unsere Gesundheit sowie unsere gesamte Gesellschaft.
33 Minuten
Über 9 % der Menschen in Deutschland leben mit einer Behinderung. Was oft als Minderheit wahrgenommen wird, ist in Wahrheit eine große Gruppe unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist das Thema Inklusion.
Im Rahmen unseres Monatsthemas „Gemeinsam wirksam im Sport“ sprechen wir heute mit Jakub Zboril, dem Koordinator für Inklusion bei Hansa Rostock. Der Verein stellt eine eigene Mannschaft beziehungsweise Abteilung mit diesem Schwerpunkt. Hier treffen sich junge Menschen zwischen 6 und 14 Jahren – mit und ohne Behinderung – zum Bewegen, Trainieren und Spielen. Im Vordergrund steht dabei der Gedanke der Gleichberechtigung: Jeder ist willkommen.
Hansa Rostock ist damit ein leuchtendes Vorbild in der Region und verzeichnet große Erfolge mit diesem Projekt. Nach einem zunächst verhaltenen Start war der Trainingsplatz bereits nach drei Wochen vollständig gefüllt mit Kindern und Jugendlichen, die jenseits des Leistungsgedankens gemeinsam Fußball spielten – ohne den Fokus auf ihre Unterschiede zu legen.
Neben Gleichberechtigung und Vielfalt sowie dem Einsatz gegen gesellschaftliche Ausgrenzung liegt ein weiterer Schwerpunkt auf individuellem Training und der Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse. Jakubs Wunsch ist es, dass viele weitere Vereine dieser Idee folgen und so ein noch größerer Austausch über die Region hinaus entsteht.
Im Rahmen unseres Monatsthemas „Gemeinsam wirksam im Sport“ sprechen wir heute mit Jakub Zboril, dem Koordinator für Inklusion bei Hansa Rostock. Der Verein stellt eine eigene Mannschaft beziehungsweise Abteilung mit diesem Schwerpunkt. Hier treffen sich junge Menschen zwischen 6 und 14 Jahren – mit und ohne Behinderung – zum Bewegen, Trainieren und Spielen. Im Vordergrund steht dabei der Gedanke der Gleichberechtigung: Jeder ist willkommen.
Hansa Rostock ist damit ein leuchtendes Vorbild in der Region und verzeichnet große Erfolge mit diesem Projekt. Nach einem zunächst verhaltenen Start war der Trainingsplatz bereits nach drei Wochen vollständig gefüllt mit Kindern und Jugendlichen, die jenseits des Leistungsgedankens gemeinsam Fußball spielten – ohne den Fokus auf ihre Unterschiede zu legen.
Neben Gleichberechtigung und Vielfalt sowie dem Einsatz gegen gesellschaftliche Ausgrenzung liegt ein weiterer Schwerpunkt auf individuellem Training und der Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse. Jakubs Wunsch ist es, dass viele weitere Vereine dieser Idee folgen und so ein noch größerer Austausch über die Region hinaus entsteht.
37 Minuten
Was haben Sport und Politik miteinander zu tun?
Die einen sagen: nichts – Politik solle aus dem Sport herausgehalten werden und habe dort nichts zu suchen. An anderer Stelle wird Sport jedoch häufig politisch instrumentalisiert. Zudem spiegelt sich im Sport ein Querschnitt der Gesellschaft wider: Unterschiedlichste Meinungen treffen aufeinander, Sport bietet eine faire und friedliche Form des Wettkampfs und verbindet Menschen.
Am Ende steht jedoch eines fest: Die Politik setzt den Rahmen für die Entwicklung des Breiten- und Spitzensports. Die Entscheidungen, die in Ausschüssen und Sitzungen getroffen werden, betreffen uns alle. Im Rahmen unserer Demokratie entscheiden wir darüber auch selbst mit.
Nach zwei spannenden Interviews zu diesem Themenbereich ordnen Benni und Phil die Inhalte heute noch einmal zusammenfassend ein. Zum Abschluss laden sie Dich ein, mithilfe einer kleinen Übung einen positiven Blick auf Dich selbst im Umfeld des Sports zu werfen.
Die einen sagen: nichts – Politik solle aus dem Sport herausgehalten werden und habe dort nichts zu suchen. An anderer Stelle wird Sport jedoch häufig politisch instrumentalisiert. Zudem spiegelt sich im Sport ein Querschnitt der Gesellschaft wider: Unterschiedlichste Meinungen treffen aufeinander, Sport bietet eine faire und friedliche Form des Wettkampfs und verbindet Menschen.
Am Ende steht jedoch eines fest: Die Politik setzt den Rahmen für die Entwicklung des Breiten- und Spitzensports. Die Entscheidungen, die in Ausschüssen und Sitzungen getroffen werden, betreffen uns alle. Im Rahmen unserer Demokratie entscheiden wir darüber auch selbst mit.
Nach zwei spannenden Interviews zu diesem Themenbereich ordnen Benni und Phil die Inhalte heute noch einmal zusammenfassend ein. Zum Abschluss laden sie Dich ein, mithilfe einer kleinen Übung einen positiven Blick auf Dich selbst im Umfeld des Sports zu werfen.